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Freitag, 28. Januar 2011

Reisebericht Buenos Aires

Von Itajai bin ich mit meinem Schiff nach Buenos Aires gefahren. Dort habe ich an einer Stadtrundfahrt teilgenommen. Vom Hafen führte sie zunächst zur Avenida 9 de Julio mit dem berühmten Obelisken. Diese Avenida ist die breiteste Straße der Welt mit nie abreißendem Straßenverkehr, so dass der Reisebus nicht anhalten konnte. Die Rundfahrt kreuzte die Corrientes und führte dann zur Plaza de Mayo. Dort konnten wir anhalten und aussteigen. Ich habe die Kathedrale und die Casa Rosada von außen gesehen. Leider konnten wir die Gebäude nicht besichtigen. Von der Plaza de Mayo kamen wir nach Boca mit seinen bunten Häusern, ursprünglich ein Einwandererviertel, in dem der Tango seinen Ursprung hat. Nach Boca ging es nach San Telmo, durch das wir kurz fuhren, um dann über die Florida wieder zum Schiff zurückzukehren. Die Schilderung hört sich kurz an, aber Buenos Aires hat eine gewaltige Ausdehnung. Der starke Autoverkehr ermöglich weiter kein schnelles Durchkommen. Abends verließ ich Buenos Aires mit dem Ziel Montevideo, wobei  ich anläßlich eines Sektempfangs die schlammigen Fluten der La Plata Mündung sehen konnte.
Buenos Aires, die Hauptstadt und das politische, kommerzielle und industrielle Zentrum Argentiniens, mit einer Fläche von 203 Quadratkilometern, ist der Kern einer der größten Metropolregionen Südamerikas, dem Gran Buenos Aires mit 11.548.541 Einwohnern. Hier befinden sich alle wichtigen Institutionen. In der Stadt lebt ein Drittel aller Argentinier. Die Stadt ist ein wichtiges kulturelles Zentrum mit Oper, Theater und Museen. Auf ihrem Friedhof Recoleta befindet sich das Grab von Evita Peron. Der Friedhof ist wegen seiner pompösen Grabmäler sehenswert. Die Stadt hat eine bewegte Geschichte und war eine Weile die größte Stadt Südamerikas. Die europäischen Einwanderer haben der Stadt ihren Stempel aufgedrückt.

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