Montag, 8. Oktober 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (01. - 05.10.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche erhöhte sich der DAX 2, 52 Prozent. 2012 legte der Index bis jetzt 25 Prozent zu. Dividendenspitzenreiter im DAX ist seit Jahren die Deutsche Telekom  trotz der schlechten Erffahrungen von Anlegern in den Jahren 2000 und 2003. Die Telekom will ihr Amerika - Geschäft neu ordnen. Nach dem Scheitern des Verkaufs an AT & T beabsichtigt die Telekom, ihr amerikanisches Tochterunternehmen mit Metro PCS zusammenzuschließen. Angeblich will Sprint mitbieten, so dass mit Schwierigkeiten zu rechnen ist. Nach unten liegt bei 6850 / 6900 Punkten eine solide Unterstützungslinie, die wahrscheinlich kurzfristig nicht durchbrochen wird. Langfristig ist ein Anstieg auf 7600 Punkte wahrscheinlich.
In der oben geannten Börsenwoche gewann der MDAX 3, 39 Prozent. Nach unten verläuft eine Unterstützung bei 10900 Punkten. Der Index hat inzwischen ein neues Jahreshoch erreicht.
In der vorgenannten Börsenwoche stieg der SMI 2, 66 Prozent. Die Notenbanken können die Anleger wohl nicht mehr lange beruhigen. Die Unruhe wächst. Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich senkt die Wachstumsprognose der Schweiz 2012 auf 0, 9 Prozent, während sie 2013 von 1, 3 Prozent ausgeht. Nach der Prognose des IWF soll die Weltwirtschaft 3,3 Prozent statt bisher 3, 4 Prozent wachsen und 2013 3, 6 Prozent statt 3, 9 Prozent. Die Anleger brauchen Perspektiven von außerhalb der Notenbanken. In den Vereinigten Staaten verbreitete der Anstieg des Einkaufsmanagerindes ISM Zuversicht. Das gleiche gilt für den Rückgang der amerikanischen Arbeitslosigkeit. Givaudan und Swiss Re konnten zulegen, während LOnza und Sonova nachgaben.
Der FTSE MIB, Leitindex der italienischen Blue Chips, stieg in den vergangenen drei Monaten trotz schlechter Wirtschaftsprognosen gut 20 Prozent nach der Ankündigung von EZB Präsident Draghi, Anleihen kriselnder Euro Staateg notfalls unbegrenz ankaufen zu wollen. Nach der Bannung eines Zusammenbruchs der Euro Zone treibt die Psychologie den Markt. Hauptnutznießer ist die Börse Mailand. Gut gelaufen sind Banken, Versicherer und Versorger, nachdem sie zuvor wegen ihrer Abhängigkeit von der italienischen Binnenkonjunktur stark abgestraft worden waren.
In der Börsenwoche vom 01. - 05.10.12 legten die amerikanischen Börsen insgesamt zu:
  1. Dow Jones + 173, 02 Punkte
  2. S & P - 500 + 20, 76 Punkte
  3. Nasdaq - Composite + 19, 96 Punkte.
Der Wechselkurs des Euro entwickelte sich in der vorgenannten Börsenwoche so:
  1. Euro in Dollar + 0, 0072
  2. Euro in Yen + 1, 6500
  3. Euro in Franken + 0, 0013.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen veränderten sich so:
  1. Bundesanleihen + 0, 09 %
  2. US Staatsanleihen + 0, 10 %.
Der Bund Future sank im gleichen Zeitraum 0, 48 Prozent.
 
Gewinner / Verlierer:
 
  1. LEONI NA + 6, 50 %
  2. Deutsche Bank + 5, 87 %
  3. ThyssenKrupp + 5, 83 %
  4. Aidas + 4, 51 %
  5. Roche GS + 3, 93 %
  6. Commerzbank + 3, 80 %
  7. Nestlé + 1, 85 %
  8. Allianz SE - 0, 27 %
  9. SAP - 0, 90 %.

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