Montag, 11. Juli 2011

Tagebuch vom 11.07.11

Gestern, den 10.07.11, hat der Nominierungsazsschußß des Aufsichtsrats der Deutschen Bank dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, als Nachfolger für Josef Ackermann als Vorstandsvorsitzendem der Deutschen Bank eine Doppelspitze, bestehend aus Anshu Kain und Jürgen Fitschen, vorzuschlagen. Für den Ausschuß war wahrscheinlich die Überlegung maßgeblich, dass Anshu Jain in Deutschland nicht genug Beziehungen zur Politik und Wirtschaft hat, so dass es erforderlich ist, ihm einen erfahrenen Bankmanager mit guten Beziehungen zur deutschen Politik und Wirtschaft zur Seite zu stellen. Dafür bot sich Jürgen Fitschen an, mit 63 Jahren nicht zu alt, aber alt genug, um nicht eine dauerhafte Entscheidung zu treffen. Es handelt sich um eine vorläufige Lösung, weil die Nachfolge nicht dauerhaft gelöst ist. Die Deutsche Bank wird vorübergehend zur Ruhe kommen, aber es wird im Hintergrund immer wieder Spekulationen geben. Wie zu erwarten war, hat sich Josef Ackermann nicht als Mitglied für den Aufsichtsrat ins Spiel gebracht. Er wird die Karenzzeit abwarten. Was nach Ablauf der Karenzzeit passieren wird, wird sich zeigen. Ich vermute, Josef Ackermann wird eine Tätigkeit an der Universität Sankt Gallen, wo er schon früher Tätig war, oder an der London School of Economics wegen seiner KLenntnisse des Investment Bankings oder auch an der University of Chicago wegen ihres Rufes aufnehmen. Josef Ackermann wird sich bald entscheiden, ähnlich wie sein Favorit Axel Weber.

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