Dienstag, 16. April 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarktbericht - Wochenbericht (08. - 12.04.13) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche stiegen die Kurse an den Aktienbörsen. Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 1, 12 % auf 7745 Punkte. Weder die Schuldenkrise wegen Zypern noch der Preisrückgang des Goldes seit Beginn des Jahres 2013 noch der Zustand der amerikanischen Wirtschaft erklärt, warum der DAX nicht die Hürde von 8000 Punkten dauerhaft überwindet. Es hat wohl mit der wenig Fahrt aufnehmenden Weltwirtschaft zu tun. Die Erwartungen an die Gewinne deutscher Unternehmen sind zu hoch. Analysten der Banken nahmen die Gewinnprognosen für Lanxess, ThyssenKrupp, Commerzbank und Deutsche Bank zurück. Auch bei Daimler verringert sich die Gewinnprognose. Continental, Daimler, Infineon, K + S, Thyssenkrupp und Volkswagen waren die Verlierer der Woche.
Der MDAX stieg 2, 98 % auf 13308 Punkte. Dürr, Kuka, MTU und Sky Deutschland waren die Gewinner der Woche. Hamburger Häfen war der Verlierer der Woche.
Die übrigen europäischen Börsen legten zu:
  1. SMI in Zürich + 1, 56 % auf 7761 Punkte  - die Liquiditätsschwemme der Zentralbanken treibt die Börse. Novartis und Roche stützten die positive Entwicklung.
  2. FTSE 100 in London + 134, 61 Zähler auf 6384 Punkte
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien erhöhten sich:
  1. Dow Jones in New York + 299, 81 Zähler auf 14865 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 35, 37 Zähler auf 1589 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 91, 09 Zähler auf 3295 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio + 651, 50 Zähler auf 13485 Punkte.
Der Wechselkurs des Euro erhöhte sich:
  1. 1 Euro in Dollar + 0, 0108 auf 1, 3052 Dollar
  2. 1 Euro in Yen + 5, 0500 auf 129, 540 jap. Yen
  3. 1 Euro in Franken + 0, 0009 auf 1, 2167 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen tendierten uneinheitlich:
  1. Bundesanleihen + 0, 04 % auf 1, 27 %
  2. US amerikanischen Anleihen - 0, 04 % auf 1, 72 %
Der Bund Future verminderte sich 0, 41 % auf 145, 88 Prozent.
Gewinner / Verlierer
  1. LEONI NA + 4, 05 %
  2. Deutsche Bank + 3, 56 %
  3. Swatch + 3, 38 %
  4. Commerzbank + 2, 55 %
  5. Roche + 2, 27 %
  6. Allianz SE + 1, 90 %
  7. FMC + 0, 26 %
  8. Nestlé + 0, 15 %
  9. SAP - 0, 88 %
  10. Adidas - 1, 28 %
  11. ThyssenKrupp - 2, 70 %.

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