Montag, 8. April 2013

Osterreise 2013 Teil 1 - Von Savona nach Palma de Mallorce

Nach Rückkehr von meiner Reise zu Ostern 2013 folgte in verschiedenen Teilen mein Reisebericht. Der erste Teil beschreibt die Route von Savona bis nach Palma de Mallorca.
Die Reise begann in Savona, einer ligurischen Hafenstadt. Um mich nicht zu wiederholen, erlaube ich mir, auf meinen Post vom 25.02.12 Bezug zu nehmen. Darin beschreibe ich die Sehenswürdigkeiten und die Bedeutung von Savona. Wer also sich näher informieren will, sollte diesen Post lesen.
Der nächste Halt war Marseille. Im Hafeninfo heißt es:
"Schon in der Antike war Marseille, das die Römer Massalia nannten, als eines der dicht besiedeltesten Gebiete Galliens bekannt und noch vor Lutetia (Paris) erhielt es sowohl zu Land als auch zu Wasser militärische und kulturelle Hegemonie. Es war ein wichtiger Kreuzungspunkt für den Handel und erwarb im Verlauf der Jahrhunderte auch unter militärischen und politischen Gesichtspunkten strategische Bedeutung. Seine Geschichte geht bis in die Antike zurück: Wissenschaftler zweifeln nicht im geringsten daran, dass Marseille die älteste französische Stadt ist, auch wenn es eher sagenhaft erscheint, dass dieses Gebiet von einigen wenigen Überlebenden von Troja bewohnt gewesen sein soll, die in der Mündung der Rhone Zuflucht gefunden und dort eine neue Kultur errichtet haben sollen, die sie durch den Krieg verloren hatten. Weniger sagenhaft, sondern fast sicher verbürgt, ist die Theorie, nach der Marseille von Griechen besiedelt wurde, die hier ihre erste und florierendste Kolonie im ganzen Mittelmeerraum ansiedelten. Jedenfalls, ob nun römisch oder griechisch, lernte Marseille lange und dramatische Herrschaften kennen. Durch den Zugang zum Meer war es enorm wichtig und besaß zudem durch die Rhone auch noch den Zugang zum reichen Hinterland der Provence und der Camargue, für die Marseille die natürliche Mündung ins Meer war. Trotz seiner Nähe zur Provence, deren Kultur auf Freundlichkeit, Romantik und Aufmerksamkeit gegenüber den Künsten und der Kultur beruhte, war Marseille in Wirklichkeit eine sehr viel lebendigere und unruhigere Stadt. Die Bevölkerung um die Küste an der Rhonemündung neigte wenig zu Allianzen mit den Machthabern und achtete stets als höchstes Ziel auf eine wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit. Wenigstens dem ersten Anschein nach, war Marseille zweifellos eine reiche Stadt. Ihre Geschichte ähnelt der genuesischen sehr, wenn auch viele Begebenheiten der Stadt durch fremde Kulturen, besonders der arabischen, beeinflußt worden sind, die einen starken Einfluß sowohl auf das Sozial- und Zivilsystem als auch auf die Kultur, die so zu einer "Multinationalen" wurde, ausübten, sowohl in der ersten Ausbreitungsphase der Stadt als auch von der Nachkriegszeit bis heute. Das soziale Bild Marseilles ist außerordentlich gemischt: Araber, Nordafrikaner, Europäer, Bewohner aus den ersten, zweiten und dritten französischen Überseekolonien, die aus dieser Stadt die Hauptstadt der tausend Sprachen und Kulturen gemacht haben. Deswegen ist Marseille auch unter künstlerischem und musikalischem Aspekt außergewöhnlich lebendig, dynamisch und interessant. Das gesamte Zentrum der Stadt besitzt große architektonische und kulturelle Bedeutung, wenn auch der interessanteste Teil Marseilles ohne Zweifel der Hafen ist, der sich fast mit den Häusern verkeilt. Die Marseiller sind besonders verbunden mit dem Anlegehafen und man sagt, dass sie die Schiffe, die im Labyrinth der Hafenkais ein- und auslaufen, immer unter Kontrolle haben wollen und dass sie einen intensiven Schmuggelhandel verbergen, der in vielen Filmen und Romanen romantisch verklärt dargestellt wurde. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Basilika von Notre Dame de la Garde, eine Kirche, die von den Bewohnern der Stadt als Wunder verehrt wird und die sie jedes Jahr mit einer Fülle von ungewöhnlichen Schenkungen und einer reichen Sammlung von Votivgaben für die Kriegs- und Meeresüberlebenden anreichern. Notre Dame wurde auf dem Fundament einer Kirche aus dem 13. Jahrhundert errichtet, deren Ursprünge im Dunkeln liegen. Berühmt ist ihr Glockenturm, der der Madonna gewidmet ist. Er ist 47 Meter hoch und auf seiner Spitze trägt er die vergoldete Statue der Jungfrau Maria, Schutzherrin der Stadt. Ganz in der Nähe steht Longchamp, ein fast im Renaissancestil erbauter Palast, der dadurch den italienischen Villen aus dieser Epoche sehr ähnelt, mit einem ungewöhnlichen Garten, in dem sich Gartenanlagen, allegorische Springbrunnen, Wasser und Statuen abwechseln. Nicht weit von Marseille entfernt liegt Avignon, die zum einen wild scheint, zum anderen hingegen voller Kunst und Geschichte. Die Stadt wurde durch den Papststreit berühmt. Hierhin flüchteten sieben Päpste von 1309 bis 1403, die für eine bemerkenswerte architektonische Struktur sorgten, die Tausende von Pilgern aufnahmen und auch eine beeindruckende Anzahl an Touristen, die aus der ganzen Welt hierher kommen.
Am nächsten Tag fuhr ich weiter nach Barcelona. Um mich nicht zu wiederholen, erlaube ich mir, auf meine Posts vom 25. und 26.02.12 Bezug zu nehmen. Der Post vom 25.02.12 beschreibt die Bedeutung und die Sehenswürdigkeiten von Barcelona; der Post vom 26.02.12 gibt meinen Eindruck nach einer Stadtbesichtigung wider.
Der erste Teil meiner Beschreibung von der Reise zu Ostern 2013 endet mit Palma de Mallorca. Auch hier erlaube ich mir, auf einen Post vom 17.12.11 Bezug zu nehmen. Darin beschreibe ich die Bedeutung und die Sehenswürdigkeiten von Palma de Mallorca.

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