Tagebch, Reisen und mehr

Montag, 31. Oktober 2011

Tagebuch vom 31.10.11

Heute habe ich eine DVD über Franz Josef Strauss gesehen. Sie entstammt einer ZEIT Edition mit dem Titel Lenker und Gestalter über zwölf einflussreiche Persönlichkeiten und Familien im Rahmen der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Zu dieser Edition gehört ein Begleitband mit Artikeln aus der ZEIT zu diesen Persönlichkeiten und Familien. Ich habe bereits DVD´s über Adenauer und Erhard gesehen.
Diese Edition ist sachlich bedingt lückenhaft, weil sie die persönliche Wertung der Herausgeber spiegelt. Gleichwohl zeichnet sie sich durch wohltuende Sachlichkeit aus.
Adenauer werscheint als bedeutender Staatsmann mit erheblichem Weitblick.
Erhard ist als Bundeskanzler eine tragische Figur, aber als Wirtschaftspolitiker herausragend.
Strauss ist nach der DVD ein facettenreicher, äußerst einflussreicher, aber auch sehr umstrittener Politiker mit klaren unverwechselbaren Ansichten. 

DAX, MDAX und SMI Wochenbericht (24. - 28.10.11) Schlussbetrachtung

Von seinen Tiefständen Mitte September 2011, die er im Oktober 2011 noch einmal erreichte, erholte sich der DAX deutlich. Innerhalb von drei Wochen legte er 20 Prozent zu. Der angekündigte EU Schuldengipfel mit der Hoffnung auf eine Lösung der europäischen Schuldenkrise wirkte sich positiv auf den Markt aus. Die gefundene Lösung vom 26.10.11 ließ die Kurse deutlich steigen. Der DAX holte die Hälfte seiner Kursverluste seit Juli 2011 auf.  Das alte Jahreshoch von 7600 Punkten wird der DAX wegen der Abschwächung der Konjunktur, der noch ausstehenden Umsetzung der Beschlüsse des Gipfels vom 26.10.11 und der ebenfalls ausstehenden Reformen in Italien nicht erreichen. Außerdem bleibt der Markt wegen der vorgenannten Unsicherheiten weiter nervös und schwankungsanfällig.
Mit dem Ausbruch über die Widerstandslinie von 6100 / 6115 Punkten kann der DAX bis 6400 Punkt ansteigen. Übersteigt er 6400 Punkte hat er Potenzial bis 7000 Punkte. Nach unten ist er bei 5750 / 5700 und 5480 / 5435 Punkten abgesichert.
Der MDAX bildet jetzt einen Boden bei 8670 / 8700 Punkten. Bei 9400 / 9440 Punkten befindet sich ein Widerstand. Sollte er diesen Widerstand überwinden, hat er Potenzial bis 10000 Punkte.
Im Gegensatz zum DAX verzeichnete der SMI einen Wochengewinn von rund 2 Prozent.
Gewinner / Verlierer
  1. Deutsche Bank                  + 26, 0 %
  2. ThyssenKrupp                   + 14, 8 %
  3. Allianz SE                          + 12, 0 %
  4. DAX                                   + 9, 9 %
  5. LEONI AG                          + 8, 28 %
  6. MDAX                                 + 7, 8 %
  7. SAP                                    + 5, 1 %
  8. € in $                                  + 3, 0 %
  9. SMI                                     + 1, 91 %
  10. Roche GS                           + 0, 55 %
  11. Bund Rendite (10 Jahre)      + 0, 26 %
  12. Nestlè                                  - 0, 87 %
Die Kurserholung nach dem Sondergipfel vom 26.10.11 schlägt sich in deutlich gestiegenen Kursen nieder. Nur Nestlè verzeichnet ein geringfügiges Minus. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Börse weiter positiv entwickelt.
Der Bund Future hat bei 136, 00 / 135, 40 Prozent einen Widerstand. Durchbricht er diesen Widerstand, hat er Potenzial bis 138, 00 / 139, 00 Prozent. Nach unten liegt eine Begrenzung bei 129, 00 bis 131, 00 Prozent.
Die Kursentwicklung des Euro zum Dollar führte in den Bereich von 1, 40 Dollar. Erholt sich der Kurs über 1, 41 Dollar, hat der Euro Potenzial bis in den Bereich von 1, 45 / 1, 4578 Dollar und kann bis 1, 50 Dollar steigen. Fällt er auf 1, 3650 Dollar zurück, kann er bis auf 1, 3143 oder 1, 2875 Dollar sinken.

Letzter Tag des Monats

Heute ist der letzte Tag des Oktober 2011. Jetzt kommen noch zwei Monate. Dann ist 2011 vorüber. Ich grüße mein altes und neues Publikum herzlich und wünsche einen angenehmen Tag.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Nachtgedanken

Etwas  verärgert darüber, dass es nicht mehr möglich ist. es tälich, anzuzeigen, wieviele Seitenaufrufe gint, fügle ich mch verarscht. In diesem wünsche ich eine gute Nacht.

Tagebuch vom 30.10.11

Ich möchte darauf aufmerksam machen, auch in einem privaten Weblog gelten bstimmte strenge Regeln. Sie richten sich nach der Zahl der Aufrufe. Erfolgen keine Aufrufe lösche ich die Beiträge, um Platz zu sparen. Deshalb habe ich wegen mangelnder Nachfrage persönliche Beiträge aus meinem Tagebuch und den Nachtgedanken gelöscht. Ich werde sie zunächst weiter schreiben. Bei mangelndem Interesse kann ich sie auch ganz einstellen. Dieses könnte auch den ganzen Weblog bestreffen, weil er mit einiger Arbeit verbunden ist.
Ich habe dieses Projekt zufällig begonnen und war über die positive Reaktion überrascht. Gleichzeitig möchte ich jedoch darauf hinweisen, dass ich nicht auf die Arbeit angewiesen bin, um davon zu leben. Deshalb ist eine Einstellung jederzeit möglich.
Ich sehe mich zu dieser Mitteilung veranlasst, nachdem ich lesen musste, dass Google darauf achtet, wie oft ein Weblog aufgerufen wird, um damit Geld zu verdienen. Ich schreibe meinen Weblog, weil es mir gefällt, andere zu informieren. Dabei spielt die Nachfrage allerdings eine entscheidende Rolle. Lä#sst sie nach, führt das bei Nachhaltigkeit zur Einstellung. Ich kann meine Zeit nicht nur zum Schreiben von Weblogs verbringen.

Euro weiter über 1, 41 Dollar

Am Freitag, den 28.10.11, kostete der Euro nachmittags 1, 4153 Dollar unter dem New Yorker Vortagesschlusskurs von 1, 4189 Dollar. Der Referenzkurs der EZB lag bei 1, 4160 (Donnerstag, den 27.10.11: 1, 4038) Dollar.
Ursächlich für den leichten Wechselkursrückgang des Euro waren das enttäuschende Ergebnis der italienischen Anleiheauktion und die Einschätzung der Ratingagentur Fitch, den griechischen Schuldenschnitt als Zahlungsausfall zu werten.
Am Freitag fand eine Auktion von länger laufenden italienischen Staatsanleihen im Volumen von 7, 9 Mrd. Euro statt geplanter 8, 5 Mrd. Euro statt. Unerwartet musste Italien wieder höhere Zinsen zahlen. Es herrschte Skepsis, dass die italienische Regierung ihre Sparziele erreichen wird.
Der Bund Future verlor 3 Pasispunkte auf 133, 77 Prozent.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 2, 23 %
  2. Frankreich 3, 14 %
  3. Großbritannien 2, 48 %
  4. Italien 5, 97 %
  5. Japan 1, 05 %
  6. Spanien 5, 46 %
  7. USA  2, 34 %.

Samstag, 29. Oktober 2011

DAX, MDAX und SMI vom 28.10.11

Am Freitag, den 28.10.11, sanken nach freundlicher Eröffnung die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Die europäische Staatsschuldenkrise und die Versuche der Politik, die Lage zu stabilisieren, beherrschten die Stimmung an den Börsen.
Der DAX in Frankfurt sackte um 0, 2 Prozent auf 6328 Punkte.
Der MDAX gab ebenfalls auf 9296 Punkte nach.
Gewinner / Verlierer
  1. Deutsche Bank                  + 1, 1 %
  2. SAP                                   + 0, 8 %
  3. ThyssenKrupp                    - 0, 8 %
  4. Allianz SE                           - 1, 4 %
  5. LEONI AG                           - 2, 1 %
  6. Commerzbank                     - 5, 1 %
Der Titel der Commerzbank führte die Liste der Verlierer des Tages im DAX an.
 

Deutlicher Anstieg des Euro

Am Donnerstag, den 27.10.11, kostete ein Euro in der Spitze 1, 4146 Dollar. Ursache für den deutlichen Kursanstieg war das weitreichende Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Schulden mit seinen Eckpunkten eines Schuldenschnitts für Griechenland von 50 Prozent, einer Stärkung der Banken und eines effektiven Einsatzes der Mittel des Rettungsfonds EFSF. Eine weitere Folge des Maßnahmenpakets war ein Rückgang der Kosten für Kreditausfallversicherungen Italiens und Spaniens.
Der Schweizer Franken wertete gegenüber dem Euro auf.
Der Bund Future sank um 17 Basispunkte auf 133, 93 Prozent.
Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen betrug:
  1. Deutschland 2, 17 %
  2. Frankreich 3, 09 %
  3. Großbritannien 2, 43 %
  4. Italien 5, 728 %
  5. Japan 1, 02 %
  6. USA 2, 27 %

Deutsche Bank: Potenzial nach oben

Credit Suisse schätzt, dass sich die Aktie der Deutschen Bank mit einem Kursziel von 35 Euro auf Sicht von zwölf Monaten überdurchschnittlich entwickeln wird. Der aktuelle Kurs liegt bei rund 32 Euro. Trotz einer leichten Verfehlung der Erwartungen mit ihren Zahlen für das dritte Quartal 2011 rücken allgemeine europäische Fragen in das Blickfeld der Anleger, weil dazu in den kommenden Tagen bedeutende Beschlüsse getroffen werden dürften. Die Deutsche Bank seit Beginn 2011 17 Prozent an Wert verloren im Gegensatz zum DAX mit einem Verlsu von nur 13 Prozent.

DAX, MDAX und SMI vom 27.10.11

Am Donnerstag, den 27.10.11, stiegen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten nach dem Sondergipfel zur Lösung der europäischen Schuldenkrise vom 26.10.11 besonders und erreichten, angeführt von den Finanztiteln, ein Niveau wie vor zuletzt drei Monaten bei steigenden Handelsumsätzen, ein Zeichen für eine nachlassende Kaufzurückhaltung.
Der DAX in Frankfurt gewann 5 Prozent auf mehr als 6300 Punkte. Zu den Gewinnern des Tages zählten Deutsche Bank und Commerzbank mit mehr als + 10 Prozent.
Der MDAX erreichte ein Niveau von mehr als 9300 Punkten.  Die LEONI AG gewann 2, 6 Prozent.

Freitag, 28. Oktober 2011

SAP: gute Zahlen im dritten Quartal 2011

Aktuell liegt der Kurs der Aktie von SAP 9, 3 Prozent unter seinem Jahreshoch. Nach den vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal 2011 stieg der um Währungseffekte bereinigte Umsatz mit Softsware- und softwarebezogenen Serviceerlösen um 18 Prozent auf 2, 69 Mrd. Euro statt erwarteter 2, 56 Mrd. Euro. SAP steigerte die operative Gewinnmarge um 2, 9 Prozent auf 33 Prozent. Die Co Vorstandschefs gehen von einem Umsatzwachstum von zehn bis vierzehn Prozent aus. Trotz der Konjunkturabschwächung werden die Unternehmen zur Kostenesenkung neue Software kaufen.

Roche: Herceptin und Übernahme von Andys Pharmaceuticals

Der von Roche entwickelte Antikörper Herceptin zur Behandlung von Brustkrebs macht bereits 15 Prozent des Umsatzes aus. Bei einer Phase III Studie erzielte Herceptin vielversprechende Resultate, wenn man ihn nicht wie üblich intravenös, sondern unter die Haut der Patientin spritzt. Die zeitsparende und angenehme Verabreichungsvariante kann die Vermarktung von Herceptin vergrößern.
Für voraussichtlich 230 Mio. Dollar überimmt Roche das kalifornische Biotechunternehmen Andys Pharmaceuticals.  Die Übernahme dürfte für Roche lohnend sein, weil Andys vor wenigen Tagen positive Testergebnisse für ein selbst entwickeltes Hepatitis C Präüarat präsentiert  hat. Diese positiven Nachrichten trösten über die leicht eenttäuschenden Quartalsergebnisse hinweg.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Nachtgedanken

Zum Glück lassen sich heute die Tasten wieder gut finden, so dass ich meine Nachtgedanken ohne große Schwierigkeiten in die Tasten tippen kann. Ich muss einfach überlegen, was ich schreiben soll. Spontan weiß ich nicht, was ich im Augeblick von mir geben will. Alles, was ich tue, muss nach überlegt und durchdacht klingen. In Wahrheit erfolgt vieles nach einem Bauchgefühl, ob ich mich dabei wohl fühle.
Die Nachtgedanken sind die Schleuse, die meine wahren Gedanken und Gefühle nach außen dringen läßt. Es bedarf manchmal längerer Überlegungen, um sich so wie jetzt zu äußern. Obwohl ich nicht mehr ganz jung bin, empfinde ich mich mich noch nicht als alt.
Viele Publizisten schreiben von einer vergreisten Gesellschaft. In Wahrheit nimmt das Lebensalter zu, aber die Menschen haben gelernt, mit dem Alter umzugehen. so dass sie nicht mit vierzig oder fünfzig Jahren wie Greise oder Greisinnen aussehen. Sie leben intensiv und verhalten sich so. Das ist gut so !!!!

Tagebuch vom 27.10.11

Am Mittwoch, den 26.10.11, hat die EU auf ihrem Gipfel entschieden, dass sie den retunngsfonds EFSF bis auf eine Billion Euro hebelt und es einen 50i prozentigen Schuldenschnitt für Griechenland gibt, wobei die näheren einzelheiten mit den Investoren noch auszuhandeln sind. Die Börse hat die Entscheidung positiv aufgenommen. Der DAX überstieg 6300 Punkte. Die Aktien von Banken, insbesondere die Titel von Commerzbank und Deutsche Bank, stiegen deutlich. Es handelt sich um eine politische Börse mit starken Schwankungen, so dass der deutliche Anstieg des DAX nicht nachhaltig sein wird. Wichtig wird sein, die Dividendenrendite zu beobachten und zu bewerten. Politiker gehen davon aus, dass die Staatsschuldenkrise sie noch zehn Jahre beschäftigen wird. Deshalb sollten sich Anleger auf weitere Turbulenzen einstellen.
Ich bemühe mich, meinen Weblog noch mit weiteren Nachrichten zu versehen. Im Augenblick habe ich genügend Zeit, viel zu schreiben. Es ist einfach eine Frage der Organisation.

Schwankender Kurs des Euro

Am Mittwoch, den 26.10.11, schwankten die Devisenkurse stark. Der  Kurs des Euro erreichte mit 1, 3975 Dollar den höchsten Stand seit Anfang September 2011, als der einflussreiche Chef der Fed von New York, William Dudley, wegen der andauernden wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Vereinigten Staaten  weitere Ankäufe von Staatsanleihen andeutete. Am Nachmittag kostete der Euro wieder weniger als 1, 39 Dollar.
Mario Draghi, ab November 2011 Präsident der EZB, bekräftigte die Bereitschaft der EZB zu Sondermaßnahmen gegen die Schuldenkrise, ein Zeichen von keiner Gegenwehr gegen eine Vereinnahmung der EZB durch die Politik.
Seit etwa einer Woche legte der Schweizer Franken gegenüber dem Euro um 0, 8 ÜProzent zu.
Gegenüber dem Dollar wertete der Euro seit Anfang Oktober 2011 um 5, 9 Prozent auf. Der Dollar verlor seit Anfang 2011 gegenüber dem Euro 3, 9 Prozent. Der aktuelle Kurs des Euro von rund 1, 39 Dollar liegt über dem Fünf Jahres Durchschnittskurs von 1, 36 Dollar. Die relative Stärke des Euro beruht überwiegend der Funktion der Bundesanleihen als sicherer Hafen.
Um Anleihen für 10 Mrd. Euro verkaufen zu können, musste Italien für Anleihen mit sechsmonatiger Laufzeit eine Rendite von 3, 5 Prozent und mit zweijähriger Laufzeit eine von 4, 6 Prozent bieten.
Der Bund Future verlor am späten Nachmittag 10 Basispunkte auf 135, 16 Prozent.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betragen:
  1. Deutschland 2, 07 %
  2. Italien knapp unter 6 %
  3. Frankreich 3, 08 %
  4. Großbritannien 2, 32 %
  5. Japan 1, 00 %
  6. USA 2, 16 %

Schweiz: Wahl vom 23.10.11

Die Wahl vom 23.10.11 in der Schweiz brachte ein überraschendes Ergebnis. Die Schweizer Volkspartei (SVP) verlor 2, 3 Prozent und acht Sitze im 200 köpfigen Nationalrat, die FDP 0, 7 Prozent (1 Mandat), die Christdemokraten 2, 2 Prozent (3 Mandate) und die Sozialdemokraten 0, 8 Prozent sowie die Grünen 1, 2 Prozent (5 Mandate). Die Sieger sind die "Grünliberalen" und die "bürgerlichen Demokraten" mit zusammen knapp 11 Prozent der Stimmen. Ihre Programme und ihre Politiker sind weitgehend unbekannt.
Bis zur Wahl der Regierung am 14.12.11 müssen sich die Parteien auf Bündnisse einigen. Seit dem jüngsten Wahlergebnis gibt es nicht mehr vier bis fünf, sondern sieben Parteien. Es muss eine neue Zauberformel gefunden werden. Wie diese aussehen wird, ist unklar.
Für die SVP ist die Niederlage schwerwiegend, weil knapp zehn Prozent ihrer Wählerschaft verloren hat.
Die Politik in der Schweiz gewinnt an Spannung.

Euro über 1, 39 Dollar

Am Dienstag, den 25.10.11, kostete der Euro im Tagesverlauf 1, 3959 Dollar und endete am frühen Abend bei 1, 3930 Dollar.
Der Schweizer Franken wertete gegenüber dem Euro binnen einer Woche um 1 Prozent auf.
Hauptthema auf dem Devisenmarkt ist der EU Gipfel am Mittwoch, den 26.10.11. Die Anleger sind zuversichtlich, dass dem Gipfel ein Durchbruch zur Lösung der Staatsschuldenkrise gelingt. Es zeichnet sich ab, dass der Rettungsfonds EFSF eine Hebelung auf mehr als eine Billion Euro erhalten soll.
Der Bund Future sank um 44 Baispunkte auf 134, 33 Prozent.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen  betragen:
  1. Deutschland 2, 10 %
  2. Frankreich 3, 17 %
  3. Großbritannien 2, 42 %
  4. Griechenland unter 25 %
  5. Italien unter 6 %
  6. Japan 1, 03 %
  7. USA 3, 21 % 
Die Rendite zehnjähriger Schweizer Staatsanleihen pendelt um 1 Prozent.

SAP: Bericht über die Geschäftsentwicklung

Am Mittwoch, den 26.10.11, berichtet das Softwareunternehmen SAP über seine Geschäftsentwicklung.

Herbst

Der Sommer ist vorbei. Es ist Herbst. Bald kommt der trübe November. Es wird Zeit, den Kamin anzuzünden. Bald kann ich Glühwein trinken. Ende November beginnen die Weihnachtsmärkte.
Bevor ich an meinem Weblog schreibe, begrüße ich mein altes und neues Publikum und wünsche einen erfolgreichen Tag.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Nachtgedanken

Leicht beschwipst, will ich noch einige Nachtgedanken schreiben. Der Barbera `Alba war einfach zu stark, um mir noch geordnete Gedanken zu entlocken. Ich muss die Tasten suchen, um einen einfachen Text zu schreiben. Das Suchen nach den Buchstaben mag ich nicht. Deshalb verzichte ich darauf.

Tagebuch vom 26.10.11

Heute habe ich meine Berichte anders als sonst geschrieben. Ein Weblog lebt von Veränderungen. Der Verfasser lernt immer wieder dazu. Es geht ihm wie jedem Herausgeber einer Tageszeitung. Das Internet und sein Publikum erzwingen immer eine neue Sehweise. Da ich kein professioneller Journalist bin, muss ich dieses Verhalten erlernen. Dafür bin ich nicht ausgebildet. Schließlich betreibe ich meinen Weblog als Hobby. Ursprünglich wollte ich nur von meinen Reisen berichten. Als ich in meinem tagebuch feststellte, welches Interesse an meinen Beiträgen besteht, habe ich mich entschlossen, neben Reisen und historischen Beiträgen auch zu wirtschaftlichen Themen, die mich persönlich betreffen, zu schreiben. Die Resonanz war so überwältigend, dass ich erklären musste, dass ich kein Wirtschaftsdienst bin. So soll es auch bleiben.
Ich schreibe nach bestem Wissen. Da ich kein Journalist bin, kann ich auch nicht wie ein Wirtschaftsjournalist recherchieren. Ich bediene mich der Mittel, die jedem informierten Leser zur Verfügung stehen.

Kurzfristiger Anstieg des Euro auf 1, 3953 Dollar

Am Montag, den 24.10.11, kostete ein Euro für kurze Zeit 1, 3953 Dollar und endete am Abend bei rund 1, 3880 Dollar, rund einen halben Cent mehr als am Freitag, den 21.10.11. Ursächlich für den Kursanstieg war die Bewertung der jüngsten Verhandlungen der europäischen Politiker als Fortschritt durch die Anleger. Sie gehen von einer tragfähigen Lösung der Schuldenkrise beim EU Gipfel am Mittwoch, den 26.10.11, aus.
Der Bund Future stieg zunächst auf 135, 53 Prozent und beendete den Handelstag am späten Nachmittag mit 134, 92 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen betrug 2, 09 Prozent nach 2, 11 Prozent.
Die Rendite zehnjähriger italienischer Staatsanleihen lag trotz fortgesetzter Anleihenkäufe durch die EZB bei rund sechs Prozent.
Die Rendite entsprechender spanischer Staatsanleihen betrug 5, 5 Prozent.
Nach einer Mitteilung der EZB kaufte sie an fünf Handelstagen bis Mittwoch, den 19.10.11, für rund 4, 5 Mrd. Euro vor allem italienische und spanische Staatsanleihen, nachdem sie vorher mehrere Wochen nur rund 2 Mrd. Euro je Woche ausgegeben hatte. Aus dem im Mai 2010 begonnenen Kaufprogramm stehen Anleihen im Gesamtwert von 169, 5 Mrd. Euro in der Bilanz.

DAX, MDAX und SMI Wochenbericht (24. - 28.10.11)

Nach einer Berg- und Talfahrt stiegen am Montag, den 24.10.11, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Ursächlich für den Kursanstieg waren drei Faktoren:
  1. Die Anleger gehen von einer bevorstehenden Lösung der europäischen Staatsschuldenkrise aus. Es bestehen kaum Zweifel, dass sich die Politiker am Mittwoch, den 26.10.11, auf ein "Gesamtpaket" aus EFSF, Bankenregulierung und Schuldenschnitt Griechenlands verständigen werden.
  2. Der chinesische Index der Einkaufsmanager für die Industrie stieg auf ein Fünf Monats Hoch.
  3. Der amerikanische Baumaschinenkonzern Caterpillar legte die Erwartungen übertreffende Quartalszahlen vor.
Der DAX in Frankfurt stieg um 1, 3 Prozent auf 6050 Punkte. ThyssenKrupp gehörte zu den Gewinnern des Tages nach seinen Verlusten in der Börsenwoche vom 17. - 21.10.11.
Der SMI in Zürich gewann 0, 3 Prozent und schloss bei 5772 Punkten. 
Am Dienstag, den 25.10.11, sanken die Kurse an den europäischen Aktienbörsen überwiegend. Ursächlich für den Kursrückgang waren drei Faktoren:
  1. Die Absage des am Mittwoch, den 26.10.11, geplanten Treffens der EU Finanzminister verstörte die Börsianer, weil sie glaubten, auch das Treffen der EU Regierungschefs falle aus. Das Treffen der Regierungschefs findet allerdings, wie geplant, statt.
  2. Nach der Mitteilung des Forschungsinstituts Conference Board aus Washington fiel das Verbrauchervertrauen in den Vereinigten Staaten überraschend auf den niedrigsten Stand seit März 2009.
  3. Die in Europa in Fahrt kommende Quartalsberichterstattung erbrachte negative Überraschungen.
Gegen den europäischen Trend blieb der DAX in Frankfurt mit 6058 Punkten stabil.
Der SMI in Zürich sackte um 1, 3 Prozent auf 5711 Punkte.
Am Mittwoch, den 26.10.11, gingen die Kurse an den euroüäischen Aktienmärkten zurück. Nachrichten im Zusammenhang mit einer Lösung der europäischen Schuldenkrise beeinflußten die Börse. Nach dem Durchsickern der Nachricht von der Zustimmung des Deutschen Bundestages für die Ausweitung des Rettungsfonds EFSF mit der Kanzlermehrheit stiegen am Nachmittag die Aktienkurse zunächst kräftig, um später wieder in sich zusammenzufallen.
Der DAX in Frankfurt verlor bis zum späten Nachmittag rund 1 Prozent und endete bei 5987 Punkten. Wegen niedrigerer Rückstellungen für Schadenersatz aus dem Streit um Softwarelizenzen verdoppelte sich der Quartalsgewinn von SAP, so dass der Kurs zulegte.
Der SMI in Zürich sank um 0, 6 Prozent auf 5674 Punkte.

Nestlè: Ein Kauf?

Sociètè Gènèrale empfiehlt, die Aktie von Nestlè mit einem von 57 auf 58 Schweizer Franken heraufgesetzten Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten zu kaufen (aktueller Kurs 52 Franken). Die Bank begründet ihre Kaufempfehlung mit der Konjunkturunempfindlichkeit, dem Wachstum und den Wettbewerbsvorteilen wegen der breiten Diversifikation der Produktpalette und der geographischen Präsenz.

SAP: Ein Kauf ?

Die Analysten von Warburg Research empfehlen, die Aktie von SAP mit einem mittelfristigen Kursziel von 47 Euro, angehoben von ursprünglich 43 Euro, (aktueller Kurs rund 42 Euro) zu kaufen. Sie begründen ihre Kaufempfehlung mit den sehr guten vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal 2011. Das Unternehmen könne die Vorgaben für 2011 übertreffen. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung dürfte allerdings das Wachstum 2012 beeinträchtigen.

Deutsche Bank: Drittes Quartal 2011

Am Dienstag, den 25.10.11, legt die Deutsche Bank ihren Bericht über das dritte Quartal 2011 vor. Das schwache Geschäft im Investmentbanking zwang den im Mai 2012 ausscheidenden Vorstandsvorsitzenden Ackermann dazu, Anfang Oktober 2011 das angepeilte Jahresergebnis von 10 Mrd. Euro zu revidieren. Gleichwohl ist die Deutsche Bank im dritten Quartal profitabel. Viele Geschäftsbereiche befinden sich für das Gesamtjahr auf Rekordkurs.

Frohes Schaffen

Nach meinem üblichen Frühstück - ein Becher Kaffe mit Milch und Natreen sowie einem Brötchen mit Marmelade - begrüße ich mein altes und neues Publikum. Gleich fange ich mit dem Schreiben in meinem Weblog an.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Nachegedanken

Wie ich bereits in meinem Tagebuch geschrieben habe, wollte ich ursprünglich meine Nachtgedanken nur noch nach Bedarf schreiben. Ich habe es mir jedoch anders überlegt und schreibe wieder regelmäßig. Heute Abend habe ich mit Genuß eine Flasche Barbera d`  Alba getrunken, eine Flasxhe hochwertigen italienischen Rotweins aus der Region Piemont. Dazu habe ich Digital Radio gehört. Der Wein war hochprozentig, so dass ich nicht mehr nüchtern bin, aber noch auf dem Computer schreiben kann. Druckfehler konnte ich noch korrigieren.
Ich hoffe, dass ich niemaden verletzt hat habe.
Jetzt muss ich zu Bett gehen. bevor ich zu viel Dummheiten produziere.

Tagebuch vom 25.10.11

Da ich neben diesem Tagebuch noch ein privates Tagebuch, dasi ch nicht im Internet veröffentliche und das rein privaten Inhalt enthält, wollte ich nur noch nach Bedarf veröffentlichen. In der letzten Zeit haben sich aber viele wichtige Dinge ereignet, wie der EU Gipfel vom 23.10.11 oder die Nationalratswahlen in der Schweiz oder die Üräsidentenwahl in Argentinien. Der verschobene EU Gipfel hat eine Aufhebung eines Gesprächstermins mit dem chinesischen Ministerpräsidentin Wen Jiabao zur Folge. Ein anderes wichtiges Ereignis ist die Ankündigung der baskischen Eta, auf Terrorr verzichten zu wollen. Am 20.11.11 wählen die Spanier ein neues Parlament, die Cortes. Am 28.11.11 finden in Ägypten Wahlen statt. In Tunesien hat das Volk über die Zusammensetzung ihrer Verfassunggebenden Versammlung entschieden. Alle diese Ereignisse haben mich bewogen, doch wieder regelmäßig Tagebuch zu schreiben, um über diese Ereignisse anhand verschiedener Informationen aus meiner persönlichen Sicht zu berichten. Da mein Weblog Tagebuch kein professionelles Tagebuch ist, bitte ich zu berücksichtigen, dass ich nicht immer aktuell berichte, sondern so, wie es meine Zeit zuläßt. Neben dem Weblog habe ich auch noch andere Interessen. Außerdem habe ich als alleinstehender Mann meinen Haushalt zu führen, auch wenn ich eine Putzfrau habe, die mir eine Menge Arbeit abnimmt.
Seitdem ich Weblog schreibe, lebe ich intensiver als früher ohne Weblog. Ich beobachte meine Umwelt jetzt möglichst genau. Wegen meiner vielfältigen Interessen muss ich meine Zeit genau einteilen, um alle meine Ziele zu erreichen. Inzwischen klappt die Einteilung gut. Ich bin zufrieden.

DAX, MDAX und SMI Wochenbericht (17. - 21.10.11) Schlußbetrachtung

Wegen der europäischen Schuldenkrise erfolgte der starke Kursrückgang des DAX bereits im Juli 2011. Von rund 7300 Punkten sank er auf 5100 Punkte Mitte September 2011. Inzwischen steht er bei knapp 6000 Punkten. Trotz der ungelösten Probleme im Euroraum schlägt sich der DAX ziemlich gut.
Zum Ende der vorbezeichneten Börsenwoche war er deutlich im Plus. Wegen des kleinen Verfalls am Terminmarkt versuchten einige Anleger, die Aktienkurse in eine für sie günstige Richtung zu bewegen.
In Deutschland hat die Berichtsaison noch nicht richtig begonnen. Es ist allerdings mit einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums zu rechen. Die Stimmung der Wirtschaft hat sich eingetrübt.
Eine mittelfristige horizontale Widerstandslinie verläuft bei 6100 / 6115 Punkten. Ab 6180 / 6210 Punkten kann sich eine neue Aufwärtsbewegung entwickeln. Bei 6400 Punkten befindet sich ein langfristiger Widerstand.
Bei der nächsten Korrektur kommen Widerstände bei 5600 / 5720 / 5770 Punkten in Betracht. Sinkt der DAX unter 5385 / 5480 / 5435 Punkte, kann der mittelfristige nach unten kippen.
Der SMI tendierte am Freitag im Vergleich zur Vorwoche um 0,3 Proznet fester, verlor aber im Laufe der Börsenwoche vom 17. - 21.10.11 0, 19 Prozent.
Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG                         + 10, 83 %
  2. SAP                                  + 2, 5 %
  3. Roche GS                         + 1, 29 %
  4. ThyssenKrupp                  - 6, 7 %
  5. Deutsche Bank                  - 5, 9 %
  6. Allianz                                - 4, 1 %
  7. DAX                                    - 2, 5 %
  8. MDAX                                 - 2, 2 %
  9. € in $                                  - 0, 9 %
  10. Nestlè                                 - 0, 67 %
  11. SMI                                     - 0, 19 %
  12. Bund Rendite (10 J)           - 0, 11 %
Als Hidden Champion schwankt der Kurs der LEONI AG stark. SAP ist ein solider Wert. Roche GS sind eine Bank. ThyssenKrupp ist nach wie vor als zyklischer Wert einzustufen. Daher schwankt er mit der Konjunktur. Deutsche Bank und Allianz sind stark von der europäischen Schuldenkrise betroffen. Die Börsenindizen spiegeln die unsichere Stimmung des Marktes wider. Die wenig erfreulichen Neun Monats Zahlen von Nestlè drücken den Kurs der Aktie.
Die ehemalige Unterstützungslinie bei etwa 1, 39 bis 1, 40 Dollar ist jetzt als Widerstandslinie zu werten. Übersteigt der Kurs des Euro diese Linie, hat er Potenzial bis um 1, 50 Dollar. Unterschreitet der Kurs das Zwischentief von 1, 3141 Dollar, kann er bis auf 1, 2875 Dollar sinken. Aktuell befindet der Kurs sich in einem langfristigen Seitwärtstrend.

Mittagspause

Heute hat es länger als gewohnt gedauert, bis ich dazu komme, mein altes und neues Publikum zu begrüßen. Gestern Abend hatte ich Flasche Grauburgunder Auslese ausgetrunken, so dass ich tief und fest geschlafen habe, ohne verkatert zu sein. Ein Kater darf bei einem solchen Wein nicht vorkommen.
Gleich beginne ich mit dem Schreiben meines Weblogs.

Montag, 24. Oktober 2011

Nestlè: Gebremste Entwicklung

Nestlè erlitt in den ersten neun Monaten 2011 bei den in Franken gemessenen Umsätzen einen Verlust von 7 Prozent und konnte die Erwartungen nicht ganz erfüllen. Das organische Wachstum stieg deutlich um 7, 3 Prozent. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen. 
Die verschlechterte Verbraucherstimmung in den entwickelten Ländern ging nicht spurlos an Nestlè vorbei. Das organische Wachstum des Gesamtkonzern erreichte nicht den vorher erzielten Wert von 7, 5 Prozent. Diese Tatsache bedeutet eine Rate von 6, 9 Prozent i m dritten Quartal 2011. In Europa betrug das organische Wachstum nach neun Monaten 3, 8 Prozent nach 4, 1 Prozent im Vorquartal. 
Im Amerika Geschäft fällt die Abschwächung des Volumenwachstums auf. Betrug das interne reale Wachstum im ersten Halbjahr 1, 1 Prozent, so sind es nach drei Quartalen 0, 8 Prozent. Nestlè setzte in den ersten Monaten in der Region Amerika Preissteigerungen von 5, 6 Prozent durch. Die Diskrepanz von Volumen- und Preisentwicklung zeigt die gewachsene Krisensensibilität der Verbraucher an.
Ein Gegengewicht zu den abgekühlten Aktivitäten in den reifen Märkten bilden die Schwellenländer mit einem organischen wachstum von 13, 1 Prozent in den ersten neun Monaten. 
Für das Gesamtjahr hebt der Konzern seine Prognose leicht nach oben an. 

Brasilien: Leitzinssenkung

Nach der Zinssenkung Ende August 2011 kündigte der Zentralbankpräsident Alexandre Tombini kleinere Zinssenkungen bis zum Jahresende 2011 an. Jetzt ist, wie angekündigt, eine Zinssenkung erfolgt. Das Copom, das geldpolitische Komitee Brasiliens unter Führung der Zentralbank senkte den Leitzins um 0, 5 Prozent auf 11, 5 Prozent. Die Entscheidung fiel einstimmig. Nach der Erklärung der Zentralbank stehe die Zinssenkung in Einklang mit dem Inflationsziel von 4, 5 Prozent bis Ende 2012.
Die Inflation liegt aktuell bei 7, 3 Prozent. Es bleibt abzuwarten, ob die Zinssenkung zu einem Rückgang der Inflation auf die erhofften 6, 4 Prozent bis zum Jahresende 2011 führt.
Nach einer Umfrage der Zentralbank unter Investmentbanken geht die Mehrheit von einem erneut um 0, 5 Prozent gesenkten Leitzins von 11 Prozent bis Ende 2011 aus. Die brasilianische Regierung unter Präsidentin Rousseff rechnet 2012 mit einem Leitzins von 9 Prozent.
Trotz der Leitzinssenkung beträgt der Realzins - Nominalzins minus Inflationsrate - 5, 5 Prozent, ein hohes Zinsniveau im Weltmaßstab.  Der monatliche Durchschnittzins macht für den Verbraucher 6, 65 Prozent aus. Brasilianer bezahlen bei Ratenzahlungen für Konsumprodukte einen Jahreszins von rund 116 Prozent.

Euro weiter 1, 38 Dollar

Am Freitag, den 21.10.11, kostete der Euro am Nachmittag rund 1, 38 Dollar. Der Referenzkurs der EZB lag bei 1, 3798 Dollar.
Der Ifo Geschäftsklimaindex wirkte sich im Devisenhandel kaum aus. Erwartungsgemäß trübte sich das Geschäftsklima im Oktober 2011 weiter ein. Die Schuldenkrise im Euroraum ist das Hauptthema. Bei den Unstimmigkeiten zwischen Deutschland und Frankreich geht es hauptsächlich darum, ob der EFSF eine Banklizenz und damit Zugang zu EZB  Geldern erhält, Frankreichs Vorstellung, oder ob der EFSF eine Art Versicherungsgesellschaft ist, Deutschlands Vorstellung. Die Differenzen zwischen beiden Ländern verhindern eine Lösung der Schuldenkrise auf dem EU Gipfel vom 23.10.11. Viele Marktteilnehmer haben die Hoffnung auf eine Lösung der Krise noch nicht aufgegeben.
Bis zum Nachmittag sank der Bund Future um 50 Basispunkte auf 134, 76 Prozent.

Start in die Woche

Nachdem ich das Wochenende angenehm verlebt habe, starte ich mit neuen Kräften in die Woche. Das Wetter ist sonnig und herbstlich kühl. Ich begrüße mein altes und neues Publikum herzlich und wünsche einen erfolgreichen Tag.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Nachtgedanken

Bevor ich zu Bett gehe, folgen nach einiger Zeit wieder meine Nachtgedanken. Es hat gut getan, wieder einmal aus zu gehen und sich unter Menschen zu mischen. Mit Frau Mohr, der Dame, die das Weinseminar veranstaltet hat in Zusammenarbeit mit Brogsitter in Walporzheim, habe ich mich sehr angeregt unterhalten. Im Frühjahr 2012 kommt sie zu Pro Wein, einer Fachmesse für Weineinkäufer und andere professionelle Weinfachleute. Ich habe ihr von Taverna Toxotis erzählt, die in der Nähe des Messegeländes liegt. Gestern war ich nach langer Zeit wieder einmal im Nikolausgrill. Dabei habe ich auch nach dem Nachfolger von Sale e Pepe geschaut. Dort werde ich wahrscheinlich an Mirnas Geburtstag am 22.11.11 essen. Auch Taverna Toxotis werde ich aufsuchen. Ich werde nach einer aktuellen Karte fragen. Bei Bedarf kann ich sie Frau Mohr geben.

Tagebuch vom 23.10.11

Nach einigen Tagen Pause schreibe ich wieder an meinem Tagebuch.
Der EU Gipfel von Brüssel hat zur Lösung der europäischen Schuldenkrise keine Lösung gebracht. Deutschland und Frankreich bewegen sich langsam auf einander zu. Am Mittwoch, den 26.10.11, soll eine neuer Anlauf unternommen werden, die Krise endlich zu lösen. Am Montag werden wahrscheinlich die Kurse an den europäischen Aktienmärkten wieder sinken.
Über die Präsidenten wahlen in Argentinien und die Nationalratswahlen in der Schweiz liegen noch keine Ergebnisse vor.
Das Erdbeben in der Türkei ist für die dort lebende Bevölkerung schlimm, weil sich Erdbeben im Gebiet an der iranischen Grenze häufen. Der Bevölkerung gilt mein Mitgefühl.
Das Weinseminar in Walporzheim am Freitag, den 21.10.11, hat mir gut gefallen. Am 25.11.11 findet dort wieder ein Weinseminar statt, an dem ich teilnehmen werde. Auch darüber werde ich berichten.
In der letzten Woche war ich stark beschäftigt, so dass meine Arbeit am Weblog gelitten hat. In der kommenden Woche wird das voraussichtlich anders sein. Ich werde dann so viel wie möglich schreiben. Vor einem Jahr hätte ich es mir nicht träumen lassen, einen eigenen Weblog zu haben.

Auf und Ab des Euro

Am Donnerstag, den 20.10.11, kostete ein Euro zeitweise bis zu 1, 3843 Dollar nach dem Durchsickern von Details zur möglichen Ausgestaltung des Euro Rettungsfonds EFSF. Bis zum späten Nachmittag ging der Kurs wieder zurück und betrug nur noch rund 1, 37 Dollar nach 1, 3754 Dollar am Mittwoch, den 19.10.11. Bei einer noch nicht feststehenden Einigung steht jede Aufwärtsbewegung auf wackligen Beinen. Die Bundesregierung schließt eine Verschiebung des EU Gipfels am Sonntag, den 23.10.11, nicht aus. Ursache für eine mögliche Verschiebung sind die stockenden Verhandlungen um den Einsatz eines Hebels beim EU Rettungsfonds EFSF.  Der EU sind etwaige Pläne zur Verschiebung des Gipfels nicht bekannt. Im Gegensatz zu Frankreich lehnt die Bundesregierung eine Hebelung ab. Nach Bundesfinanzminister Schäuble bevorzugt sie eine Art Versicherungsmodell für Investoren.
Zwei Tage nach der Herabstufung Spaniens durch die Ratingagentur Moody`s betrug die Rendite spanischer zehnjähriger Staatsanleihen 5, 46 Prozent, die Rendite entsprechender italienischer Staatsanleihen 5, 96 Prozent und die Rendite deutscher zehnjähriger Bundesanleihen 2, 03 Prozent.

Lange geschlafen

Nach meiner Rückkehr aus Walporzheim habe ich mir gestern einen gemütlichen Abend gegönnt. Zunächst war ich in Golzheim, um alte Bekannte zu treffen. Dabei haben wir zu Abendgegessen. Nach dem Essen bin ich mit der Straßenbahn zum Brauereiausschank Frankenheim gefahren und habe noch einge Altbiere getrunken. Zu Hause habe ich klassische Musik gehört und bin spät zu Bett gegangen. Deshalb habe ich bis heute Mittag geschlafen. Nach meinem verspäteten Frühstück grüße ich mein altes und neues Publikum und wünsche einen sonnigen, herbstlichen Sonntag.

Samstag, 22. Oktober 2011

Nach dem Weinseminar

Mit dem Zug bin ich gut nach Walporzheim gekommen. Im Hotel hatte ich mein übliches Zimmer. Das Weinseminar hatte das Thema: "Kraftvolle Rotweine von der Ahr und aus Übersee zu feinen Wildgerichten aus der Küche des Sanct Peter`s". Die Weine präsentierte Frau Mohr. Als Vorspeise servierten die Keller Seeteufelmedaillon auf Salat von geschmorten Paprika und Kapern Chorizomayonnaise. Nachdem es als Apèritiv Brogsitter Riesling Sekt Brut Rebsortensekt - Naturkork Privat Sektkellerei Brogsitter gegebn hatte, waren zwei Weissweine zu kosten, nämlich 2010er Edition Brogsitter Weißburgunder trocken Weingut Brogsitter und 2010er Sauvignon Blanc Marlborough Kim Crawford, Neuseeland. Beide Weine waren ausgezeichnet, wobei der Weißburgunder besser als der neuseeländische Sauvignon Blanc zu dem Seeteufelmedaillon passte. Als Zwischengericht gab es Ravioli vom Wildschwein mit Kürbisgemüse dazu zwei Rotweine, nämlich 2009er Edition B Ahr Spätburgunder trocken Weingut Brogsitter und 2009er Merlot Barrel Selection Reserva Valdivieso, Chile, wobei der leichte Spätburgunder im Gegensatz zu dem schweren chilenischen Merlot besser zu den Ravioli schmeckte. Das Hauptgericht war eine rosa gebratene Eifeler Rehkeule Wirsing, Waldpilze und Mohngnocchi. Dazu tranken wir zwei Rotweine, nämlich 2008er Edition "Ad Aram" Ahr Frühburgunder trocken im Barique gereift Weingut Brogsitter und 2007er Maxim Cabernet Sauvignon Goedverwacht Estate, wobei der leichte Frühburgunder dem schweren südafrikanischen Cabernet Sauvignon vorzuziehen ist. Als Dessert servierten die Kellner Gateau von Valrhonaschokolade mit Portweineis und eingelegten Quitten. Dessertweine gab es 2009er "Hommage" Sanct Peter Alte Lay Ahr Spätburgunder trocken Weingut Brogsitter und 2007er Rufus Stone Shiraz Tyrell`s Wines Heathcate / Victoria, Australien, beide gleich gut, wobei ich den australischen Shiraz bevorzuge.
Nach dem Essen war ich noch eine Weile in der Bar.
Die Rückfahrt dauerte wegen Verspätungen der Deutschen Bahn AG länger als geplant, so dass ich heute nicht weiter in meinem Weblog schreibe.

Freitag, 21. Oktober 2011

Euro 1, 38 Dollar

Am Mittwoch, den 19.10.11, kostete der Euro zeitweise in der Spitze 1, 3869 Dollar, mehr als einen amerikanischen Cent höher gegenüber dem Vortagesschluss, um am Abend bei rund 1, 38 Dollar zu enden.
Ursächlich für den Kursanstieg des Euro war die Hoffnung auf eine billionenschwere Hebelung des Rettungsschirms EFSF. Die Bundesregierung und EU Kreise dementierten eine Hebelung. Die Hoffnung löste ein Bericht des "Guardian" vom Dienstagabend, den 18.10.11, aus. Danach sollten sich Deutschland und Frankreich auf eine Hebelung des EFSF auf 2 Billionen Euro geeinigt haben.
Die Hoffnung auf eine Hebelung des EFSF ließ die Herunterstufung Spaniens durch die Ratingagentur Moody´s in den Hintergrund treten.
Der  Bund Future verlor drei Basispunkte auf 135, 14 Prozent.
Die Rendite zehnjähriger spanischer Staatsanleihen betrug 5, 38 Prozent nach 5, 366 vom Vortag.

Weinseminar

Am kommenden Wochenende stehen einige Ereignisse an. Heute Abend nehme ich an einem Weinseminar teil. Ich freue mich darauf, weil ich ein Weinliebhaber bin. Am Sonntag finden drei wichtige Ereignisse statt:
  1. der EU Gipfel. Auf ihm beraten die europäischen Politiker mögliche Lösungen der europäischen Schuldenkrise. Nach den Worten von Bundesfinanzminister Schäuble ist nicht mit einem großen Wurf zu rechnen.
  2. In der Schweiz finden Nationalratswahlen statt. Mit großen Veränderungen ist nicht zu rechnen.
  3. In Argentinien wählt das Volk den Präsidenten. Favoritin ist die Amtsinhaberin Cristina Fernandez de Kirchner. Wahrscheinlich gewinnt sie die Wahl im ersten Wahlgang, so dass eine Stichwahl überflüssig ist.
Gestern haben die Aufständischen den libyschen Diktator Gaddafi getötet, ein wichtiges politisches Ereignis.
Bevor ich gleich an meinem Weblog schreibe, begrüße ich mein altes und neues Publikum und wünsche ein schönes Wochenende.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

ThyssenKrupp: neutral gewichten

Nach Ansicht der WestLB sollten Anleger ThyssenKrupp neutral ohne Kursziel (aktueller Kurs: 20, 30 Euro) gewichten. Konjunkturelle Ungewißheiten beeinflussen beeinflussen den möglichen Erfolg der Umstrukturierung des Mischkonzerns. Eine höhere Bewertung der Aktie ist deswegen begrenzt. Trotz einer starken Diversifizierung und und seines Auftragsbestandes im Technologiesektor mit einer guten Vorhersehbarkeit seiner Geschäftsentwicklung ist ThyssenKrupp weiterhin als zyklischer Wert einzustufen.

Neuer Kursrückgang des Euro

Am Dienstag, den 18.10.11, kostete der Euro zeitweise 1, 3653 Dollar - Schlußstand am Abend rund 1, 36 Dollar (Vortag: 1, 3730 Dollar). Neben der wackelnden Spitzenbonität Frankreichs wirkten sich auch die überraschend trüben Aussichten für die deutsche Wirtschaft aus: Die ZEW Konjunkturerwartungen sanken im Oktober 2011 auf den tiefsten Stand seit drei Jahren.
Nach der Warnung der Ratingagentur Moody`s entscheiden wirtschaftliche und fiskalische Reformen darüber, um Frankreichs Bestnote "AAA" weiterhin mit einem stabilen Ausblick zu versehen. Sollten Hilfen für die französischen Banken oder andere Euroraum Länder die Staatsfinanzen zu stark belasten, werde der Ausblick innerhalb von drei Monaten negativ ausfallen, so Moody`s. Ein tatsächlicher Verlust des Triple AAA Ratings ist ein Riesenschock für die Märkte.
Die Rendite zehnjähriger französischer Staatsanleihen betrug in der Spitze 3, 185 Prozent nach 3, 059 Prozent am Montag, den 17.10.11. Der Renditeabstand zu zehnjährigen deutschen Bundesanleihen erhöhte sich auf 107 Basispunkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen lag unter 2 Prozent.

Ein neuer Tag

Wieder beginnt ein neuer Tag. Die Tage kommen und gehen. Es ist ein ständiger Kreislauf. Die Abläufe gleichen sich, unterbrochen durch einige Abwchslungen.
Ich wünsche meinem alten und neuen Publikum einen erfolgreichen Tag und grüße es.
Gleiche beginne ich mit dem Schreiben in meinem Weblog.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Tagebuch vom 19.10.11

Nach einigen Tagen Pause bin ich wider da. Während der Pause habe ich gelesen, Musik und Hörbücher gehört. In den Zwischenzeit ist auch mein Kelleraufzug fertig.
Ich habe klassische Musik und Jazz gehört. Bei den Hörbücher ging es gemischt zu, in erster Linie Thomas Mann "Die Buddenbrooks" und Markt Twain Bummelt durch Europa. Thomas Mann mit Gert Westphal als Rezitator ist ein Genuss. Seine Vortragsart ist unnachahmlich. Rufus Beck bei Mark Twain ist ähnlich zu bewerten. Das Zuhören macht einfach Spass.
Daneben hat mich die Börse mit ihren Aktienwerten nicht in Ruhe gelassen. Wichtig ist, dass ich meine Aktien der Deutschen Bank verkauft habe. Gleichwohl werde ich wegen der Bedeutung der Bank weiter berichten, auch weil ich in Zukunft nicht ausschließen kann, wieder Aktien dieses Unternehmens zu erwerben.
Es ist ein Drama, wie die Politiker um eine Lösung der europäischen Schuldenkrise feilschen. Von einem klaren und entschlossenen Handeln keine Spur !!!! Im Augenblick ist es wichtig, Aktien mit einer guten Dividendenrendite im Depot zu haben, keine spektakulären Werte, aber mit nachhaltiger Entwicklung.
Ich bin dabei, mein depot entsprechend umzuschichten. Aktien sind Chefsache und nicht Sache der Bank, weil die Bank ihre eigenen Interessen verfolgt.
Ich fange an zu begreifen, nicht in allen Dingen der Bank und ihren Beratern blind zu vertrauen. Die Lektüre von vielen Zeitungen, Zeitschriften und Büchern fängt an, Früchte zu tragen.
An einer Demonstration gegen Banken und die Gewährung von Boni werde ich mich nicht beteiligen, weil es mit meinen Anlageentscheidungen nichts zu tun hat.

Euro von 1, 3914 Dollar auf 1, 37 Dollar

Am Montag, den 17.10.11, sank der Euro von 1, 3914 Dollar am Vormittag, dem höchsten Stand seit mehr als einem Monat, auf rund 1, 37 Dollar am Abend. Bundesfinanzminister Schäuble dämpfte die Hoffnung auf einen großen Wurf der europäischen Schuldenkrise. Beim EU Gipfel am Wochenende werde es keine endgültige Lösung der Schuldenkrise geben.
Die Finanzminister der G 20 Staaten verlangten am vergangenen Wochende von ihren europäischen Kollegen ein rigoroses Vorgehen gegen die Krise. Der französische Finanzminister und sein deutscher Kollege erklärten, die Regierungen in Paris und Berlin arbeiteten eng zusammen. Nach den Worten Schäubles sei eine Lösung der griechischen Schuldenkrise nicht ohne Reduzierung der Schulden möglich.
Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen betrug 2, 084 Prozent nach 2, 206 Prozent im Schlussgeschäft am Freitag, den 14.10.11, die Rendite zehnjähriger italienischer Staatsanleihen lag bei 5, 77 Prozent und die Rendite zehnjähriger spanischer Staatsanleihen bei 5, 27 Prozent.

DAX, MDAX und SMI Wochenbericht (17. - 21.10.11)

Am Montag, den 17.10.11, gingen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten deutlich zurück. Ursächlich für den Kursrückgang war die Sorge um eine verfrühte Hoffnung auf Lösung der europäischen Schuldenkrise. Für diese Sorge waren zwei politische Kommentare aus Deutschland verantwortlich:
  1. Nach der Erklärung von Bundesfinanzminister Schäuble sei beim europäischen Gipfel vom 23.10.11 nicht mit einer definitiven Lösung der Schuldenkrise zu rechnen.
  2. Nach der Äußerung von Regierungssprecher Seibert sei eine schnelle Lösung der Schuldenkrise auf dem Gipfel nicht zu erwarten. Der Euro Rettungsschirm sei eine mögliche Hilfe zur Rekapitalisierung der Banken, aber erst müssten die Staaten ihre Banken stützen, wenn sie ihr Eigenkapital nicht verstärken können.
Nach einem Anstieg um 1, 9 Prozent im Vormittagshandel wegen optimistischer Konjunkturerwartungen sank der DAX in Frankfurt gegenüber dem Schlußstand vom Freitag, den 14.10.11, um 2 Prozent auf 5834 Punkte. Die Aktie der Commerzbank gab um mehr als 6 Prozent nach.
Der SMI in Zürich sackte um 0, 9 Prozent auf 5708 Punkte.
Am Dienstag, den 18.10.11, gingen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten überwiegend zurück. Ursächlich für den Kursrückgang waren zwei Faktoren:
  1. Es herrscht Sorge, dass die Lösung der europäischen Schuldenkrise länger als erwartet dauern könne. Nach einer Erklärung der Ratingagentur Moody`s vom Montagabend stehe die Einstufung der Bonität Frankreichs unter Druck wegen möglicher neuer Verbindlichkeiten aus der europäischen Schuldenkrise.
  2. Konjunkturnachrichten dämpften die Stimmung. Der deutsche ZEW Index über die Zuversicht der Anleger fiel auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren. In China erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal 2011 um 9, 1 Prozent  statt erwarteter 9, 3 Prozent. In den Vereinigten Staaten fiel der Verlust von Goldman Sachs deutlicher als erwartet aus.
Gegen den Trend stieg der DAX in Frankfurt um 0, 6 Prozent auf auf 5894 Punkte. ThyssenKrupp verloren 2 Prozent und Allianz SE 1, 8 Prozent.
Der SMI in Zürich sank um 0, 8 Prozent auf 5678 Punkte.
Am Mittwoch, den 19.10.11, stiegen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten weiter. Verantwortlich für den Kursanstieg waren Spekulationen über eine deutsch - französische Einigung zum Euro Rettungsschirm. Deutschland und Frankreich sollen sich verständigt haben, die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) von 440 Mrd. Euro auf 2000 Mrd. Euro aufzustocken. Weiter soll Bundesfinanzminister Schäuble in Aussicht gestellt haben, EFSF auf maximal eine Billion Euro aufzustocken. Nach einem Sprecher des Bundesfinanzministeriums gebe es keine Diskussion über 440 Mrd. Euro hinaus.
Der Markt wartet allerdings auf die Ergebnisse des EU Gipfels vom 23.10.11. Bis dahin bleibt die Stimmung schwankend.
Der DAX in Frankfurt stieg nach einem Tageshoch von 1, 7 Prozent letztlich um 0, 6 Prozent auf 5908 Punkte. Nach einem Verlust von vier Tagen in Folge legte der Kurs der Commerzbank um rund 5 Prozent zu.
Der SMI in Zürich gewann 0, 4 Prozent auf 5706 Punkte.
Am Donnerstag, den 20.10.11, fielen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Ursache für den Kursrückgang war ein ergebnisloses Treffen von europäischen Spitzenpolitikern und Fachleuten vom Internationalen Währungsfonds am Mittwochabend in Frankfurt zur Überwindung von Differenzen. Die Börsianer warten mit Spannung auf die Ergebnisse des Treffens der EU am 23.10.11. Insbesondere Finanztitel verloren an Wert nach der Herabstufung des Kreditratings spanischer Banken um jeweils eine Stufe durch die Ratingagentur Moody`s am Mittwochabend.
Der DAX in Frankfurt verlor bis zum späten Nachmittag 2, 6 Prozent auf 5759 Punkte. Die Aktie der Deutschen Bank sank um 5 Prozent nach dem klageabweisenden Urteil wegen der Reklassifizierung von Forderungen von Lehman Brothers.
Der SMI in Zürich gab knapp auf 5685 Punkte nach.
Wegen der Hoffnungen auf eine baldige Lösung kletterten am Freitag, den 21.10.11, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten wieder. Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs einigten sich noch nicht über die Möglichkeiten zur Ausweitung des Euro Rettungsfonds EFSF. Aber die Hoffnungen wachsen, dass Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy ihren Streit um die Ausgestaltung des EFSF beenden. Ein mageres Ergebnis des EU Gipfels ist schon eingepreist, so dass es Spielraum für eine positive Überraschung gibt.
Der DAX in Frankfurt gewann bis kurz vor Handelsschluss 3, 1 Prozent auf 5944 Punkte. Finnanzwerte stiegen deutlich: Commerzbank + 6, 1 Prozent, Deutsche Bank + 5 Prozent und Allianz SE + 3, 5 Prozent.
Der SMI in Zürich legte um 1, 3 Prozent auf 5733 Punkte zu.

Kelleraufzug

Jetzt ist mein Kelleraufzug fertig, um die Mülltonnen auf die Straße zu stellen und Lieferungen von der Straße in den Keller zu befördern. Es hat lange gedauert, bis die Handwerker den Aufzug einbauen konnten, weil viele Probleme zu lösen waren.
Bevor ich an meinem Weblog schreibe, möchte ich mein altes und neues Publikum begrüßen und einen schönen Tag wünschen.

Dienstag, 18. Oktober 2011

DAX, MDAX und SMI Wochenbericht (10. - 14.10.11) Schlußbericht

In der vorbezeichneten Börsenwoche überstieg der DAX am Mittwoch, den 12.10.11, erstmals seit Mitte August 2011 die Marke von 6000 Punkte, lag aber bei Handelsschluß leicht unter dieser Marke. Am Donnerstagvormittag, den 13.10.11, stieg er sogar auf rund 6036 Punkte, nachdem er am 04.10.11 auf weniger als 5200 Punkte gesunken war. Im August 2011 erreichten die deutschen Exporte den höchsten Stand aller Zeiten.  Große Absatzmärkte deutscher Waren sind nach wie vor die Niederlande und Frankreich, aber die Länder China und Polen gehören heute zu den zehn wichtigsten deutschen Abnehmerländern.
Sollte der DAX 6100 Punkte erreichen, ist dem Anstieg eine Pause zu gönnen, weil es dann Überhitzungserscheinungen geben kann. Der DAX kann dann auf 5715, 5600 oder 5435 Punkte zurückgehen. Ein Rückschlag bis 5260 Punkte ist auch zu verkraften. Hält sich der DAX bei dieser Marke, kann er über 6400 Punkte ansteigen.
Der SMI setzte seinen Anstieg fort bis auf einen kurzen Durchhänger am Donnerstag. Der SMI stieg in der Spitze um 4 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG                        + 18, 76 %
  2. MDAX                               + 6, 0 %
  3. ThyssenKrupp                  + 5, 0 %
  4. DAX                                  + 4, 8 %
  5. SAP                                  + 4, 0 %
  6. Allianz SE                         + 3, 7 %
  7. Nestlè                               + 3, 47 %
  8. Euro in $                           + 2, 2 %
  9. SMI                                   + 2, 12 %
  10. Deutsche Bank                  + 1, 6 %
  11. Bund Rendite (10 J)           + 0, 16 %
  12. Roche GS                          - 4, 09 %
Bis auf Roche lagen alle Titel im Plus. LEONI AG als typischer Nebenwert legte besonders stark zu. Im Gegensatz zum SMI gewannen DAX und MDAX deutlich. Im Gegensatz zur Deutschen Bank erzielte Allianz ein deutliches Plus. Roche verlor deutlich wegen der schlechten Umsatzzahlen.
Der Bund Future könnte sich bei 134, 40 Prozent stabilisieren. Sollte er unter diese Marke sinken, bildet der Bereich von 132 Prozent eine gute Unterstützung. Auf diesem Niveau hätte er die Hälfte des steilen Anstiegs von Juli bis September 2011 wieder eingebüßt.
Trotz der Erholung in den vergangegen Tagen ist der Abwärtstrend des Euro nicht gebrochen. Bei einem Anstieg über 1, 37 Dollar wird es zu einer Seitwärtsbewegung kommen mit Luft bis etwa 1, 3950 / 1, 40 Dollar. Gleichfalls möglich ist ein Rückschlag unter 1, 3370 bis zu 1, 3150 Dollar. 

Verkauf der Aktie der Deutschen Bank

Wie ich bereits angedeutet habe, habe ich mich entschlossen, meine Aktien der Deutschen Bank zu verkaufen, weil der Titel seit Anfang 2011 deutlich an Wert verloren hat und Risiken aus den Prozessen in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern sowie eine mögliche Staatsbeteiligung nicht zu übersehen sind. Gleichwohl werde ich aber wegen der Bedeutung der Bank weiter über ihre Entwicklung berichten.
Mein altes und neues Publikum grüße ich herzlich und wünsche einen schönen Tag.

Montag, 17. Oktober 2011

Kursanstieg des Euro

Am Freitag, den 14.10.11, gewann der Kurs des Euro 1 Prozent auf 1, 38 Dollar und notierte am Nachmittag nahe seinem Tageshoch. Der Referenzkurs der EZB lag am Mittag bei 1, 3807 (Donnerstag, den 13.10.11: 1, 3727) Dollar.
Die Euro Länder wollen im Kampf gegen die Schuldenkrise eine stärkere Beteiligung der Banken an der Rettung Griechenlands und drängen auf Kapitalspritzen - notfalls mit staatlichem Zwang. Die Ratingagentur Fitch droht vielen Banken mit einer Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit. Mit ihrer Warnung vor einem übereilten Schuldenschnitt dämpfte Bundeskanzlerin Merkel wenige Tage vor dem EU Gipfel die Hoffnung auf ein rasches Ende der Krise. 
Der Bund Future sank um 70 Basispunkte auf 133, 44 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen betrug 2, 204 Prozent nach 2, 105 Prozent am Donnerstag.

Ritual

Das Leben besteht aus sich wiederholenden Ritualen wie den Mahlzeiten, dem Schlafen und den Begrüßungen. Die Kunst besteht darin, diesen Ritualen neue Seiten abzugewinnen. Bevor ich jetzt an meinem Weblog schreibe, begrüße ich mein altes und neues Publikum ganz herzlich und wünsche einen schönen Tag.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Nachtgedanken

Nachdem gestern wegen Müdigkeit die Nachtgedanken ausgefallen sind, schreibe ich sie wieder, bevor ich zu Bett gehe. Ich habe geraden eben Georg friedrich Händels Barockmusik gehört und bin immer noch von der festlichen Musik begeistert. Barocke Musik, sei es Bach, Händel oder Telemann, sind für mich Musik schlechthin. Mozart gehört auch dazu. Betthoven, auch ein Lieblingskomponist, ist von anderer Statur, weil seine Musik wuchtiger als Barockmusik ist.
Die Börse ist immer noch viel zu sehr politisch geprägt und läßt sich nach wie vor schwer bestimmen. Sie schaukelt und hängt von politischen Stimmungen ab. Ich kann diese Stimmungen nicht einschätzen. Für mich sind die fundamentalen wichtigen Daten eines Unternehmens wichtig. Dazu zählen die hergestellten Produkte, der Umsatz, die Dividende und vor allem die Dividendenrendite. Kursschwankungen spielen dann keine Rolle.

Tagebuch vom 16.10.11

Nachdem ich gestern pausiert habe, schreibe ich heute wieder Tagebuch. Ich behalte mir nach wie vor  vor, an meinem Tagebuch zu schreiben, wenn ich es für richtig halte. Es gibt Tage, an denen ich nicht schreiben mag. Ich kann nicht sagen, warum ich mich so verhalte.
Heute habe ich die letzten CD`s von Händel aufgespietl. Es gibt noch viele CD`s mit klassischer Musik zum Aufspielen. Gleich werde ich weiter klassische Musik hören.
Die Börsenwoche ist insgesamt erfreulich verlaufen. Morgen werde ich den Schlußbericht der Börsenwoche vom 10. - 14.10.11 schreiben.
Ottes Buch über den nächsten Crash enthält viele wichtige Informationen. Wahrscheinlich werde ich mich von der Aktie der Deutschen Bank trennen, weil das Papier nicht krisensicher ist. Allerdings werde ich wegen ihrer Bedeutung für die deutsche Wirtschaft im Falle einer Trennung weiter über sie berichten. Seitdem ich mich intensiv mit wirtschaftlichen Fragen beschäftige, komme ich zu dem Ergebnis, nicht alles zu glauben, was Bankberater erzählen. Es wird deutlich, sie unterliegen Vorgaben iher Institute. Ich möchte allerdings auch nicht, meinen Berater vor den Kopf zu stoßen, weil seine Empfehlungen nicht alle falsch waren. Es kommt entscheidend darauf an, die Entscheidungen selbst zu treffen. Geschlossene Immobilienfonds oder Schiffsfonds werde ich abstoßen.


Lange geschlafen

Da ich gestern Abend sehr müde war, habe ich kein Tagebuch und keine Nachtgedanken geschrieben. Außerdem habe ich heute lange geschlafen. Das Wetter ist sonnig, aber herbstlich kühl. Ich begrüße mein altes und neues Publikum und wünsche einen schönen Sonntag.