Donnerstag, 8. August 2013

FAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 05.08.13

Am Montag, dem 05.08.13, tendierten die Aktienkurse  an den Börsen uneinheitlich. Die Indizes der Einkaufsmanager für den Dienstleistungsbereich fielen besser als erwartet aus. Vor allem die Werte in Italien und Spanien stiegen und signalisierten damit eine sich stabilisierende wirtschaftlich Lage. Daten über die chinesische Konjunktur munterten auf. Daten vom Arbeitsmarkt in den Vereinigten Staaten lassen auf eine anhaltende lockere Geldpolitik schließen. Der ISM - Index für den US - Dienstleistungssektor fiel unerwartet gut aus.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 1 % auf 8398 Punkte. Deutsche Börse verteuerte sich und erreichte ein Zweijahreshoch. Deutsche Telekom konnte zulegen, weil Independent Research empfohlen hatte, die Aktie zu kaufen. Lufthansa gewann an Wert, weil Commerzbank die Aktie positiv kommentiert hatte. BASF schwächte sich ab, weil Goldman Sachs den Konzern herabgestuft hatte. K + S fiel weiter, weil Uralkali den Ausstieg aus einem Vertreibskartell angekündigt und vor einem Preisverfall auf dem Kalimarkt gewarnt hat. Das staatliche weißrussische Unternehmen Belaruskali hat gemeldet, dass es künftig über das Unternehmen Muntadschat aus Katar bis zu drei Millionen Tonnen Kali jährlich verkaufen will. Der drastische Verfall des Börsenwertes von K + S kann den Abstieg aus dem DAX nach sich ziehen. Commerzbank, E.ON, Lanxess und RWE gaben nach.
Der MDAX erhöhte sich 0, 33 % auf 14654 Punkte. Sky Deutschland verteuerte sich. Aurubis schwächte sich ab.
Die übrigen europäischen Börsen legten überwiegend zu:

  1. SMI in Zürich + 0, 22 % auf 7981 Punkte
  2. ATX in Wien + 0, 17 % auf 2423 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 05 % auf 4048 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 43 % 6619 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien tendierten uneinheitlich:

  1. Dow Jones in New York - 0, 19 % auf 15629 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 05 % auf 1709 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 11 % auf 3694 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio - 1, 44 % auf 14258 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong + 0, 14 % auf 22222.
Am Montag kostete ein Euro:

  1. 1 Euro = 1, 3269 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB:  1 Euro = 1, 4357 Dollar
  3. 1 Euro = 130, 620 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2352 Franken
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:

  1. Deutschland 1, 69 %
  2. Frankreich 2, 25 %
  3. Großbritannien 2, 46 %
  4. Japan 0, 77 %
  5. Schweiz 1, 02 %
  6. USA 2, 66 %.
Der Bund Future stand bei 142, 19 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI NA + 2, 6 %
  2. Swatch + 1, 32 %
  3. Adidas + 1, 2 %
  4. Roche GS + 0, 92 %
  5. SAP + 0, 6 %
  6. Nestlé - 0, 06 %
  7. Allianz SE - 0, 2 %
  8. FMC - 0, 3 %
  9. ThyssenKrupp - 0, 5 %
  10. Deutsche Bank - 0, 8 %
  11. Commerzbank - 1, 6 %


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen