In der vorbezeichneten Börsenwoche erhöhte sich der DAX 2, 74 Prozent. Mit einem geschätzten Vermögen von rund 40 Milliarden Dollar wirkt das Vermögen von Bernard Arnault ein wenig kümmerlich, wenn die amerikanische Notenbank Fed beschließt, künftig monatlich 40 Milliarden Dollar in die Finanzmärkte zum Kauf von Hypotheken pumpen zu wollen. Mit den zusätzlichen noch laufenden Programmen investiert die Fed monatlich sogar 85 Milliarden Dollar. Wenn die EZB in unbegrenzter Höhe Staatsanleihen kauft, kann kein Privatmann mithalten.
Diese Kaufprogramme ließen die Aktienkurse weiter steigen. Neben anderen Aktien gewannen die Commerzbank und insbesondere Stahlwerte ohne eigenes Zutun an Wert. Hingegen musste die Deutsche Bank für ihren Kursanstieg hart arbeiten. Am Dienstag, dem 11.09.12, lud die Bank zu einer ausführlichen Besprechung ihrer zukünftigen Strategie. Neben kräftigem Sparen sollen die Boni der Banker nicht mehr so üppig ausfallen und das Image der Bank besser werden.
Nach der Vorstellung des iPhone 5 am Mittwoch, dem 12.09.12, stieg der Kurs von Apple deutlich. Nach einer Analyse soll das neue iPhone das Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten im vierten Quartal 2012 bis zu 0, 5 Prozent steigen lassen.
Die Aktie von EADS sank am Donnerstag, dem 13.09.12, mehr als 10 Prozent wie BAE Systems. Noch deutlicher sank der Kurs von Burberry. Auch andere Luxusunternehmen wie Hugo Boss und LMVH verloren an Wert.
Sollte der DAX 7300 oder 7350 Punkte übersteigen, liegt ein starker Widerstand zwischen 7400 und 7600 Punkten.
In der oben genannten Börsenwoche legte der MDAX 0, 53 Prozent zu. Zwischen 11245 und 11285 Punkten verläuft ein Widerstand.
In der Börsenwoche vom 10. - 14.09.12 gewann der SMI 0, 35 Prozent. Am Freitagnachmittag, dem 14.09.12, erreichte der Index 6581 Punkten ein Jahreshoch erreicht, ohne allerdings den Indexstand halten zu können. Bankaktien wie Credit Suisse und Julius Bär legten zu, während der Erdölbohrkonzern Transocean, Transocean und Richemont nachgaben.
In der vorgenannten Börsenwoche stiegen die Wechselkurse des Euro im Verhältnis zum Dollar 0, 0389, zum jap. Yen 1, 980 und zum Schweizer Franken 0, 0034.
Die Renditen zehnjähriger Bundes- und US - amerikanischer Staatsanlehen erhöhten sich 0, 19 und 0, 20 Prozent.
Der Bund Future fiel seit Juni 2012 wieder unter 140 Prozent.
Gewinner / Verlierer
- Commerzbank + 14, 07 %
- ThyssenKrupp + 11, 21 %
- LEONI NA + 8, 93 %
- Deutsche Bank + 7, 72 %
- Allianz SE + 4, 44 %
- SAP + 1, 99 %
- Adidas + 0, 85 %
- Roche GS - 1, 07 %
- Nestlé - 1, 60 %.
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