Freitag, 12. Juli 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 11.07.13

Am Donnerstag, dem 11.07.13, stiegen die Aktienkurse an den Börsen. Am Mittwochabend, dem 10.07.13, sicherte der Chef der Fed Ben Bernanke zu, für absehbare Zeit an der expansiven Geldpolitik festzuhalten. Diese Zusicherung beruhigte die Börsianer. Gleichwohl ist zu beachten, dass sich Ben Bernanke nicht konkret festgelegt hat, wie lange er an der lockeren Geldpolitik festhalten will. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Fed 2014 den Ankauf von Anleihen drosseln wird. Mit der Drosselung ist dann die expansive Geldpolitik beendet. Deshalb spricht viel für eine vorübergehende Beruhigung der Märkte. In ihrem Monatsbericht versicherte die EZB, die Zinsen niedrig zu halten. Auch hier ist zu beachten, dass die EZB keinen konkreten Zeitpunkt nennt, wie lange sie noch niedrige Zinsen zur Verfügung stellt. In den Vereinigten Staaten erhöhten sich die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend. 
Der DAX in Frankfurt stieg 1, 1 % auf 8159 Punkte. Infineon verteuerte sich, nachdem Barclays seine Bewertung "Übergewichten" bestätigt hatte. HeidelbergCement legte zu. Lanxess erholte sich von seine vorangegangenen Verlusten. ThyssenKrupp stieg, nachdem Merrill Lynch sein Kursziel für das Unternehmen bestätigt hatte. Volkswagen gewann an Wert, nachdem Deutsche den Kauf der Aktie empfohlen hatte. Henkel und Lufthansa verbilligten sich.
Der MDAX stieg 0, 44 % auf 14001 Punkte. Klöckner und Salzgitter verteuerten sich. Puma und SGL Carbon gaben nach.
Die übrigen europäischen Börsen legten zu:
  1. SMI in Zürich + 0, 29 % auf 7995 Punkte
  2. ATX in Wien + 2 % auf 2281 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 68 % auf 3887 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 59 % auf 6543 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien erhöhten sich:
  1. Dow Jones in New York + 0, 82 % auf 15418 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 94 % auf 1668 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 1, 04 % auf 3557 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio + 0, 39 % auf 14473 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong + 2, 55 % auf 21437 Punkte.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3054 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3044 Dollar
  3. 1 Euro = 129, 630 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2414 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 63 %
  2. Frankreich 2, 24 %
  3. Großbritannien 2, 38 %
  4. Japan 0, 81 %
  5. Schweiz 1, 05 %
  6. USA 2, 59 %
Der Bund Future stand bei 142, 86 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. ThyssenKrupp + 2, 7 %
  2. Commerzbank + 2, 2 %
  3. Allianz SE + 1, 5 %
  4. SAP + 1, 4 %
  5. Nestlé + 1, 26 %
  6. Adidas + 1, 2 %
  7. Swatch + 1, 18 %
  8. Deutsche Bank + 0, 9 %
  9. FMC + 0, 7 %
  10. Roche GS - 0, 69 %
  11. LEONI NA - 1, 0 %

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