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Samstag, 15. Dezember 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 14.12.12

Am Freitag, dem 14.12.12, gaben die Aktienkurse überwiegend nach. Chinas Industrie befindet sich auf Erholungskurs. Nach vorläufigen Daten stieg der Einkaufsmanagerindex von HSBC im Dezember 2012 auf 50, 9 Punkte, den höchsten Stand seit 14 Monaten. Diese erfreuliche Nachricht liess die Kurse zunächst steigen. Einen weiteren Kursanstieg bremste der anhaltende Streit über die Lösung der Haushaltskrise in den Vereinigten Staaten. Die Verhandlungen bis zur letzten Minute verunsichern den Markt und verleiten zu Gewinnmitnahmen. Ausserdem sorgten die Einkaufsmanagerindizes im Euroraum für Ernüchterung. Obwohl die Daten auf den höchsten Stand seit Mäez 2012 stiegen, fiel der Wert für die deutsche Industrie unerwartet zurück. Die Industrieproduktion in den Vereinigten Staaten stieg im November 2012 gegenüber dem Vormonat stärker als erwartet. Dies sorgte allerdinge nicht mehr für eine erneute Kurserholung.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 2 Prozent auf 7596 Punkte. Die Absatzkrise der Automobilbranche in Europa liess den Kurs von Daimler unbelastet. Nach den Worten des Chefs von Mercedes Benz USA wird der KOnzern bis Ende 2012 mehr als 270.000 Frahrzeuge absetzen. Dieser Umsatzrekord liess den Kurs von Daimler steigen. In diesem Sog verbesserte sich auch BMW, während Volkswagen nachgab. Fresenius will sich von einer verlustbringenden Biotechnologie - Tochter trennen und führt mit Interessenten Verkaufsgespräche. Infolgedessen erhöhte sich der Kurs von Fresenius. Die Ermittlungen wegen möglichen Steuerbetrugs, die Gewinnwarnung von gestern und der Ausgang des Kirch - Prozesses liessen den Kurs von Deutsche Bank sinken. Nach einem skeptischen KOmmentar von Barclays gab Beiersdorf nach. Trotz der Prüfung, zusammen mit dem ADAC ein bundesweites Fernbusnetz auf die Beine zu stellen, ging der Kurs von Deutsche Post zurück.
Der MDAX stieg 0, 3 Prozent und schloss bei 11956 Punkten. ProSiebenSat1 verkauft seine skandinavischen Sender an Discovery Communicatios. Infolgedessen verteuerte sich sein Kurs. Auch Gildemeister und SGL Carbon legten zu. EADS fiel.
Die übrigen europäischen Börsen fielen:
  1. SMI in Zürich - 0, 12 % auf 6911 Punkte
  2. ATX in Wien - 0, 05 % auf 2369 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 05 % auf 3641 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 1 % auf 5924 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten gaben überwiegend nach:
  1. Dow Jones in New York + 0, 09 % auf 13182 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 13 % auf 1418 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 35 % auf 2982 Punkte.
Die Börsen in Asien schlossen uneinheitlich:
  1. Nikkei 225 in Tokio - 0, 05 % auf 9738 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 0, 71 % auf 22606 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. LEONI NA + 1, 2 %
  2. SAP + 0, 8 %
  3. Commerzbank + 0, 6 %
  4. Roche GS + 0, 59 %
  5. Adidas + 0, 5 %
  6. ThyssenKrupp + 0, 5 %
  7. Allianz SE - 0, 3 %
  8. Nestlé - 0, 66 %
  9. Deutsche Bank - 2, 1 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3088 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3081 Dollar
  3. 1 Euro = 109, 550 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2089 Franken.
Die renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 35 %
  2. Frankreich 1, 85 %
  3. Grossbritannien 1, 86 %
  4. Italien 4, 56 %
  5. Japan 0, 73 %
  6. Österreich 1, 73 %
  7. Schweiz 0, 42 %
  8. USA 1, 71 %.
Der Bund Future stand bei 145 Prozent.

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