Bis auf den MDAX stiegen am Freitag, dem 08.03.13, die Kurse an den Aktienbörsen. Der Arbeitsmarkt bericht aus den Vereinigten Staaten erfreute die Anleger. Die Arbeitslosenquote sank von 7, 9 % auf 7, 7 %, der niedrigste Stand seit Ende 2008. Die anhaltend grosszügige Geldversorgung durch die Notenbanken und die damit verbundenen niedrigen Zinsen liessen die Kurse steigen. Der Nikkei 225 in Tokio erreichte den höchsten Stand seit September 2008. Die EZB sieht e schrittweise Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der zweiten Hälfte 2013.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 6 % auf 7986 Punkte, nachdem er zeitweise 8015 Punkte erreicht hatte. Gute Verkaufszahlen im Februar 2013 sorgten für einen Kursanstieg von BMW. Erleichterung über das Ergebnis des Bankenstress - Tests in den Vereinigten Staaten liessen die Kurse von Commerzbank und Deutsche Bank steigen. Positive Kommentare und nach der Verbesserung der Prognosen von Texas Instruments beflügenten den Kurs von Infineon. Die Ankündigung von Gerhard Cromme, als Chef des Aufsichtsrats von ThyssenKrupp zurückzutreten, verhalf der Aktie zu einem deutlichen Kursanstieg. Continental gab leicht nach. Eine Herabstufung durch Citigroup sorgte bei Lanxess hür einen Kursrückgang.
Der MDAX verminderte sich 0, 1 % auf 13353 Punkte. Eine Kaufempfehlung der Société Générale liess den Kurs von Hochtief steigen. Auch Klöckner legte zu. Axel Springer gab nach. Enttäuschende Geschäftszahlen sorgten für eine Verbilligung des Kurses von ElringKlinger.
Die übrigen europäischen Börsen erhöhten sich:
- SMI in Zürich + 0, 46 % auf 7744 Punkte - Finanztitel legten zu wie Credit Suisse, Julius Bär und UBS. Actelion und Adecco verteuerten sich, wobei bei Adecco die guten Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten eine Rolle spielten. Novartis, Richemont und Swatch stiegen. ABB verteuerte sich leicht. Im Vorfeld der Jahreszahlen gab Geberit leicht nach.
- ATX in Wien + 1, 6 % auf 2549 Punkte
- CAC 40 in Paris + 0, 96 % auf 3830 Punkte
- FTSE 100 in London + 0, 53 % auf 6473 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien stiegen:
- Dow Jones in New York + 0, 26 % auf 14367 Punkte
- S & P 500 in New York + 0, 14 % auf 1546 Punkte
- Nasdaq Composite + 0, 11 % auf 3236 Punkte
- Nikkei 225 in Tokio + 2, 64 % auf 12284 Punkte
- Hang Seng in Hongkong + 1, 41 % auf 23092 Punkte.
Gewinner / Verlierer
- ThyssenKrupp + 6, 4 %
- Commerzbank + 2, 1 %
- Deutsche Bank + 1, 8 %
- Allianz SE + 1, 6 %
- Swatch + 0, 56 %
- Nestlé + 0, 22 %
- SAP + - 0 %
- Adidas - 0, 2 %
- Roche GS - 0, 37 %
- LEONI NA - 1, 2 %
- FMC - 1, 3 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
- 1 Euro = 1, 3110 Dollar
- Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3090 Dollar
- 1 Euro = 125, 500 jap. Yen
- 1 Euro = 1, 2355 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
- Deutschland 1, 53 %
- Frankreich 2, 12 %
- Grossbritannien 2, 05 %
- Japan 0, 66 %
- Schweiz 0, 73 %
- USA 2, 05 %.
Der Bund Future stand bei 142, 49 Prozent.
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