Sonntag, 28. April 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 26.04.13

Bis auf den Dow Jones in New York und den Hang Seng in Hongkong gingen am Freitag, dem 26.04.13, die Kurse an den Aktienbörsen zurück. Der Markt hofft weiter auf eine Zinssenkung durch die EZB. Italien konnte sich auf einer Geldmarktauktion zu so günstigen Konditionen wie nie Geld verschaffen. Darin spiegelt sich ein hoher Vertrauensvorschuss für den designierten Premierminister Letta wider. In den Vereinigten Staaten erreichte das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2013 2, 5 %. Fachleute erwarteten jedoch mehr. Trotz dieser erfreulichen Nachrichten legten die Börsen eine Verschnaufpause ein.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 2 % auf 7815 Punkte. BASF verteuerten sich deutlich, nachdem die Quartalszahlen die Schätzungen übertroffen hatten. Auf der Hauptversammlung gab sich der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich. Daneben rückte Bayer vor. Eine Hochstufung und eine Kurszielanhebung durch die Deutsche Bank bescherte Daimler einen Kursanstieg. Commerzbank verbilligte sich, nachdem ein Berufungsgericht in London die Entscheidung bestätigt hatte, nach der die Bank als Rechtsnachfolger von DresdnerKleinwort Boni in Höhe von 50 Mio. Euro an 100 frühere Mitarbeiter zahlen muss. Lufthansa gab nach, weil die Gewerkschaft Verdi von der Fluggesellschaft ein neues Angebot für den Tarifvertrag von rund 30.000 Beschäftigten verlangt. Abgeschlagene Dividenden bescherten Münchner Rück und Volkswagen Kursabschläge. Obwohl der geplante Verkauf der Stahlwerke in den Vereinigten Staaten und Brasilien sich auf der Zielgeraden befinden soll, verbilligte sich ThyssenKrupp.
Der MDAX sank 0, 5 % auf 13350 Punkte. Eine Hochstufung und eine Kurszielanhebung durch die Deutsche Bank bescherte Norma Group einen Kursanstieg.
Die übrigen europäischen Börsen gaben nach:

  1. SMI in Zürich - 0, 58 % auf 7855 Punkte
  2. ATX in Wien - 1, 4 % auf 2405 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 71 % auf 3813 Punkte - PPR - 7 %
  4. FTSE 100 in London - 0, 44 % auf 6414 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien tendierten uneinheitlich:

  1. Dow Jones in New York + 0, 11 % auf 14717 Punkte 
  2. S & P 500 in New York - 0, 23 % auf 1581 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 34 % auf 3279 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio - 0, 3 % auf 13884 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong + 0, 65 % auf 22548 Punkte.
Am Freitag kostete ein Euro:

  1. 1 Euro = 1, 3003 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2998 Dollar
  3. 1 Euro = 128, 130 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2273 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:

  1. Deutschland 1, 22 %
  2. Frankreich 1, 75 %
  3. Großbritannien 1, 73 %
  4. Japan 0, 59 %
  5. Schweiz 0, 58 %
  6. USA 1, 68 %.
Gewinner / Verlierer
  1. Allianz SE - 0, 3 %
  2. LEONI NA - 0, 5 %
  3. Nestlé - 0, 53 %
  4. Roche GS - 0, 58 %
  5. Adidas - 0, 6 %
  6. FMC - 0, 9 %
  7. SAP - 1, 1 %
  8. Deutsche Bank - 1, 9 %
  9. Swatch - 2, 22 %
  10. Commerzbank - 3, 4 %
  11. ThyssenKrupp - 3, 4 %

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