Zu dem vorbezeichneten geschlossenen Immobilienfond gibt es folgende Informationen:
Aktuelle Situation der Schweizer Franken - Finanzierung
Die NARAT GmbH & Co. KG Objektgesellschat) und die LHI Immobilienfonds GmbH & Co. KG (Fondsgesellschaft) sind durch die Entwicklung der Franken - Finanzierung so betroffen:
Die Objektgesellschaft musste bis jetzt insgesamt 11, 75 Mio. EUR an freien Mitteln an die finanzierende bank verpfänden, um den Nachbesicherungsanspruch der Bank zu erfüllen. Bis Ende 2012 ist vereinbart, dass weitere 1, 75 Mio. EUR verpfändet werden.
Bei dem aktuellen Wechselkurs von 1 EUR = 1, 20 CHF ist damit zu rechnen, dass auch 2013 weitere Verpfändungen von liquiden Mitteln notwendig sind.
Bei einem bestehenden Nachbesicherungsanspruch sind keine Ausschüttungen möglich.
Gewinnanspruch für das Geschäftsjahr 2011 und Stundungsvereinbarung
Für das Geschäftsjahr 2011 besteht ein Gewinnanspruch von 1.924.595 EUR. Die Fondsgesellschaft verfügt über nicht genügend liquide Mittel, um den Gewinnanspruch zu erfüllen. Bei Erfüllung des Anspruchs besteht die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit und der Insolvenz der Fondsgesellschaft.
Die Zahlungsunfähigkeit lässt sich allerdings vermeiden, wenn alle Gesellschafter ein bis zum 31.12.2013 befristete Stundungsvereinbarung bgl. des Gewinnanspruchs unterschreiben.
Während dieser Frist sollen Grundstücke des Technologieparks verkauft werden, um mit dem erzielten Kaufpreis das Franken - Darlehen zu tilgen. Die verpfändeten liquiden Mittel kämen frei. Die Fondsgesellschaft kann dann die Gewinnansprüche 2011 und 2012 erfüllen.
Es lässt sich wieder feststellen, dass geschlossene Immobilienfonds zu viele unkalkulierbare Risiken enthalten. Solche Beteiligungen sind zu vermeiden.
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