Dienstag, 20. September 2011

Tagebuch vom 20,09,11

Heute war es zu kühl, um draußen auf der Terrasse sitzen zu können. Es wird herbstlich. Gleichwohl war es eine lange Saison für die Nutzung der Terrasse.
Ich habe weiter Marcel Proust "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" gehört. Es ist eine untergegangene Zeit. Literarische Salons wie früher gibt es nicht mehr.
Am Anfang der beginnenden Börsenwoche hat die Schaukelbörse wieder eingesetzt. Die Kurse sind nach Gewinnmitnahmen gefallen. Die europäische Schuldenkrise wird die Börsianer so lange beschäftigen, bis sich die Politiker auf eine klare und verständliche Lösung geeinigt haben.
Die Wahl in Berlin verdeutlicht das Dilemma der CDU bei der nächsten Bundestagswahl. Mit wem will sie eine Koalition bilden ? Die Grünen zieren sich. Mit der Linke ist eine Koalition undenkbar. Die FDP hat im jetzigen Zustand den Rang einer Splitterpartei. Es bleibt nur die SPD. Sie hat die Wahl. Die CDU muss, um ihre Chancen zu verbessern, eine klare Politik betreiben.
Heute kommt der Papst zu einem Besuch nach Deutschland. Wie umstritten seine Person ist, ergibt sich aus dem letzten SPIEGEL. Sie reicht von kritischer Ablehnung bis zu unzterstützender Bewunderung.
Frage ich mich ehrlich, welche Bedeutung die katholische Religion für mich hat, muss ich sagen keine. Als Schüler war ich überzeugter Messdiener und auch Kirchgänger, aber mit meiner Studentenzeit nahm das ab. Zunächst ging ich noch an Ostern und Weihnachten zur Kirche. Heute besuche ich gar keinen Gottesdienst mehr. Warum? Ich finde, die Kirche hat keine klare Position mehr. In Deutschland biedert sich die Kirchenführung zu sehr der Politik an.

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