Am Freitag, dem 11.01.13, tendierten die Aktienkurse weltweit uneinheitlich. Am Donnerstag, dem 10.01.13, hatte EZB - Präsident Fraghi erklärt, die EZB erwarte eine Belebung der europäischen Wirtschaft im Jahresverlauf. Diese Äußerung liess am Freitag den Wechselkurs des Euro steigen. Der Anstieg der Nachfrage nach europäischen Konsumgütern liess das Handelsdefizit der Vereinigten Staaten auf einen Stand wie zuletzt im April 2012 steigen. Die spanische Industrieproduktion brach im November 2012 ein.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich geringfügig 0, 1 Prozent auf 7716 Punkte. Daimler, SAP und Volkswagen legten zu. Commerzbank, Eon, RWE und ThyssenKrupp gaben nach.
Der MDAX sank leicht 0, 1 Prozent auf 12335 Punkte. Dürr und Hugo Boss gehörten zu den tagesgewinnern. Gagfah, Salzgitter und Wacker Chemie verloren.
Die übrigen europäischen Börsen hatten keine klare Tendenz:
- Der SMI in Zürich erhöhte sich 0, 43 Prozent auf 7175 Punkte, den höchsten Stand seit der Jahresmitte 2009. Nestlé, UBS, Roche und Novartis trugen den Markt. Julius Bär und Givaudan gehörten auch zu den Tagesgewinnern. Swatch, Holcim, Credit Suisse, Zurich und Swisscom gingen zurück.
- ATX in Wien - 0, 4 % auf 2468 Punkte
- CAC 40 in Paris - 0, 26 % auf 3694 Punkte
- FTSE 100 in London + 0, 18 % auf 6113 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten verbuchten Verluste:
- Dow Jones in New York - 0, 04 % auf 13465 Punkte
- S & P 500 in New York - 0, 17 % auf 1470 Punkte
- Nasdaq Composite - 0, 11 % auf 3118 Punkte.
Die Börsen in Asien verliefen uneinheitlich:
- Nikkei 225 in Tokio + 1, 4 % auf 10802 Punkte
- Hang Seng in Hongkong - 0, 39 % auf 23264 Punkte.
Gewinner / Verlierer
- LEONI NA + 1, 4 %
- SAP + 1, 2 %
- Roche GS + 1, 04 %
- Allianz SE + 0, 7 %
- Nestlé + 0, 66 %
- Deutsche Bank + 0, 3 %
- Adidas - 0, 2 %
- ThyssenKrupp - 1, 9 %
- Commerzbank - 3, 5 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
- 1 Euro = 1, 3253 Dollar
- Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3274 Dollar
- 1 Euro = 118, 180 jap. Yen
- 1 Euro = 1, 2157 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
- Deutschland 1, 61 %
- Frankreich 2, 18 %
- Grossbritannien 2, 11 %
- Japan 0, 81 %
- Schweiz 0, 61 %
- USA 1, 91 %.
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