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Freitag, 16. November 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 15.11.12

Am Donnerstag, dem 15.11.12, fielen die Aktienkurse weltweit mit Ausnahme der Börse in Tokio. Die Wirtschaftsleistung im Euroraum schrumpfte insgesamt im dritten Quartal 2012, obwohl nicht nur die deutsche, sondern auch die franzöische Wirtschaft überraschend 0, 2 Prozent zulegen konnte. Anleger befürchten, dass sich der Export deutscher Maschinen und Autos nach Südeuropa abschwächen könne. Die Aussichten für die Weltkonjunktur sind insgesamt rübe. Die Vereinigten Staaten können in eine Rezession wie der Euroraum geraten, wenn sich die Politiker nicht auf einen neuen Haushalt einigen. Im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York hellte sich die Stimmung auf. Die US - Verbraucherpreise steigen langsamer. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den Vereinigten Staaten erhöhte sich in der vergangenen Woche deutlich.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 8 Prozent auf 7043 Punkte. Überraschend gute Quartalszahlen und die Anhebung der Umsatzprognose für das Gesamtjahr liessen den Kurs von Merck steigen. Dagegen gaben Eon, Infineon und Lufthansa nach.
Der MDAX gab 1, 6 Prozent auf 11071 Punkte nach. Grund für den deutlichen Rückgang war die Sorge eines sich abschwächenden Exports von Autos und Maschinen nach Südeuropa. Rhön Klinikum und Hamburger Häfen legten zu, während sich Bilfinger, Celesio und Fuchs Petrolub verbilligten.
Die übrigen europäischen Börsen fielen:
  1. SMI in Zürich - 1, 43 Prozent auf 6582 Punkte
  2. ATX in Wien - 0, 2 Prozent auf 2172 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 36 Prozent auf 3388 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 54 Prozent auf 5685 Punkte.
Wie in Europa gingen auch die Börsen in den Vereinigten Staaten zurück:
  1. Dow Jones - 0, 12 Prozent 12555 Punkte
  2. S & P 500 - 0, 05 Prozent auf 1355 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 22 Prozent auf 2841 Punkte.
Die Börsen in Asien entwickelten sich so:
  1. Nikkei 225 in Tokio + 1, 9 Prozent auf 8829 Punkte
  2. Hang Seng in Honglkong - 1, 55 Prozent auf 21109 Punkte.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Deutsche Bank + 0, 5 %
  2. Allianz SE - 0, 2 %
  3. Adidas - 0, 7 %
  4. Commerzbank - 0, 8 %
  5. LEONI NA - 1, 2 %
  6. Nestlé - 1, 34 %
  7. SAP - 1, 4 %
  8. Roche GS - 2, 0 %
  9. ThyssenKrupp - 2, 2 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2764 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2756 Dollar
  3. 1 Euro = 103, 660 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2042 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 35 %
  2. Frankreich 1, 96 %
  3. Großbritannien 1, 75 %
  4. Italien 4, 84 %
  5. Japan 0, 74 %
  6. Österreich 1, 92 %
  7. Schweiz 0, 48 %
  8. USA 1, 58 %.
Der Bund Future stand bei 143, 28 Prozent.

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