Freitag, 15. März 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 14.03.13

Am Donnerstag, dem 14.03.13, stiegen die Kurse an den Börsen. Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten rieben die Kurse. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank auf 347.000, den niedrigsten Stand seit März 2008. Außerdem stützten die Daten zu den Produzentenpreisen und zur Leistungsbilanz die Kursentwicklung. Die freundliche Stimmung an den Börsen schlug sich auch in den Kursen an der Tokioter Börse nieder. Sie erreichte den höchsten Stand seit September 2008. Laut dem Institut für Weltwirtschaft soll das deutsche Wachstum sich 2013 auf 0, 6 % verdoppeln. Außerdem trugen erfreuliche Geschäftszahlen von Heidelberg Cement, Lufthansa und K+S zu der positiven Stimmung bei. Das erfreuliche Bild rundete ab, dass Spanien in einer kurzfristig anberaumten Auktion neue Staatsanleihen zu niedrigen Zinsen platzieren konnte.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 1,1 % auf 8058 Punkte, kurz unter seinem kurzfristig erreichten Jahreshöchststand von 8060 Punkten. Die Ziele des Sparprogrammes Score" sorgten für einen deutlichen Kursanstieg bei Lufthansa. Der höhere Verdienst, die reduzierte Nettoverschuldung und die erhöhte Dividende ließen den Kurs von Heidelberg Cement steigen. Die Aktie von Deutsche Telekom zog an, nachdem die US - Aufsicht grünes Licht zur Fusion von T - Mobile mit Metro PCS gegeben hatte. Der Kurs von K+S stieg an, es einen erfreulichen Ausblick für 2013 gab. Commerzbank baute seine Vortagesverluste weiter aus. Trotz eines hohen Gewinnes ging der Kurs von Volkswagen zurück.
Der MDAX stieg 0, 5 % auf 13473 Punkte. Eine Kaufempfehlung von Goldman Sachs ließ die Kurse von Gagfah und Deutsche Wohnen steigen. In ihrem Gefolge verteuerte sich der Kurs von GSW Immobilien. Gildemeister, Hugo Boss und Wacker Chemie verbilligten sich.
Die übrigen europäischen Börsen stiegen:
  1. SMI in Zürich + 0, 8 % auf 7843 Punkte - Der SMI erreichte ein neues Jahreshoch. Bankwerte wie Credit Suisse, Julius Bär und UBS verteuerten sich. Geberit und Holcim folgten. Gesucht waren Richemont, Swatch und Transocean. Schwergewichte wie Nestlé und Roche zogen an, während Novartis unverändert blieb. Lediglich SGS gab nach.
  2. ATX in Wien + 0, 75 % auf 2513 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 67 % auf 3862 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 65 % auf 6524 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien legten zu:
  1. Dow Jones in New York + 0, 42 % auf 14516 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 38 % auf 1560 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 3 % auf 3255 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio + 1, 16 % auf 12381 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong + 0, 28 % auf 22619 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Allianz SE + 1, 7 %
  2. Deutsche Bank + 1, 7 %
  3. ThyssenKrupp + 1, 6 %
  4. Swatch + 1, 36 %
  5. SAP + 1, 3 %
  6. FMC + 0, 9 %
  7. Nestlé + 0, 88 %
  8. Roche GS + 0, 61 %
  9. LEONI NA + 0, 6 %
  10. Allianz + - 0 %
  11. Commerzbank - 5, 2 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2922 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2937 Dollar
  3. 1 Euro = 124, 790 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2347 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 47 %
  2. Frankreich 2, 06 %
  3. Großbritannien 1, 97 %
  4. Japan 0, 63 %
  5. Schweiz 0, 78 %
  6. USA 2, 06 %
Der Bund Future stand bei 143, 16 Prozent.

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