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Sonntag, 17. Februar 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 15.02.13

Mit Ausnahme des DAX in Frankfurt, des ATX in Wien und des Nikkei 225 in Tokio stiegen am Freitag, dem 15.02.13, die Aktienkurse. Beherrschende Themen waren die Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten und die Bilanzpressekonferenz der Commerzbank. Der Frühindikator für das verarbeitende Gewerbe im Bundesstaat New York fiel im Februar 2013 besser als erwartet aus. Das deutet auf eine Belebung der wirtschaftlichen Aktivität hin. Nach vorläufigen Berechnungen stieg das US - Verbrauchervertrauen im Februar überraschend stark. Dagegen ging im Januar 2013 die Industrieproduktion überraschend zurück, gepaart mit einer gefallenen Auslastung der Kapazitäten. Letztere Nachricht sorgte für einen Dämpfer, nachdem die Kurse vorher stark gestiegen waren. Die Bilanzpressekonferenz der Commerzbank dämpfte die Erwartungen auf eine schnelle Besserung. Erfreut nahm der Markt zur Kenntnis, dass das Institut sämtliche Nothilfen an die EZB zurückgezahlt hat. Das Geschäftsjahr war insgesamt schwach ausgefallen. Die tiefroten Zahlen liessen insbesondere die Kurse der Schweizer Grossbanken wie Credit Suisse und UBS sinken.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 5 % auf 7594 Punkte. Trotz der schlechten Zahlen empfahl Equinet, die Aktie der Commerzbank zu kaufen. Diese Auffassung teilten andere Anleger, so dass der Kurs stieg. Nach einer Hochstufung durch den Finanzdienstleister Mainfirst auf <Übergewichten< legte der Kurs von Lanxess zu. Nachdem am Donnerstag, dem 14.02.13, Air Liqide für 2013 weitere Gewinnsteigerungen in Aussicht gestellt hatte, verteuerte sich der Kurs von Linde. Zweifel an der beabsichtigten Übernahme von MetroPCS durch T - Mobile liess den Kurs von Deutsche Telekom sinken. Die Versorger E.ON und RWE schwächten sich ab.
Der MDAX erhöhte sich 0, 2 % auf 12964 Punkte. Ein positiver Kommentar der Deutschen Bank sorgte für einen Kursanstieg bei Aareal Bank. Gerresheimer konnte an seine Vortagesgewinne anknüpfen.  Nach schwankendem Verlauf stieg der Kurs von Puma. Kabel Deutschland gab nach.
Mit Ausnahme des ATX in Wien stiegen die übrigen europäischen Börsen:
  1. SMI in Zürich + 0, 47 % auf 7518 Punkte - Schwergewichte wie Novartis (+ 1, 2 %) und Nestlé (+ 0, 7 %) zogen den Index nach oben. ABB knüpfte an seinen Vortagesgewinn an. Eine steigende Zahl von Ausfalltagen und eine Herabstufung der Deutschen Bank liess den Kurs von Transocean sinken. Die schlechten Zahlen der Commerzbank zogen Finanzwerte wie Credit Suisse, UBS und Zurich Insurance in Mitleidenschaft.
  2. ATX in Wien - 0, 7 % auf 2400 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 2 % auf 3677 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 29 % auf 6346 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten erhöhten sich:
  1. Dow Jondes in New York + 0, 14 % auf 13993 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 1 % auf 1523 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 11 % auf 3202 Punkte.
Mit Ausnahme des Nikkei 225 in Tokio stiegewn die Börsen in Asien:
  1. Nikkei 225 in Tokio - 1, 18 % auf 11174 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 0, 13 % auf 23445 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Commerzbank + 1, 2 %
  2. Adidas + 1, 1 %
  3. Nestlé + 0, 63 %
  4. Swatch + 0, 38 %
  5. Roche GS + 0, 34 %
  6. FMC + - 0 %
  7. SAP + - 0 %
  8. LEONI NA - 0, 2 %
  9. ThyssenKrupp - 0, 4 %
  10. Allianz SE - 0, 9 %
  11. Deutsche Bank - 0, 9 %
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3330 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3325 Dollar
  3. 1 Euro = 124, 030 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2303 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 63 %
  2. Frankreich 2, 26 %
  3. Grossbritannien 2, 18 %
  4. Japan 0, 76 %
  5. Schweiz 0, 77 %
  6. USA 2, 00 %.
Der Bund Future stand bei 142, 36 Prozent.

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