Bevor ich zu Bett gehe, schreibe ich, wie es alter Brauch ist, meine Nachtgedanken, schwarz wie die Nacht. Eigentlich wollte ich schon früh schlafen, aber der Rotwein schmeckte so gut und die Geigenmusik klang so verführerisch, dass ich nicht zu Bett gehen wollte. Yehudi Menuhin, Fritz Kreisler, Ida Händel oder wie alle größen Geiger dieses Jahrhunderts heißen haben mich so in ihren Bann gezogen, dass ich nicht genug von ihnen hören konnte.
Zu den wirtschaftlichen Nachrichten habe ich mich in meinem Tagebuch geäußert. Wirtschaft ist einfach faszinierend. Es beeindruckt, wie viele Faktoren ineinander greifen, um ein Ziel zu erreichen. Der Unternehmer ist ein genialer Organisator, aber auch ein schöpferischer Zerstörer, wenn er erfolgreich sein will.
Auch ein Wirtschaftswissenschaftler darf, wie alle bedeutenden Wissenschaftler, kein Fachidiot sein. Nur die überwiegende Zahl ihrer Kollegen sind Fachidioten und sind stolz darauf. Joesph Schumpeter ist ein beispiel dafür oder Peter Drucker.
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