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Montag, 10. Oktober 2011

Tagebuch vom 10.10.11

Heute habe ich lange geschlafen. Nach dem Frühstück habe ich meine Zeitungen gelesen.
Die Troika, bestehend aus Vertretern der EU Kommission, der EZB und des IWF, sind mit den Sparanstrengungen der griechischen Regierung nicht zufrieden. Es kann deshalb passieren, dass eine Auszahlung der zweiten Tranche des Euro Rettungsschirms nicht erfolgt, so dass die girechische Regierung ihre Insolvenz erklären muss. Für viele europäische Banken bedeutet die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands, dass sie in ihren Depots befindliche griechische Staatsanleihen im Wert berichtigen müssen. Sie werden dann empfindliche Kursverluste erleiden. Damit sie in dieser Situation selbst nicht zahlungsunfähig werden, ist es notwendig, dass sich die europäischen Regierungen in dieser Woche darüber verständigen, den Banken Eigenkapital zur Verfügung zu stellen.
In letzter Zeit nehmen Trickbetrügereien bei Rohstoffen zu. In Südosteuropa beheimatete Hintermänner kaufen slowakische Transportunternehmen, um unter diesem Deckmantel mit gefälschten Frachtpapieren bei Gießereien oder anderen Rohstoffunternehmen als Subunternehmer Kupfer oder Stahl für Kunden abzuholen. Sie verkaufen dann die Rohstoffe. Der Kunde, für den die Rohstoffe bestimmt waren, hat den Schaden. Kriminalisten schätzen, dass weltweit ein Schaden von 8, 5 Mrd. Euro entstanden ist. Versicherungen erstellen Listen als Tarnfirmen auftretenden Transportunternehmen, um die Schadensflut einzudämmen.

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