Freitag, 12. August 2011

Allianz SE: Global Investors Commerzbank zweites Quartal 2011

Im zweiten Quartal 2011 musste die Commerzbank auf griechische Staatsanlehen 760 Mio. Euro abschreiben. Außerdem trennte sie sich von italienischen Staatsanleihen. Ihr Bestand ging um 7, 5 Prozent auf 8, 7 Mrd. Euro zurück. Die Bank hält noch immer griechische, portugiesische, spanische und italiensiche Staatsanleihen im Wert von 14, 7 Mrd. Euro.
Nach den Worten von Martin Blessing will die Bank in ihren Kerngeschäftsfeldern, nämlich Mittelstand, Privatkunden, Osteuropa und Investment Banking, mehr als 1, 4 Mrd. Euro aus dem Vorjahr verdienen. Die hohen Verluste aus dem Staatsfinanzierungsgeschäft ließen im zweiten Quartal den Konzernüberschuß von 352 Mio. Euro aus dem Vorjahr auf aktuell 24 Mio. Euro sinken.
Finanzchef Eric Struntz will seinen Ende März 2012 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Ursache für seine Entscheidung ist der Wunsch, sich mehr um seine Familie kümmern zu wollen.
Im Investment Banking konnte die Commerzbank im Vergleich zum ersten Quartal 2011 ihren operativen Gewinn steigern wegen höherer Erträge aus Unternehmensfinanzierung und dem Geschäft mit Aktien und Rphstoffen. Anleihen und Währungen erzielten geringere Einnahmen. Die Mittelstandsbank fuhr einen Rekordgewinn von 501 Mio. Euro ein. Dieses Ergebnis beruht allerdings zum Teil auf Einmaleffekten. Das Privatkundengeschäft entwickelt sich nur langsam. Das Osteuropageschäft macht Fortschritte dank der guten Ergebnisse der polnischen Tochter BRE Bank. Die Staatsfinanzierung, das Immobilien- und Schiffsgeschäft bleiben ein Problemfall. Die Eurohypo ist nach wie vor schwer verkäuflich.
 

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