Freitag, 4. Februar 2011

CFB Nr. 130 Neue Deutsche Börse

In meinem letzten Post hatte ich geschrieben, dass ich bezüglich des oben genannten geschlossenen Immobilienfonds eine Reihe von Fragen auf der nächsten Gesellschafterversammlung stellen werde.
Beim Vergleich des Geschäftsberichts von CFB Nr. 130 aus dem Jahr 2000 und dem Verkaufsprospekt des Fondshauses Hamburg Real Estate 5 für das neue Bürogebäude der Deutschen Bürse AG habe ich festgestellt, dass die Grundstücksgröße mit dem alten Bürogebäude fast identisch ist. Das neue Gebäude ist moderner als das alte. Ausschlaggebend für den Umzug war die Gewerbesteuer.
Die Gewerbesteuer ist eine Gemeindesteuer, die von jeder Gemeinde eigenstänig festgelegt werden kann. Sie ist für die Gemeinde eine wichtige Einnahmequelle. In Frankfurt am Main betrug die Gewerbesteuer von 1994 - 1999 515 Prozent, 2000 500 Prozent, von 2001 - 2006 490 Prozent und ab 2007 460 Prozent. In Eschborn, dem neuen Sitz der Deutschen Börse AG, beträgt die Gewerbesteuer 280 Prozent. Demnach ist die Gewerbesteuer in Eschborn deutlich niedriger als in Frankfurt am Main. Mit diesem niedrigen Gewerbesteuersatz wirbt Eschborn.
Die unterschiedlich hohem Gewerbesteuersätze sind schon lange bekannt. Es fragt sich daher, warum die Initiatoren des geschlossenen Immobilienfonds CFB Nr. 130 diese Problematik nicht bedacht haben, als 2010 die Mietvertragsverlängerung bevorstand. Diese Frage werde ich ebenfalls auf der nächsten Gesellschafterversammlung stellen.

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