Am Dienstag, dem 09.07.13, stiegen überwiegend die Aktienkurse an den Börsen. Der Zwischenbericht der Aluminiumhütte Alcoa aus den Vereinigten Staaten galt als positives Auftaktsignal für die beginnende Bilanzsaison. Alcoa erzielte im zweiten Quartal 2013 einen höheren Umsatz, als die Wall Street erwartet hatte. Erfreuliche Zwischenberichte aus den Unternehmen können die Aufmerksamkeit der Anleger von der Geldpolitik der Notenbanken ablenken. Nach den Prognosen des IWF besteht keine Gefahr, dass die EZB die Zinsschraube fester drehen wird. Denn die Wirtschaft der Eurozone wird vermutlich in eine tiefe Rezession rutschen.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 1, 1 % auf 8058 Punkte. BASF verteuerte sich. Das Unternehmen will die Kapazitäten für zwei chemische Grundstoffe zu erhöhen. BMW baute die Gewinne des Vortages weiter aus. Commerzbank erholte sich von den Verlusten der Vortage. Lanxess legte deutlich zu. Lufthansa stieg. RWE gewann an Wert, weil der Konzern Ende Oktober 2013 sein Biomassekraftwerk in Tilbury schließen will. Nach der erfolgreichen Abspaltung von Osram erstarkte Siemens. Die erfreulichen Zahlen von Alcoa sorgten für einen Anstieg von ThyssenKrupp.
Der MDAX stieg 0, 88 % auf 13970 Punkte. Salzgitter verteuerte sich. Pro7Sat1 gab nach.
Die übrigen europäischen Börsen tendierten uneinheitlich:
- SMI in Zürich + 1, 1 % auf 7950 Punkte
- ATX in Wien - 0, 18 % auf 2263 Punkte
- CAC 40 in Paris + 0, 55 % auf 3845 Punkte
- FTSE 100 in London + 0, 91 % auf 6509 Punkte.
- Dow Jones + 0, 3 % auf 15270 Punkte
- S & P 500 in New York + 0, 46 % auf 1648 Punkte
- Nasdaq Composite + 0, 3 % auf 3495 Punkte
- Nikkei 225 in Tokio + 2, 58 % auf 14473 Punkte
- Hang Seng in Hongkong + 0, 49 % auf 20683 Punkte.
- 1 Euro = 1, 2862 Dollar
- Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2857 Dollar
- 1 Euro = 130, 070 jap. Yen
- 1 Euro = 1, 2462 Franken.
- Deutschland 1, 67 %
- Frankreich 2, 25 %
- Großbritannien 2, 45 %
- Japan 0, 87 %
- Schweiz 1, 04 %
- USA 2, 64 %.
Gewinner / Verlierer
- Commerzbank + 4, 2 %
- ThyssenKrupp + 3, 0 %
- FMC + 2, 3 %
- Adidas + 1, 7 %
- SAP + 1, 4 %
- Roche GS + 1, 33 %
- Swatch + 1, 21 %
- Deutsche Bank + 0, 8 %
- Nestlé + 0, 72 %
- Allianz SE + 0, 5 %
- LEONI NA + 0, 1 %
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