Mittwoch, 10. August 2011

Schwankender Euro

Die Ankäufe italienischer und spanischer Staatsanleihen am Montag, den 08.08.11, durch die Europäische Zentralbank (EZB) ließ die Renditen der vorgenannten Papiere an den Anleihemärkten sinken. Auch die Finanzierungskosten für Irland, Griechenland und Portugal senkten sich. Trotzdem ließen sich die Händler nicht beruhigen. Zum einen entstand durch die Herabstufung der Bonitätsnote der Vereinigten Staaten durch Standard & Poor`s neue Nervosität in dem schon ohnehin verunsicherten Markt. Zum anderen sorgte der Konfrontationskurs der Bundesregierung gegenüber den europäischen Partnerländern für zusätzliche Aufregung, weil sich die Bundesregierung dagegen aussprach, den Rettungsfonds EFSF aufzustocken.
Am Nachmittag sank der Euro unter die Marke von 1, 42 Dollar, nachdem er im frühen Geschäft noch 1, 4431 Dollar gekostet hatte.
Die EZB kaufte vor allem fünfjährige Papiere aus Italien und Spanien an. Die Renditen italienischer Papiere sanken in der Spitze um einen Prozentpunkt auf 4, 4 Prozent und die der spanischen genauso stark auf 4, 25 Prozent. Kursverluste deutscher Anleihen waren begrenzt. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab moderat von 2, 35 auf 2, 36 Prozent nach.

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