Sonntag, 8. Juli 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (02. - 06.07.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche gewann der DAX 0, 7 Prozent. Der Index konnte die Barriere von 6450 Punkten überwinden. Die Überwindung der Barriere deutet darauf hin, dass der DAX eine sechswöchige Bodenbildungsphase abgeschlossen hat. Kann der Index weiter steigen, ist es nicht ausgeschlossen, dass er den Widerstandsbereich zwischen 7400 und 7600 Punkten erreicht. Fällt er allerdings unter 6080 / 6100 Punkte, ist ein weiterer Rückgang sogar bis auf 5950 / 5920 Punkte möglich.
In der oben genannten Börsenwoche legte der MDAX 6, 7 Prozent zu. Nach der aktuellen Aufwärtsbewegung ist ein weiterer Anstieg in Richtung 11000 Punkte - Barriere nicht ausgeschlossen.
Der SMI stieg in der Börsenwoche vom 02. - 06.07.12, 1, 87 Prozent. Der Nachhall des EU - Gipfels und die Senkung des Leitzinssatzes durch die Europäische Zentralbank stimmte die Züricher Börse freundlich und führte zu einer weiteren Erholung des SMI. Am Freitag, dem 06.07.12, erreichte die Aktie von Nestlè mit 58, 40 Franken ein Allzeithoch. Die Leitzinssenkung auf 0, 75 % war erwartet worden. Hingegen sorgte die Pressekonferenz von EZB Präsident Draghi für eine kurzfristige Eintrübung der Stimmung, weil er auf eine steigende Unsicherheit in der Eurozone und das schwache Wirtschaftswachstum hinwies.
In der vorgenannten Börsenwoche stieg der Wechselkurs des Euro im Verhältnis zum Dollar 0, 1 Prozent. Bei einem Kurs von 1, 275 Dollar verläuft eine robuste Widerstandszone. Eine Absicherungszone liegt bei 1, 245 Dollar.
In der vorbezeichneten Börsenwoche entwickelten sich die Renditen zehnjähriger Bundes- und US amerikanischer Staatsanleihen unterschiedlich. Während Bundesanleihen 0, 06 Prozent verloren, stiegen US amerikanische Staatsanleihen 0, 04 Prozent.
Der Bund Future bewegt sich weiter um 140 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG + 3, 20 %
  2. Nestlè + 3, 01 %
  3. ThyssenKrupp + 2, 61
  4. Adidas + 1, 57 %
  5. Roche GS + 1, 47 %
  6. Allianz SE - 1, 20 %
  7. SAP - 2, 83 %
  8. Deutsche Bank - 3, 71 %
  9. Commerzbank - 6, 35 %.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen