Donnerstag, 20. Juni 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 18.06.13

Am Dienstag, dem 18.06.13, tendierten die Aktienkurse an den Börsen uneinheitlich. Es gab verschiedene Nachrichten mit unterschiedlichen Auswirkungen. Die Börsianer warten auf Signale des Chefs der Fed Ben Bernanke am Mittwochabend, dem 19.06.13, über die künftige Geldpolitik. Es gab Spekulationen, Ben Bernanke könne Anfang 2014 abtreten. Nach einer Wachstumsprognose des RWI soll die deutsche Wirtschaft 2013 nur noch 0, 4 % wachsen, während die Prognose im März 2013 bei 0, 6 % lag. Die Unsicherheit über die Geldpolitik und die zurückgenommene Wachstumsprognose sorgten für einen anfänglichen Kursrückgang. Der ZEW - Indikator deutete eine Aufhellung der Stimmung in der deutschen Wirtschaft an. Hinzu kamen Daten vom Immobilienmarkt der Vereinigten Staaten. Im Mai 2013 stiegen die Baubeginne weniger als erwartet. Die Zahl der Baugenehmigungen sank. Diese insgesamt positiven Daten sorgten für einen Stimmungsumschwung an den Börsen. Die Massenarbeitslosigkeit in Südeuropa verunsichert die Konsumenten, so dass der Fahrzeugabsatz in Europa im Mai den niedrigsten Stand seit 20 Jahren erreichte.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 2 % auf 8230 Punkte. Commerzbank verteuerte sich, weil sich die Bank und der Betriebsrat bei den Verhandlungen über Stellenstreichungen in der Mitte getroffen haben sollen. Infineon legte zu. Siemens erstarkte. Wegen des niedrigen Fahrzeugabsatzes in Europa verbilligten sich BMW, Daimler und Volkswagen.
Der MDAX stieg 0, 5 % auf 14124 Punkte. Ein Bietergefecht zwischen Liberty Global und Vodafone bei der möglichen Übernahme von Kabel Deutschland ließ den Kurs steigen. Auch EADS und Wacker Chemie konnten zulegen. Gerry Weber, Hochtief, Salzgitter und TAG Immobilien verbilligten sich.
Die übrigen europäischen Börsen tendierten uneinheitlich:
  1. SMI in Zürich - 0, 33 % auf 7704 Punkte 
  2. ATX in Wien + 0, 5 % 2383 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 14 % auf 3858 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 84 % auf 6384 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten stiegen:
  1. Dow Jones in New York + 0, 65 % auf 15279 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 49 % auf 1647 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 64 % auf 3474 Punkte.
Die Börsen in Asien fielen:
  1. Nikkei 225 in Tokio - 0, 2 % auf 13007 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + - 0 % auf 21226 Punkte.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3380 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3374
  3. 1 Euro = 127, 550 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2315 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 56 %
  2. Frankreich 2, 12 %
  3. Großbritannien 2, 13 %
  4. Japan 0, 82 %
  5. Schweiz 0, 82 %
  6. USA 2, 19 %.
Der Bund Future stand bei 143, 30 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Commerzbank + 2, 1 %
  2. Deutsche Bank + 1, 0 %
  3. FMC + 1, 0 %
  4. Allianz SE + 0, 3 %
  5. ThyssenKrupp + 0, 3 %
  6. LEONI NA - 0, 1 %
  7. Nestlè - 0, 48 %
  8. Swatch - 0, 56 %
  9. Adidas - 0, 7 %
  10. SAP - 0, 8 %
  11. Roche GS - 0, 91 %

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