Sonntag, 19. Juni 2011

DAX und SMI Wochenbericht (13. - 17.06.11) Schlußbetrachtung

Seit Anfang Mai 2011 verlor der DAX rund 7 Prozent. Der Index liegt in der Nähe seines Standes am Jahresanfang. Die Aktie der Commerzbank ist Schlusslicht im DAX. Trotz der größten Kapitalerhöhung der deutschen Wirtschaftsgeschichte hat sie nicht zu einem Befreiungssschlag geführt. Das ungünstige Umfeld für Banken und Finanzdienstleister wegen der Schuldenkrise in Griechenland, Portugel und Irland beeinträchtigten die Kursentwicklung zu stark. Am Donnerstag, den 16.06.11, sackte der Aktienkurs der Commerzbank erneut unter 3 Euro.
Der SMI stand am Freitagnachmittag bei 6148 Punkten. Die Vorwoche beendete er mit 6197 Punkten. Am Dienstag, den 14.06.11, startete die Handelswoche mit Kursgewinnen von 1 Prozent, an den drei anderen Handelstagen gingen die Kurse zurück. Die Schuldenkrise in Griechenland beeinflusste den Markt.

Gewinner / Verlierer

  1. Deutsche Bank      + 0, 1 %
  2. SAP                - 0, 2 %
  3. Nestlè             - 0, 38 %
  4. Roche GS           - 0, 5 %
  5. Allianz SE         - 1, 3 %

In einem wenig freundlichen Umfeld konnte die Aktie der Deutschen Bank ein geringes Plus erzielen. Insgesamt gingen die Verlsute zurück. Die verlustreichen Wochen könnten sich dem Ende zuneigen, wenn das Hilfspaket für Griechenland überzeugend ausfällt.

Aufwertung des Euro nach Treffen von Merkel und Sarkozy

Am Freitag, den 17.06.11, sorgten Hoffnungen auf baldige weitere Geldzahlungen an Griechenland für Kursgewinne des Euro. Am Nachnittag war eine Euro 1, 4301 Dollar wert, gut ein Cent mehr als am Vorabend. Der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank lag bei 1, 4270 Dollar (Donnerstag, den 16.06.11 1, 4088 Dollar). Bei ihrem Treffen mit Staatspräsident Sarkozy erklärte Bundeskanzlerin Merkel, für neue Kreditzusagen an Griechenland müsse eine schnelle Lösung gefunden werden.Dafür wollen Frankreich und Deutschland gemeinsam beim EU - Gipfel nächste Woche eintreten. Private Gläubiger sollten sich freiwillig an dem neuen Hilfspaket beteiligen müssen. Nach Ansicht von Devisenhändlern waren auch die vorangegangenen Kursverlsute des Euro für den jetzigen Anstieg mitverantwortlich.

Samstag, 18. Juni 2011

Tagebuch vom 18.06.11 einfach Gaga!

Heute habe ich mich entschlossen, vor Antritt meiner Reise am Montag etas anderes als üblich zu tun. Ich habe länger als sonst geschlafen. Später habe ich mir Rampenlicht von Charlie Chaplin angesehen, ein großartiger Film mit wunderbaren Szenen und sehr gehaltvollen Dialogen. Anschli´ßend war ich in Golzheim, meinem früheren Wohnort, essen. Auch wenn ich nicht betrunken bin, ist es einfach herrlich, nicht wie immer in ein Korsett eingebunden zu sein. Wenn ich das immer bin, erdrückt es mich und nimmt mir meine Kreativität. Als Rentner habe ich das Privileg, einem solchen Zwang entfliehen zu können. Ich genieße es, mein Leben so gestalten zu können, wie ich es mag. Ab Montag hoffe ich, von meinem Schiff, mit dem ich eine Kreuzfahrt mache, posten zu können. Wirtschaftliche Nachrichten werde ich dann nicht mehr posten, aber Nachrichten von den Orten, an denen das Schiff anlegen wird.

Argentinien: Landwirtschaftlicher Notstand

Gestern hatte ich über die Aschewolken des chilenischen Vulkans Puyehue und ihre Auswirkungen auf den argentinischen Luftverkehr und das Skigebiet berichtet. Auch die argentinische Landwirtschaft, insbesondere in Patagonien, ist davon betroffen.
Die teilweise 10 bis 15 cm dicke Ascheschicht hat den argentinischen Landwirtschaftsminieter veranlaßt, für drei Provinzen den landwirtschaftlichen Notstand auszurufen. Für eine Million Schafe bestehe Lebensgefahr nach einer Warnung des argentinischen Bauernverbandes Sociedad Rural Argentina. Das entspricht einem Zwölftel des Schafbestandes.
Nach Angaben des Sprechers des Verbandes in Patagonien ist die Situation chaotisch. Im Fell der patagonischen Schafe, bekannt für ihre ausgezeichnete Wollqualität, befinden sich zwei bis drei Kilo Asche. Bei Regen verwandelt sich die Asche in Zement. Die Tiere können nicht mehr laufen, legen sich hin und sterben.
Ein patagonisches Schaf liefert durchschnittlich vier Kilogramm Wolle. Argentinien exportiert die Wolle vor allem nach Deutschland. Die Schafe werden im September geschoren. Doch dieses Jahr wird das wegen der Asche kaum möglich sein.
Der Verband fordert Futtermittel und anschließend Subventionen. Die argentinische Regierung hat bereits 5, 7 Mio. Dollar zur Verfügung gestellt und Experten nach Patagonien geschickt.
Der Bauernverband rechnet 2011 mit einem Verlust von 40 Mio. Dollar an Wolle und weiteren 40 Mio. Dollar an Lammsteaks. Nach Ansicht eines Vulkanexperten der Universität Erölangen handelt es sich bei den Aschewolken um einen kurzfristigen und lokal begrenzten Effekt. Er kann sogar die Fruchtbarkeit der Böden erhöhen. Daher kann 2012 die Lage besser als 2011 sein.

Erneute Abwertung des Euro

Aus Furcht vor einem Scheitern der Rettungsbemühungen für Griechenland wertete der Euro am Donnerstag, den 16.06.11, weiter ab. Er kostete zunächst 1, 4071 Dollar, ein Drei - Wochen - Tief, stieg aber am Nachmittag wieder auf 1, 4161 Dollar. Der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank lag bei 1, 4088 Dollar (Mittwoch, den 15.06.11 1, 4292 Dollar). Ein Devvisenstratege der Bank of New York Mellon sagte ein Unterschreiten des Eurokurses von 1, 40 Dollar voraus und reit, jede Kurserholung des Euro zum Verkauf zu nutzen.
Die Schweizerische Nationalbank erhöhte erwartungsgemäß aus Furcht vor einer weiteren Erstarkung des Schweizer Franken nicht die Leitzinsen, obwohl die geldpolitische Vernunft eine Erhöhung erfordert hätte. Auf der Suche nach einem sicheren Anlagehafen blickten viele Anleger auf die Schweiz. Mit 1, 1947 Schwizer Franken war der Euro noch nie so billig, stieg aber am Nachmittag wieder auf 1, 20 Schweizer Franken.


Freitag, 17. Juni 2011

Tagebuch vom 17.06.11

Der Weggang von Axel Wieandt bei der Deutschen Bank macht deutlich, wie drängend es allmählich wird, die Nachfolge des 2013 ausscheidenden Josef Ackermann zu regeln. Mit Recht haben sich Aktionäre darüber beklagt, wie wenig Clemens Börsig unternimmt, um aktiv die Nachfolge zu entscheiden. Für die Deutsche Bank ist die offene Frage, wer Josef Ackermann nachfokgt, ein Ärgernis. Es ist symptomatisch, wie entscheidende Fragenmöglichst lange offen gehalten werden, um allen Möglichkeiten gerecht zu werden. Mut zu Entscheidungen könnten schaden. Mut zu Entscheidungen fodern alle gerne. Vor solchen Sonntagsreden sollte man uns beschützen.

Deutsche Bank: Abgang von Axel Wieandt

Axel Wieandt fing 1998 bei der Deutschen Bank an. Bereits 2000 war er Chefstratege. Sein Förderer war Josef Ackermann. Im Oktober 2008 übernahm er die Sanierung der HRE und schied dort nach vielen Querelen mit dem Soffin aus. Er kehrte zur Deutschen Bank zurück und konnte nicht mehr Fuß fassen. Sein Wechsel zur BHF - Bank scheiterte an einem Veto der Bafin, weil es ihm an der nötigen Erfahrung im Kreditgeschäft fehle. Danach hat er sich nach einem neuen Arbeitgeber umgesehen. Wieandt wechselt jetzt zum 01.07.11 als Managing Director im Investmentbanking zur deutschen Tochter der Credit Suisse.

Flugverkehr von Bienos Aires

Die Aschewolke der chilenischen Vulkankette Puyehue stört den regionalen Fligverkehr des Flughafen Buenos Aires, wichtigster Hub im südlichen Südamerika. Die beiden großen Flughäfen der argentinischen Hauptstadt mussten in den letzten Tagen vorübergehend oder ganz geschlossen werden.
Die Aschewolke beeinträchtigt auch den Wintertourismus im argentinischen Winterkurort Bariloche, hundert KIlometer von dem Vulkan entfernt. Bariloche und andere Orte seiner Umgebung sind teilweise mit einer 15 cm dicken Ascheschicht überzogen. Im Juli und August herrscht dort Hochsaison. Die Touristen kommen überwiegnd aus Brasilien. Es ist unwahrscheinlich, dass bis zum beginn deer Winterferiensaison die Asche entfernt werden kann. Den betroffenen Hoteliers stehen erhebliche Umsatzeinbußen bevor.

Brasilien: schwache Entwicklung der Börse

Internationale Anleger haben Brasilien, den größten Markt Lateinamerikas, im Blick. Trotz Rekordgewinnen der Unternehmen im ersten Quartal 2011 liegt der Bovespa - Leitindex um 10 Prozent hinter dem Stand zu Beginn des Jahres 2011. Nach Ansicht der Deutschen Bank ist ein weiterr Anstieg der Eisenerzpreise für den Bergbaukonzern Vale unwahrscheinlich, nachdem sich der Gewinn von Vale im ersten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal vervierfacht hatte. Sorgenvoll beobachten brasilianische Analysten die Konjunkturindikatoren aus den Vereinigten Staaten und China. Eine Konjunkturschwäche in den größten Volkswirtschaften der Welt dämpft die Nachfrage nach brasilianischen Rohstoffen. Steigende Lohnkosten auf dem Inlandsmarkt beeinträchtigen die Gewinnmargen. Die Inflation ist auf 6, 6 Prozent gestiegen. Der Rückgang der Preissteigerungsrate im Mai 2011 führt noch zu keiner Entwarnung. Bei einem Stand der Inflationsrate über dem Zielwert der Zentralbank sind weitere Zinserhöhungen und andere Bremsmanöver von Regierung und Zentralbank möglich, um gleichzeitig eine Aufwertung des brasilianischen Real zu verhindern.

Schwacher Euro und Anstieg des Schweizer Franken

Das Gezerre um eine Beteiligung privater Gläubiger an der Sanierung Griechenlands führte am Mittwoch, den 15.06.11, zur Verunsicherung an den Finanzmärkten. Die ergebnislosen Gesprächer der EU - Finanzminister am Dienstag, den 14.06.11, enttäuschten den Markt, weil viele Investoren auf einen Hinweis gehofft hatten, wie es mit den Hilfen für Griechenland weitergeht. Ohne dringend benötigtes Geld ist in den nächsten Wochen ein Zahlungsausfall Griechenlands möglich. Die Ankündigung der Ratingagentur Moody`s der Prüfung einer möglichen Herabstufung französischer Banken wegen ihres Engagements in Griechenland sorgte für zusätzliche Nervosität am Markt.
Der Euro erreichte ein Zwei - Wochen - Tief von 1, 4261 Dollar, fast 2 Cent unter dem Niveau des New Yorker Vortagsschlusses. Am Nachmittag stand der Euro bei 1, 4295 Dollar. Der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank lag 1, 4292 Dollar (Vortag 1, 4448 Dollar).
Der Euro kostete 1, 2136 Schweizer Franken nach rund 1, 22 Schweizer Franken am Vortag.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Tagebuch vom 16.06.11

Bei der Deutschen Bank bleibt es spannend. Nach Schwierigkeiten mit der Justiz in den Vereinigten Staaten und in Asien kommen Personalprobleme hinzu. Es gibt Gerüchte um den Spartenchef der Vermögensverwaltung, dessen hemdsärmeliger Führungsstil vielen Bankmitarbeiter und Mitarbeiterinnen mißfällt. Jetzt verläßt Aexel Wieandt die Deutsche Bank, weil er nach seiner Rückkehr von dem Abenteuer HRE in der Deutschen Bank nicht mehr Fuß fassen konnte. Deutschlands führende Bank ein Saftladen ? So krass darf man die Lage der Bank nicht einschätzen, aber sie steht im Augenblick zu oft negativ in den Schlagzeilen der Wirtschaftspresse. Ruhe wird wohl erst dann einkehren, wenn der Nachfolger des 2013 ausscheidendenden Josef Ackermann feststeht. Deshalb sollte sich Clemens Börsig schnell dazu durchringen, einen geeigneten Nachfolger zu präsentieren. Es besteht dann genügend Zeit, den Nachfolger auf sein schwieriges Erbe vorzubereiten. Je länger er sich Zeit läßt, desto schwieriger wird die Lage für den Nachfolger. Es ist überhaupt bedauerlich, dass eine führende Wirtschaftsmacht wie die Bundesrepublik Deutschland nur eine international führende Bank hat. Es sollte ein Ziel der Wirtschaftspolitik sein, den Bankenstandort Deutschland zu stärken. Die wirtschaftlichen Grundkenntnisse der Bevölkerung sind unterentwickelt. Volkswirtschaftliche Grundkenntnisse gehören in den Schulunterricht.

Unruhe in der Deutschen Bank

Bei der Vermögensverwaltung der Deutschen Bank herrscht Unruhe. Grund dafür ist der Spartenchef Kevin Parker, seit 7 Jahren an der Spitze der Vermögensverwaltung, als hemdsärmelig verschrieen. Es ist unklar, ob ein Nachfolger von Josef Ackermann an ihm festhalten wird.
Unter Parker hat die Vermögensverwaltung viel von ihrem einstigen Glanz verloren. Auch die DWS hat Probleme mit ihrem Führungspersonal. Parker hatte sich mit dem Europa - Chef der DWS zerstritten und als seinen Nachfolger Ingo Gefeke eingesetzt. Anfang 2010 verabschiedete sich Klaus Kaldemorgen von der DWS. Bei diesem Personalwechsel schied auch Ingo Gefeke aus. Der Vorstand holte Wolfgang Matis aus dem Ruhestand zurück. Matis ist Parker unterstellt, hat aber eine große Machtfülle.
Matis Aufgabe dürfte es sein, die alte Ertragsstärke der DWS wiederherzustellen. Gelingt ihm diese Operation, könnte er damit Parkers Stellung sichern. Es bleibt spannend bei der Deutschen Bank.

Deutlicher Anstieg des Schweizer Franken

Nach der erneuten Herabstufung Griechenlands durch die Ratingagentur Standard & Poor`s mit der Begründung eines bevorstehenden Zahlungsausfalls fiel der Euro gegenüber dem Schweizer Franken auf ein Rekordtief von 1, 20 Franken. Fällt der Euro unter die Marke von 1, 20 Franken, erwaten Devisenhändler einen noch stärkeren Kursrutsch. 
Für viele Anleger ist der Schweizer Franken die letzte stabile Währung, nachdem der Dollar und der Yen diese Funktion verloren haben.

Teilweiser Kursverlust des Euro

Nach Bekanntgabe der amerikanischen Konnunkturdaten büßte der Euro am Dienstag, den 14.06.11, zunächst einen Teil seiner Tagesgewinne ein, um später wieder auf 1, 4468 Dollar wieder zuzulegen, knapp über 1, 44 Dollar  am Vortag. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1, 4448 Dollar fest (Vortag 1, 4354 Dollar).

Mittwoch, 15. Juni 2011

Deutsche Bank: Ärger in den Vereinigten Staaten und Schlappe in Asien

In den Vereinigten Staaten kann  für die Deutsche Bank eine neue juristische Front entstehen. Die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten New York und Delaware wollen von der deutschen Bank Informationen über bestimmte Hypothekengeschäfte. Bei den Ermittlungen geht es darum, ob diese Geschäfte sauber dokumentiert und rechtskräftig sind. Trifft das nicht zu. können kostspielige Rechtsstreitigkeiten entstehen. Ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt wollte sich dazu nicht äußern. Konkret geht es um die Trustees, Treuhänder, wenn Banken viele kleine Hauskredite zu Paketen bündeln, um sie an Investoren weiter zu verkaufen. Der Trustee kümmert sich um die Geschäftsunterlagen und das Geld für die Investoren.Die Deutsche Bank und Bank of New York Mellon waren große Spiler auf diesem Markt. Die Generalstaatsanwaltschaften kontaktierten auch die Bank of New York Mellon.
Die Deutsche Bank wurde wegen Regelverstößen gegen Repo - Geschäftgen mit der Thaoländischen Zentralbank vom Handel mit Staatsanleihen ausgeschlossen. Auch in Südkorea hat die Bank probleme. Die Deutsche Bank ist vom April bis September 2011 vom Derivategschäft wegen unfairer Handelspraktiken ausgeschlossen. Zehn ihrer Wertpapierhändler wechseln auf einen Schlag zu Barclays.

Euro unverändert

Der Euro blieb gegenüber dem Dollar an den Devisenmärkten kaum verändert. Am Montagnachmittag, den 13.06.11, kostete er 1, 4392 Dollar. Die Europäische <Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1, 4354 Dollar fest (Freitag, den 10.06.11, 1, 4486 Dollar).

DAX und SMI Wochenbericht (13. - 17.06.11)

Am Pfingstmontag, den 13.06.11, legten die Aktienkurse an den europäischen Aktienmärkten etwas zu und lagen am Nachmittag um weniger als 0, 5 Prozent im Plus.
Der DAX in Frankfurt gewann am Nachmittag 0, 2 Prozent auf 7085 Punkte.
Die Börse in Zürich war geschlossen.
Die Kurse an den europäischen Aktienmärkten gewannen am Dienstag, den 14.06.11, deutlich. Die gute Stimmung an den Märkten beruhte auf dem Zuwachs der chinesischen Industrieproduktion von 13, 3 Prozent im Mai 2011, stärker als erwartet, und dem geringer als erwartet ausgefallenen Rückgang des Einzelhandelsumsatzes in den Vereinigten Staaten im Mai 2001.
Der DAX in Frankfurt legte bis zum späten Nachmittag 1, 9 Prozent auf 7217 Punkte zu, ein besonders deutlicher Zuwachs. Die Aktie von SAP gewann mehr als 2 Prozent. Ähnlich stark stiegen die Aktien der deutschen Bank und von Allianz SE.
Weniger deutlich als der DAX erreichte der SMI in Zürich ein Plus von 1, 1 Prozent und stieg auf 6260 Punkte.
Wegen der Unsicherheiten bezüglich der Finanzlage des hochverschuldeten Griechenlands und der Ankündigung der Ratingagentur Moody`s der Prüfung einer Herabstufung französischer Banken wegen deren Engagements in Griechenland gaben die Kurse an den europäischen Aktienmärkten am Mittwoch, den 15.06.11, überwiegend nach. Außerdem trübten am Nachmittag amerikanische Konjunkturdaten die Stimmung ein. Der Index der New Yorker Fed für das Verarbeitende Gewerbe sank unerwartet im Juni 2011 um 7, 79 Punkte, während Analysten einen Anstieg um 12 Punkte erwartet hatten. Auch die Daten zur Industrieproduktion und zur Kapazitätsauslastung im Mai 2011 fielen unerwartet schlecht aus.
Der DAX in Frankfurt gab bis kurz vor Handelsschluß 1, 1 Prozent auf 7128 Punkte nach. Die Aktien der Deutschen Bank verloren 1 Prozent und die der Commerzbank 1, 3 Prozent.
Der SMI in Zürich sank um 0, 7 Prozent auf 6213 Punkte.
Die Kurse an den europäischen Aktienmärkten verloren am Donnerstag, den 16.06.11, weiter, konnten sich aber von ihren Tagestieftstsänden erholen. Die Sorgen um um die Entwicklung der Schuldenkrise in Griechenland drückten auf die Stimmung. Die überraschend besser als erwartet ausgefallenen Daten vom Immobilienmarkt in den Vereinigten Staaten lioeßen am Nachmittag die Kurse steigen, ohne jedoch die vorher erlittenen Kursverlusten ausgleichen zu können.
In Frankfurt gab der DAX bis kurz vor Handelsschluß um 0, 6 Prozent auf 7072 Punkte nach.
Der SMI in Zürich rutschte um 0, 6 Prozent nach unten auf 6160 Punkte.
Am Freitag, den 17.06.11, zogen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten nach der Erklärung von Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Sarkozy, eine schnelle Lösung für Kreditzusagen der Euroländer an Griechenland finden zu wollen, an.
Der DAX in Frankfurt stieg bis kurz vor Handelsschluß um 1, 3 Prozent auf 7200 Punkte. Die Aktien der Deutschen Bank ( + 1, 5 Prozent), der Commerzbank ( + 0, 6 Prozent) und von Allianz SE ( + 2, 2 Prozent) profitierten von der Aussicht auf baldige Kreditzusagen an Griechenland.
Der SMI in Zürich verharrte auf seinem Vortagesschluß von 6158 Punkten.

Dienstag, 14. Juni 2011

Tagebuch vom 14.06.11

Nach einem langen und erfolgreichen Tag, an dessen Ende ich bei gutem Wetter wieder einmal auf meiner Terrasse sitzen konnte, werde ich gleich Musik hören. Der Musikgenuß entspannt mich, damit ich morgen wieder erneut viel erledigen kann. Die Pfingsttage sind vorüber. Langsam kommen wieder emrh Nachrichten, so dass ich mehr schreiben kann. Es folgen Börsen- und Devisennachrichten. Auch aus Unternehmen und Banken gibt es Meldungen.

Starker Schweizer Franken: Wirtschaftsprognose

Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse geht weiter trotz des starken Schweizer Franken von einer guten Konjunkturprognose aus. Nach der Verbandsschätzung von 2, 0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Dezember 2010 rechnet der Verband jetzt nach seiner aktuellen Konjunkturprognose 2011 mit einem Bruttoinlandsprodukt von 2, 1 Prozent. Bei der Vorstellung der Konjunkturprognose wies der Chefökonom von Economiesuisse sarauf hin, dass der starke Schweizer Frankenfür die Exportindustrie wegen Margenkürzungen, Kostensenkungen durch Rationalisierungen und Inanspruchnahme von Vorleistungen aus dem Ausland zunehmend belaste.
Diese Belastungen wirken sich bei den Zulieferbetrieben aus, weil sie die Löhne nur mäßig erhöhen können, um ihre Marktanteile halten zu können. Die geringen Lohnsteigerungen hemmen die Binnenkonjunktur.
Andererseits führt der starke Franken zu einem positiven gesamtwirtschaftlichen Effekt, weil die Schweizer Wirtschaft nicht überhitzt. Nach Simulationsberechnungen mit einem 10 Prozent schwächeren Franken (handelsgewichteter Außenwert) würde das Bruttoinlandsprodukt 2011 um 4 Prozent wachsen.
Ökonomen gehen nicht davon aus, dass die Schweizerische Nationalbank am Donnerstag, den 16.06.11, den Leitzins nicht erhöht, sondern erst im September 2011. Nur im äußersten Notfall kommt eine frühere Intervention der Nationalbank in Betracht.

Montag, 13. Juni 2011

Tagebuch vom 13.06.11

An Pfingstmontag habe ich länger als gewöhnlich geschlafen und wegen des Feiertags keine Beiträge in meinem Weblog verfaßt. Ich hatte auch keine Themen, über die ich hätte schreiben können. Stattdessen habe ich gescannt, unter anderem ein Heft von National Geographic, weil es viel Zeit erfordert, ein Heft zu scannen. Anschließend habe ich gelesen, zunächst Kopp Exklusiv, ein Nachrichtenmagazin mit Artikeln, die ungewöhnliche Themen behandeln, beispielsweise besondere Steuererleichterungen für Beamte der EU oder EHEC als Form des Bioterrorismus. Nach Kopp Exklusiv habe ich mich mit der Geschichte des Goldes befaßt. Danach habe ich einen Artikel über Kom Ombo gelesen, ein Heiligtum in Oberägypten. Vor dem Abendessen habe ich mir eine Folge von Beatclub, einer Musiksendung aus den sechziger und siebziger Jahren, angesehen. So habe ich den Feiertag ruhig und entspannt verbracht.

Sonntag, 12. Juni 2011

Tagebuch vom 12.06.11

Pfingsten ! Gähnende Leere im Kopf, was soll ich schreiben? Mein persönliches Befinden mag ich nicht offenbaren; es ist unwichtig. Ich bin Angehöriger des ddeutschen Volkes, staatsangehöriger der Bundesrepublik Deutschland und Bewohner meiner Heimatstadt. Auch wenn ich zu allen den vorgenannten gruppen gehöre, bleibe ich gleichzeitig ein Individuum mit eigenen Gedanken und Gefühlen. Wenn ich ins Aisland reise, fühle ich mich als Deutscher, Ich spreche zwar wenn möglich die Sprache meines Gastlandes, bin aber froh, wenn ich deutsch sprechen kann. Den Gepflogenheiten meiner Umgebung passe ich mich gerne an und bemühe mich, nicht negativ aufzufallen. In Deutschland zeige ich nicht gerne, aus welcher Stadt ich komme, weil meine Heimatstadt gerne als mondän verschrieen ist. Ich habe angesichts der jüngsten deutschen Geschichte große Schwierigkeiten, mich stolz als Deutscher zu fühlen. Dieses Gefühlt hat seine Ursache darin, dass ich mich in den letzten Jahren viel mit deutscher Geschichte beschäftigt habe. Aus diesem Schamgefühl ist es auch zu erklären, warum ich in meinen Beiträgen zum Zweiten Weltkrieg mich immer wieder für Untaten entschuldigt habe. Es ist für mich immer noch unfaßbar, wie Deutsche im Zweiten Weltkrieg sich so unmenschlich verhalten konnten. Wegen dieser Untaten kann ich gut verstehen, dass viele Deutsche Einsätze der Bundeswehr in Krisengebieten kritisch gegenüber stehen und sie zum teil auch ablehnen. Wegen der vielen vergangenen Propagandalügen ist die Bevölkerung politischen Begründungen für Einsätze der Nundeswehr sehr kritisch. Angesichts der vielfältigen Informationsmöglichkeiten wird es für Propagandamanipulationen immer schwieriger als in vergangenen Zeiten. Je besser infprmiert das Publikum ist, desto schwerer fällt es, das Publikum zu überzeugen.

DAX und SMI Wochenbericht (06. - 10.06.11) Schlußbericht

In der vorgenannten Börsenwoche gab es keine kursbestimmenden Nachrichten, die dem Markt eine bestimmte Richtung vorgaben. Einzeltitel wie die Deutsche Bank standen im Blickpunkt. Im Vergleich zu den südeuropäischen Banktiteln gab der Kurs der Deutschen Bank respektabel wenig auf etwas mehr als 40 Euro nach.
In den vergangenen zwölf Monaten erholte sich der DAX von seinem Tief im Juli 2010 mit 5809 Punkten bis auf 7600 Punkte im Frühjahr 2011. Viele Anleger wollen jetzt erst einmal ihre Gewinne in Sicherheit bringen. Unter diesem Blickwinkel ist ein Indexstand von etwas unter 7200 Punkten positiv zu werten. Gewinnmitnahmen sind eine gesunde Reaktion.
Im SMI gab es ausschließlich Verlierer.Auch die stabilen Pharmawerte kamen unter die Räder.

Gewinner / Verlierer

  1. Roche GS           - 4, 15 %
  2. Deutsche Bank      - 3, 5 %
  3. Allianz SE         - 3, 0 %
  4. SAP                - 2, 7 %
  5. Nestlè             - 2, 31 %

Roche hat gegen den Trend der letzten Wochen stark verloren. Erwartungsgemäß gaben die Kurse der Deutschen Bank und von Allianz SE wegen der europäischen Schuldenlrise und ihres Engagements in den betroffenen Ländern nach, wenn auch geringer als südeuropäische Titel. SAP und Nestlè konnten sich trotz ihres defensiven Charakters dem allgemeinen Abwärtstrend nicht nenziehen.

Samstag, 11. Juni 2011

Tagebuch vom 11.06.11

An Pfingstsamstag stellt sich die Frage, was das kirchliche Fest Pfingsten noch für eine Bedeutung hat. Denke ich an meine Kindheit und meine Schulzeit zurück, war es üblich, jeden Sonntag und anjedem kirchlichen Feiertag in die Kirche zu gehen. Woher kam diese Gewohnheit ? Die Kirche war im täglichen Leben noch gegenwärtig. Pastor und Pfarrer sah man auf der Straße. Sie nahmen noch am täglichen Leben teil, wie es seit Jahrhunderten üblich war. Mit dem Auflösen tradtioneller Strukturen wie zum Beispiel der Familie oder der Veränderungen im Arbeitsprozess, in dem sich lebenslange Arbeitsverhältnisse überlebt haben, zerfiel die herkömmliche Ordnung. Der Eigennutz oder wirtschaftliche Überlegungen wie Preis - Leistungs - Verhältnis nehmen heute eine beherrschende Stellung ein. Rücksichtnahme auf andere Menschen oder Höflichkeit spielen eine untergeordnete Rolle. Ich versuche, meine persönlichen Wahrnehmungen niederzuschreiben, ohne den Anspruch zu erheben, eine tiefschürfende Analyse gesellschaftlicher Veränderungen zu verfassen, weil ich dazu nicht über die geeigneten Kenntnise verfüge. Es sind Überlegungen, die aus mir herausdrängen, damit ich wieder klar denken kann. Wenn ich alleine bin, denke ich über vieles nach. Ein Teil meiner Freunde ist bereits verstorben oder hat sich so verändert, dass sich ein Kontakt nicht mehr lohnt, weil sie auf meine Lebenszeichen nicht mehr reagieren. Morgen werde ich einige anrufen, um zu hören, wie es ihnen geht. Kontakte schwanken wie die Resonanz meines Publikums. Vielleicht sind viele auch schon in Urlaub gefahren.

Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar

Am Donnerstag, den 09.06.11, wertete der Euro gegenüber dem Dollar ab. Am Nachmittag kostete ein Euro 1, 4514 Dollar nach 1, 4583 Dollar am Mittwochabend, den 08.06.11. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den referenzkurs am Mittag auf 1, 4614 Dollar (Vortag 1, 4608 Dollar) fest.
EZB - Präsident Trichet bereitete die Fianzmärkte auf eine mögliche Leitzinserhöhung im Juli 2011 vor. Bezüglich der Inflation im Euroraum komme es auf höchste Wachsamkeit an. Hinsichtlich des hoch verschuldeten Griechenlands schloss er eine Umschuldung aus. Diese Aussage ist härter als erwartet ausgefallen
Der überraschende Rückgang des Handelsbilanzdefizits der Vereinigten Staaten im April 2011 stützte die Kursentwicklung des Dollars. Im April betrug das Defizit 43, 7 Mrd. Dollar gegenüber revidierten 46, 8 Mrd. Dollar im März 2011. Bei Bestätigung dieses Trends in den kommenden Monaten ergäbe sich darasu im zweiten Quartal 2011 ein starker Wachstumsimpuls für die amerikanische Wirtschaft.

Freitag, 10. Juni 2011

Tagebuch vom 10.06.11

Nach der Lektüre von DIE ZEIT GEeschichte Hitlers Krieg im Osten denke ich immer wieder darüber nach, wie meine Eltern die Zeit des Krieges verlebt haben. Erstaunlich ist, wie wenig sie darüber erzählt haben. Meine Großeltern, die Eltern meines Vaters, wohnten in einem Mietshaus in Oberbilk. Dieses Haus brannte nach dem Treffer einer Brandbombe aus. Mein Vater erzählte, wie die Familie sich durch das brennende Treppenhaus in den Luftschutzkeller retten konnten. Nach dem verlust der Wohnung zogen meine Großeltern zunächst nach Solingen zu verwandten meiner Großmutter. Die anderen Großeltern, die Eltern meiner Mutter, wohnten in Ratingen. Meine Mutter arbeitete als Kontoristin nin einem Uhrengroßhandell. Dort blieb sie beschäftigt bis zu ihrer Heirat nach Kriegsende 1949. Mein Vater war seit Kriegsausbruch, als sein Wehrdienst begann, bis zur Kapitulation bei der Flak in Deutschland. Er hatte Glück, nicht an die Ostfront versetzt zu werden. Dafür hat er die Bombardierungen von Hamburg und Bremen miterlebt. Die Kriegszeit war für meine Eltern kein Thema, über das sie sprechen wollten. Mich hat dieses Thema als Heranwachsender nicht interessiert, weil die Zeit des Nationalsozialismus während meiner Schulzeit stiefmütterlich behandelt wurde. Allgemeiner Tenor war, eine solche Epoche darf sich ncht wiederholen. Erst als Erwachsener interessiere ich mich dafür, wie diese Zeit ausgesehen hat. Ich habe eine Sammlung Deutschland Archiv Das Dritte reich in Dokumenten. Darin werden Ereignisse und Persönlichkeiten unter Vorlage faksimilierter Dokumente geschildert. Es ist sehr aufschlussreich. Das jetzt gelesene Heft über Hitlers Krieg im Osten zeigt, dass es immer noch neue Zeugnisse gibt, die noch gründlich auszuwerten sind. Ähnliches gilt auch für den Widerstand im Nationalsozialismus.
Nur wenn ich mich mit einem Thema gründlich beschäftige, erwerbe ich neue Kenntnisse. Nach meinem Berufsende habe ich zum Glück diese Zeit. Deshalb sammle und lese ich möglichst viele Bücher. Ich interessiere mich für Münzen und Briefmarken, weil auch sie Zeitzeugnisse sind.

Brasilien: Sturz des Kabinettschefs

Nach wochenlanger Kritik wegen einer angeblichen illegalen Bereicherung trat der brasilianische Kabinettschef Antonio Palocci am Dienstagabend, den 07.06.11, zurück. Er war einer der wichtigsten Mitarbeiter der brasilianischen Präsidentin Dilma Roussef. Nach einem Bericht der Tageszeitung "Folha de Sao Paulo" von Mitte Mai 2011 soll sich das Vermögen Paloccis zwischen 2006 und 2010 mehr als verzwanzigfacht haben. Bisher ließ sich Korruption nicht nachweisen.
Seit dem Amtsantritt der brasilianischen Präsidentin im Januar 2011 bereitete Palocci die Kabinnettssitzungen vor und koordinierte die Zusammenarbeit zwischen den Ministerien.  Damit zählte er zu den einflussreichsten brasilianischen Politikern der vergangenen Jahre. 2010 organsierte er Roussefs Präsidentenwahlkampf. 2005 - 2006 war er Lula da Silvas Finanzminister.
Der Kabinettschef bestreitet alle Vorwürfe. 2009 und 2010 erwarb er durch eine von ihm betriebene Beraterfirma Immobilien im Wert von 5, 24 Mio. Euro. Da er Abgeordneter und Wahlkampfmanager gleichzeitg war, ist ein Verdacht der Verbindung öffentlicher und privater Interessen nicht von der Hand zu weisen. 2005 war er in einen Korruptionsskandal verwickelt.
Palocci trat zurück, nachdem sich hochrangige Mitglieder seiner Partei von ihm distanzierten. Die Nachfolge tritt Gleise  Hoffmann an. Ihr Mann, Paulo Bernardo, Telekommunikationsminister, eine delikate Situation.

Deutsche Bank: Rückkehr in die Riege der besten europäischen Broker

Nach einem Ergebnis der Umfrage unter 12.000 Fondsmanagern, Brokern, Konzernlenkern Investor - Relations - Experten durch Thomson - Reuters - Extel kehrte die Deutsche Bank in die Riege der Broker für europäische Aktien zurück. Bei den Aktienanalysen für Europa kam die Deutsche Bank auf Plöatz vier, bei Aktienanalysen für Deutschland nahm sie sogar die Spitzenposition ein.

Deutsche Bank: Gewinnziel des Privatkundengeschäfts

Nach Worten von Rainer Neske, Chef des Privatkundengeschäfts der Deutschen Bank, erwarte er für die kommenden Jahre eine nachhaltige Gewinnentwicklung. 2011 gehe er von 1, 6 Mrd. Euro Vorsteuergewinn aus. in den kommenden drei bis vier Jahren hoffe er, einen Vorsteuergewinn von rund drei Mrd. Euro erzielen zu können.

Allianz SE: Aufstockung des Anteils an Gassled

Allianz SE erwar für rund 580 Mio. Euro von Total 6, 4 Prozent an der norwegischen Gaspipeline Gassled. Damit stockte die Versicherung ihre Beteiligung weiter auf und unterstrich damit die Bedeutung des Engagements.

Nestlè: 125 Jahre Maggi

Maggi, ein Tochterunternehmen des Nestlè - Konzerns, feiert sein 125 jähriges Jubiläum. Die Würzflasche von Maggi ist aus der Mode gekommen, weil Natürlichkeit und individuelle Küche als Zeichen guter Ernährung gelten. Dagegen erfreuen sich Maggi Kochstudios mit Kochen im Baukastensystem, um Berufstätigen dasd Kochen zu erleichtern, großer Beliebtheit. Mit Kochstudio und Fernsehkoch bleibt sich Maggi treu. Deshalb hält Nestlè an seinem Tochterunternehmen fest.

Neutrale Einstufung von Allianz SE

Die Analysten von JPMorgan Cazenove stufen die Aktie der Allianz SE bei einem mittelfristigen Kursziel von 109 Euro neutral ein. Am Mittwoch, den 08.06.11, lag der Kurs bei 91 Euro. Die geringe Wahrscheinlichkeit einer Dividendenerhöhung läßt eine günstigere Bewertung nicht zu. Eine Dividendenerhöhung scheitert an der erheblichen Verschuldung innerhalb des Konzerns und der Ungewißheit über die Solvenzbestimmungen. Für eine Dividendenerhöhung spricht ein dynamisches Gewinnwachstum im Bereich Kapitalverwaltung. Das Hauptrisiko besteht in den möglichen zusätzlichen Kosten aus Naturkatastrophen. Seit Jahresbeginn gewann die Aktie gut 2 Prozent.

Dollarschwäche nach Bernankes Rede

Aussagen des amerikanischen Notenbank - Präsidenten Ben Bernanke über eine schwächelnde amerikanische Wirtschaft schwächten den Dollar am Mittwoch, den 08.06.11. Von der Dollarschwäche konnte der Euro nicht profitieren. Den Euro belastete der überraschende Rückgang der deutschen Industrieproduktion im April 2011. Am späten Nachmittag kostete der Euro 1, 4623 Dollar mehr als einen halben amerikanischen Cent niedriger als am Vortag.
Am Dienstagabend räumte Bernanke eine sich schwächer als erwartet entwickelnde amerikanische Konjunktur 2011 ein. Nach seinen Worten seien konjunkturstimulierende Maßnahmen notwenig, wober er sich nicht konkret festlegte. Es gab keinen Hinweis auf eine Fortsetzung des bisherigen lockeren Geldpolitik nach dem Auslaufen des Ankaufsprogramms für Staatsanleihen. Nach Ansicht von Währungsanalysten ist die Notenbank mit ihrer derzeitigen Politik ganz zufrieden.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Tagebuch vom 09.06.11

Was schreibe ich, wenn ich alkoholisiert nach Hause komme, nachdem ich draußen gut gegessen habe ? Es wäre zu trivial, einfach zu schreiben, ich bin betrunken ! Betrunken wäre ich, wenn ich nicht mehr Herr meiner Sinne wäre. Das ist nicht der Fall. Ich fühle mich nur schäbig, weil ich meinen Begierden nachgegeben habe, etwas mehr zu trinken und zu essen, als mir gut tut. Leider ist es nur so, dass es mir nicht immer gefällt, mich einfach nur diszipliniert zu verhalten, weil es mich gelüstet, der Disziplin zu entfliehen. Es ist einfach nur schön, nicht immer nur nach Pkan oder der Uhr zu leben zu müssen. Mit zunehmendem Alter ist das eben mit mehr >Risiken verbunden. Trotzdem ist es schön, einem strengen Korsett entfliehen zu können. Sich einfach noch einmal jung fühlen zu können, ohne auf die Folgen achten nzu müssen, ist seinen Preis wert. Ich darf es nur nicht zu oft tun !

Pimcos Wette gegen amerikanische Staatsanleihen

Im Februar 2011 hatte Pimco, ein Tochterunternehmen der Allianz SE, amerikanische Staatsanleihen im Wert von 28 Mrd. Dollar verkauft und Positionen auf fallende Preise amerikanischer Staatsanleihen aufgebaut. Die Preise sind aber nicht gefallen, sondern gestiegen. Pimco erwartet aber weiterhin, dass Anleger sich wegen der hohen amerikanischen Staatsverschuldung von Anleihen trennen werden. Ende Juni 2011 läuft ein Stützungsprogramm der amerikanischen Notenbank aus. Um die Zinsen niedrig zu halten, hatt die Bank Staatsanleihen im Wert von 600 Mrd. Dollar gekauft. Wegen dieses Kaufprogramms hält Pimco die Preise für Anleihen künstlich überhöht. Bereits in der letzten Woche waren nach schlechten amerikanischen Konjunkturdaten die Anlehenpreise deutlich gefallen. Auch der Immobilienmarkt schwächelt. Ersz eine neue Rezession wäre ein Anlass, die negative Haltung zu Staatsanleihen zu ändern.
Andere Fonds halten trotz ungünstiger Konjunkturdaten einen Preisanstieg für Staatsanleihen nicht für ausgeschlossen.
Es bleibt abzuwarten, ob die Wette von Pimco aufgeht.

Dollarschwäche und Eurostärke

Nach der Warnung eines chinesischen Währungspolitikers vor zu hohen Dollar - Positionen werte der Dollar am Dienstag, den 07.06.11, weiter ab. Am Nachmittag kostete ein Euro 1, 4680 Dollar nach 1,4576 Dollar am Montag, den 06.06.11. Es handelt sich um den höchsten Stand seit Anfang Mai 2011. Der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank lag bei 1, 4652 Dollar (Vortag 1, 4596 Dollar). Die Aussicht auf eine weitere Zinserhöhung im Euroraum wirkte sich auf den Dollarkus negativ aus. Bei einer Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank erhöht sich der Abwertungsdruck auf den Dollar, während der Euro weiter aufwertet. Der europäische Leitzins liegt bei 1, 25 Prozent und in den Vereinigten Staaten bei 0 Prozent.
Guan Tao, Leiter der Abteilung für internationalen Zahlungsverkehr der chinesischen Währungsaufsicht, hatte in einem Internet - Artikel, der später verschwand, auf zu hohe Dollar - Bestände hingewiesen. Nach Ansicht von Währungsanalysten gab Guan Tao die offiziöse Einschätzung der chinesischen Regierung wieder. JPMorgan ist der Ansicht, die Stimmung für den Dollar sei nicht gut und diese Ansicht verstärke sie weiter.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Begrüßung

OH Ha! Ich habe gesehen, dass sich eine seltene Leserin oder ein seltener Leser aus Spannien sich in meinen Weblog getraut hat. Inzwischen zeichnet die Statistik nicht mehr alle Leserinnen und Leser auf. Deshalb habe ich keinen genauen Überblick über mein Publikum mehr. Gleichwohl freue ich mich über vereinzelte Leserinnen und Leser aus europäischen oder außereuropäischen Ländern. Das gilt insbesondere für Spanien wegen seiner reizvollen Landschaft und seinen satolzen Menschen. Ich hatte die Ehre, letztes Jahr an Pfingsten alltspanische Königsstädte besuchen zu dürfen. 2009 war ich auf dem Jakobsweg. Beide Aufenthalte haben mich stark beeindruckt.
Es dauert immer einen Moment, bis mir die treffenden Worte einfallen. Inzwischen habe ich durch meinen Weblog einige Übung darin. Ich bitte jedoch um Verständnis dafür, kein Schriftsteller zu sein.

Tagebuch vom 08.06.11

Jetztn ist der Moment gekommen, an dem ich an meinem Tagebuch schreibe. Nun sitze ich vor meinem Computerbildschirm und überlege, was soll ich schreiben. Jedes Mal den Tagesablauf aufzuzeichnen, wirkt auf die Dauer langweilig. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier; es wiederholen sich die Tätigkeiten. Ich lese in einem Buch oder in einer Zeitschrift weiter. Dann habe ich irgendwann einmal ausgelesen. Ich fange ein neues Buch oder eine neue Zeitschrift an. Eine Aufzählung von Titeln von gelesenen Büchern oder Zeitschriften interessiert auf Dauer niemanden. Ob meine persönlichen Erlebnisse für meine Lebenszeit exemplarisch sind, weiß ich nicht. Ich frue mich meines Lebens, solange ich gesund bin. Früher habe ich akribisch genau aufgezeichnet, was ich am Tag für Gedanken hatte. Ich war davon überzeugt, später einmal in meinen Tagebüchern zu lesen. Was ist daraus geworden ? Nichts, ich sammele zwar heute noch meine alten tagebücher, aber ich lese sie kaum. Wozu auch ? Bislang habe ich nicht die Absicht, eine Autobiographie zu schreiben. Dafür bin ich zu bedeutungslos. Keute wie mich gibt es zu Hunderten, Tausenden und Millionen. Welchen Wert ich habe, darüber mache ich mir heute keine Illusionen mehr. Mit Bescheidenheit und Freundlichkeit fühle ich mich wohl. Ich denke, so sollte es bleiben. Das ist der Vorzug des Alters und des Rentnerdaseins, das Leben gelassen und in Ruhe genießne zu können. Dann kann man auch die Schwächen anderer Menschen gut ertragen. Bissigkeit und Unduldsamkeit schaden nur.

Allianz SE: Beteiligung an Gassled

Nach Angaben des norwegischen Energiekonzerns Statoil nhat er 24, 1 Prozent der Anteile an dem Transportprojekt Gassled für 2, 2 Mrd. Euro verkauft. Gemeinsam mit einwem Kanadischen Pensiosfonds und dem Staatsfond von Abu Dhabi wr die Private Equity Tochter von Allianz SE der Käufer. Die Versicherung erwirbt für 700 Mill. Euro 30 Prozent an dem Anteil.Es handelt sich um das größte Geschäft der Private Equity Tochter. Die Versicherung diversifiziert ihr Geschäft von Anleihen nun auf alternative Investments.
Gassled soll Gas aus Norwegen in europäische Länder wie wie Belgien, Deutschland, Frankreich und Großbritannien transportieren. Allein 2010 betrug das Transportvolumen rund ein Sechstel des jährlichen Gaskonsums in der EU. Nur die russischen Importe sind größer.
An dem Projekt wird Statoil künftig noch fünf Prozent halten. Zuletzt hatte sich bereits Exxon Mobil an dem Projekt beteiligt.

Allianz SE Allianz Global Investors: Treue Anleger der Commerzbank

Nach Aussagen aus Finanzkreisen halten Altaktionäre der Commerzbank 60 Prozent ausgegebenen Bezugsrechte aus der Kapitalerhöhung von 5, 5 Mrd. Euro und üben sie auch aus. Die Verkaufsquote betrug lediglich 40 Prozent. Ein Sprecher der Commerzbank wollte die Zahlen nicht kommentieren.

Deutsche Bank: Ein Kauf ?

Die Analysten der WestLB empfehlen, die Aktien der Deutschen Bank mit einem Kursziel von 53 Euro zu kaufen. Der Bereich Investmentbanking entwicklele sich international dynamisch. Eine Rendite auf das Eigenkapital von 20 bis 25 Prozent erscheine noch immer möglich. Die Aktie habe einen erheblichen Bewertungsabschlag gegenüber dem Durchschnitt der Aktien anderer weltweit tätiger Investmentbanken. Aktuell kostet eine Aktie 40 Euro. Wegen der erheblichen Prozessrisiken in den Vereinigten Staaten, die in der Empfehlung nicht berücksichtigt werden, sollten Anleger die Aktie lieber halten als kaufen.

Aufwertung des Euro durch Griechenlandhilfe

Am Montag, den 06.06.11, wertete der Euro bis auf 1, 4658 Dollar auf. Er erreichte damit ein Vierwochenhoch. Am Abend fiel er auf rund 1, 46 Dollar. Ursache für den vorübergehenden Anstieg war die Aussicht auf die Entspannung der europäischen Schuldenkrise und Finanzhilfen für das hochverschuldete Griechenland.
Bereits am Freitag, den 03.06.11, stieg der Eurokurs nach Inaussichtstellung von 12 Mird. Euro  für Griechenland durch die EU - Kommission, die Europäische Zentralbank und den Internationalen Währungsfonds. Die in der vergangenen Woche schlechter als erwartet ausgefallenen Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten treibn ebenfalls den Eurokurs. Die auf 9, 1 Prozent angestiegene Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten signalisiert eine langsame Erholung von den Folgen der Rezession. Wegen der schlechten Wirtschaftslage in den Vereinigten Staaten gehen Devisenanalysten davon aus, dass die Notenbank weiterhin die Zinsen nicht erhöht. Die bereits gestiegenen europäischen Leitzinsen machen den Euro attraktiver als den Dollar. Am Dopnnerstag, den 09.06.11, wird die Europäische Zentralbank wahrscheinliche eine Zinserhöhung um 0, 25 Prozent für den Juli 2011 andeuten.
Die hohe Verschuldung vieler Euroländer führt zu einer erheblichen Aufwertung des Schweizer Franken. Anfang Juni 2011 kostete ein Euro 1, 2054 Franken, am Montag, den 06.06.11, allerdings 1, 22 Franken.

DAX und SMI Wochenbericht (06. - 10.06.11)

Die neue Handelswoche begann an den europäischen Aktienmärkten am Montag, den 06.06.11, mit Kursverlusten. Banken und Versorger  gerieten unter Abgabedruck. Bei den Bankaktien wirkte sich die Grioechenlandkrise aus, weil die Banken als Gläubiger an der Rettung beteiligt werden sollen.
Der DAX in Frankfurt sackte um 0, 4 Prozent auf 7079 Punkte.
Der SMI in Zürich verlor 0, 6 Prozent und stand bei 6372 Punkten.
Am Dienstag, den 07.06.11, stiegen die Aktienkurse an den europäischen Aktienmärkten. Industriewerte und Versorger gewannen im Handelsverlauf dazu. Der Präsident der Europäischen Zentralbank deutete an, eine Ablösung griechischer Anleihen durch neue Anleihen zu akzeptieren. Die neuesten Zahlen über die Auftragseingänge der deutschen Industrie stützten den Kursaufschwung. Trotz der Krisen in Europa und Japan nahm der Auftragseingang kräftig zu. Nach den Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums vom Dienstag nahmen die Aufträge im April 2011 um 2, 8 Prozent überraschend deutlich zu.
Der DAX in Frankfurt stieg um 0, 4 Prozent auf 7110 Punkte.
Entgegen dem Trend verlor der SMI in Zürich 0, 5 Prozent und endete bei 6340 Punkten.
Am Mittwoch, den 08.06.11, gaben die Aktienkurse an den europäischen Börsen nach. Neue Unsicherheit am Markt rief die Rede des amerikanischen Notenbankpräsidenten Ben Bernanke am Vorabend hervor. Er bescheinigte der amerikanischen Wirtschaft eine neue Schwächsphase und deutete die Bereitschaft der Notenbank zur Stützung der Konjunktur an. Wegen der anhaltenden Diskussion um die Schuldenkrise Griechenlands verloren europäische Bankaktien zwischen 1, 7 und 2 Prozent.
Der DAX in Frankfurt gab bis kurz vor Handelsschluss 0, 6 Prozent auf 7058 Punkte nach. Die Aktie der Deutschen Bank büßte 1, 7 Prozent, als mehr als der Index, ein.
Der SMI in Zürich schloß 1, 1 Prozent niedriger als am Vortag bei 6264 Punkten.
Am Donnerstag, den 09.06.11, stiegen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten teilweise kräftig. Nach volatilem Handelsverlauf drehten die schwachen Finanzwerte am Nachmittag nach der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) klar ins Plus. EZB - Präsident Trichet deutete eine Zinserhöhung für den Juli 2011 an. Auf einer Pressekonferenz machte er deutlich, die Preisentwicklung erfordere hohe Wachsamkeit. Die Märkte verstehen diese Formulierung so, dass die EZB im Juli zum zweiten Mal 2011 den Zins erhöhen will. Auch der überraschend starke Rückgang des amerikanischen Handelsbilanzdefizits im April 2011 wirkte sich unterstützend aus. Nach Ansicht der Postbank handelt es sich um eine wichtige Unterstützung für das zweite Quartal 2011.
Der DAX in Frankfurt gewann 1, 4 Prozent auf 7159 Punkte. Nach Ansicht von Händlern hatte der plötzliche Anstieg des DAX seine Ursache darin, Dass Anleger auf fallende Kurse gesetzte Positionen auflösen und auf den fahrenden Zug aufspringen mussten. Am stärksten verlor die Aktie der Commerzbank mit 2, 6 Prozent, während die Aktie der Deutschen Bank nur 0, 1 Prozent nachgab.
Der SMI in Zürich stieg um 0, 5 Prozent auf 6290 Punkte.
Am Freitag, den 10.06.11, tendierten die europäischen Aktienmärkte überwiegend schwächer. Nach Ansicht von Wertpapieranalysten gäbe es am Aktienmarkt keine richtungsweisenden Nachrichten. Die trüben Aussichten bezüglich Griechenlands und der amerikanischen Wirtschaft seien am Markt schon ausreichend eingepreist. Die Anleger würden die Risiken überschätzen und seien entsprechend vorsichtig. Bei weiterhin guten Gewinnaussichten für die deutschen Unternehmen sei der DAX auf absehbare Zeit positiv zu sehen. Die Indizes belaste, dass einige Anleger sich vor dem Wochenende vom Markt verabschiedet hätten.
Der DAX in Frankfurt verlor im Handelsverlauf 0, 8 Prozent auf 7100 Punkte.
Der SMI in Zürich ging um 0, 6 Prozent auf 6232 Punkte zurück.

Dienstag, 7. Juni 2011

Tagebuch vom 07.06.11

Wie fühle ich mich heute ? Mit dem tagesablauf bin ich zufrieden. Tue ich viel, fallen auch vermehrt Reaktionen an. Überraschend war meine Fußpflegerin in Urlaub, so dass ich erst am 15. Juli einen Termin bekommen habe. Mein Berater bei der Bausparkasse musste wegen eines anderweitigen Termins seinen Termin bei mir vorziehen. Da Rentner bekanntlich viel zeit zur Verfügung haben, war das Vorziehen des vereinbarten Termins kein Problem. Der Berater konnte mit problemlos meine Bausparakte überreichen. Dann besuchte mich überraschend Herr Bössow, um sich eine Vereinbarung für einen neuen Stromzähler unterzeichnen zu lassen. Zwischendurch habe ich gescannt, in meinem reisebuch gelesen, meinen Kalender aktualisiert, meine Programm Das Alte Ägypten und YouTube benutzt, Kontoauszüge verbucht, zu Mittag gegessen, Zeitungen gelesen, Post erledigt und ein Paket ausgepackt. Dann habe ich mit meiner Münzsammlung "Die Sieben antiken Weltwunder" beschäftigt. Danach habe ich eine DVD mit einem alten Sherlock Holmes Film angesehen. Anschließend habe ich ein Lexikon der Antike eingeordnet. Es folgte eine Bestellung bei Lebkuchen Schmidt in Nürnberg. Abschließend habe ich Werte verbucht. Beim und nach dem Abendessen habe ich mir nach langer Zeit das Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Aserbeidschan angesehen. Deutschland gewann 3 : 1. Mit diesem Sieg dürfte sich Deutschland für die Europameisterschaft qualifiziert haben. Nach einem langen erfolgreichen Tag fühle ich mich zufrieden und gut. In den letzten Wochen habe ich viele Dinge erledigen können.

Brasilien: Flughäfen

Bereits am 04.05.11 hatte ich über den Ausbau der brasilianischen Flughäfen anläßlich der bevorstehenden Fußballweltmeisterschaft berichtet. War zu diesem Zeitpunkt von Investitionskosten von 4 Mrd. Real die Rede, haben sich die Kosten nach Kalkulationen des brasilianischen Sportministeriums 5, 6 Mrd. Real (rund 2, 5 Mrd. Euro) erhöht.
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport, an einem Einstieg in Brasilien interessiert, hat sein Interesse erneut auf seiner Hauptversammlung in der vergangenen Woche bekräftigt. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers will Fraport die im Dezember 2011 bekannt gegebenen Ausschreibungsbedingungen abwarten.  Das Unternehmen will in Brasilien seine positiven Erfahrungen aus dem Betrieb des Flughafens Lima in Peru nutzen. Der Flughafen Lima, seit 2001 unter operativer Führung von Fraport, inzwischen ein Drehkreuz für Südamerika, gilt als Vorzeigeflughafen der Region. Seit 2001 wächst das Passagieraufkommen durchschnittlich pro Jahr um 11 Prozent. Die Eigentümerstruktur des Flughafens Lima:
70 Prozent der Anteile Fraport
weitere Gesellschafter:
die Weltbank Tochtergesellschaft International Finance Corporation 20 Prozent der Anteile
der peruanische Infrastrukturfonds AC Capitales Safi of Peru 10 Prozent der Anteile.

Montag, 6. Juni 2011

Tagebuch vom 06.06.11

Ich weiß nicht, was ich heute weltbewegendes schreiben soll. Deshalb gebe ich einen Abriss meines heutigen Tages. Nach dem Aufstehe, Eincremen meiner Füße, Waschen und Frühstück habe ich EMails gelöscht, die Staistik meines Weblogs angesehen und Reisevideos bei YouTube gesehen. Danach habe ich Unterlagen gescannt und in meinem Reisebuch gelesen. Darin heht es um nützliche Informationen im Zusammenhang mit einer Reise, amüsant und witzig geschrieben. Anschließend habe ich mich über Deir - El Mdenina in Ögypten informiert, einer antiken Siedlung von Arbeiter im Tal der Könige. Es handelte sich um 3 D Rekonstruktionen. Als ich damit fertig war, besuchte mich ein Mitarbeiter der Wüstenrot Bausparkasse, um mich zu beraten, wie ich meine zuteilungsreifen Bausparverträge nutzen kann. Es war ein nützliches Gespräch. Morgen werden wir die entdprechenden Unterlagen aushändigen. Nach der Beratung habe ich mit Dingerkus wegen eines Termins für die TÜV Hauptuntersuchung meines Kraftfahrzeugs telefoniert. Diese Unetrsuchung wird nächste Woche Mittwoch, den 15.06.11, stattfinden. Nach dem Telefonat habe ich an meinem Weblog gearbeitet und einen Artikel über die Aufwertung des Schweizer Franken verfasst. Danach war Zeit für das Mittagessen. Nach dem Mittagessen habe ich meine Tageszeitungen, überregionale und regionale, gelesen. Es geht immer noch um die eiropäische Schuldenkrise und den geplanten Atomausstieg in Deutschland. Nach der Lektüre habe ich meine Post erledigt. Dann habe ich Kontoauszüge verbucht. Nach dem Verbuchen habe ich mir eine DVD über Gustav Stresemann angesehen. Es war die letzte DVD aus der Serie Die Deutschen II . Nach dem Film habe ich aus der Reihe Die alten Kulturen eine Chronik über das Reich der Toten fertig gestellt. Darin ging es um den Totenkult in der griechisch römischen Antike Ägyütens. Als ich diese Chronik beendet hatte, habe ich Wein bestellt. Nach der Bestellung habe ich meinem amerikanischen Steuerberater die notwenigen Daten für die amerikanische Steuererklärung 2010 mitgeteilt. Dann kam die Zeit zum Abendessen. Ich habe gegrillt, konnte aber wegen eines Gewitters nicht draußen auf meiner Terrasse sitzen. Nach dem Abendessen habe ich gelesen und Musik gehört. Damit endet der Abriss meines Tagesablaufs. Ich freue mich, alles, was ich mir vorgenommen habe, erledigen zu können. So kann ich beruhigt zu Bett gehen.

Starker Schweizer Franken

Der Schweizer Franken wertet seit der Fianzkrise 2007 auf. Die Währung zieht Nutzen aus ihrem Nimbus als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Seit 2007 gab es mehre Krisen wie die Bankenkrise, die darauf folgende Rezession, die hohen Schulden in den Vereinigten Staaten und im Euroraum bis hin zur Krise der Länder am Eurorand. Aus all diesen Krisen ging der Euro geschwächt unjd der Franken daraus gestärkt daraus hervor. Aktuell kostet die Währung nur noch 1, 21 Franken je Euro und befindet sich auf einem historischen Höchststand. 2007 kostete sie 1, 70 Franken.
Gerade die Spekulationen über eine Umschuldung Griechenlands führten seit April 2011 zu einer stärkeren Aufwertung des Schweizer Franken. Weltweit floß sehr viel Geld in die Schweiz. Die Griechen sollen Geld in Schweizer Franken anlegen, um bei einer Umschuldung nicht ihre Ersparnisse zu verlieren. Viele Ungarn müssen ihre in Schweizer Franken aufgenommenen Immobilienkredite zurückzahlen, weil damals die Zinsen günstig waren. Zur Tilgung müssen sie Schweizer Franken kaufen. Wegen der Hoffnung auf eine weitere Aufwertung des Franken verstärken Spekulanten die Aufwertungstendenz.
Nach Ansicht von Analysten ist der Franken bereits sehr teuer. Sollte es zu einem niedrigeren Kurs als 1, 20 Franken je Euro kommen, wird wahrscheinlich die Schweizer Notenbank intervenieren. Da der aktuelle Kurs nicht weiter von dieser Marke entfernt ist, hat der Franken nicht mehr viel Luft nach oben.

Sonntag, 5. Juni 2011

Tagebuch vom 05.06.11

ZEIT GEeschichte, eine Zeitschrift der Wochenzeitung DIE ZEIT mit geschichtlichen Themen, beschäftigt sich mit dem Vernichtungskrieg im Osten. Auch wenn mich das Thema nicht unmittelbar betrifft, weil mein Vater an der Westfront eingesetzt war, ist die Theamatik wegen der furchtbaren Kriegsgräuel sehr bedrückend, weil es an die furchtbare Schuld erinnert, die sich deutsche Soldaten haben zuschulde kommen lassen. Inzwischen haben sich so viele deutsche und internationale Historiker des Themas angeommen, dass niemand mehr behaupten kann, deutsche Soldaten hätten sich in einer Art Befehlsnotstand befunden. Die Erziehung der Kriegsgeneration lief auf eine Überlegenheit der deutschen Rasse hinaus. Meine verstorbene Frau als gebürtige Kroatin, zweisprachig aufgewachsen, mit deutscher Kultur bestens vertraut, musste häufiger von äleteren Menschen erleben, sich sagen zu lassen, ob sie überhautp etwas von deutscher Kultur verstünde. Dass es neben der deutschen auch andere hochstehende Kulturen in Europa gibt, besonders auf dem Balkan, war der Kriegsgeneration nicht bewußt. Diese Einstellung hat sich auch unterschwellig lange nach Ende des Zweiten Weltkrieges gehalten. Bei einer solchen Einstellung lag es nahe, die Schuld von Soldaten der Wehrmacht lange zu leugnen. Es ist deshalb kein Wunder, das in Ländern wie den Niederlanden, Dänemark oder anderen Staaten immer noch ressentiments gegen Deutsche existieren. Es ist deshalb sehr wichtig, nirgendwo überheblich aufzutreten. Höflichkeit und Fairneß sind wirkungsvolle Eigenschaften, um andere Menschen zu überzeugen. Im Anfang meines Weblogs habe ich jeden Morgen meine Leserinnen und Leser begrüßt. Inzwischen habe ich bemerkt, dass diese Begrüßung keine Leserinnen und Leser mehr findet. Da ich inzwischen viele Posts schreiben, erfolgt jetzt nur noch eine Begrüßung, wenn eine Leserin oder ein Leser aus einem neuen Land hinzukommt. Ich sehe mich gezwungen, meine Schaffenskraft sparsam einzusetzen, um neben meinem Weblog auch andere Aufgaben erledigen zu können. Ich bitte deshalb darum, meine geänderte Arbeitsweise nicht als Mißachtung der Gefühle meines Publikums zu verstehen.

DAX und SMI Wochenbericht (3ß.05. - 03.06.11) Schlußbetrachtung

Nach einer französischen Spekulantenweisheit ist die Börse die Schule der Bescheidenheit. Am Donnerstag, den 02.06.11, kam die Nachricht von einem überraschend scharfen Konjunktureinbruch in den Vereinigten Staaten. Die Kursverluste an den europäischen Börsen vom Mittwoch, den 01.06.11, vergrößerten sich am Donnerstag, den 02.06.11, weiter. Der DAX in Frankfurt gab am Mittwoch um 1, 1 Prozent und am Donnerstag um weitere 2 Prozent auf 7115 Punkte nach.
Die schlechten Nachrichten häuften sich: Die Sorgen um den Zusammenhalt der Währungsunion nahmen weiter zu, nachdem die Ratingagentur Moofy`s die Kreditwürdigkeit Griechenlands weiter gesenkt hat. Die Aussichten für die amerikanische Wirtschaft rübten sich ein.
Nach Mitteilung des amerikanischen Arbeitsministeriums vom Freitagnachmittag stieg die Arbeitslosenquote von 9 auf 9, 1 Prozent, obwohl Ökonomen mit einem Rückgang auf 8, 9 Prozent gerechnet hatten.
Bis zur Bekanntgabe der Zahlen befanden sich die europäischen Aktienmärkte im Plusdrehten sie danach ins Minus.
Entsprechend den schlechten Börsennachrichten gab der SMI in Zürich bis Freitag, den 03.06.11, 16 Uhr um 1, 4 Prozent auf 6400 Punkte nach.

Gewinner / Verlierer

  1. Allianz SE         - 0, 2 %
  2. Deutsche Bank      - 0, 2 %
  3. Nestlè             - 0, 28 %
  4. SAP                - 0, 5 %
  5. Roche GS           - 0, 54 %

Die Liste der Gewinner und Verlierer spiegtl die schlechte Stimmung an der Börse wieder. Alle ausgewählten Titel haben Kursverlsute erlitten.

Seitwärtsbewegung des Euro

Am Freitag, den 03.06.11, tendierte der Euro mim Verhältnis zum Dollar seitwärts. Am Nachmittag kostete ein Euro 1, 4473 Dollar. Am Donnerstag, den 02.06.11, hatte der Euro um über 1 Prozent aufgewertet und kostete zeitweise 1, 4518 Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte am Freitag den referenzkurs auf 1, 4488 Dollar (Donnerstag 1, 4460 Dollar) fest.

Samstag, 4. Juni 2011

Tagebuch vom 04.06.11

Im Juni beginnt die Sommerurlaubsaison. Ab Ende nächster Woche ist der Leiter der Fußambulanz in der Uniklinik für drei Wochen in Urlaub. Inzwischen ist meine Wunde verheilt, so dass ich damit beginnen kann, wieder meine orthopädischen Maßschuhe zu tragen. Nächste Woche werde ich mit Frau Sauerborn telefonieren, um mit ihr einen Termin für die Fußpflege zu vereinbaren. Morgen kann ich wieder seit langer Zeit duschen. Es hat sich gelohnt, geduldig zu sein.
An meinem Weblog merke ich, dass die Urlaubsaison begonnen hat. Die Zahl der Leser nimmt ab. Nach dem überraschenden Erfolg darf ich mich nicht beklagen. Ich bin ja auch von der Nachrichtenlage abhängig. Bei einer anhaltenden Flaute kann ich wieder einmal einen Reisebericht schreiben. Vor meiner Südamerikareise habe ich eine Flußfahrt auf der Donau gemacht. Sie Führte von Passau durch die Wachau über das Donauknie mit Esztergom und Szentendere nach Budapest. Von dort ging es über Bratislava nach Wien und von dort über Linz nach Passau zurück. Die Reise dauerte eine Woche und fand bei angenehmem herbstlichen Wetter statt. Mal sehen, ob ich den Reisebericht schreiben kann.

Kritik der Bankenabgabe durch Josef Ackermann

Anläßlich einer Veranstaltung in Frankfurt am Main wies Josef Ackermann darauf hin, die geplante Bankenabgabe wirke sich kontraproduktiv aus, weil sie den europäischen Banken im Vergleich den globalen Herausforderern wie Banken aus den Schwellenländern und aus den Vereinigten Staaten zusätzliche Lasten aufbürde. Die Bankenabgaben in Deutschland und einigen anderen europäischen Staaten  würden leicht 20 Prozent des Nachsteuerergebnisses ausmachen. In Deutschland bestünde die Gefahr, dass die Abgabe unverhältnismäßig sei.
Ackermanns Ausführungen stellen eine Reaktion auf jüngste Beschlüsse in Berlin dar. Nach Meinung der Bundesländern sollen kleine Banken keine Abgabe zahlen. Große Banken seien entsprechend höher zu belasten. Der Finanzausschuss des Bundesrates fasste am Mittwoch, den 01.06.11, einen entsprechenden Beschluss, ein Kompromiss zwischen unions- und SPD - geführten Bundesländern. Danach hätte die Deutsche Bank 250 Mio. Euro statt der erwarteten 70 Mio. Euro zu zahlen.
Der Bundesrat will am 17.06.11 über die Rechtsverodnung betreffend die Bankenabgabe abstimmen.

Aufwertung des Euro und des Schweizer Franken

Am Donnerstag, den 02.06.11, kostete 1 Euro in der Spitze 1, 4486 Dollar, 1, 5 amerikanische Cent mehr als am Mittwochabend, den 01.06.11, in New York. Der Euro erreichte im Verhältnis zum Dollar den höchsten Kurs seit vier Wochen.
Im Zusammenhang mit der Schuldenkrise von Euroländern wie Griechenland erreichte der Schweizer Franken am Mittwoch, den 01.06.11, den höchstebn Kurs zum Euro seit mehr als einem Jahr.

Freitag, 3. Juni 2011

Tagebuch vom 03.06.11

Heute ist mein 29. Hochzeitstag. Leider muss ich ihn nach dem Tod meiner Frau allein begehen. Unsere standesamtliche Hochzeit war denkwürdig. Ich wohnte damals in einer möblierten Junggesellenwohnung. Meine Frau arbeitete in Duisburg, ich noch in Düsseldorf. Die Trauzeugin meiner Frau kam aus Zagreb mit Verspätung an. Mein ursprünglicher Trauzeuge, ein Diplomat, musste absagen, so dass ich Ersatz beschaffen musste, ein Freund aus meiner Studentenzeit in Münster. Am Hochzeitstag fuhr meine Frau zum Schminken. Unser Hichzeitsstrauss wurde bei Nachbarn im Haus abgegeben und stand abends vor unserer Haustür. Die Trauung fand im Standesamt statt. Anschließend gab es einen kurzen mUmtrunk bei uns. Danach fuhren wir zum Essen. Später erfuhren wir dann, dass unsere Wirtin um ein Haar unser Essen verschlafen hat. Trotzdem war es eine unvergessliche >Hochzeit. Unsere kirchliche Trauung fand später statt, weil meine Schwiegereltern aus Zagreb anreisen mussten. Ich habe mit meiner Frau viele schöne Stunden erlebt. Schade, dass sie gestorben ist.

SAP: SAP Ventures investiert in OpenX

Der Investmentarm von SAP, SAP Ventures, steigt im Rahmen einer Finanzierungsrunde bei dem Technologie - Dienstleister OpenX, unabhängige Alternative zum dominierenden Anzeigenvermarkter Google, ein. Ziel des Engagements ist es, die Unternehmenssoftware von OpenX und SAP zu verzahnen.
Bei der Finanzierungsrunde über 20 Mio. Dollar beteiligen sich neben SAP Ventures Mitsui, Sumitomo und AOL. Als führender Finanzierer erhält SAP Ventures einen Sitz im Aufsichtsgremium von OpenX.
OpenX ist Anbieter von Ad - Servern und einer Onlinebörse für die Vermarktung von Werbeflächen. Auf Ad - Servern befinden sich fertige digitale Werbebanner oder Werbevideos, die in leere Werbeplätze auf einer Webseite bei deren Aufruf eingeblendet werden. Je mehr Informationen über den Nutzer desto gezielter die Auswahl der Werbung. Ad - Server enthalten die Umsatzverteilung und die Daten zur Auswertung und Kontrolle von Werbekampagnen. Online - Anzeigenbörsen sind Marktplätze von Werbetreibenden und Amnbietern von Werbeflächen.
SAP Ventures ist der Meinung, dass die neue Online - Werbung erst begonnen habe. Die Umsätze steigen rapide. OpenX weist darauf hin, dass der Online - Anzeigenverkauf Millisekunden dauere.
OpenX hat für SAP strategische Bedeutung. Zahlreiche Verlage und große Markenartikler nutzen SAP - Software zur Unternehmenssteuerung und sind an einer nahtlosen Anbindung an den neuen Wettbewerb interessiert.
SAP Ventures legt knapp 60 Prozent seines Kapitals in den Vereinigten Staaten und den Rest weltweit an. Ziel seien Unternehmen mit einer soliden Kundenbasis, Umsätzen von 10 Mio. Dollar aufwärts und nachweislichen Wachstumsraten von minestens 100 Prozent. Man prüfe Start - ups sorgfältig und steige deshalb relativ spät ein, wie bei Linked In.  Tyüisch seien Anteile von 5 - 15 Prozent an einem Unternehmen.

Euro: Neuer Auftrieb

Insbesondere für deutsche Steuerzahler ist die Aussicht auf eine europäische Transferunion wenig verlocken. Doch für Devisenmarktfachleute entfaltet die Idee einen gewissen Charme. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass der Eurokurs am Dienstag, den 31.05.11, deutlich aufwertete nach Spekulationen über weitere Finanzhilfen für das stark verschuldete Griechenland. Der Euro kostete bis zu 1, 44 Dollar, ein Drei - Wochen - Hoch.
Nach Ansicht der Helaba sorgt die Hoffnung auf eine Lösung der europäischen Schuldenkrise für eine Verdrängung der den Euro immer wieder belastenden Unsicherheiten. Damit rückt die Sorge um eine weitere Verschärfung der Finanzkrise durch neue Bankenprobleme für viele Anleger in den Hintergrund.
In dieser Woche will die Troika aus Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds und EU - Kommission ihren Bericht zu Griechenland vorlegen. Von ihm hängt die weitere Unterstützung des Landes ab.
Die Helaba ist allerdings der Meinung, dass die europäische Schuldenkrise noch nicht gebannt sei. Weitere Hilfen für Griechenland seinen keine langfristige Lösung. Ähnlich argumentiert die Commerzbank. Sie weist darauf hin, dass die Schuldenkrise weiter im Hintergrund brodelt und damit eine Risikofaktor sei.
Auch andere nicht mit der Griechenlandkrise im Zusammenhang stehende Meldungen wirkten sich am Dienstag, den 31.05.11, positiv auf den Eurokurs aus. In Deutschland fiel die Zahl der Arbeitslosen unter drei Millionen. Das ist der niedrigste Wert für den Monat Mai seit 1992. Auch die Einzelhändler erzielten ein schwächer als erwartet ausgefallenes Umsatzplus.
Die Höhe der Leitzinsen wirkt sich stark auf die weitere Entwicklung des Euro aus. Steigende Zinsen sorgen für Kapitalzufluss. Nach Ansicht der Commerzbank wird die Europäische Zentralbank die Zinsen weiter erhöhen, während die Federal reserve Bank in den Vereinigten Staaten davon absehen wird. Das spricht für den Euro und gegen den Dollar. Die Helaba sieht den Euro zur Jahresmitte bei 1, 50 Dollar und am Jahresende wieder bei 1, 40 Dollar.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Tagebuch vom 02.06.11

An Christi Himmelfahrt, auch Vatertag genannt, habe ich mich mit einem früheren Kollegen in der Altstadt verabredet. Das Wetter war sommerlich, so dass wir gut draußen auf der Bolkerstraße sitzen konnten. Wir haben uns über alte Zeiten unterhalten, wie das Rentner gerne tun. Leider bleibt es nicht aus, sich auch über verstorbene Kollegen zu unterhalten. Wenn man die sechzige Jahres Grenze überschreitet, bekommt der Tod etwas alltägliches, auch wenn viele Leute versuchen, den Tod aus ihrem Leben zu verdrängen. Ich denke, ich bin Gast auf Erden. Dort versuche ich, mich häuslich einzurichten und aus meinem Leben das Beste und Sinnvollste zu machen. Wegen der begrenzten Lebensdauer gehört der Tod zum Leben. Zum Glück sterben Menschnen nicht mehr so jung. Wer schon einmal über einen alten Gottesanger gegangen ist, wird sich sicher an viele Grabsteine mit jung Verstorbenen erinnern. Daran ist ersichtlich, welch gewaltigen Fortschritt die Medizin gemacht hat. Ich bitte, solche Gedanken und Ausführungen nicht als Platitüden abzutun. Diese Gedanken beschäftigen mich heute, weil morgen eigentlich mein 29. Hochzeitstag ist. Leider kann ich ihn nicht mehr gemeinsam mit meiner Frau begehen, weil sie im September 2007 plötzlich verstorben ist. So werde ich wohl morgen alleine italienisch essen gehen und den Hochzeitstag alleine feiern müssen. So ist nun neinmal das Leben.

Mittwoch, 1. Juni 2011

DAX und SMI Wochenbericht (30.05. - 03.06.11)

Wegen des abwartenden Verhaltens der Anleger, hervorgerufen durch die Furcht vor einer Verschärfung der Schuldenkrise im Euroraum, verlief die Kursentwicklung der europäischen Börsen am Montag, den 30.05.11, schwach.
Der DAX in Frankfurt verlor 0, 1 Prozent auf 7160 Punkte. Die Aktie der Commerzbank entwickelte sich schwach.
Der SMI in Zürich gab um 0, 2 Prozent auf 6477 Punkte nach.
Die Hoffnung auf neue Finanzhilfen für Griechenland sorgte am Dienstag, den 31.05.11, für einen kräftigen Kursaufschwung an den europäischen Aktienmärkten. Überraschend schwache Daten zum amerikanischen Verbrauchervertrauen verhinderten am Nachmittag einen weiteren Kursanstieg. Die schwache Arbeitsmarkterholung und die gestiegenen Verbraucherpreise dämpfen die Verbraucherstimmung. Nach den Worten des luxemburgischen Ministerpräsidenten Juncker werden die EU - Regierungschefs Ende Juni 2011 über ein neues Hilfspaket entschieden und eine völlige Umschuldung ausschließen. Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" soll Deutschland nach ungenannten Quellen keine Umschuldung griechischer Anleihen mehr verlangen. Nach Ansicht einer Analystin ziehen die Märkte aus den erfreulichen Entwicklungen bei den Solvenzproblemen Griechenlands Gewinne.
Am späten Nachmittag erreichte der DAX in Frankfurt 1, 7 Prozent Plus und lag bei 7280 Punkten.
Der SMI in Zürich stieg um 1, 2 Prozent auf 6550 Punkte.
Als Reaktion auf schwache Konjunkturdaten aus der Industrie und vom Arbeitsmarkt in den Vereinigten Staaten verloren am Donnerstag, den 02.06.11, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten rund 1 Prozent und setzten einen am Mittwochnachmittag, den 01.06.11, begonnenen Trend fort.
Der DAX in Frankfurt fiel um 1, 4 Prozent auf 7115 Punkte. Während die Aktie der Deutschen Bank stark verlor, konnte sich die Aktie der Commerzbank gegen den Trend halten.
Der SMI in Zürich sank um 0, 9Prozent und endete bei 6495 Punkten.
Schwache Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten übten am Freitag, den 03.06.11, auf die Kurse an den europäischen Aktienmärkten Druck aus und setzten nach einer anfänglichen Seitwärtsbewegung den Abwärtstrend vom Donnerstag, den 02.06.11, fort. Nach Angaben des amerikanischen Arbeitsministeriums entstanden im Mai 2011 in den Vereinigten Staaten außerhalb der Landwirtschaft 54.000 neue Stellen. Ökonomen hatten 164.000 neue Stellen erwartet. Die Stimmung bezüglich der amerikanischen Wirtschaft isz besonders pessimistisch.
Der DAX in Frankfurt gab um 0, 4 Prozent auf 7047 Ounkte nach.
Der SMI in Zürich sackte um 1, 5 Prozent auf 6397 Punkte.