Montag, 18. März 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (11. - 15.03.13) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche stiegen die Kurse an den Börsen. Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 71 % auf 8043 Punkte. Der Kursanstieg der letzten Monate ist auf die lockere Geldpolitik der Notenbanken zurückzuführen. Allerdings horten die Banken einen Großteil des von den Notenbanken geschaffenen zusätzlichen Geldes, so dass es die Wirtschaft nicht stimuliert. Es gibt bislang keine Anzeichen für spekulative Übertreibungen. Seit fünf Jahren übersprang der DAX die Marke von 8000 Punkten, wobei noch zwei Prozent fehlen, bis die alte Höchstmarke erreicht ist. Die Kurse der meisten deutschen Aktien sind noch von ihren Höchstständen entfernt. Die Bewertung der Aktien gemessen an Dividenden und Unternehmensgewinnen wirkt nicht so, dass eine übermäßige Liquidität die Kurse treibt. Belastend ist, dass Analysten in den vergangenen Monaten ihre Schätzungen für Umsatz und Gewinn der von ihnen beobachteten Unternehmen nach unten korrigiert haben. Außerdem kann die Schuldenkrise erneut hochkochen. Die übergroße Zuversicht der Investoren kann Rückschläge begünstigen. Heidelberg Cement, Deutsche Lufthansa und K+S gehörten zu den Gewinnern der Woche. Commerzbank und Volkswagen zählten zu den Verlierern der Woche.
Der MDAX stieg 1 % auf 13486 Punkte. Nach Schätzungen von Analysten werden die Aktiengesellschaften in diesem Index in den nächsten zwölf Monaten ihre Umsätze nicht steigern können. Deutsche Wohnen und Fuchs Petrolub waren die Gewinner der Woche. Hugo Boss, Südzucker und Wacker Chemie gehörten zu den Verlierern.
Die übrigen europäischen Börsen legten zu:

  1. Der SMI in Zürich erhöhte sich 1, 54 % auf 7864 Punkte. Niedrigste Zinsen und gute Konjunkturaussichten trieben die Kurse. Givaudan, Richemont und Swatch waren die Gewinner der Woche. Nur Adecco verlor.
  2. Der FTSE 100 in London legte 6, 07 Zähler auf 6490 Punkte zu.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien stiegen:

  1. Dow Jones in New York + 117, 04 Zähler auf 14514 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 9, 52 Zähler auf 1561 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 4, 70 Zähler auf 3249 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio + 277, 33 Zähler auf 12561 Punkte.
Der Wechselkurs des Euro entwickelte sich unterschiedlich:

  1. 1 Euro in Dollar - 0, 0004 auf 1, 3086 Dollar
  2. 1 Euro in Yen + 0, 0600 auf 125, 560 jap. Yen
  3. 1 Euro in Franken - 0, 0047 auf 1, 2308 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen verminderten sich:

  1. Bundesanleihen - 0, 08 % auf 1, 45 %
  2. US amerikanische Anleihen - 0, 05 % auf 2, 00 %.
Der Bund Future erhöhte sich 0, 73 % auf 143, 44 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Adidas + 4, 27 %
  2. Swatch + 3, 53 %
  3. Nestlé + 2, 15 %
  4. FMC + 1, 93 %
  5. Roche GS + 1, 84 %
  6. ThyssenKrupp + 1, 40 %
  7. SAP + 1, 18 %
  8. Allianz SE + 0, 61 %
  9. LEONI NA - 0, 50 %
  10. Deutsche Bank - 2, 0 %
  11. Commerzbank - 16, 79 %

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