Montag, 12. September 2011

Tagebuch vom 12.09.11

Dr. Richter war heute erkrankt, so dass ich erst am Donnerstag zu einer erneuten Kontrolluntersuchung in die Uniklinik muss. Ich habe meinen Shredder ausgepackt und kann jetzt Zeitungen und Zeitschriften schreddern.
Am Abend habe ich meine letzten Bratwürste gegrillt. Ob ich in dieser Saison noch einmal grillen werde, hängt jetzt vom Wetter ab.
Hedute habe ich zu Wechselkurstheorien bezüglich des Schweizer Franken geschrieben, weil die Schweizer Exportwirtschaft sich darüber beklagt hat, auch jetzt noch sei der Wechselkurs nicht so, wie es sich die Wirtschaft wünscht. Alle Wechselkurstheorien können die Motive und Handlungsweisen der Marktteilnehmer nur unvollkommen erfassen. Deshalb sind sie als kurz- und mittelfristige Prognose ungeeignet. Fest steht nur, langfristig gibt der am Markt ermittelte Wechselkurs den fairen Kurs wider.
Der Mindestkurs des Schweizer Franken, so wie ihn sich die Schweizer Nationalbank vorstellt, ist international nicht unumstritten. Es gibt Stimmen, die einen Währungskrieg befürchten. Fällt nämlich die Schweiz als sicherer Hafen für Anleger aus, geraten andere Währungen unter Aufwertungsdruck, z.B. die norwegische oder die schwedische Krone. Beide Nationalbanken könnten dem Beispiel der Schweiz folgen. Es gibt dann Turbulenzen am Devisenmarkt. Ob es dazu kommt, bleibt abzuwarten.
Nach einem Bericht des SPIEGEL mehren sich die Zeichen, dass die EU die Gedukd mit Griechenland verliert, weil die griechische Regierung ihre Sparanstrengungen nicht so umsetzt, wie sie es der EU zugesagt hat. In der EU gibt es Überlegungen, wie zu verfahren ist, falls Griechenland insolvent werden sollte. Es ist ein Trauerspiel, weil sich die Politiker nicht klar äußern wollen und durch ihre taktischen Äußerungen das Vertrauen der Anleger und der Steuerzahler verspielen.
Anleger sind nicht mehr die dummen Kapitalgeber, sondern sind kritisch und kampfbereit. Morgen werde ich das Material zur Gesellschaftserversammlung von CFB Nr. 130 Neue Deutsche Börse AG lesen. Die Gesellschafterversammlung wird spannend werden, weil es eine Reihe von Gegenanträgen gibt. Leider kann ich selbst nicht daran teilnehmen, weil ich zur gleichen Zeit einen unaufschiebbaren Arztttermin habe.

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