Samstag, 22. Juni 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 21.06.13

Am Freitag, dem 21.06.13, gingen überwiegend die Aktienkurse an den Börsen zurück. Die Ausführungen des Chefs der Fed Bernanke wirkten immer noch nach. Der Goldpreis fiel auf den niedrigsten Stand seit Herbst 2010. Der Dollar erstarkte gegenüber dem Euro. Die Renditen stiegen. Die Börsen der Schwellenländer verloren. In Europa wirkte sich an den Börsen aus, dass die griechische Koalition zerbrochen ist. Die chinesische Zentralbank soll den mit Liquiditätsproblemen kämpfenden Banken acht Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt haben. Als Folge konnte der Nikkei 225 in Tokio zulegen. Verwirrung entstand jedoch später, als die Bank of China dementieren musste, zeitweise insolvent gewesen zu sein.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 1, 8 % auf 7789 Punkte, den tiefsten Stand seit April 2013. Bayer verteuerte sich, weil Goldman Sachs die Aktie von <Neutral< auf <Kaufen< hochstufte. Auch Deutsche Bank legte zu, während die südeuropäischen Banken wie Generali und Santander überdurchschnittlich verloren. Trotz optimistischer Kommentare durch Analysten verbilligte sich Allianz. BMW, Commerzbank und Daimler gaben nach. Infineon belasteten Gewinnmitnahmen. Eine Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs drückte Merck ins Minus. Die enttäuschende Umsatzentwicklung bei Oracle sorgte bei SAP für einen Kursrückgang.
Der MDAX verlor 1, 4 % auf 13578 Punkte. Aurubis, Gerry Weber, GSW Immobilien und Südzucker verteuerten sich. Sky Deutschland gab nach.
Die übrigen europäischen Börsen gingen zurück:
  1. SMI in Zürich - 0, 55 % auf 7456 Punkte
  2. ATX in Wien - 0, 74 % auf 2303 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 37 % auf 3685 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 25 % auf 6144 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien tendierten uneinheitlich:
  1. Dow Jones in New York + 0, 28 % auf 14800 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 13 % auf 1590 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 38 % auf 3352
  4. Nikkei 225 in Tokio + 1, 66 % auf 13230 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong - 0, 9 % auf 20200 Punkte
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3214 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3180 Dollar
  3. 1 Euro = 128, 060 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2257 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 68 %
  2. Frankreich 2, 27 %
  3. Großbritannien 2, 29 %
  4. Japan 0, 87 %
  5. Schweiz 0, 92 %
  6. USA 2, 42 %
Der Bund Future stand bei 141, 47 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI NA + 1, 3 % 
  2. FMC + 1, 2 %
  3. Adidas + 1, 0 %
  4. ThyssenKrupp + 0, 6 %
  5. Deutsche Bank + - 0 %
  6. Nestlé + - 0 %
  7. Roche GS - 0, 68 %
  8. Allianz SE - 0, 8 %
  9. Commerzbank - 2, 1 %
  10. SAP - 2, 5 %
  11. Swatch - 2, 8 %

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