Als die Deutsche Bank 2009 die Bank Sal. Oppenheim übernahm, erwarb sie auch die 1854 gegeründete BHF Bank. Nach dem Erwerb wollte die Deutsche Bank die BHF Bank verkaufen.
Sie verhandelte zunächst mir der Liechtensteiner Fürstenbank LGT. Kurz vor Vertragsabschluss untersagte die BaFin im April 2011 den Verkauf.
Anfang Juli 2011 begann die Deutsche Bank Verhandlungen mit dem Finanzinvestor RHJ. Hinter RHJ verbirgt sich der Ex Dresdner Bank Vorstand Leonhard Fischer. Seine Absicht ist es, die BHF Bank mit dem britischen Vermögensverwalter Kleinwort Benson zusammenzuführen. Dazu benötigt er weitere Investoren, um den Kaufpreis von 500 Mio. Euro für die BHF Bank zu finanzieren. Das ist ihm bisher noch nicht gelungen. RHJ teilte der BaFin mit, dass die Verhandlungen vorerst ruhen. Die Deutsche Bank soll RHJ Exklusivität bei den Verhandlungen bis November 2011 zugesagt haben.
Weder die BaFin noch die Deutsche Bank waren zu einer Stellungnahme bereit.
Die BaFin tut sich schwer, die Übernahme einer Bank durch Finanzinvestoren zu genehmigen, weil die Refinanzierung einer Bank am Kapitalmarkt sichergestellt sein muss, wozu Finanzinvestoren in der Regel die Instrumente fehlen.
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