Montag, 10. Juni 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (03. - 07.06.13) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche fielen überwiegend die Aktienkurse. Die Rekordjagd an den Börsen ist wohl vorerst zu Ende. Der Grund ist eine mögliche Zinswende in den Vereinigten Staaten. Die Renditen amerikanischer Staatsanleihen steigen. Die Konjunktur in den Staaten stabilisiert sich. Die Anleihenkäufe von 85 Milliarden Dollar durch die Fed können gedrosselt werden. Der Zeitpunkt steht allerdings noch nicht fest. Wie ist eine mögliche Drosselung zu bewerten? Eine stabilisierende Konjunktur und die sich abzeichnende Unabhängigkeit vom Liquiditätstropf der Notenbank ist eine gute Entwicklung. Die Fed bereitet die Märkte auf ein Ende der Anleihenkäufe vor. Ein Wirtschaftswachstum treibt die Gewinne der Unternehmen. Angesichts der positiven Entwicklung des Aktienmarkts ist eine vorübergehende Korrektur kein Grund zur Panik. Es handelt sich eher um eine Verschnaufpause. Der Kursaufschwung der vergangenen Monate beruhte auf der Liquiditätsflut der Notenbanken. Eine anziehende Konjunktur in den Vereinigten Staaten bestätigt die Strategie der Fed. Die im Euroraum schwer kalkulierbaren Risiken der Staatsverschuldung und die instabilen Banken in den Krisenländern lassen es nicht zu, dass sich die EZB zurücklehnen kann. Es gibt immer noch Anzeichen für eine Konjunkturabkühlung. Ein schrittweiser Entzug der Liquidität durch die Notenbanken ist besser als ein plötzlicher Kurswechsel.
Der DAX verringerte sich 1, 13 % auf 8255 Punkte. Commerzbank und K + S waren die Verlierer der Woche.
Der MDAX verlor 1, 75 % auf 13847 Punkte. Brenntag, Kabel Deutschland, Pro7Sat1 und Rational waren die Gewinner der Woche. Gerry Weber, Hochtief, Kuka und Sky Deutschland verloren.
Die übrigen europäischen Börsen gaben nach:
  1. SMI in Zürich - 2, 04 % auf 7785 Punkte
  2. FTSE 100 in London - 171, 10 Zähler auf 6412 Punkte
Die Börsen in den Vereinigten Staaten legten zu:
  1. Dow Jones in New York + 132, 55 Zähler auf 15248 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 12, 64 Zähler auf 1643 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 13, 30 Zähler auf 3469 Punkte.
Der Wechselkurs des Euro tendierte uneinheitlich:
  1. 1 Euro in Dollar + 0, 0254 auf 1, 3260 Dollar
  2. 1 Euro in Yen - 3, 6600 auf 126, 810 jap. Yen
  3. 1 Euro in Franken - 0, 0133 auf 1, 2273 Franken
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen stiegen:
  1. Bundesanleihen + 0, 02 % auf 1, 53 %
  2. US amerikanische Anleihen + 0, 09 % auf 2, 17 %.
Der Bund Future sank 0, 54 % auf 143, 24 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Deutsche Bank + 1, 09 %
  2. ThyssenKrupp + 0, 17 %
  3. SAP - 0, 01 %
  4. FMC - 0, 27 %
  5. Nestlé - 0, 32 %
  6. Swatch - 0, 38 %
  7. LEONI NA - 1, 59 %
  8. Allianz SE - 2, 43 %
  9. Adidas - 2, 80 %
  10. Roche GS - 3, 18 %
  11. Commerzbank - 5, 19 %.

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