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Sonntag, 30. September 2012

Commerzbank: Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus?

In etwa fünf Wochen will der Vorstandvorsitzende Blessing seine Pläne für die Zukunft der Commerzbank vorstellen. Wenn die Details auch nicht bekannt sind, lassen sich jedoch die Umrisse erkennen.
Die Bank hat Problemfelder ujnd eine Ertragsperle. Was sind die Problemfelder?
Es trocknene die Ertragsströme aus. Das niedrige Zinsneveau bietet geringen Möglichkeiten, Kundeneinlagen profitabel anzulegen. Probleme bei Staats-, Schiffs- und Immobilienkrediten sorgen für Verluste. Die Folge ist ein Rückgang des Konzernergebnisses vor Steuern in der ersten Jahreshälfte 2012 auf rund 900 Millionen Euro. Dieser Rückgang wird wahrscheinlich zu einem weiteren Dividendenausfall in 2013 führen.
Anleger und Sparer meiden Wertpapiere und andere Vermögensanlagen. Die Provisionseinnahmen sinken. Im ersten Halbjahr 2012 ging das operative Ergebnis im Geschäft mit den privaten Sparern auf 126 Millionen Euro zurück - im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 35 Prozent.
Lediglich im kostenarmen Direktbanking mit Comdirect erzielt die Commerzbank ein erfolgreiches Ergebnis. Es kann deshalb Überlegungen geben, ein breites Online - Angebot mit einigen Filialen an ausgewählten Standorten anzubieten. Die Bedeutung von Filialen nimmt ab. Es kann eine Verschlankung geben, so dass Berater nur noch bei vereinbarten Gesprächen anwesend sind. Auch flexible Öffnungszeiten können hilfreich sein.
Neben dem Direktbanking spielt das Mittelstandsgeschäft der Bank eine wichtige Rolle. Die Bank geniesst bei vielen Unternehmern einen guten Ruf. Eine drohende Konjunkturflaute könnte sich schädlich durch Kreditausfälle auswirken.

Samstag, 29. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 28.09.12

Am Freitag, dem 28.09.12, gabe überwiegend die Aktienkurse an den europäischen Börsen nach. Das spanische Sparprogramm enttäuschte. Die Annahme, die Steuereinnahmen könnten 2013 um 4 Prozent bei einer Rezession der Wirtschaft steigen, überzeugte nicht. Auch die am Abend erwarteten Ergebnisse des Stresstestes der spanischen Banken ließen keine Freude am Markt aufkommen. Am Nachmittag verschechterte der Chicago Einkaufsmanagerindex die Stimmung.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 5 Prozent auf 7256 Punkte. Nach Bekanntgabe des Verkaufs von Tailored Blanks an Wuhan Iron and Steel ließ die Aktie von ThyssenKrupp steigen. Der Verkauf ist Teil eines angekündigten milliardenschweren Beteiligungsverkaufs zur Schuldenreduzierung und der Beschaffung neuer Mittel für Wachstumsinvestitionen. Außerdem wirkten sich charttechnische Aspekte und ein Medienbericht über einen möglichen Verkauf des Stahlwerks in Alabama an die südkoreanische Posco aus. Infineon, Deutsche Bank, Commerzbank und Heidelb. Cement gaben nach. Die schlechten Zahlen von Nike ließen den Kurs von Adidas sinken. Auch Lufthansa gaben nach.
Der MDAX erreicht + - 0 Prozent bei 11016 Punkten. Krones stieg 2, 6 Prozent.
Der SMI in Zürich erleichterte sich 0, 35 Prozent 6523 Punkte.
Am Donnerstag, dem 27.09.12, schlossen die Börsen in Amerika im Plus (Dow Jones + 0, 5 Prozent bei 13485, S & P - 500 + 1 Prozent bei 1447 und Nasdaq - Composite + 1, 4 Prozent bei 3136 Punkten. Im frühen Handel am Freitag sank der Dow Jones 0, 8 Prozent auf 13380 Punkte.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. ThyssenKrupp + 1, 5 %
  2. SAP + 0, 3 %
  3. Nestlé - 0, 25 %
  4. Adidas - 0, 4 %
  5. Deutsche Bank - 0, 4 %
  6. LEONI NA - 0, 5 %
  7. Allianz SE - 0, 6 %
  8. Commerzbank - 0, 6 %
  9. Roche GS - 1, 07 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2919 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2930 Dollar
  3. 1 Euro = 100, 370 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2099 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 43 %
  2. Frankreich 2, 18 %
  3. Großbritannien 1, 69 %
  4. Italien 5, 09 %
  5. Japan 0, 78 %
  6. Österreich 2, 32 %
  7. Schweiz 0, 54 %
  8. USA 1, 61 %.
Der Bund Future stand bei 141, 67 Prozent.

Freitag, 28. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 27.09.12

Am Donnerstag, dem 27.09.12, fanden die Aktienkurse an den europäischen Börsen keine klare Richtung. Hoffnungen auf konjunkturstimulierende Maßnahmen in China sorgten zunächst für einen Kursanstieg. Die Auftragseingänge für langlebige Güter in den Vereinigten Staaten trübten die Stimung ein wie die jüngstenm Proteste in Athen und Medrid gegen die Sparprogramme der Regierung, so dass die Kursgewinne zurückgingen und die Kurse ins Minus drehten.
Der DAX in Frankfurt sank 0, 1 Prozent auf 7271 Punkte. Deutsche Bank konnte zu legen, während die Commerzbank nachgab. Automobilwerte verloren an Wert. Volkswagen erwartet in den nächsten ein bis zwei Jahren keine fundamentale Erholung des europäischen Automarktes. Nach einem Börsenbrief droht dem Unternehmen ein Flop bei dem neuen Golf VII. Daimler schwächte sich ab wie BMW, die zwar kein Sparprogramm planen, aber bis 2014 keine Besserung auf dem europäischen Markt annehmen.Nach einer Milliardenumschuldung stieg der Kurs von Fresenius Medical Care.
Der MDAX erhöhte sich 0, 3 Prozent auf 10991 Punkte.
Der SMI in Zürich gewann 0, 24 Prozent auf 6556 Punkte.
Am Mittwoch, dem 26.09.12, schlossen die amerikanischen Börsen im Minus (Dow Jones - 0, 3 Prozent bei 13413, S & P - 500 - 0, 6 Prozent bei 1433 und Nasdaq - Composite - 0, 8 Prozent bei 3093 Punkten). Im frühen Handel am Donnerstag legten die Börsen zu (Dow Jones + 0, 2 Prozent auf 13445 und S & P - 500 + 0, 3 Prozent auf 1438 Punkte).
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Roche GS + 0, 79 %
  2. Deutsche Bank + 0, 5 %
  3. SAP + 0, 2 %
  4. Nestlé + 0, 08 %
  5. ThyssenKrupp - 0, 1 %
  6. Adidas - 0, 7 %
  7. Allianz SE - 1, 1 %
  8. LEONI NA - 1, 2 %
  9. Commerzbank - 2, 0 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2863 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2874 Dollar
  3. 1 Euro = 99, 980 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2084 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 46 %
  2. Frankreich 2, 21 %
  3. Großbritannien 1, 73 %
  4. Italien 5, 11 %
  5. Japan 0, 78 %
  6. Österreich 2, 63 %
  7. Schweiz 0, 56 %
  8. USA 1, 63 %.
Der Bund Future stand bei 141, 55 Prozent.

Donnerstag, 27. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 26.09.12

Am Mittwoch, dem 26.09.12, tendierten die Aktienkurse an den europäischen Börsen schwach. Überdurchschnittlich fielen die Kursverluste für den spanischen Leitindex Ibex mit 3, 5 Prozent aus. Die wirtschaftliche und politische Lage in Spanien sowie enttäuschend ausgefallene Immobiliedaten aus den Vereinigten Staaten belasteten den Markt.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 2 Prozent auf 7276 Punkte. Die Aktien der Commerzbank, der Deutschen Bank, BMW; Daimler, Volkswagen und ThyssenKrupp gaben teilweise deutlich nach. Bei der Deutschen Bank verstimmten die Eurokrise und die Aussicht auf Sonderbelastungen im dritten Quartal 2012 die Anleger.Lediglich Fresenius Medical Care und Merck legten zu.
Der MDAX sank 1, 7 Prozent auf 10972 Punkte. Stahlwerte ähnlich ThyssenKrupp gaben nach (Klöckner & Co. SE NA - 4, 9 % und Salzgitter - 3, 4%).
Der SMI in Zürich fiel 1, 19 Prozent auf 6535 Punkte.
Am Dienstag, dem 25.09.12, schlossen die amerikanischen Börsen alle mit einem Kursminus (Dow Jones - 0, 8 % bei 13457, S & P - 500 - 1, 1 % bei 1441 und Nasdaq - Composite - 1, 4 % bei 3117 Punkten). Am Mittwoch eröffnete der Dow Jones mit einem Kursminus von 0, 3 Prozent bei 13420 Punkten und der S & P - 500 mit einem Minus von 0, 7 Prozent bei 1432 Punkten. Der Büroausstatter Staples verlor weitere 5 Prozent nach seinem Vortagesverlust von 5 Prozent, weil er 60 Filialen schließen will.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Nestlé + - 0 %
  2. Roche GS - 0, 84 %
  3. Adidas - 1, 7 %
  4. Allianz SE - 2, 0 %
  5. SAP - 2, 7 %
  6. ThyssenKrupp - 3, 4 %
  7. LEONI NA - 3, 8 %
  8. Commerzbank - 5, 6 %
  9. Deutsche Bank - 6, 1 %.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2861 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2845 Dollar
  3. 1 Euro = 99, 820 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2088 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 49 %
  2. Frankreich 2, 21 %
  3. Großbritannien 1, 52 %
  4. Italien 5, 1 %
  5. Japan 0, 78 %
  6. Österreich 2, 77 %
  7. Schweiz 0, 62 %
  8. Spanien zeitweilig mehr als 6 %
  9. USA 1, 64 %.
Der Bund Future stand bei 141, 47 Prozent.

Mittwoch, 26. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 25.09.12

Am Dienstag, dem 25.09.12, gewannen überwiegend die Aktienkurse an den europäischen Börsen. Nach vorangegangenen Rückgängen legten am Nachmittag  die Kurse zu, als die Daten zum Verbrauchervertrauen in den Vereinigten Staaten überraschend gestiegen waren. Der Wert erreichte 70, 3 Punkte nach 60, 6 Punkte im August 2012. Der überraschend starke Anstieg ist auf einen größeren Optimismus der amerikanischen Verbraucher bezüglich ihrer persönlichen Einkommensentwicklung, aber auch auf einen zuversichtlicheren Blick hinsichtlich des Arbeitsmarktes zurückzuführen.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 1 Prozent auf 7423 Punkte. Nach einem Verkauf ihres Aktienpaketes von 10, 4 Prozent für 77, 50 Euro pro Aktie fiel der Kurs von Continental um 4 Prozent. Die Familie Schaeffler bleibt auch nach dem Verkauf ihres Aktienpaketes mit knapp 50 Prozent der größte Antelseigner bei Continental. BMW, Daimler und Volkswagen verloren enbenfalls an Wert wie Infineon, das 6, 1 Prozent sank.
Der MDAX stieg 0, 5 Prozent auf 11162 Punkte. Nach guten Ergebnissen im Kerngeschäft erhöhte Südzucker, Europas größter Zuckerproduzent, seine Prognose für das Geschäftsjahr 2012 / 2013 und legte zu.
Der SMI in Zürich stieg 0, 25 Prozent auf 6612 Punkte.
Am Montag, dem 24.09.12, gewann der Dow Jones 0, 1 Prozent auf 13558 Punkte, dagegen verloren der S & P - 500 0, 2 Prozent auf 1456 Punkte und der Nasdaq - Composite 0, 6 Prozent auf 3160 Punkte.
Am Dienstag, dem 25.09.12, eröffnete der Dow Jones in New York mit einem Plus von 0, 4 Prozent auf 13610 Punkte.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Adidas + 1, 6 %
  2. Allianz SE + 1, 4 %
  3. SAP + 1, 0 %
  4. Nestlé + 0, 67 %
  5. ThyssenKrupp + 0, 6 %
  6. Roche GS + - 0 %
  7. Deutsche Bank - 0, 2 %
  8. Commerzbank - 1, 3 %
  9. LEONI NA - 2, 4 %.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2907 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2932 Dollar
  3. 1 Euro = 100, 570 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2092 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 55 %
  2. Frankreich 2, 26 %
  3. Großbritannien 1, 61 %
  4. Italien 5, 05 %
  5. Japan 0, 79 %
  6. Österreich 2, 66 %
  7. Schweiz 0, 54 %
  8. USA 1, 72 %.
Der Bund Future stand bei 140, 32 Prozent.

Dienstag, 25. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 24.09.12

Am Montag, dem 24.09.12, gaben die Aktienkurse an den europäischen Börsen nach. Der Ifo - Geschäftsklimaindex fiel schlechter als erwartet aus. Der sich auf Umfragen unter 7.000 deutschen Unternehmen stützende Index sank den fünften Monat in Folge und erreichte mit 101, 4 Punkten den niedrigsten Stand seit Februar 2010. Die Erwartungskomponente sackte auf 95, 2 Punkte, den tiefsten Stand seit Mai 2009.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 6 Prozent auf 7410 Punkte. Nach einer Herabstufung durch die Analysten von Nomura verlor die Aktie der Commerzbank deutlich an Wert. Auch ThyssenKrupp wie Continental und Lanxess gaben nach. Zulegen konnten Fresenius, Fresenius Medical Care und Bayer.
Der MDAX gab 1 Prozent auf 11100 Punkte nach. EADS, Metro und MAN verloren an Wert.
Der SMI in Zürich sank 0, 22 Prozent auf 6593 Punkte.
Am Freitag, dem 21.09.12, schloss der Dow Jones mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 13579 Punkten. Der S & P 500 blieb mit 1460 Punkten unverändert, während der Nasdaq Composite 0, 1 Prozent auf 3179 Punkte zulegen konnte. Am Morgen des 24.09.12 eröffneten die Börsen in Amerika mit einem Minus - der Dow Jones - 0, 3 Prozent (13540 Punkte).
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Nestlé - 0, 25 %
  2. Roche GS - 0, 28 %
  3. Adidas - 0, 5 %
  4. SAP - 0, 5 %
  5. Allianz SE - 0, 9 %
  6. Deutsche Bank - 1, 2 %
  7. LEONI NA  - 1, 3 %
  8. ThyssenKrupp - 2, 5 %
  9. Commerzbank - 4, 3 %.
Am Montag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2905 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2915 Dollar
  3. 1 Euro = 100, 790 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2095 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 57 %
  2. Frankreich 2, 29 %
  3. Großbritannien 1, 63 %
  4. Italien 5, 02 %
  5. Japan 0, 8 %
  6. Österreich 2, 32 %
  7. Schweiz 0, 6 %
  8. USA 1, 72 %.
Der Bund Future stand bei 140, 39 Prozent.

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rectenmarkt - Wochenbericht (17. - 21.09.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche erhöhte sich der DAX 0, 53 Prozent. Die Optimisten am Aktienmarkt sind beruhigt, nachdem EZB, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht in Europa die Weichen für neue gemeinschaftliche Käufe von Anleihen maroder, zumindest auf dem Papier reformwilliger Euroländer gestellt hatten, so dass einige den Tiefpunkt der Krise überwunden sehen. Hingegen halten die Pessimisten es für ein untaugliches Mittel, dass die drei großen Zentralbanken die Überschuldung der Welt mit immer mehr Papiergeld bekämpfen. Das Heer der Anleger ist gespalten. Neben dem deutschen boomt auch der amerikanische Aktienmarkt. Die Konjunktur lässt allerdings nach, so dass es zweifelhaft ist, ob deutsche Unternehmen im Frühjahr 2013 die höchsten Dividenden aller Zeiten ausschütten werden. Der DAX vollzieht nach seinem Anstieg auf ein neues Jahreshoch eine Korrektur. Mittelfristig ist allerdings ein Anstieg bis an die Widerstandszone von 7400 bis 7600 Punkte wahrscheinlich. Danach kann ein Anstieg bis auf 8150 Punkte langfristig nicht ausgeschlossen werden.
Im Gegensatz zum DAX fiel der MDAX in der oben genannten Börsenwoche 0, 21 Prozent. Der Index kann sein im August 2012 erreichtes Zwischenhoch bei 11273 Punkten nach vier Versuchen nicht überwinden. Bei 11050 Punkten verläuft eine Unterstützungslinie.
Der SMI gewann in der vorgenannten Börsenwoche 0, 63 Prozent. Die Aktie von Transocean legte nach den Verlusten in der Vorwoche zu. Die Titel von Novartis, Roche und Nestlé erhöhten sich. Verluste erlitten Richemont, Swatch, UBS und Swiss Re.
In der Börsenwoche vom 17. - 21.09.12 verlor der Wechselkurs des Euro im Verhältnis zum Dollar 0, 0107, im Verhältnis zum japanischen Yen 0, 6600 und zum Schweizer Franken 0, 0052.
In der oben genannten Börsenwoche sanken die Renditen zehnjähriger Bundes- und US amerikanischer Staatsanleihen 0, 11 und 0, 07 Prozent.
Der Bund Future sackte 1 Prozentpunkt.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. SAP + 2, 76 %
  2. Adidas + 1, 84 %
  3. Nestlé + 1, 63 %
  4. Roche GS + 1, 59  %
  5. Commerzbank - 0, 44 %
  6. Allianz SE - 1, 15 %
  7. Deutsche Bank - 1, 86 %
  8. LEONI NA - 4, 20 %
  9. ThyssenKrupp - 6, 96 %.

Montag, 24. September 2012

Nestlé: Halbjahresbericht 2012

Im Halbjahresbericht von Nestlé heißt es:
Ergebnisse in der ersten Jahreshälfte
In der ersten Jahreshälfte 2012 betrug das organische Wachstum der Gruppe 6, 6 %, bestehend aus einem internen Realwachstum von 2, 9 % und Preisanpassungen von 3, 7 %. Wechselkurseffekte verringerten sich um 1, 8 %. Veräusserungsbereinigte Akquisitionen trugen 2, 7 % zum Ergebnis bei. Der Gesamtumsatz der Gruppe stieg um 7, 5 % auf CHF 44, 1 Mrd.
Geschäftsverlauf
Zone Nord- und Südamerika
Umsatz von CHF 13, 4 Mrd; 5, 7 % organisches Wachstum; - 0, 1 % internes Realwachstum; operative Ergebnismarge von 17, 4 % + 10 Baispunkte
Zone Europa
Umsatz von CHF 7, 4 Mrd.; 2, 4 % organisches Wachstum; 0, 1 % internes Realwachstum; operative Ergebnismarge von 15, 4 % - 100 Basispunkte.
Zone Asien, Ozeanien und Afrika
Umsatz von CHF 9, 2 Mrd.; 11, 6 % organisches Wachstum; 8, 0 % internes Realwachstum; operative Ergebnismarge von 18, 9 %, - 60 Baispunkte
Nestlé Waters
Umsatz von CHF 3, 6 Mrd.; 5, 6 % organisches Wachstum; 3, 5 % internes Realwachstum; operative Ergebnismarge von 10, 0 %, + 140 Basispunkte
Nestlé Nutrition
Umsatz von CHF 3, 8 Mrd.; 5, 7 % organisches Wachstum; 2, 0 % internes Realwachstum; operative Ergebnismarge von 20, 6 %, - 50 Basispunkte
Übrige
Umsatz von CHF 6, 7 Mrd.; 9, 6 % operatives Wachstum; 6, 6 % internes Realwachstum; operative Ergebnismarge von 17, 6 %, + 10 Basispunkte
Ausblick
Auch in der zweiten Jahreshälfte ist ein schwieriges Handelsumfeld, besonders in den Industrieländern, zu erwarten. Es erfolgte ein erwartungsgemäßer Start ins Jahr 2012. Aufgrund der ergriffenen Massnahmen und Initiativen sowie dem voraussichtlich schwächeren Rohstoffkostendruck in der zweiten Jahreshälft kann der Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt werden. 


Samstag, 22. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 21.09.12

Am Freitag, dem 21.09.12, legten die Aktienkurse an den europäischen Börsen zu. Bei überdurchschnittlichen Umsätzen, mit ausglöst durch den Verfall von Optionen und Terminkontrakten, erreichten manche Aktienindizes neue Jahreshöchststände.
Der DAX in Frankfurt kletterte auf 7478 Punkte, den höchsten Stand seit Juli 2011, und markierte ein neues Jahreshoch. ER konnte es allerdings nicht halten und schloss mit einem Plus von 1 Prozent auf 7466 Punkten. Bayer legte 2, 4 Prozent zu, nachdem er bald sein neues Augenheilmittel Eylea auf den europäischen Markt bringen wird. Experten der europäischen Arzneimittelbehörde EMA gaben grünes Licht für die Einführung des Präparates zur behandlung von Netzhauterkrankungen. An seinem letzten Tag im DAX gewann MAN 0, 6 Prozent. SAP, Siemens, Münchener Rück und Henkel erreichten neue Jahreshöchststände. Metro und Adidas gaben nach. Adidas senkte seine Prognose für die Tochtergesellschaft Reebok.
Der MDAX erhöhte sich 1 Prozent auf 11242 Punkte. Continental und Lanxess, die ab Montag, dem 24.09.12, im DAX gelistet sind, konnten zulegen. Der Aktienkurs von Rhön - Klinikum gewann 6, 5 Prozent, weil wahrscheinlich die Eigentümer der Sana - Kliniken ihren Anteil aufstocken, um eine Fusion einleiten zu können.
Der SMI in Zürich stieg 0, 68 Prozent und erreichte mit 6601 Punkten den höchsten Stand seit einem Jahr.
Am Donnerstag, dem 20.09.12, legte der Dow Jones 0, 1 Prozent auf 13596 Punkte zu, während der S & P - 500 0, 1 Prozent auf 1460 Punkte und der Nasdaq - Composite 0, 2 Prozent auf 3175 Punkte nachgaben. Am Freitag eröffnete der Dow Jones am frühen Morgen mit einem Kursplus von 0, 2 Prozent, während der S & P - 500 ein Minus von 0, 2 Prozent verzeichnete.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Deutsche Bank + 2, 4 %
  2. Commerzbank + 1, 6 %
  3. Allianz SE + 1, 2 %
  4. SAP + 1, 1 %
  5. Roche GS + 0, 9 %
  6. LEONI NA + 0, 5 %
  7. ThyssenKrupp + 0, 2 %
  8. Nestlé + - 0 %
  9. Adidas - 0, 1 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3005; Tageshoch 1, 3045 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2968 Dollar
  3. 1 Euro = 101, 580 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2110 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 6 %
  2. Frankreich 2, 28 %
  3. Großbritannien 1, 61 %
  4. Italien 4, 96 %
  5. Japan 0, 81 %
  6. Österreich 2, 27 %
  7. Schweiz 0, 6 %
  8. USA 1, 79 %.
Der Bund Future stand bei 139, 88 Prozent.

Freitag, 21. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 20.09.12

Am Donnerstag, dem 20.09.12, gingen die Aktienkurse an den europäischen Börsen zurück. Schwächere Konjunkturdaten aus China und Europa gaben der Sorge einer Verlangsamung der Wirtschaftsaktivität auf der Welt Nahrung. Die Geschäftsentwicklung in China schrumpfte im September 2012 den elften Monat in Folge. Der europäische Einkaufsmanagerindex sank überraschend auf den tiefsten Stand seit Juni 2009. Lediglich der deutsche Einkaufsmanagerindex stieg seit Januar 2012 zum ersten Mal.
Der DAX in Frankfurt schwächte sich 0, 5 Prozent auf 7352 Punkte ab. Automobilwerte gaben nach. Nach der Ankündigung eines Gewinnrückgangs für das zweite Halbjahr 2012 sank der Kurs von Daimler rund 3, 5 Prozent. Trotz der Bestätigung seiner Gewinnprognose fiel der Kurs von BMW als Reaktion auf die Mitteilung von Daimler. Auch die Vorzüge von Volkswagen gingen 0, 4 Prozent zurück. Da unklar ist, ob Spanien unter den europäischen Rettungsschirm gehe, verloren Finanzwerte wie Commerzbank und Deutsche Bank an Wert. Auch ThyssenKrupp schwächte sich ab, weil die EU - Kommission die Prüffrist für den Verkauf der Thyssen - Tochter Inoxum verlängert hat. Im Gegensatz zu den vorgenannten Werten konnte Lufthansa 1, 8 Prozent zulegen. Die Gesellschaft will mit einem neuen Billiganbieter in Europa wieder Gewinne machen.
Der MDAX verlor 0, 3 Prozent und fiel auf 11090 Punkte. Nachdem die Analysten von Barclays die Aktie von Sky Deutschland mit einem Kursziel von vier Euro auf "Übergewichten" eingestuft hatte, gewann der Kurs 1, 1 Prozent.
Der SMI in Zürich gab 0, 22 Prozent auf 6556 Punkte nach.
Nicht nur schwache Konjunkturdaten aus China und Europa, sondern auch enttäuschende Zahlen vom Arbeitsmerkt der Vereinigten Staaten sorgten für Kursrückgänge im frühen Handel an den New Yorker Börsen.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Nestlé + - 0 %
  2. Adidas - 0, 1 %
  3. SAP - 0, 2 %
  4. Roche GS - 0, 22 %
  5. Allianz SE - 1, 4 %
  6. LEONI NA - 1, 7 %
  7. ThyssenKrupp - 2, 2 %
  8. Deutsche Bank - 2, 4 %
  9. Commerzbank - 4, 9 %
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2951 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2954 Dollar
  3. 1 Euro = 101, 210 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2088 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 59 %
  2. Frankreich 2, 25 %
  3. Großbritannien 1, 66  %
  4. Italien 4, 96 %
  5. Japan 0, 81 %
  6. Österreich 2, 23 %
  7. Schweiz 0, 62 %
  8. USA 1, 74 %.
Der Bund Future stand bei 140, 18 Prozent.


Donnerstag, 20. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 19.09.12

Nach zwei schwächeren Tagen legten am Mittwoch, dem 19.09.12, die Aktienkurse an den europäischen Börsen moderat im Gegensatz zur Börse in Tokio zu, wo sich der Nikkei 1, 2 Prozent nach Ankündigung der japanischen Notenbank, ihr Programm zum Ankauf von Anleihen von 70 Billionen Yen auf 80 Billionen Yen (778 Mrd. Euro) aufzustocken, erhöhte.
Der DAX in Frankfurt stieg 0, 4 Prozent auf 7378 Punkte. Die Aussicht auf zusätzliches Geld aus Japan liess die Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank ansteigen. Auch die Vorzüge von Volkswagen konnten zulegen. Im Gegensatz zu den Bankaktien sank der Kurs der Allianz. Auch die Aktie von Infineon verlor an Wert, nachdem sie im August 2012 in der Spitze fast 14 Prozent gewonnen hatte.
Der MDAX erhöhte sich 0, 2 Prozent auf 11110 Punkte. Die Aktie von Gerry Weber profitierte von den guten Zahlen des spanischen Textilkonzerns Inditex und legte 1, 3 Prozent zu.
Der SMI in Zürich gewann 0, 3 Prozent auf 6557 Punkte.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Commerzbank + 1, 8 %
  2. Deutsche Bank + 1, 4 %
  3. ThyssenKrupp + 1, 3 %
  4. Adidas + 1, 1 %
  5. Roche GS + 0, 91 %
  6. SAP + 0, 5 %
  7. Nestlé + 0, 34 %
  8. LEONI NA - 0, 5 %
  9. Allianz SE - 0, 6 %.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3005 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3002 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 380 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2095 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 65 %
  2. Frankreich 2, 26 %
  3. Großbritannien 1, 71 %
  4. Italien 4, 95 %
  5. Japan 0, 82 %
  6. Österreich 2, 26 %
  7. Schweiz 0, 61 %
  8. USA 1, 77 %
Der Bund Future stand bei 139, 81 Prozent.

Mittwoch, 19. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 18.09.12

Am Dienstag, dem 18.09.12, gingen den zweiten Tag in Folge die Aktienkurse an den europäischen Börsen zurück. Der ZEW - Index der Konjunkturerwartungen fiel zwar mit minus 18, 2 Punkten besser als erwartet aus, aber die Befragten schätzten die aktuelle Lage pessimistischer als erwartet ein. Im Hinblick auf die Konjunkturflaute im Euroraum denkt die EZB über niedrigere Leitzinsen nach. Nach den Worten des slowakischen Ratmitglieds Jozef Makuch kann die Bank den Leitzins unter 0, 75 Prozent senken.
Der DAX in Frankfurt schwächte sich unterdurchschnittlich 0, 7 Prozent auf 7349 Punkte ab. Die Aktien von Infineon, Commerzbank und Deutsche Bank gaben nach. Der Verband der deutschen Stahlkocher senkte die Jahresprognose und geht von einer Rohstahlproduktion von 42, 5 Millionen statt bisher 44 Millionen Tonnen aus. Darauf fielen die Kurse von Stahlaktien wie ThyssenKrupp. Hingegen erreichte der Kurs von SAP auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2000. Schlechte europäische Zulassungszahlen liessen Autoaktien wie BMW, Daimler und Volkswagen fallen. Auch Merck büßte an Wert ein, nachdem das Unternehmen seinen EU - Zulassungsantrag dür das Medikament Erbitux zur Behandlung der Lungenkrebsart NSCLC zurückgezogen hatte.
Der MDAX fiel 0, 8 Prozent auf 11071 Punkte. Wie die Aktie von ThyssenKrupp verloren auch die im MDAX gelisteten Aktien von Klöckner & Co. und Salzgitter an Wert.
Der SMI in Zürich sank 0, 19 Prozent auf 6540 Punkte.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. SAP + 1, 3 %
  2. Nestlé + 1, 02 %
  3. Adidas + 1, 0 %
  4. Roche GS + 0, 28 %
  5. Allianz SE - 1, 2 %
  6. LEONI NA - 2, 2 %
  7. ThyssenKrupp - 2, 5 %
  8. Commerzbank - 3, 5 %
  9. Deutsche Bank - 4, 2 %.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3062 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3054 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 640 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2113 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 69 %
  2. Frankreich 2, 27 %
  3. Großbritannien 1, 74 %
  4. Italien 4, 98 %
  5. Japan 0, 82 %
  6. Österreich 2, 29 %
  7. Schweiz 0, 62 %
  8. USA 1, 79 %.
Der Bund Future stand  bei 139, 53 Prozent.


Dienstag, 18. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 17.09.12

Nach den kräftigen Zuwächsen in den vergangenen Tagen gingen am Montag, dem 17.09.12, die Aktienkurse an den europäischen Börsen zurück. Es gab keinen größeren Verkaufsdruck. Zu den Gewinnern gehörten Bankaktien wie die Commerzbank, BNP Paribas und Société Générale. Alle Banken profitieren von der Aussicht auf Anleihenkäufe durch die EZB. Stahlaktien wie Arcelor - Mittal oder Thyssen Krupp gaben nach.
Der DAX in Frankfurt sank 0, 1 Prozent auf 7404 Punkte.
Der MDAX sackte 0, 7 Prozent auf 11162 Punkte.
Der SMI in Zürich verlor 0, 03 Prozent auf 6557 Punkte.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Commerzbank + 3, 1 %
  2. Deutsche Bank + 0, 5 %
  3. Nestlé + 0, 34 %
  4. SAP +- 0 %
  5. Roche GS - 0, 28 %
  6. Allianz SE - 0, 3 %
  7. Adidas - 0, 9 %
  8. LEONI NA - 1, 5 %
  9. ThyssenKrupp - 4, 5 %.
Am Montag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3119 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3086 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 610 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2160 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 68 %
  2. Frankreich 2, 28 %
  3. Großbritannien 1, 75 %
  4. Italien 5, 04 %
  5. Japan 0, 8 %
  6. Österreich 2, 12 %
  7. Schweiz 0, 65 %
  8. USA 1, 84 %.
Der Bund Future stand bei 139,04 Prozent.

Montag, 17. September 2012

IGB Container 5 GmbH & Co. KG Geschäftsbericht 2011

Im Geschäftsbericht der vorbezeichneten Gesellschaft heißt es:
Allgemeiner Marktbericht Containerschifffahrt
Der weltweite Containerhandel hat sich seit dem Tiefpunkt der Schifffahrtskrise in 2009 kontinuierlich erholt. Im Zeitraum von Anfang 2010 bis Ende 2011 hat der Umschlag von Containern in den wichtigen Containerhäfen ca. 10 % zugelegt. Auch die ersten drei Monate des Jahres 2012 konnte saisonbereinigt ein positiver Trend verzeichnet werden. Im April dieses Jahres war ein leichter Rückgang zu verzeichnen, der jedoch im Mai wieder ausgeglichen wurde. Der grundsätzliche Trend bleibt poisitiv.
Der IWF erwartet gemäß seinem aktuellen Update zum "World Economic Outlook" ein globales Wachstum von 3, 5 % in 2012 und 3, 9 % in 2013. Hieraus wird auch eine weitere Zunahme des Containerumschlages resultieren.
Da die Überkapazität an Schiffstonnage noch immer stärker ansteigt als der Seehandel, und die Containerreedereien bis Anfang des Jahres gegenseitig ihre Charterraten mit Dumpingpreisen unterboten, gerieten viele dieser Gesellschaften erheblich unter Druck. Laut dem maritimen Marktforschungsinstitut Drewry haben sich allerdings im zweiten Quartal 2012 die Frachtraten auf den wichtigen Ost - West Routen verdreifacht, weil die Reeder begonnen haben, ihren Preiskampf aufzugeben. Es besteht hier Anlass zu vorsichtiger Hoffnung.
Entwicklungen im Containerleasing
Um in ihrem Geschäftsfeld bestehen zu können und nach Möglichkeit den Marktanteil zu halten, benötigen die Containerreedereien ständig einen Zugang von Containerboxen. Einerseits sind ausrangierte Boxen zu ersetzen und andererseits ist der durch einen wachsenden Containerumschlag entstehende zusätzliche Bedarf zu decken. Der derzeitige finanzielle Engpass bei den Containerreedern führt dazu, dass sie die benötigten Containerboxen eher mieten statt kaufen, um so möglichst wenig Kapital zu binden oder gar finanzieren zu müssen.
Gemäß dem Fachmagazin "Containerisation International" wurden im ersten Halbjahr 2012 fast 65 % der Containerproduktion an Containerleasinggesellschaften geliefert, im Monat April waren es sogar 75 %. Der Fabrikpreis für einen neuen 20 - Fuß - Container ist von USD 2.300 zum Jahresanfang bis auf Spitzenwerte von bis zu USD 2.750 zur Jahresmitte angestiegen. Die Tagesmiete im zweiten Quartal 2012 liegt bei ca. 80 USD - Cent.
Aufgrund der verbesserten wirtschaftlichen Situation konnte die Fondsgesellschaft 2012 eine nicht unerhebliche Ausschüttung leisten.

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (10. - 14.09.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche erhöhte sich der DAX 2, 74 Prozent. Mit einem geschätzten Vermögen von rund 40 Milliarden Dollar wirkt das Vermögen von Bernard Arnault ein wenig kümmerlich, wenn die amerikanische Notenbank Fed beschließt, künftig monatlich 40 Milliarden Dollar in die Finanzmärkte zum Kauf von Hypotheken pumpen zu wollen. Mit den zusätzlichen noch laufenden Programmen investiert die Fed monatlich sogar 85 Milliarden Dollar. Wenn die EZB in unbegrenzter Höhe Staatsanleihen kauft, kann kein Privatmann mithalten.
Diese Kaufprogramme ließen die Aktienkurse weiter steigen. Neben anderen Aktien gewannen die Commerzbank und insbesondere Stahlwerte ohne eigenes Zutun an Wert. Hingegen musste die Deutsche Bank für ihren Kursanstieg hart arbeiten. Am Dienstag, dem 11.09.12, lud die Bank zu einer ausführlichen Besprechung ihrer zukünftigen Strategie. Neben kräftigem Sparen sollen die Boni der Banker nicht mehr so üppig ausfallen und das Image der Bank besser werden.
Nach der Vorstellung des iPhone 5 am Mittwoch, dem 12.09.12, stieg der Kurs von Apple deutlich. Nach einer Analyse soll das neue iPhone das Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten im vierten Quartal 2012 bis zu 0, 5 Prozent steigen lassen.
Die Aktie von EADS sank am Donnerstag, dem 13.09.12, mehr als 10 Prozent wie BAE Systems. Noch deutlicher sank der Kurs von Burberry. Auch andere Luxusunternehmen wie Hugo Boss und LMVH verloren an Wert.
Sollte der DAX 7300 oder 7350 Punkte übersteigen, liegt ein starker Widerstand zwischen 7400 und 7600 Punkten.
In der oben genannten Börsenwoche legte der MDAX 0, 53 Prozent zu. Zwischen 11245 und 11285 Punkten verläuft ein Widerstand.
In der Börsenwoche vom 10. - 14.09.12 gewann der SMI 0, 35 Prozent. Am Freitagnachmittag, dem 14.09.12, erreichte der Index 6581 Punkten ein Jahreshoch erreicht, ohne allerdings den Indexstand halten zu können. Bankaktien wie Credit Suisse und Julius Bär legten zu, während der Erdölbohrkonzern Transocean, Transocean und Richemont nachgaben.
In der vorgenannten Börsenwoche stiegen die Wechselkurse des Euro im Verhältnis zum Dollar 0, 0389, zum jap. Yen 1, 980 und zum Schweizer Franken 0, 0034.
Die Renditen zehnjähriger Bundes- und US - amerikanischer Staatsanlehen erhöhten sich 0, 19 und 0, 20 Prozent.
Der Bund Future fiel seit Juni 2012 wieder unter 140 Prozent.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Commerzbank + 14, 07 %
  2. ThyssenKrupp + 11, 21 %
  3. LEONI NA + 8, 93 %
  4. Deutsche Bank + 7, 72 %
  5. Allianz SE + 4, 44 %
  6. SAP + 1, 99 %
  7. Adidas + 0, 85 %
  8. Roche GS - 1, 07 %
  9. Nestlé - 1, 60 %.

Samstag, 15. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 14.09.12

Am Freitag, dem 14.09.12, stiegen die Aktienkurse an den europäischen Börsen. Auslöser des Kursanstiegs war die Entscheidung der amerikanischen Notenbank Fed, mit einem weiteren Kaufprogramm der amerikanischen Wirtschaft Schwung verleihen zu wollen. Die Hoffnung, dass eine starke amerikanische Wirtschaftsentwicklung auch der europäischen Industrie beflügelnde Impulse verelihen kann, trieb in Europa die Kurse konjunktursensitiver Aktien, insbesondere Stahlaktien, an.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 1, 3 Prozent auf 7409 Punkte, ein neues Jahreshoch. Die Aktie von ThyssenKrupp verteuerte sich um 6 Prozent und die von Volkswagen um 5 Prozent. VW erzielte im August 2012 ein Absatzplus von 19 Prozent und profitierte vor allem von den Zuwächsen in China (18 %), den Vereinigten Staaten (33 %) und Russland (53 %), so dass der Konzern das Minus von 6 Prozent in Westeuropa ohne Deutschland leicht kompensieren konnte. In Deutschland legte der Absatz 4 Prozent zu.
Der MDAX legte 1, 9 Prozent auf 11223 Punkte zu. Der Wert von Klöckner & Co. stieg 6 Prozent.
Der SMI in Zürich gewann 0, 72 Prozent auf 6560 Punkte.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. ThyssenKrupp + 5, 9 %
  2. LEONI NA + 4, 0 %
  3. Deutsche Bank + 3, 9 %
  4. Commerzbank + 3, 5 %
  5. Allianz SE + 2, 2 %
  6. Adidas + 1, 3 %
  7. SAP + 0, 9 %
  8. Roche GS + 0, 17 %
  9. Nestlé - 0, 68 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3095 Dollar; zeitweise kostete 1 Euro = 1, 31 Dollar, konnte den Wechselkurs aber nicht halten.
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2910 Dollar.
  3. 1 Euro 102, 120 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2158 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 59 %
  2. Frankreich 2, 19 %
  3. Großbritannien 1, 68 %
  4. Italien 4, 96 %
  5. Japan 0, 81 %
  6. Österreich 1, 7 %
  7. Schweiz 0, 6 %
  8. USA 1, 81 %.
Der Bund Future stand bei 139, 02 Prozent.

Freitag, 14. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 13.09.12

Am Donnerstag, dem 13.09.12, gaben überwiegend die Aktienkurse an den europäischen Börsen nach. Nachdem ein Gerücht aufgekommen war, dass ein Mitarbeiter des IWF ein drittes Hilfspaket für Griechenland als notwendig erachte, stürzte der griechische Leitindex Ase 20 um gut 4 Prozent ab.
Der DAX in Frankfurt fiel 0, 5 Prozent auf 7305 Punkte. Bankaktien verloren überdurchschnittlich an Wert.
Der MDAX sank 1, 5 Prozent auf 11018 Punkte.
Der SMI in Zürich stieg 0, 28 Prozent auf 6508 Punkte.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Roche GS + 1, 03 %
  2. Nestlé + 0, 17 %
  3. SAP + 0, 1 %
  4. Adidas - 0, 2 %
  5. ThyssenKrupp - 0, 5 %
  6. Allianz SE - 1, 0 %
  7. LEONI NA - 1, 3 %
  8. Deutsche Bank - 1, 9 %
  9. Commerzbank - 2, 2 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1Euro = 1, 2904 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2910 Dollar
  3. 1 Euro = 100, 240 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2130 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 61 %
  2. Frankreich 2, 19 %
  3. Großbritannien 1, 65 %
  4. Italien 4, 97 %
  5. Japan 0, 84 %
  6. Österreich 1, 89 %
  7. Schweiz 0, 63 %
  8. USA 1, 72 %..
Der Bund Future stand bei 140, 32 Prozent.

Donnerstag, 13. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 12.09.12

Nach der erwarteten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM am Mittwoch, dem 12.09.12, stiegen die Aktienkurse an den europäischen Börsen, konnten aber die Gewinne nicht halten und schlossen uneinheitlich meistens mit einem leichten Kursplus. Lediglich die Kurse an der griechischen Börse legten deutlich zu.
Der DAX in Frankfurt stieg zeitweilig auf 7410 Punkte, ein neues Jahreshoch, schloss allerdings mit einem Plus von 0, 4 Prozent bei 7339 Punkten. Die Aktie der Commerzbank legte deutlich zu.
Der MDAX erhöhte sich 0, 2 Prozent auf 11209 Punkte. Nach einer übewrzeugenden Unternehmenspräsentation vor Investoren gewann die Aktie von Hamburger Häfen HHLA 8 Prozent.
Der SMI in Zürich fiel 0, 24 Prozent auf 6488 Punkte.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Commerzbank + 7, 4 Prozent
  2. ThyssenKrupp + 2, 4 %
  3. LEONI NA + 2, 2 %
  4. SAP + 1, 4 %
  5. Allianz SE + 1, 0 %
  6. Deutsche Bank + 0, 3 %
  7. Adidas - 0, 6 %
  8. Roche GS - 0, 74 %
  9. Nestlè - 0, 76 %
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2917 Dollar; am Mittag stand der Wechselkurs sogar bei 1, 2937 Dollar, dem höchsten Stand seit mehr als vier Monaten; diesen Kurs konnte die Währung allerdings nicht halten.
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2896 Dollar
  3. 1 Euro = 100, 450 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2083 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanlehien betrugen:
  1. Deutschland 1, 58 %
  2. Frankreich 2, 18 %
  3. Großbritannien 1, 56 %
  4. Italien 4, 95 %
  5. Japan 0, 81 %
  6. Österreich 1, 87 %
  7. Schweiz 0, 61 %
  8. USA 1, 75 %.
Der Bund Future stand bei 139, 42 Prozent.

Mittwoch, 12. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 11.09.12

Am Dienstag, dem 11.09.12, stiegen die Aktienkurse an den europäischen Börsen. Nach überwiegender Ansicht der Marktteilnehmer wird das Bundesverfassungsgericht am Mittwoch, dem 12.09.12, den Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM für zulässig erklären und die amerikanische Notenbank Fed am Donnerstag, dem 13.09.12, weitere geldpolitische Lockerungen beschließen.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 1, 2 Prozent auf 7300 Punkte, einen Indexstand, den er zuletzt im Juli 2011 überschritten hatte. Die Aktie der Deutschen Bank stieg zeitweise 3 Prozent, nach dem die Führungsspitze der Bank ihre Planungen bekannnt gegeben hatte, in den nächsten Jahren kräftig zu sparen und die Bilanz deutlich zu reduzieren, so dass es nicht mehr nötig sein dürfte, eine Kapitalerhöhung vorzunehmen, um die Eigenkapitalvorgaben zu erfüllen.
Gegen den Trend sank der MDAX 0, 1 Prozent auf 11148 Punkte. Kräftig verlor der Luxusgüterhersteller Hugo Boss, dessen Aktie ein MInus von 9 Prozent verzeichnete.
Der SMI in Zürich schloss bei 6503 Punkten.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Deutsche Bank + 2, 7 %
  2. Allianz SE + 0, 8 %
  3. Thyssen Krupp + 0, 8 %
  4. LEONI NA + 0, 5 %
  5. Commerzbank + 0, 2 %
  6. SAP + 0, 1 %
  7. Adidas - 1, 2 %.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2794 Dollar - der Wechselkurs betrug zeitweise 1, 2840 Dollar wie zuletzt Mitte Mai 2012
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2787 Dollar
  3. 1 Euro = 99, 700 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2074 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 52 %
  2. Frankreich 2, 23 %
  3. Großbritannien 1, 56 %
  4. Italien 5, 01 %
  5. Japan 0, 8 %
  6. Österreich 1, 92 %
  7. Schweiz 0, 6 %
  8. USA 1, 68 %.
Der Bund Future stand bei 140, 39 Prozent.

Dienstag, 11. September 2012

Deutsche Bank: Paul Achleitner - der Unsichtbare

Paul Achleitner pflegt einen anderen, leisen Führungsstil im Gegensatz zu seinem Vorgänger Josef Ackermann. Seine Hauptziele bestehen darin, Skandale abzuarbeiten, Streit innerhalb der Bank beizulegen und eine Strategie festzulegen.
Bei den KLagen und Enthüllungen seit der Finanzkrise geht es darum, die Vorgänge aufzuklären.
Die Suche nach einem Nachfolger für Josef Ackermann hat die Bank gespalten. Außerdem verläuft zwischen den Investm,entbankern und den Privatkundenbetreuern eine tiefe Kluft. Paul Achleitners Ziel besteht darin, die Bank zu einen und den Teamgeist zu fördern.
Schärfere Regeln und die Marktlage zwingen die Bank, ihre Geschäfte den nveränderten Bedingungen anzupassen und zu sparen. Paul Achleitner muss die jetzt amtierende Doppelspitze Anshu Jain und Jürgen Fitschen auf diesem Weg mit Rat und Tat begleiten.
Paul Achleitner ist in der Deutschen Bank nicht vernetzt. Dieses scheinbare Manko kann aber ein großes Plus sein, weil er die Abläufe in der Bank mit kritischer Distanz betrachten kann. Es ist noch zu früh, ein abschließendes Urteil zu fällen. Paul Achleitner hat eine faire Chance verdient.

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 10.09.12

Am Montag, dem 10.09.12, tendierten die Aktienkurse an den europäischen Börsen richtungslos. In einer Woche wichtiger Entscheidungen - das Bundesverfassungsgericht entscheidet am Mittwoch, dem 12.09.12, über den rettungsfonfs ESM; die amerikanische Notenbank Fed tagt am Donnerstag, dem 13.09.12, - verhalten sich die Anleger abwartend.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 2 Prozent auf 7230 Punkte. Die Aktien der Commerzbank und der Deutschen legten zu. Auch die Aktie der Lufthansa gewann an Wert, weil mit weiteren Streiks nicht zu rechnen ist.
Der MDAX blieb unverändert bei 11179 Punkten. Die im März 2010 zu einem Kurs von 50 Euro an die Börse gekommene Brenntag - Aktien erreichte einen Kurs von gut 100 Euro.
Der SMI in Zürich sank sogar 0, 25 Prozent auf 6515 Punkte.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Commerzbank + 4, 3 %
  2. Deutsche Bank + 1, 8 %
  3. ThyssenKrupp + 1, 5 %
  4. LEONI NA + 1, 1 %
  5. Allianz SE + 0, 7 %
  6. Adidas + 0, 1 %
  7. SAP - 0, 6 %
  8. Nestlé - 0, 76 %
  9. Roche GS - 1, 18 %.
Am Montag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2783 - der Euro konnte seinen Anstieg nicht fortsetzen.
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2776
  3. 1 Euro = 99, 980 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2090 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleiihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 52 %
  2. Frankreich 2, 21 %
  3. Großbritannien 1, 53 %
  4. Italien 5, 09 %
  5. Japan 0, 8 %
  6. Österreich 1, 88 %
  7. Schweiz 0, 59 %
  8. USA 1, 66 %.
Der Bund Future stand bei 140, 35 Prozent.

Montag, 10. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (03. - 07.09.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche erhöhte sich der DAX 3, 5 Prozent. Die europäische Schuldenkrise ist noch nicht beendet, aber die Marktteilnehmer hoffen, dass ein Auseinanderbrechen des Euroraums - vor allem ein Ausscheiden Italiens und Spaniens - verhindert werden kann, nachdem die EZB am Donnerstag, dem 06.09.12, entschieden hat, zwar den Leitzins unverändert zu lassen, aber unbegrenmze Staatsanleihen von Krisenländer anzukaufen. Voraussetzung ist die Beantragung von Hilfe bei einem Rettungsfonds und die Umsetzung von geforderten Reformmaßnahmen. Die Folge war ein neues Jahreshoch des DAX. Auch in Italien und Spanien stiegen die Aktienkurse um 4 und 5 Prozent. In den Vereinigten Staaten erreichte der S&P 500 das höchste Niveau seit vier Jahren und der Nasdaq - Composite den höchsten Stand seit 2000. Hingegen ist die wirtschaftliche Lage nicht so rosig. Im ersten Halbjahr 2012 war die deutsche Wirtschaft krisenresistent, aber die Unternehmen wirken verunsichert, während der private Konsum noch robust erscheint. Die Investitionstätigkeit und die Kapazitätsauslastung gehen zurück. Das schwächere Wachstum der Weltwirtschaft wird den deutschen Export schwächen. Die amerikanische Wirtschaft wächst noch moderat, während die chinesische und die japanische Wirtschaft zu schwächeln beginnen. Viele europäische Länder befinden sich in einer Rezession und können keine deutschen Waren einführen. Die Konjunktur wirkt widersprüchlich und wird stark von politischen und geldpolitischen Einflüssen bestimmt. Der oben genannte Beschluss der EZB kann das Risiko einer Inflation erhöhen. Da der DAX ein neues Jahreshoch erreicht hat, ist ein Anstieg bis 7300 bis 7400 Punkte möglich.
In der oben genannten Börsenwoche stieg der MDAX 1, 46 Prozent. Bei 10900 Punkten verläuft eine Unterstützung.
Auch der SMI gewann in der vorgenannten Börsenwoche 2, 25 Prozent. Die Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten für August 2012 dämpften die Euphorie an den Börsen ein wenig. Positiv zu werten war der Rückgang der Arbeitslosenquote auf 8, 1 Prozent; außerhalb des Agrarsektors wurden aber nur 96.000 Stellen neu geschaffen - eine Enttäuschung. Von der Entscheidung der EZB profitierten die Banken am meisten.
In der Börsenwoche vom 03. - 07.09.12 stieg der Wechselkurs des Euro im Verhältnis zum Dollar 0, 0095 Prozent. Bei 1, 2710 Dollar verläuft ein bedeutender Widerstand, darüber ein weiterer bei 1, 2830 / 1, 2850 Dollar.
In der vorbezeichneten Börsenwoche legten die Renditen zehnjähriger Bundes- und US amrikanischer Staatsanleihen 0, 13 und 0, 12 Prozent zu.
In der oben genannten Börsenwoche fiel der Bund Future 1, 05 Prozent.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Deutsche Bank + 11, 57 %
  2. Commerzbank + 10, 48 %
  3. Allianz SE + 5, 75 %
  4. ThyssenKrupp + 5, 0 %
  5. LEONI NA + 3, 40 %
  6. Adidas + 3, 38 %
  7. SAP + 2, 94 %
  8. Roche GS + 2, 07 %
  9. Nestlé - 0, 34 %.

Samstag, 8. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 07.09.12

Am Freitag, dem 07.09.12, stiegen die Aktienkurse an den europäischen Börsen weiter deutlich. Vor allem dér italienische Aktienmarkt profitierte stark, während  der spanische Ibex 35 seine anfänglichen Kursgewinne nicht halten konnte. Die Entscheidung der EZB vom Donnerstag, dem 06.09.12, un begrenzt Staatsanleihen kaufen zu wollen, löste ein Kursfeuerwerk aus.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 6 Prozent auf 7228 Punkte und überwand seit gut einem Jahr wieder 7200 Punkte. Erneute zählten die Aktien von Commerzbank und Deutscher Bank zu den Tagesgewinnern, während die Aktie der Deutschen Post nach einer Aktien - Plazierung durch die KfW an Wert verloren.
Der MDAX legte 0, 7 Prozent auf 11191 Punkte zu.
Der SMI in Zürich gewann 0, 06 Prozent auf 6532 Punkte.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Commerzbank + 6, 4 %
  2. Deutsche Bank + 5, 4 %
  3. LEONI NA + 3, 6 %
  4. ThyssenKrupp + 3, 1 %
  5. Allianz SE + 1, 9 %
  6. Roche GS - 0, 11 %
  7. Adidas - 0, 4 %
  8. SAP - 0, 4 %
  9. Nestlé - 1, 86 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2616 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2706 Dollar
  3. 1 Euro = 100, 260 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2126 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 57 %
  2. Frankreich 2, 25 %
  3. Großbritannien 1, 54 %
  4. Italien 5, 04 %
  5. Japan 0, 82 %
  6. Österreich 2, 17 %
  7. Schweiz 0, 55 %
  8. USA 1, 62 %.
Der Bund Future stand bei 140, 47 Prozent.