Mittwoch, 6. Februar 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 05.02.13

Mit Ausnahme der Börsen in Asien legten am Dienstag, dem 05.02.13, die übrigen Börsen nach den Verlusten vom Vortag zu. Psositive Nachrichten aus Unternehmen wie Münchener Rück erfreuten die Anleger. Dagegen verunsicherten sie weiterhin die Sorge um die Stabilität der spanischen Regierung und die Furcht vor einer Rückkehr Berlusconis in Italien. Gleichwohl gingen die Risikoaufschläge für italienische und spanische Staatsanleihen geringfügig zurück. Der Euro fiel deutlich auf 1, 3458 Dollar, erholte sich aber bis auf 1, 3536 Dollar. Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone verbesserte sich im Januar 2013 weiter, wie der Einkaufsmanager - Index signalisierte. Die Stimmung im Dienstleistungsbereich der Vereinigten Staaten trübte sich im Januar nicht so stark wie erwartet ein. Die Aktien von Givaudan, Nestlé, Novartis, Roche und UBS standen im Interesse der Anleger hoch nach Publikation der Jahreszahlen oder der Quartalsergebnisse.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 3 % auf 7665 Punkte. Nach der Ankündigung eines unerwartet hohen Gewinns und einer Steigerung der Dividende verteuerte sich der Kurs von Münchener Rück auf den höchsten Stand seit mehr als fünf Jahren. Trotz der Ankündigung eines sinkenden Gewinns und einer gekürzten Auszahlung der Dividende an die Anleger legte der Kurs von Deutsche Börse zu. Ein positiver Analystenkommentar lies den Kurs von HeidelbergCement steigen. Auch Continental profitierte von einem positiven Kommentar eines Analysten. Trotz einer erneuten Absatzsteigerung fiel der Kurs von Daimler. Trotz der starken Zahlen des britischen Herstellers ARM Holdings ging der Kurs von Infineon zurück.
Der MDAX stieg 0, 6 % auf 12641 Punkte. Krones und Sky Deutschland verteuerten sich. Gerresheimer gab nach.
Die übrigen europäischen Börsen legten zu:
  1. SMI in Zürich + 0, 76 % auf 7418 Punkte - Credit Suisse, Givaudan, Swiss Re im Zuge von Münchener Rück, SGS, Nestlé, Novartis, Roche  und Syngenta verteuerten sich. Richemont und UBS gaben nach.
  2. ATX in Wien + 0, 11 % auf 2388 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 1, 13 % auf 3701 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 7 % auf 6291 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten stiegen:
  1. Dow Jones + 0, 85 % auf 13997 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 92 % auf 1509 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 93 % auf 3160 Punkte.
Gegen den Trend fielen die Börsen in Asien:
  1. Nikkei 225 in Tokio - 1, 9 % auf 11047 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong - 2, 27 % auf 23149 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Allianz SE + 1, 7 %
  2. Deutsche Bank + 1, 4 %
  3. Roche GS + 0, 95 %
  4. LEONI NA + 0, 7 %
  5. Nestlé + 0, 55 %
  6. FMC + 0, 3 %
  7. SAP + 0, 2 %
  8. Swatch + 0, 09 %
  9. ThyssenKrupp - 0, 1 %
  10. Commerzbank - 0, 2 %
  11. Adidas - 0, 6 %.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3555 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3537 Dollar
  3. 1 Euro = 126, 330 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2299 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 66 %
  2. Frankreich 2, 29 %
  3. Grossbritannien 2, 13 %
  4. Japan 0, 8 %
  5. Schweiz 0, 74 %
  6. USA 2, 01 %.
Der Bund Future stand bei 142, 28 Prozent.

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