Samstag, 23. Februar 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 22.02.13

Mit Ausnahme des Hang Seng in Hongkong erholten sich die Börsen am Freitag, dem 22.02.13. Unterschiedliche Nachrichten sorgten für eine überwiegend freundliche Stimmung auf dem Markt. Der Ifo - Geschäftsklimaindex aus Deutschland stieg zum vierten Mal in Folge. Danach hat sich im Februar 2013 die Stimmung in der deutschen Wirtschaft aufgehellt. Dagegen sieht die EU Kommission die europäische Wirtschaftsentwicklung skeptischer als bisher. Diese Einschätzung dämpfte die freundliche Stimmung vorübergehend. Die Banken der Eurozone wollen die Rückzahlung von Notkrediten an die EZB zurückhalten, um Liquidität im Markt zu halten. Diese Absicht sorgte wieder für positive Stimmung. Für etwas Zurückhaltung sorgten die an diesem Wochenende stattfindenden Wahlen in Italien und Zypern. Bei einer Wahl von Berlusconi befürchten Investoren Turbulenzen an den Finanzmärkten.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 1 % auf 7662 Punkte. Finanzwerte standen im Blickpunkt der Anleger. Bei hohen Umsätzen und nach guten Geschäftszahlen vom Vortag verteuerte sich der Kurs von Allianz. Auch Deutsche Bank legte zu. Nach der Ankündigung, im Privatkundengeschäfts 1.800 Stellen streichen zu wollen, fiel der Kurs von Commerzbank. Im Gefolge von Allianz erhöhte sich auch der Kurs von Münchener Rück. Nach einer Kaufempfehlung von Equinet stieg der Kurs von Deutsche Telekom. Infineon gab nach. Nach einer geringer als erwartet ausgefallenen Dividende sank der Kurs von Volkswagen.
Der MDAX stieg 0, 8 % auf 13120 Punkte. Der Einstieg des Baustoff - Unternehmers Albrecht Knauf liess den Kurs von Klöckner nach oben schnellen. Ein Rekordgewinn und eine höhere Dividende sorgte für einen Kursanstieg bei Fuchs Petrolub. Auch Rational legte zu. Continental, Dürr und Rheinmetall gingen zurück.
Die übrigen europäischen Börsen erhöhten sich:
  1. SMI in Zürich + 0, 55 % auf 7547 Punkte - Actelion und Adecco erhöhten sich deutlich. Wie im DAX standen auch im SMI die Finanzwerte im Blickpunkt. Julius Bär stieg deutlich, bei Credit Suisse und UBS fielen die Zuwäche bescheiden aus. Novartis legte zu. Swatch gab deutlich nach.
  2. ATX in Wien + 1, 5 % auf 2422 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 1, 88 % auf 3693 Punkte
  4. FTSE 100 in London 0, 49 % auf 6323 Punkte
Die Börsen in den Vereinigten Staaten legten zu:
  1. Dow Jones + 0, 42 % auf 13939 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 38 % auf 1508 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 44 % auf 3145 Punkte.
Die Börsen in Asien tendierten uneinheitlich:
  1. Nikkei 225 in Tokio +0, 68 % auf 11386 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong - 0, 54 % auf 22782 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Allianz SE + 2, 4 %
  2. FMC + 2, 1 %
  3. Deutsche Bank + 1, 9 %
  4. LEONI NA + 1, 0 %
  5. Nestlé + 0, 94 %
  6. Roche GS + 0, 86 %
  7. SAP + 0, 8 %
  8. ThyssenKrupp + 0, 7 %
  9. Adidas - 0, 8 %
  10. Commerzbank - 1, 3 %
  11. Swatch - 1, 43 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3189 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3186 Dollar
  3. 1 Euro = 122, 980 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2272 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 56 %
  2. Frankreich 2, 22 %
  3. Grossbritannien 2, 12 %
  4. Japan 0, 73 %
  5. Schweiz 0, 77 %
  6. USA 1, 97 %.
Der Bund Future stand bei 143, 61 Prozent.

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