Tagebch, Reisen und mehr

Mittwoch, 12. Oktober 2011

DAX, MDAX und SMI Wochenbericht (10. - 14.10.11)

Am Montag, den 10.10.11, stiegen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten weiter. Ursächlich für den Kursanstieg war die Erleichterung über sich abzeichnende Pläne der europäischen Politik über die rekapitalisierung von Banken.
Der DAX in Frankfurt gewann 3 Prozent auf 5846 Punkte. Stark schwankende Bankenwerte bewegten den Markt. Dazu gehörte die Commerzbank mit einem Gewinn von 2, 6 Prozent.
Der SMI in Zürich stieg um 1, 2 Prozent auf 5722 Punkte.
Am Dienstag, den 11.10.11, sanken überwiegend die Kurse an den europäischen Aktienmärkten, nachdem der Präsident der EZB die europäische Schuldenkrise als systemisch eingeschätzt hatte.
Der DAX in Frankfurt endete am späten Nachmittag nur leicht unter dem Schlußstand des Vortages.
Gegen den Trend gewann der SMI in Zürich 0, 2 Prozent und endete bei 5729 Punkten. 
Am Mittwoch, den 12.10.11, stiegen nach änfänglichen Verlusten die Kurse an den europäischen Aktienmärkten wieder. Jüngste Konjunkturdaten lassen die Hoffnung zu, dass ein scharfer Konjunktureinbruch der europäischen Wirtschaft wahrscheinlich ausbleibt. Durchschnittlich 1, 2 Prozent legte die Industrieproduktion im Euroraum im Agust 2011 gegenüber dem Vormonat zu. Lediglich die deutsche Industrieproduktion ging leicht zurück.
Bis zum Nachmittag gewann der DAX in Frankfurt 2, 3 Prozent und endete bei 6001 Punkten nach einem Tageshoch von 6022 Punkten. Erstmals seit Mitte August 2011 überstieg der Index die Marke von 6000 Punkten.
Der SMI in Zürich stieg um 0, 9 Prozent auf 5782 Punkte.
Am Donnerstag, den 13.10.11, sanken überwiegend die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Die führenden Aktienindizes verloren rund die Hälfte ihres Anstiegs vom Vortag. Drei Nachrichten beeinflussten das Marktgeschehen:
  1. neue Bedenken über eine Konjunkturabschwächung. Nach Einschätzung der EZB wird sich im zweiten Halbjahr 2011 die europäische Konjunktur abschwächen. Auch die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute gehen von einer schwächeren Konjunktur aus.
  2. In ihrem Monatsbericht verwies die EZB auf ungünstigere Finanzierungsbedingungen und machte auf mögliche Verwerfungen des Finanzsystems bei zwangsweiser Beteiligung des Privatsektors bei Rettungsaktionen in der europäischen Schuldenkrise aufmerksam.
  3. Die mit Spannung erwarteten Zahlen der amerikanischen Großbank JP Morgan Chase fielen nicht überzeugend aus.
Der DAX in Frankfurt sank wieder unter die Marke von 6000 Punkten nach einem Anstieg am Vormittag auf 6036 Punkten. Am Nachmittag endete er mit einem Minus von 1, 6 Prozent bei 5899 Punkten. Bankaktien verloren deutlich, insbesondere die Deutsche Bank und Commerzbank - Minus 5, 1 Prozent.
Der SMI in Zürich gab um 1, 2 Prozent auf 5713 Punkte nach. Der starke Franken verringerte in den ersten neun Monaten den Umsatz von Roche.
Am Freitag, den 14.10.11, stiegen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten wieder. Ursächlich für den Kursanstieg waren zwei Ereignisse:
  1. Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten. Der Blick nach Amerika beeinflußt wieder das Marktgeschehen.
  2. die gewonnene Vertrauensabstimmung von Silvio Berlusconi im italienischen Parlament. Diese Tatsache nimmt Unsicherheit aus dem Markt und drängt belastende Faktoren wie die angedrohten Herabstufungen von Großbanken durch die Ratingagentur Fitch und die Senkung der Kreditwürdigkeit Spaniens durch Standard & Poor`s in den Hintergrund.
Anknüpfend an seine jüngste Aufwärtstendenz gewann der DAX in Frankfurt bis zum Nachmittag 1, 8 Prozent auf 6028 Punkte nach einem vorübergehenden Rückgang auf 5885 Punkte. Die Aktie von ThyssenKrupp stieg um 4, 5 Prozent. Commerzbank verlor 1, 94 Prozent.
Der SMI in Zürich legte um 1, 5 Prozent auf 5799 Punkte zu.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen