Tagebch, Reisen und mehr

Donnerstag, 31. März 2011

Nachtgedanken

Nach den verlorenen Landtagswahlen in Rheinland Pfalz und Baden Württemberg gerät der Bundesvorsitzende der FDP, Guido Westerwelle, immer mehr unter Druck, weil viele Landesverbände seinen Rücktritt fordern. Sein eigener Landesverband hält noch zu ihm. Wer allerdings der geeignete Nachfolger sein soll, ist noch nicht ersichtlich. Die ganze Diskussion zeigt, wie kopflos die Partei ist. Zur Zeit ist sie nicht wählbar. Das Führungspersonal hat kein Format. Die CDU / CSU kann sich nicht an diese Partei auf Dauer binden. Mit wem sie sonst koalieren will, ist nicht ersichtlich. Vielleicht bereitet Frau Merkel die Partei auf eine neue große Koalition oder eine Koalition mit den Grünen vor. Die Stimmung in der Bundesrepublik ändert sich. Das Land ist nicht mehr konservativ. Es wird sich zeigen, wohn die Reise geht. Die Zusammenhänge in Politik und Wirtschaft erfordern nüchternes Nachdenken. Die Kosten dürfen nicht aus den Augen verloren werden. Zum Beispiel ist bei der Kernkraft zu bedenken, dass die alten Atomkraftwerke im Falle ihrer Abschaltung noch vorhanden sind. Was geschieht mit ihnen? Können sie verwertet werden? Wo sollen die genutzten Brennstäbe gelagert werden? Welche Ansprüche können Betreiber gegen die Bundesrepublik Deutschland geltend machen? Eine erste Klage ist bereits anhängig. So sehr es verständlich ist, wenn die Bürger die Kernkraft ablehnen, dürfen solche Fragen nicht außer acht gelassen werden. Wer den Eindruck erweckt, der Ausstieg aus der Kernenergie sei leicht zu bewerkstelligen, handelt fahrlässig. Dafür ist das Thema Kernenergie zu komplex.
Ich verabschiede mich nun und mgehe zu Bett.

Tagebuch vom 31.03.11

Früh aufgestanden und gut gefrühstückt, habe ich meinen Kontrolltermin in der Uniklinik wahrgenommen. Das Ergebnis war sehr gut. Es besteht begründete Aussicht, dass meine Wunden vollständig verheilen.
Elektro Arnold hat meinen Fernseher repariert. Der Schnee auf dem Bildschirm ist ganz verschwunden.
Nach der Rückkehr von der Uniklinik habe ich gepostet. Zunächst ging es um einen Streik der brasilianischen Bauarbeiter im Landesinnern und im Nordosten. Betroffen sind zwei brasilianische Bauunternehmen und GdF Suez das ein Wasserkraftwerk an einem Zufluss des Amazonas baut. Wegen bereits geschehener Gewalttätigkeiten musste das Militär eingreifen. Der Streik kann die Fertigstellung von Infrastrukturprojekten verzögern und Baumaßnahmen für die kommende Fußballweltmeisterschaft beeinträchtigen. Die Regierung befürchtet eine Ausweitung des Streiks und ein Übergreifen auf andere Branchen. Deshalb versucht sie, den Streik zu schlichten. Eine Schlichtung ist schwierig, weil wegen des Booms in der Bauindustrie die Arbeitskräfte knapp sind. Die Bauarbeiter sind jetzt schon sehr gut bezahlt. Die beteiligten Gewerkschaften streiten sich um den Führungsanspruch bei den Bauarbeitern. Außerdem wollen sie mehr Einfluß auf die Regierungspolitik. Die neue Präsidentin hat im Gegensatz zu ihrem Vorgänger keine Hausmacht bei den Gewerkschaften. Wegen der anziehenden Inflation steigen in den entlegenen Landesteilen die Preise für Lebensmittel und Dienstleistungen sowie die Transportkosten. Die Regierungspolitik gegenüber der Inflation ist unklar. Mit anderen Worten Lateinamerikas größte Volkswirtschaft hat erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten.
Die Finanzkreise in Frankfurt spekulieren über eine Kapitalerhöhung bei der Commerzbank. Es ist spannend.
Das wirtschaftliche Geschehen zu beobachten, ist faszinierend.
Nach dem Mittagessen und meinem Einkauf habe ich mir eine DVD über den Corn Palace in Mitchell South Dakota angesehen, wo ich anlässlich meiner letztjährigen Reise durch die vereinigten Staaten gewesen bin.
Insgesamt war der heutige Tag sehr produktiv.

Deutsche Bank und Postbank

Der Vorstand für das Privatkundengeschäft der Deutschen Bank, Rainer Neske, hat auf einer Tagung der Zeitung "Handelsblatt" erklärt, dass er die Integration der Postbank in die Deutsche Bank ohne Gewinneinbusse beabsichtige.

Deutsche Bank bekräftigt Gewinnziel

Auf einer Konferenz in London bekräftigte Josef Ackermann trotz der Katastrophe in Japan, der konjunkturellen Unsicherheiten und des jüngsten Urteils des Bundesgerichtshofs zum Ende des ersten Quartals 2011 das Gewinnziel von zehn Milliarden Euro für das Geschäftsjahr 2011. Dabei sollen 6, 4 Milliarden Euro auf das Investmentbanking und auf das Privatkundengeschäft 1, 6 Milliarden Euro Vorsteuergewinn entfallen, wie der für das Privatkundengeschäft zuständige Vorstand Rainer Neske sagte.

Allianz SE Global Investors: Furcht vor Kapitalerhöhung bei der Commerzbank

Die Aktie der Commerzbank verlor am Dienstag, den 29.03.11, 4 Prozent, weil die Anleger über eine Kapitalerhöhung vor Ende Juni 2011 spekulieren, damit die Bank einen Teil der stillen Einlagen des Bundes zurückzahlen kann.
Die Commerzbank rechnet 2011 mit einem höheren Geschäftsergebnis. Nach IFRS hat die Bank im Geschäftsjahr 2010 erstmals wieder einen Gewinn 1, 4 Milliarden Euro erzielt.
Nach dem Geschäftsbericht erhielt der Vorstand 2010 keine Boni, sondern nur ein auf 500.000 Euro begrenzes Grundgehalt. Die 57.676 Mitarbeiter verdienten insgesamt 4.418 Milliarden Euro (- 6 Prozent gegenüber 2009).

Brasilien Streik in der Bauindustrie

Seit dem 21.03.11 streiken rund 100.000 brasilianische Bauarbeiter in den grossen Infrastrukturprojekten im Landesinneren und an der Küste im Nordosten des lLandes und fordern zwischen 15 und 30 Prozent Lohnzulagen, Prämien und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen. Die Regierung fürchtet eine Ausdehnung des Streiks auf andere Landesteile und Branchen. Der Generalsekretär der Regierung sorgt sich, dass sich die Bauprojekte für die Fußballweltmeisterschaft 2014 verzögern könnten.
Außer den brasilianischen Baukonzernen Odebrecht und Camango Corrèa sind ausländische Unternehmen wie GdF Suez, das federführend das 3.500 Megawatt - Kraftwerk Jirau am Amazonaszufluss Rio Madeira baut, in die Streiks mit einbezogen. Nachdem es dort in der vergangenen Woche bei zwei Staudammprojekten unter den insgesamt 40.000 Arbeitern gewaltsam zugegangen ist, setzte die Regierung das Militär ein, um die öffentliche Sicherheit wieder herzustellen. Wegen der angespannten Lage können die Bauarbeiten länger still stehen, so dass sich die Fertigstellung der Staudämme, Raffinerien, Kraftwerke und Hafenanlagen wegen der anhaltenden Streiks verzögern kann.
Diese Projekte zählen zu den wichtigsten Vorhaben der Regierung, um die brasilianische Wirtschaft bei einem erwarteten jährlichen Wachstum von durchschnittlich 4, 5 Prozent ausreichend mit Elektrizität und Treibstoffen zu versorgen. Die den Gewerkschaften nahe stehende Regierung von Präsidentin Dilma Roussef versucht, zwischen Baufirmen und Gewerkschaften zu vermitteln. Das ist schwierig, weil Bauarbeiter knapp sind und die Arbeitslosigkeit in der Baubranche mit 2 Prozent so niedrig ist wie noch nie. Die Bauindustrie hat in den vergangenen vier Jahren eine Million Bauarbeiter neu eingestellt.  Die Löhne in der Bauindustrie nehmen seit 2010 am stärksten zu.
Bauarbeiter verdienen mit Zulagen und Sonderprämien so viel wie Angestellte mit einer technischen Zusatzqualifikation. Die Gewerkschaften wollen mehr Einfluss auf die Politik der seit Jahresbeginn regierenden Präsidentin nehmen. Sie hat keine eigene Gewerkschaftsbasis. Ihrer Regierung gehören weniger Gewerkschafter an als bei ihrem Vorgänger.
Außerdem streiten sich die beiden großen Gewerkschaften CUT und Forca Sindical über den Führungsanspruch bei den Infrastrukturprojekten. Die wachsende jährliche Inflation von rund 6 Prozent beflügelt die Gehaltsforderungen. In den abgelegenen Gebieten der Infrastrukturprojekte steigen die Preise für Lebensmittel, Dienstleistungen und Transport stark an. Es ist unklar, ob die Regierung sparen will, um die Inflation einzudämmen oder eine Inflation zu tolerieren. Allerdings hat die Notenbank bereits die Zinsen geändert.

Guten Morgen

Gut ausgeschlafen und gefrühstückt, wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen guten Morgen. Ich hoffe, dass alle gut in den Tag gestartet sind. Gleich beginne ich mein Tagwerk.

Mittwoch, 30. März 2011

Nachtgedanken

Noch einen Tag, dann ist das erste Quartal des Jahres vorbei. Es wird dann Zeit, eine vorläufige Bilanz zu ziehen.
Leider entfällt meine Reise über Ostern nach Bautzen, weil es nicht genügend Teilnehmer gibt. Ich denke, ich bleibe zu Hause und mache es mir mhier gemütlich. In den letzten Jahren bin ich einfach genug gereist.
Ich bekomme das Geld für die Reise zurück. Davon werde ich mir eine Uhr kaufen. Wenn über Ostern das Wetter gut ist, werde ich in Düsseldorf fotografieren.
Heute komme ich zeitig ins Bett. Dann kann ich morgen rechtzeitig aufstehen und meine Füße verbinden.
Seitdem ich meine wirtschaftlichen Engagements verfolge, lebe ich sehr bewußt. Es tut gut, sich für etwas einzusetzen. Als Rentner habe ich die dazu nötige Zeit.
Schade ist, dass sich meine Freunde und Bekannten nicht mehr melden, seit ich an meinem Weblog schreibe. Ich hoffe, ich habe sie mit meinen Posts nicht eingeschüchtert.
Mein Tag heute war sehr produktiv. Ich habe, obwohl ich spät aufgestanden bin, alle Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, erledigen können.
Ich hoffe, dass Frau Weiss morgen ihr Paket bei mir abholt.
Allen Leserinnen und  Lesern wünsche ich eine gute Nacht.

Tagebuch vom 30.03.11

Nachdem ich heute lange geschlafen und deswegen spät gefrühstückt habe, habe ich meinen Tagesplan aufgestellt.
Zunächst habe ich gepostet zu Argentinien und der Trauer seiner Witwe. Sie will in seinem Geburtsort ein Mausoleum, in Buenos Aires ein Museum und in Recoleta, einem Stadtteil von Buenos Aires, eine Gedenkstätte für ihn und das Ehepaar Pèron errichten lassen. Auch die Anhänger von Kirchner ehren ihn nach seinem Tod im Oktober 2010.
Bei der Platzierung von Anleiheemission im ersten Quartal 2011 hatte Barclays die Nase vorn vor der Deutschen Bank.
Ein Wirtschaftsanwalt hat die Commerzbank wegen der Verletzung von Beratungspflichten bei dem Verkauf eines Zertifikates auf Schadensersatz verklagt. Die Commerzbank bestreitet die Vorwürfe. Es bleibt abzuwarten, wie das mit diesem Verfahren befasste Landgericht entscheiden wird.
Die Börse ist unterdurchschnittlich gestiegen.
Danach habe ich Zeitung gelesen. In der FDP gibt es ein Kesseltreiben gegen Wirtschaftsminister Brüderle. Lediglich Frau Leutheusser Schnarrenberger rückt von Parteichef Westerwelle ab. Seine Getreuen halten noch zu ihm. Es fragt sich nur, wie lange die Front noch hält.
Nach Wäsche einräumen und Einkäufen habe ich mir eine DVD über den Yellowstone National Park angesehen. Es war eine wunderbare DVD mit eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen. Sie hat mir gut gefallen.
Nach meinem Abendessen habe ich CD`s von Anneliese Rothenberger importiert und synchronisiert. Danach habe ich an meiner Chronik der Seefahrer und Entdecker gearbeitet.
Gleich nwerde ich Hörbücher hören.

Deutsche Bank unterliegt Barclays

Nach der Statistik des Finanzdatenanbieters Dealogic belegt Barclays im ersten Quartal 2011 mit einem Marktanteil von 7, 4 Prozentmit 524 Anleiheemissionen im Gesamtwert von 120, 2 Milliarden Dollar den ersten Platz, gefolgt von der Deutschen Bank mit einem Marktanteil von 6, 9 Prozent und 458 Anleiheemissionen im Gesamtwert von 111, 7 Milliarden Dollar.

DAX und SMI Wochenbericht (28.03. - 01.04.11)

Die meisten europäischen Aktienindizes stiegen am Montag, den 28.03.11.
An der Börse in Frankfurt nahm der DAX unterdurchschnittlich um 0, 2 Prozent auf 6960 Punkte zu.
In Zürich gewann der SMI 0, 3 Prozent auf 6371 Punkte.
Die europäischen Aktienindizes gaben am Dienstag, den 29.03.11, nach.
In Frankfurt verlor der DAX 1, 5 Prozent auf 6900 Punkte. Am stärksten gab die Aktie der Commerzbank nach.
In Zürich gab der SMI um 0, 4 Prozent auf 6334 Punkte nach.
Am Mittwoch, den 30.03.11, stiegen an den europäischen und amerikanischen Aktienmärkten die Kurse deutlich. Für die Kursgewinne war nach Ansicht von Beobachtern die Zuversicht der Anleger ursächlich, dass die Weltwirtschaft die Atomkrise in Japan ohne größere Blessuren übersteht. Nach Daten des privaten Anbieters ADF haben amerikanische Unternehmen im März 2011 201.000 neue Arbeitsplätze geschaffen - das dritte Mal innerhalb von vier Monaten. Demnach kommt die amerikanische Wirtschaft wieder in Schwung. Die offiziellen Daten zum amerikanischen Arbeitsmarkt sollen am Freitag, den 01.04.11, bekannt gegeben werden.
In Frankfurt stieg der DAX um 1, 7 Prozent, doppelt so stark wie der europäische Durchschnitt, kurz vor Handelsschluss auf 7050 Punkte. Erstmals seit dem 10.03.11, dem Störfall in Fukushima, konnte er die Schwelle von 7000 Punkten wieder überschreiten. Die Aktie der Commerzbank war wie am Vortag größter Verlierer.
In Zürich zog der SMI um 0, 8 Prozent auf 6405 Punkte an.
Einige europäische Aktienindizes drehten am Donnerstag, den 31.03.11, kurz vor Handelsschluss ins Plus und konnten an die steigenden Kurse der vergangenen sechs Handelstage anknüpfen, während andere ihre Tagesverluste verminderten.
In Frankfurt stieg der DAX kurz vor Handelsschluss um 0, 2 Prozent auf 7075 Punkte
In Zürich verlor der SMI 0, 3 Prozent auf 6377 Punkte.
Die europäischen Aktienindizes zogen am Freitag, den 01.04.11, nach guten Arbeitsmarktzahlen aus den Vereinigten Staaten deutlich an.
In Frankfurt stieg der DAX seit Anfang März 2011 erstmals wieder auf mehr als 7100 Punkte und erreichte kurz vor Handelsschluss nach einem Plus von 1, 6 Prozent 7154 Punkte.
In Zürich gewann der SMI 1 Prozent und stieg auf 6422 Punkte.

Allianz SE Global Investors: Klage gegen die Commerzbank

Ein Wirtschaftsanwalt hat die Commerzbank wegen nicht ausreichender Beratung über den möglichen Totalverlust eines Zertifikates auf 60.000 Euro Schadensersatz verklagt. Die Bank bestreitet die Vorwürfe und ist der Ansicht, der Kläger habe wegen seiner Sachkunde als langjähriger Wirtschaftsanwalt das Risiko des Zertifikates einschätzen können. Er habe nicht besonders beraten werden müssen.

Roche kein Verkauf in Sicht

Nach den Ausführungen des Vizepräsidenten des Roche - Verwaltungsrats, Andrè Hoffmann, wegen der unterschiedlichen Positionierung keine Fusion von Roche mit Novartis geben. Auch die Änderung des Aktionärspools wird nicht zu einem Verkauf von Roche führen.

Argentinien Verehrung für Nèstor Kirchner

Im Oktober 2010 ist der frühere argentinische Präsident Bèstor Kirchner verstorben. Seine Ehefrau, die amtierende Staatspräsidentin, Cristina Fernandez de Kirchner, lässt auf dem Friedhof seiner Heimatstadt Rio Gallegos ein zweistöckiges Mausoleum mit Marmortreppe, in Buenos Aires ein Museum zum Vergleich mit dem Ehepaar Pèron und in Recoleta eine Gedenkstätte für Kirchner und die Pèrons errichten. Seine Witwe will biszur nächsten Präsidentenwahl im Oktober 2011 Trauer tragen- Es ist unklar, ob sie für das Amt kandidieren wird. Kirchnerns Anhänger lassen Strassen, Plätze, Krankenhäuser und Flugplätze nach ihrem Idol benennen.

Hallo und angenehme Mittagspause

Nachdem ich heute lange geschlafen und gut gefrühstückt habe, wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen angenehmen Tag. Inzwischen habe ich mein Tagesprogramm fertig gestellt und beginne gleich mit meinen Posts.

Dienstag, 29. März 2011

Nachtgedanken

Vor dem Schlafen ist es sinnvoll, vor sich über den Tagesverlauf Rechenschaft abzulegen. Wie war mein Tag ? Zunächst habe ich geplant, mit meiner Fußpflegerin wegen der Absage meines morgigen Termins zu telefonieren, dann meinen Steuerberater wegen der Unterschrift unter ein Dokument anzurufen und Herrn Gabel, meinen Hausmeister, wegen der Montage meines Toilettendeckels zu kontaktieren. Außerdem wollte ich an meinem Weblog arbeiten. Die Chronik für das Heft ZEIT Geschichte Wilhelm II. sollte fortgeführt werden. Michelle, mein Patenkind in Benin, wartet auf Post. Die Post sollte bearbeitet werden. Außerdem wollte ich eine DVD über den Grand Canyon sehen.
Die Telefonate waren schnell erledigt. Herr Gabel hat meinen Toilettendeckel angebracht. Ich habe den Termin abgesagt.
Die Arbeit an meinem Weblog hat länger als geplant gedauert, weil mein Artikel über die Wirtschaft Argentinien nicht so einfach zu formulieren war, wie ich gedacht hatte.
Da ich unvorhergesehen meinen Steuerberater aufsuchen musste, musste ich das Schreiben an Michelle auf einen anderen Termin verschieben.
Die DVD über den Grand Canyon habe ich mir angesehen und war von dem Film beeindruckt, weil die Bilder auf meinem Breitbildschirm richtig gut zur Geltung kamen.
Der Termin bei meinem Steuerberater lief schneller ab, als ich erwartet hatte. Ich konnte das Dokument gleich mitnehmen, so dass ich es morgen einwerfen kann.
Nach der Rückkehr habe ich fünf CD`s von Thomas Manns Zauberberg importiert und synchronisiert. Das ging so schnell, dass ich nach meinem Abendessen noch dazu gekommen bin, die Chronik über Wilhelm II. nach dem Heft ZEIT Geschichte fertig zu stellen. Ich muss noch einmal arbeiten, dann ist sie fertig.
So ist der Tag doch noch produktiv verlaufen. Ich bin zufrieden.
Die Niederlage des DFB gegen Australien ist kein Beinbruch, weil eine Formation aus noch unerfahrenen Spielern angetreten ist. Sie sollten lernen. Die Pfiffe des Publikums sind unberechtigt. Das Publikum ist zu verwöhnt.
Mit den Nachtgedanken ist mein Tagwerk erledigt. Ich werde noch Musik hören und ein Glas Chianti Classico trinken. Ich hoffe, so rechtzeitig zu Bett zu gehen, dass ich morgen früh aufstehen kann. Ich hoffe, dass ich auch morgen mein Pensum erledigen kann.

Tagebuch vom 29.03.11

Besonders die verlorene Landtagswahl in Baden Württemberg, einem Stammland der CDU, wirkt sich immer noch aus. Frau Merkels Vertraute, die frühere Landesumweltministerin Tanja Gönner, hat die Wahl zum Fraktionsvorsitz im Stuttgarter Landtag verloren. Amtsinhaber Hauk hat mit 39 Stimmen von 60 Stimmen deutlich gewonnen. Frau Gönner erhielt lediglich 21 Stimmen. Sie wollte noch für den CDU Landesvorsitz kandidieren. Ob sie es auf eine Kampfkandidatur ankommen lässt, steht noch nicht fest. Kampfkandidaturen gehören zum Wesen der Demokratie, aber in Deutschland sind sie verpönt, weil ein Harmoniebedürfnis herrscht.
Wegen des Ergebnisses der Landtagswahlen in Baden Württember und Rheinland Pfalz rumort es heftig bei  der Bundes FDP. Rainer Brüderle ist zwar als Landesvorsitzender von Rheinland Pfalz zurückgetreten, aber die Landesvorsitzende in Baden Württemberg, Brigitte Homburger, weigert sich, von ihrem Amt zurückzutreten. Statt dessen verlangen Landesverbände der Jungen Liberalen den Rücktritt des FDP Vorsitzenden Westerwelle. Wer an seine Stelle treten soll, ist unklar. Rainer Brüderle ist nach seinem Rücktritt beschädigt. Dirk Niebel, Philipp Rösler oder Christian Lindner haben zu wenig Erfahrung oder zu wenig Profil. Der frühere Vorsitzende Gerhardt hat sich zurückgezogen. Die politische Zukunft der FDP ist trübe. Nach ihrer Rückkehr in die Bundespolitik hat Frau Leutheusser Schnarrenberger zu wenig politisches Profil gezeigt, um als Kandidatin für den Parteivorsitz in Frage zu kommen.
Die Überlegungen des früheren CDU Generalsekretärs Geißler zu einer schwarz grünen Koalition sind bedenkenswert, haben aber wenig Aussicht, Realität zu werden.
Die sich formierende Koalition zwischen Grünen und SPD zeigt bereits Wirkung. Die Deutsche Bahn AG hat für Stuttgart 21 einen Baustopp verfügt. Damit dürfte das Ende des verkehrspolitischen Projektes bevorstehen. Geld wurde wieder einmal zum Fenster heraus geworfen. Verkehrs- und Wirtschaftspolitik zum Grausen. Alle reden vom Sparen, wir nicht.
Was im letzten Spiegel an Schlampereien und Pannen bei Fukushima gestanden hat, begründet so erhebliche Zweifel an der Sicherheit von Atomkraftwerken, dass ich es begrüße, wenn die Bundesregierung ihr energiepolitisches Konzept erneut auf den Prüfstand stellt. Es sollten dann aber auch alle Fakten auf den Tisch gelegt werden. Jeder Bürger und jede Bürgerin sollte sich mit dem Thema beschäftigen. Über das Internet kann sich jeder informieren. Die Bundestagsabgeordneten sollten ihren Bürgern Rede und Antwort stehen.
Seit dem ich Weblog schreibe, entdecke ich immer wieder, wie gut ich mich im Internet informieren kann. Es lohnt sich. Darüber hinaus lohnt es sich, mehrere Tageszeitungen aus Deutschland und dem deutschsprachigen Raum wie der Schweiz oder Österreich zu lesen. Die dabei gewonnenen Informationen fließen in meine Weblogs. Auch auf Reisen habe ich viel erfahren.
Ich gebe zu, dass diese Verfahrensweise zeitaufwendig ist, aber als Rentner habe ich Zeit. Diese Zeit möchte ich sinnvoll nutzen. Wenn ich dabei mithelfen kann, andere Leser, also mein Publikum, zu informieren, freut mich das und spornt mich weiter an.

Schweizer Franken un Eurokurs

Nach Angaben der OECD ist der Schweizer Franken gegenüber dem Euro um 32 Prozent überwertet nach dem Vergleich von Kosten für Güter und Dienstleistungen zwischen beiden Währungsräumen.

Argentinien Wirtschaft

Nach meiner Südamerikareise interessieren mich die von mir bereisten Staaten. Deshalb folgt jetzt ein Bericht über die argentinische Wirtschaft:
Dazu ist festzustellen: Der argentinische Börsenindex Merval hat seinen Anstieg vom vergangenen Jahr (+ 51, 8 %) in diesem Jahr nicht fortsetzen können. Nach einer abnehmenden Tendenz im Januar erholt er sich seit Mitte März von seinem bisherigen Jahrestiefstand auf 3348 Punkte am 23.03.11 (- 5 % gegenüber dem Schlussstand von 2010).
Der argentinische Peso hat seit Jahresbeginn gegenüber dem amerikanischen Dollar um 1, 25 Prozent abgewertet trotz einer jährlichen hohen Geldentwertung von 25 Prozent nach Angaben von privaten Analytikern. Das Länderrisiko, der Zuschlag für Investoren in argentinische Staatsanleihen im Vergleich zu amerikanischen Staatsanleihen, ist von 4, 85 Prozent auf 5, 63 Prozent gestiegen. 2010 konnte die argentinische Regierung Staatsanleihen von Privatgläubigern  in Höhe von 12 Milliarden Dollar umschulden.
Die Regierung hoffte in der Folge auf eine baldige Lösung der unbedienten Schulden von rund 8 Milliarden Dollar mit dem Pariser Klub, um wieder Geld zu akzeptablen Zinssätzen an den internationalen Finanzmärkten aufnehmen zu können. Die erwartete Lösung scheitert daran, dass  die Regierung Kirchner den Internationalen Währungsfonds bei einer Einigung mit dem Parsier Klub nicht einschalten will. Der Pariser Klub verlangt eine Rückzahlung der  Staatsschulden innerhalb von zwei Jahren, während die argentinische Regierung diese innerhalb von sechs Jahren zurückzahlen will. Außerdem sind Staatsschulden von Privatgläubigern in ähnlicher  Höhe nicht umgeschuldet.
Die argentinische Wirtschaft legt in rasantem Tempo zu. 2010 betrug das Wachstum 9, 2 Prozent nach nur 0, 9 Prozent wegen der Finanzkrise 2009. Die Industrieproduktion stieg im Januar und Februar 2011 um 10, 5 Prozent im Vergleich zu 8, 9 Prozent in der Vorjahresperiode. Spitzenreiter waren die Metallverarbeitung, Textilien und Nahrungsmittel. Die hohen Zuwachsraten werden nicht durch eine Verbesserung und Vergrößerung der Produktionskapazitäten, sondern durch eine maximale Ausnutzung der vorhandenen Anlagen erreicht. Die Maximale Kapazität ist beinahe erreicht und damit die Grenze des Wirtschaftspotenzials.

Allianz SE Allianz Global Investors: Pimco und japanische Bonds

Pimco, eine Tochtergesellschaft der Allianz Global Investors AG, weltgrößter Manager von Anleihefonds, hat in die Finanztochter von Toyota investiert, weil die Geschäftsführung dort Anlagechancen sieht. Pimco kauft auch Unternehmensanleihen aus Schwellenländern wie Brasilien oder Russland. Es handelt sich dabei um Unternehmen mit einer starken Marktposition wie Gazprom,

Allianz SE Allianz Global Investors: Commerzbank und die Integration der Schiffsbank

Ich hatte bereits darüber berichtet, dass die Commerzbank die Deutsche Schiffsbank integriert und zum Kerngeschäft macht. Die Integration ist sinnvoll, weil nach Finanzkreisen die Deutsche Schiffsbank 2010 wieder Schwarze Zahlen schreibt. Nach dem Chef der Schiffsbank, Stefan Otto, kann sie ihren Kunden alle Bankdienstleistungen der Commerzbank anbieten. Durch die Integration spart die Commerzbank einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Die Deutsche Schiffsbank verfügt über Kenntnisse, wie durch Pfandbriefe Schiffskredite besonders günstig refinanziert werden. Deshalb hat die Commerzbank eine Pfandbrieflizenz beantragt.

Deutsche Bank: Ackermann zum Kapitalaufschlag

Deutsche Bank Chef Josef Ackermann fürchtet eine zu starke Belastung von systemrelevanten Großbanken durch den international diskutierten Kapitalaufschlag. Er schlug deshalb vor, diesen Kapitalaufschlag mit den nationalen Bankenabgaben zu verrechnen. Es wird abzuwarten sein, wie der Kapitalaufschlag ausfallen nwird, weil die Diskussion noch nicht abgeschlossen ist.

CFB Nr. 165 Euro Alsace Paris

Bei vorgenanntem Fonds handelt es sich um einen geschlossenen Immobilienfonds. Die Immobilie ist zu 100 Prozent an die staatliche französische Eisenbahngesellschaft SNCF vermietet. Der Fonds kann den Kapitaldienst an die Bank leisten. Die Sondertilgungen können dazu führen, dass die Darlehen schneller als geplant reduziert werden.
Diese Vertröstungen ändern jedoch nichts daran, dass 2010 und 2011 keine Ausschüttungen erfolgen werden, weil die Darlehen zur Nutzung von Zinsvorteilen teilweise in Schweizer Franken aufgenommen wurden. Wegen des ungünstigen Kursverhältnisses Schweizer Franken zu Euro war die Beleihungsgrenze überschritten, so dass Sondertilgungen notwendig wurden.
Der Ausfall von Ausschüttungen ist ärgerlich.

Guten Tag

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen schönen und erfolgreichen Tag. Nach einigen Informationen werde ich wie gewohnt posten.

Montag, 28. März 2011

Nachtgedanken

Nachdem ich heute morgen erst um fünf Uhr zu Bett gegangen bin, was ich ja als Rentner gefahrlos tun kann, möchte ich heute früher als heute das Bett aufsuchen. Der Chianti hat einfach zu gut gemundet.
Wie ich gerade gelesen habe, wollen die Grünen und die SPD in Baden Württemberg bereits in dieser Woche Koalitionsgespräche aufnehmen. Es wird spannend.
Heute habe ich mir meine DVD von meinem Hubschrauberflug über den Grand Canyon auf meinem Breitbildfernseher angesehen. Es war beeindruckend, wie der Canyon aussieht. Die DVD ist eine wunderbare Erinnerung. Morgen nwerde ich mir eine weitere DVD über den Grand Canyon ansehen, auch sie eine Erinnerung von meiner Nordamerikareise im September 2010.
In Brasilien herrscht Streik. Darüber werde ich noch posten.
Cristina Fernandez de Kirchner will zu Ehren ihres im Oktober 2010 verstorbenen Ehemannes Nestor Kirchner in Recoleta in Buenos Aires ein Mausoleum errichten lassen. Darüber werde ich ebenfalls posten.
Im letzten Spiegel stand ein erschreckender Artikel über das Kill Team, das jetzt vor einem amerikanischen Militärgericht angeklagt ist. Welche Motive die GI`s behrrscht haben, ist noch unklar. Den Schaden, den sie mit ihrer unverantwortlichen Handlungsweise angerichtet haben, ist beträchtlich.
Den Artikel im Spiegel über die Katastrophe von Fukushima habe ich noch ncht zu Ende gelesen. Er schildert die ganze Unglückswoche.

Tagebuch vom 28.03.11

Nach den Landtagswahlen beginnen CDU und FDP damit, nach den Ursachen des Desasters zu forschen, In Baden Württemberg ist Ministerpräsident Mappus als Landesvorsitzender der CDU zurückgetreten. Auch den Fraktionsvorsitz der CDU will er nicht übernehmen.
In Rheinland Pfalz ist Rainer Brüderle als Landesvorsitzender der FDP zurückgetreten.
In der Bundes CDU nimmt die Kritik an Bundeskanzlerin Merkel zu. Frau Merkel ist im Augenblick nicht zu ersetzen. Jetzt zeigt sich, wie konsequent sie Gegner und Rivalen ausgeschaltet hat. Sie ist eine gelehrige Schülerin von Helmut Kohl.
Wie die neue Regierung in Baden Württemberg aussehen wird, zeichnet sich noch nicht ab. Es steht so viel fest, dass es eine Koalition aus den Grünen und der SPD sein wird. Wie viele Minister sie haben wird und welche Politik sie verfolgen wird, lässt sich noch nicht genau sagen. Sicher ist lediglich, dass sie die in Baden Württemberg befindlichen Atomkraftwerke abschalten wird. Spannend wird sein, wie viele Gemeinsamkeiten es zwischen beiden Parteien geben wird, wie schnell sie einen Koalitionsvertrag schließen werden und welches Personal die Regierung bilden wird. Es ist nicht auszuschließen, dass unterschiedliche politische Vorstellungen auf einander treffen werden. Die Politik wird in Baden Württemberg spannend.
Neben Baden Württemberg ist auch Bayern edine konservative Hochburg. Dort regiert die CSU mit der FDP in einer Koalition. Es wird sich zeigen, ob die FDP in Bayern geschwächt ist. Die Niederlage der CDU in Baden Württemberg und der kurz vorher erfolgte Rücktritt von Karl Theodor von Guttenberg wird der CSU zusetzen. Sie wird in Zukunft wieder mehr eigenes politisches Profil zeigen. Die Zusammenarbeit mit der CDU in Berlin wird schwierig, zumal sich Frau Merkel und Horst Seehofer nicht so gut verstehen. Hinzukommt die Tatsache, dass die Stellung von Horst Seehofer als CSU Vorsitzender nicht unangefochten ist.
Fazit nach den Landtagswahlen ist, dass die politische Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland unklar ist. Die Wähler haben bei der Bundestagswahl im September 2009 eine schwarz gelbe Mehrheit gewählt und gehofft, eine Regierung mit einem klaren Konzept zu bekommen. Diese Hoffnung hat sich bisher nicht erfüllt. Insbesondere die Energie- und Sozialpolitik lassen zu wünschen übrig. Frau von der Leyen und Herr Röttgen machen keine gute Figur. Die Bundeskanzlerin macht von ihrer Richtlinienkompetenz zu wenig Gebrauch. Finanzminister Schäuble schafft keine Steuerreform. Selbst wenn jetzt Bundestagswahl wäre und es zur Bildung einer rot grünen Koalition käme. prallten so unterschiedliche politische Vorstellungen auf einander, dass auch dann keine überzeugende neue Politik geschaffen würde. Deshalb wird es spannend sein, wie sich in Zukunft die Politik entwickelt.

Euro und Spanien

Bei der Entwicklung des Tauschverhältnisses zwischen Euro und Dollar lässt sich eine interessante Parallelität beobachten: eine Wechselkursschwankung zusammen mit dem Renditeabstand spanischer und deutscher Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zwei Jahren.
Der Gleichlauf von Wechselkurs und Renditeabstand lässt sich seit April 2010 feststellen. Spanien ist seit Ausbruch der Eurokrise der Schlüsselstaat, der bei Inanspruchnahe von Hilfe den Rettungsmechanismus überfordern würde. Die Angst der Anlager vor diesem Szenario spiegelt sich in dem Risikoaufschlag für spanische Anleihen, gemessen an der Verzinsung deutscher Staatsanleihen. Bei Rückgang der Angst wertet der Euro auf, bei Zunahme der Angst wertet er ab. Der aktuelle Wechselkurs von 1, 42 Dollar bedeutet, dass die Anleger glauben, dass Spanien ohne Hilfe auskommen wird.

Mittagspause

Mittagspause ! Endlich ist sie da. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen schönnen sonnigen Tag. Gleich poste ich wie gewohnt, nachdem ich meinen Wochenplan aufgestellt habe.

Sonntag, 27. März 2011

Nachtgedanken

Es ist noch nicht so weit, dass ich zu Bett gehen werde. Gleichwohl ist es Zeit für meine Nachtgedanken. Heute waren zwei Landtagswahlen, und zwar in Baden Württemberg und Rgeinland Pfalz.
In Baden Württemberg hat die CDU verloren. Es wird eine rot grüne Koalition aus Grünen und SPD geben. Die CDU hat sich die Niederlage selbst zuzuschreiben, wenn ich daran denke, wie viele fähige Ministerpräsidenten die Partei selbst abgelöst hat. Erwin Teufel war ein guter und beliebter Ministerpräsident. Der Ehrgeiz eines Herrn Oettinger hat ihn verdrängt, bis ihn Frau Merkel als Bundeskanzlerin nach Brüssel weg gelobt hatte, um einen gefährlichen Mitbewerber um das Kanzleramt los zu werden. Sein Nachfolger Mappus versuchte, sich als durchsetzungsfähiger Konservativer zu profilieren. Bereits bei Stuttgart 21 musste er nachgeben und mit aufgebrachten Bürgern diskutieren, anstatt geschmeidig und geduldig zuzuhören. In Baden Württembergs CDU wird die Zeit der Abrechnung kommen. Die Tage von Herrn Mappus dürften vorbei sein. Wer sein Nachfolger sein wird, wird sich zeigen. Eines ist aber sicher, er wird die CDU neu verorten und sie neu motivieren müssen. Wahrscheinlich wird die CDU lange in der Opposition bleiben. Das ist die Kehrseite, wenn man zu lange an der Macht gewesen ist.
In Rheinland Pfalz hat Ministerpräsident Beck seine absolute Mehrheit verloren, kann aber mit den Grünen in einer Koalition weiter regieren. Seine Herausforderin Klöckner von der CDU hat ein besseres Wahlergebnis als bei der letzten Landtagswahl erzielt. Wenn sie Glück hat, wird sie Oppositionsführerin im Landtag und kann Erfahrung für den nächsten Landtagswahlkampf sammeln. Es wäre ihr zu wünschen, weil es zu wenig erfolgreiche Frauen in der Politik gibt. Die Zeit der Machos in der Politik sollte vorbei sein.
Die bundespolitischen Auswirkungen der Landtagswahlen betreffen hauptsächlich die CDU, weil sich die Position von Bundeskanzlerin Merkel verschlechtert hat. Sie hat Ministerpräsident Mappus in Baden Württemberg im Wahlkampf stark unterstützt. Deshalb wird sie die Niederlage der baden württembergischen CDU stark treffen. Mangels ernsthafter Rivalen wird sie geschwächt sein, aber ihre Position als Bundeskanzlerin nicht verlieren.
Die FDP konnte in Baden Württemberg nicht in den Landtag wieder einziehen. Dieses Ergebnis wird den Bundesparteichef Guido Westerwelle beschädigen. Es kann sein, dass er als Parteichef abtreten muss. Auf jeden Fall wird es zu Abrechnungen und Ursachenforschungen kommen.
An der Börse werden die Ergebnisse der Landtagswahlen sich nicht auswirken, weil die Ergebnisse bereits eingepreist sind.

Tagebuch vom 27.03.11

Im September letzten Jahres habe ich die Vereinigten Staaten besucht und bin von San Francisco nach New York gefahren. Die Volkshochschule Düsseldorf hatte die Reise organisiert. Von dieser Reise habe ich einige DVD`s mitgebracht. Außerdem habe ich selbst gefilmt. Ich werde von dieser Reise noch Reiseberichte wie von meiner Südamerikareise machen.
Heute habe ich mir eine DVD über Kalifornien angesehen. Darauf waren Nationalparks zu sehen, unter anderem der Yosemite Nationalpark. Die Rede war von Mammut- und Redwoodbäumen. Das Schloss des Zeitungsverlegers William Randolph Hearst, das Vorbild in dem Film "Citizen Kane", war zu sehen. Dieses Schloss liegt am Highway No. 1, auf dem ich gefahren bin. Der Highway führt am Pazifik entlang. Die DVD hatte deutsche Untertitel und war sehr informativ.
Jutta Frin hat angerufen, als ich an meinem Weblog gearbeitet habe. Ich habe anschließend zurück gerufen. Wir haben fast zwanzig Minuten telefoniert. Jutta ist im Ruhestand und kümmert sich um ihre kranke Mutter, wenn sie in München ist. Tante Hilde hat Parkinson und erhebliche Probleme mit ihrem Rücken. Jutta war letztes Jahr in Australien. Ich glaube, es war ganz gut, sich rar gemacht zu haben. Ich werde Tante Hilde nächste Woche anrufen.
Der Euro hat seit Anfang des Jahres gegenüber Dollar und Yen an Wert gewonnen. Die Wochenbilanz für DAX und SMI war positiv; alle von mir beobachteten Aktien haben Kursgewinne gemacht.

DAX und SMI Wochenbericht (21. - 25.03.11) Schlussbetrachtung

Trotz der unsicheren Lage in Nordafrika (Libyen, Ägypten, Tunesien) und in weiten Teilen der arabischen Welt, der europäischen Staatsschuldenkrise und der Gefahr einer atomaren Katastrophe in Japan schoben die Anleger den DAX an die Marke von 7000 Punkten heran.Einziges Krisenzeichen sind die Handelsumsätze. Einzelbewegungen haben in dieser Woche den Aktienhandel in Europa geprägt und den Markt insgesamt gestützt. Trotz der guten Entwicklung des deutschen Aktienmarktes im bisherigen Jahresverlauf werden einige Anleger vorsichtig.
Der SMI hat seinen Stand vor der Naturkatastrophe in Japan fast wieder erreicht.

Kursgewinne / Kursverluste

  1. SAP                                  + 5, 2 %
  2. Nestlè                               + 4, 64 %
  3. Allianz SE                         + 4, 3 %
  4. Roche GS                         + 3, 75 %
  5. Deutsche Bank                  + 1, 9 %


Im Vergleich zur Vorwoche haben alle Aktien Kursgewinne zu verzeichnen. Besonders deutlich hat SAP gewonnen, weil sie vom letzten Platz in der Vorwoche auf den ersten Platz gestiegen sind.

Potenzial des Euro

Im bisherigen Jahresverlauf hat der Euro gegenüber Dollar und Yen seit Jahresbeginn rund sechs Prozent an Wert gewonnen.
Die baldige Anhebung der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank lässt einen Anstieg der Wertentwicklung des Euro gegenüber dem Dollar erwarten. Ein weiteres Festhalten der amerikanischen Notenbank an ihrer Niedrigzinspolitik führt bei einem Anstieg des europäisches Leitzinses zu einem Renditevorteil mit entsprechenden Kapitalflüssen nach Europa. Analysten gehen dabei von einem Wert des Euro zwischen 1, 45 und 1, 47 Dollar aus.
Der Aufwärtstrend des Euro gegenüber dem Yen brach vergangene Woche kurzfristig, bis nach einer Intervention der Zentralbanken der G7 - Staaten am Devisenmarkt der Euro binnen drei Tagen auf sein "Vor - Beben - Niveau" zurückkehrte. Der Euro versucht wiederholt, seinen Widerstand bei 115 / 116 Yen zu knacken.

Wochenende, Sonnenschein und Landtagswahlen

Sonnenschein am Wochenende zu haben, ist im Frühling besonders schön. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein angenehmes und schönes Wochenende.
An diesem Wochenende finden in Baden Württember und Rheinland Pfalz Landtagswahlen statt. In Baden Württemberg kann die CDU die Wahl so stark verlieren, dass sie nicht mehr mit der FDP regieren kann, wenn die FDP an der Fünf - Prozent - Klausel scheitert. In diesem Falle könnte der endgültige Abstieg von Bundeskanzlerin Merkel beginnen, weil sie konsequent die konservative Grundlage ihrer Partei vernachlässigt hat.
In Rheinland Pfalz regiert Ministerpräsident Beck, ehemaliger Vorsitzender der SPD, nach Stimmen mit absoluter Mehrheit. Nach den Umfrageergebnissen ist es wahrscheinlich, dass er seine absolute Mehrheit verliert, aber stärkste politische Kraft bleibt. Die Grünen kommen in den Landtag und bilden mit der SPD eine rot grüne Koalition. Wie die CDU in Rheinland Pfalz, einst eine ihrer Hochburgen, ist unklar, weil ihre Spitzenkandidatin ein weitgehend unbeschriebenes Blatt ist.
Sollte die CDU in Baden Württemberg die Regierungsfähigkeit verlieren und die SPD mit den Grünen in Rheinland Pfalz eine Koalition bilden, wird das bundespolitische Auswirkungen haben. Die CDU, die Jahrzehnte in Baden Württemberg regiert hat, wird gegen Bundeskanzlerin Merkel aufbegehren. Zu ihrem Sturz wird es nicht kommen, weil kein geeigneter Nachfolger oder Nachfolgerin in Sicht ist. Frau von der Leyen hat zu viele Gegner, Karl Theodor zu Guttenberg ist nach seinem Rücktritt beschädigt und Umweltminister Röttgen hat noch zu wenig Erfahrung. Christian Wulff ist Bundespräsident.
Die SPD wird auch nicht von der Schwäche der CDU profitieren. Ihr Vorsitzender Gabriel ist zu sprunghaft. Frau Nahles ist gerade aus dem Mutterschaftsurlaub zurückgekehrt. Peer Steinbrück gehört nicht mehr zur ersten Garnitur. Frank Walter Steinmeier hat zu wenig Ausstrahlungskraft und tritt zu wenig in Erscheinung.

Samstag, 26. März 2011

Nachtgedanken

Die Veränderung der Aktionärsstruktur von Roche war für mich das Topthema. Ich war erstaunt darüber nichts in deutschen Zeitungen zu finden. Diese Lücke hat mich auf die Idee gebracht, mir gelegentlich eine schweizerische Finanzzeitschrift zu kaufen, einfach um auf dem Laufenden zu sein, was mit Schweizer Aktien wie Nestlè oder Roche passiert. Die Neue Zürcher Zeitung, Internationale Ausgabe, ist eine gute Zeitung, aber sie berichtet überwiegend über die internationale Wirtschaft. Vielleicht sollte ich auch einen Internetfinanzdienst gelegentlich zu Rate ziehen.
Heute  wählen die Bürger Baden Württembergs. Wegen der Atomkatastrophe in Japan kann die CDU vielleicht nicht mehr die Regierung stellen. Es wäre bedauerlich, aber die Partei hätte sich diese Niederlage zu einem großen Teil selbst zuzuschreiben. Sie hat in den vergangenen Jahrzehnten zu oft ihre eigenen Spitzenleute demontiert. Außerdem hat sie viel zu lange nur auf die Kernkraft gesetzt, anstatt alternative Energieformen ernsthaft zu prüfen. Politik heißt heute nicht mehr. taktieren, was das Zeug hält. Die Bürger sind heute sehr viel mehr aufgeklärt als sich viele Politiker vorstellen wollen. Rundfunk, Fernsehen, Internet und Tageszeitungen berichten, wenn man alle Medien sinnvoll nutzt, so umfassend, dass man eine zutreffende Vorstellung bekommt. Bei kritischen Fragen reicht es dann nicht mehr, Fragesteller abzukanzeln. Demokratie heißt Diskutieren. Viele Politiker wollen das nicht, weil sie so sehr von der Richtigkeit ihrer eigenen Meinung überzeugt sind, dass sie abweichende Meinungen nicht wahrnehmen wollen oder können. Die gleiche Beobachtung trifft auch auf ältere erfolgreiche Männer zu, weil sie gewohnt sind, allein zu entscheiden.
Mein Vater war erfolgreicher Rechtsanwalt, sehr autoritär und keine Widerrede gewohnt. Wenn ich anderer Meinung war als er, hatte ich mir meine Gedanken gemacht und empfand es als kränken, auch noch als Erwachsener wie ein dummer Junge behandelt zu werden. Damit ich möglichst Widerspruch machen konnte, nötigte er mich, möglichst schnell zu entscheiden, damit ich nicht nachdenken konnte. Als er älter wurde, war er dann sehr erstaunt, dass ich meine Meinung nicht mehr frei äußerte und ihm aus dem Weg ging, wo ich konnte.
So ähnlich geht es auch in der Politik zu. Stuttgart 21 war ein Beispiel dafür. Demokratie heißt Meinungskampf. Nur bei offen geführten Diskussionen kommt ein alle überzeugendes Ergebnis zu stande.

Tagebuch vom 26.03.11

Das Ehepaar Schmidt hat den Mietvertrag unterschrieben. Es war eine gute Idee, Herrn Gabel zu diesem Termin kommen zu lassen, weil Frau Schmidt auf dem Balkon eine Markise installieren will. Sie konnte mit Herrn Gabel die Einzelheiten besprechen und nach der Unterzeichnung in der Wohnung die Küche ausmessen. Am Montag wird Herr Gabel den Toilettendeckel montieren. Bei Ehepaar Schmidt hat wohl die Frau die Hosen an.
Die Kontrolluntersuchung ist sehr gut verlaufen.
Interessant ist, dass bei Roche der Aktienpool der Gründerfamilie die knappe Aktienmehrheit verloren hat, weil ein Mitglied ihn verlassen und 5 Prozent der Aktien mitgenommen hat. Der Pool hat jetzt nur noch 45, 1 Prozent der Aktien und bleibt damit größter Aktionär vor Novartis. Ein Investor kann gegen den Willen der Gründerfamilie das Unternehmen übernehmen. Es wird spannend.
Leo Kirch hat als Zeuge in einem Schadensersatzprozessmgegen die Deutsche Bank ausgesagt. Auch hier kann es spannend werden, wenn das Landgericht München I den früheren Deutschen Banker Rolf E. Breuer wegen versuchten Prozessbetruges verurteilt.
HSBC hat SAP nach guten Zahlen von Oracle von "Neutral" auf "Übergewichten" hochgestuft. Auch wenn es nicht so viele Unternehmensnachrichten von SAP gibt, handelt es sich um ein viel versprechendes Engagement.
Insgesamt war es ein produktiver Tag.

Allianz SE und Euler Hermes

Der zum Versicherungskonzern Allianz SE gehörende Kreditversicherer Euler Hermes arbeitet mit China Pacific Insurance Group Co zusammen, um chinesische Unternehmer bei der Steuerung ihrer Forderungsausfallrisiken unterstützen zu können.
Eine Warenkreditversicherung der CPIC entschädigt ihre Kunden im Falle der Insolvenz oder des Zahlungsausfalls.
Euler Hermes bietet eine Rückversicherung und sein Expertenwissen bei der Warenkreditversicherung.

Deutsche Bank : Höherer Kapitalzuschlag?

Presseberichten zufolge sollen Mitglieder des Baseler Bankenausschusses systemrelevanten Instituten wie der Deutschen Bank mit Aufschlägen beim Eigenkapital  von bis zu drei Prozentpunkten gedroht haben. Dabei soll eine Staffelung geplant sein: Je stärker die Gefährdung des Weltfinanzsystems durch den Zusammenbruch einer Großbank, desto höher die Zuschläge.

Roche Änderung der Aktionärsstruktur

Um am Kapitalmarkt ohne Gefährdung der Familienmehrheit Kapital aufnehmen zu können, hatte Roche neben den Aktien, die mehrheitlich im Familienbesitz waren, stimmrechtslose Genussscheine eingeführt, eine antiquierte Wertpapierart, weil 80 Prozent des Börsenwertes von rund 114 Milliarden Franken auf diese Zertifikate entfallen.
Diese Struktur kann sich ändern, weil Maja Oeri mit fünf Prozent ihrer Aktien den Aktionärspool der Gründerfamilie verlässt, so dass der Pool seine Aktienmehrheit von 50,1 Prozent verliert. Frau Oeri will zwar weiter für die Unabhängigkeit von Roche eintreten, aber die Unabhängigkeit wird angreifbar.

SAP neues Kursziel

Der Analyst Antonin Baudry des Bankhauses HSBC stellt in  seiner am Freitag, den 25.03.11, veröffentlichten Kursstudie zu SAP fest, dass der Kursrückgang eine gute Einstiegsmöglichkeit biete, und hebt das Kursziel von 40, 00 Euro auf 53, 00 Euro an. Er stuft die Aktie von "Neutral" auf "Overweight" hoch. Das aktuelle Kursniveau bedeute einen zehn - prozentigen - Abschlag gegenüber dem mittleren historischen Kurs - Gewinn - Verhältnis. Die Aussichten für einen Anstieg des Gewinns je Aktie rechtfertigen nach seiner Meinung eine höhere Bewertung.

Allianz SE und Banco Popular

Allianz SE und das spanische Kreditinstitut Banco Popular arbeiten seit längerer Zeit zusammen.  Ihre bisher gemeinsam geführten Gesellschaften für Lebensversicherungen und Altersvorsorgeprodukte, Eurovida und Europensiones, bilden jetzt ein Gemeinschaftsunternehmen namens  Allianz Popular.

Wochenende

Endlich ist das Wochenende da mit frühlingshaften Temperaturen. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein herrliches und schönes Wochenende.
Der Mietvertrag ist unterschrieben. Ab 01.06.11 ist die Wohnung in meinem Haus vermietet. Die Mieter lassen sich auf ihrem Balkon auf ihre Kosten eine Markise einbauen. Außerdem lassen sie sich ein Panzerriegelschloss einsetzen.
Die Kontrolluntersuchung ist bsehr gut verlaufen. Nächste Woche Freitag ist die letzte Untersuchung.
Nach dem Mittagessen werde ich wie gewohnt posten.

Freitag, 25. März 2011

Nachtgedanken

Auch wenn ich noch nicht zu Bett gehe, mache ich mir schon einmal meine Nachtgedanken. Gestern hatte ich zu Tod und Abschied bei Sterben geschrieben. Wie nicht anders zu erwarten war, ist die Reaktion gering ausgefallen. Es ist der Beweis dafür, dass die meisten Menschen dieses Thema gerne verdrängen. Wenn dann ein naher Angehöriger oder Mutter, Vater oder Ehefrau stirbt, ist die Betroffenheit und die Sprachlosigkeit groß. Dabei ist der Tod heute wie früher ein Bestandteil des Lebens. In einem Kirchenlied heißt es : "Wir sind nur Gast auf Erden." Diese Zeile sollte sich jeder in einer besinnlichen Stunde ins Gedächtnis rufen. Niemand kann Gott gleich Grundbedingungen des Lebens außer Kraft setzen. Diese Bedingungen zu akzeptieren und entsprechend zu leben, ist heute nicht einfach, weil viele Menschen davon überzeugt sind, ihr Leben in allen Belangen selbstverantwortlich zu bestimmen. An dieser Einstellung ist richtig, dass Staat und Obrigkeit das Leben des Bürgers nicht mehr unkontrolliert bestimmen können. Das ist eine Folge der Französischen Revolution und in Deutschland Folge der Revolution von 1848 und von 1918. Die bürgerliche Freiheit ist eine unverzichtbare Grundvoraussetzung. Die Endlichkeit des menschlichen Lebens beschränkt die bürgerliche Freiheit.
Ich hoffe, meine philosophischen Gedanken haben niemand vor den Kopf gestossen. Gelegentlich drängt es mich, solche Gedanken nieder zu schreiben. Ich kann nicht darlegen, warum mdas so ist. Es drängt einfach nach außen. Meine Nachtgedanken sind ein ventil, um Druck aus mir heraus zu lassen. Wenn ich nicht so reagiere, dann ersticke ich. Philosophie findet nur noch in den eigenen vier Wänden statt.

Tagebuch vom 25.03.11

Nach einem guten und festen Schlaf und einem kräftigen Frühstück war der Tag sehr produktiv. Nachdem ich meine Füße verbunden und dabei zu meinem Erschrecken eine frische Druckstelle entdeckt hatte, fuhr ich sorgenvoll zur Kontrolluntersuchung in die Fußambulanz der Uniklinik. Dr. Richter war zu meiner Überraschung sehr zufrieden und meinte, an beiden Füßen hätten sich meine Wunden verkleinert. Wenn der Heilungsprozess weiter so fortschreite, könnte ich damit rechnen, dass in drei Wochen alle Wunden geschlossen seien.
Von der Uniklinik bin ich zu Haus und Grund gefahren und habe mir zwei formularmäßige Mietverträge besorgt, die ich morgen noch ausfüllen muss, damit sie das Ehepaar Schmidt unterschreiben kann.
Herr Gabel wird mir einen neuen Toilettendeckel besorgen und montieren.
Nach dem Mittagessen habe ich gepostet. Zunächst habe ich mit der fortlaufenden Berichterstattung der aktuellen Börsenwoche begonnen. Danach kam ein Post, dass die Commerzbank ihre Tochtergesellschaft Deutsche Schiffsbank integriert. Daran schloss sich ein Post über die Dividendenhöhe und die Dividendenrendite an. Die durchschnittliche Dividendenrendite beträgt 3, 5 Prozent. Die Dividendenrendite der Allianz ist überdurchschnittlich.
Die Tageszeitungen berichteten über den Euro und seinen Rettungsschirm. Außerdem lässt sich die prozentuale Veränderung des Aktienkurses erkennen. Dazu werde ich fortlaufend in der Börsenwoche posten.
Nach meinen Einkäufen und dem Abendessen habe ich in ZEIT Geschichte über das Thema Entdecker gelesen. Anschließend habe ich CD`s importiert und synchronisiert. Daran schloss sich meine Lektüre des ersten Bandes der Propyläen Geschichte Europas an. Auch eine DVD über die Welser in Venezuela habe ich gesehen.
Inzwischen kann ich deutlich besser lesen. Nur langes Lesen ermüdet noch mein operiertes Auge. Bald kann ich wieder wie früher alles erledigen und muss nicht immer Dinge verschieben. Dadurch hat sich eine Menge angesammelt.

Allianz SE Global Investors: Commerzban integriert Schiffsbank

Die Commerzbank, Eigentümerin von 92 Prozent der Deutschen Schiffsbank, will nach eigenen Angaben die restlichen 8 Prozent,  die der Bank Unicredit gehören, erwerben und als Geschäftsfeld der Commerzbank weiterführen. Für die Kunden ändert sich nichts. Die 170 Schiffsbank - Mitarbeiter werden Angestellte der Commerzbank. Der bisherige Vorstandssprecher der Schiffsbank Werner Weidmann geht in den Ruhestand.

DAX und SMI Wochenbericht (21. - 25.03.11)

Die europäischen Börsen erholten sich am Montag, den 21.03.11, kräftig von den voran gegangenen Kursverlusten. Der Frankfurter Aktienhandel gehörte zu den stärksten Plätzen in Europa. Der vorgesehene Verkauf von T - Mobile USA an AT&T rückte den europäischen Telekom - Sektor in den Fokus. Berichte über die erlangte Kontrolle des Luftraums in Libyen und Berichte über eine zögerliche Stabilisierung in Fukushima stützten die Entwicklung.
Der DAX in Frankfurt erreichte im späten Handel ein Plus von  2, 3 Prozent und endete bei 6815 Punkten.
In Zürich gewann der SMI 2, 1 Prozent auf 6224 Punkte.
Am Tag nach der stärksten Kurserholung seit mehr als fünf Wochen haben die Anleger an den europäischen Aktienmärkten am Dienstag, den 22.03.11, den Mut verloren. Nach festen Vorgaben aus Asien drehten die europäischen Börsen am Nachmittag wegen des lustlosen Handelsbeginns an der Wall Street leicht ins Minus. Jeder weitere Gewinn an den Börsen hängt von den Entwicklungen im Nahen Osten und in Nordafrika ab.
Der DAX in Frankfurt ging bis kurz vor Handelsschluss um 0, 7 Prozent auf 6772 Punkte zurück.
In Zürich verlor der SMI 0, 2 Prozent und stand bei 6211 Punkten.
Die meuropäischen Aktienmärkte erlitten am Mittwoch, den 23.03.11, bei ruhigem Handel überwiegend Kursverluste. Lediglich Einzelwerte mit Unternehmensnachrichten stiegen im Kurs. Im Fokus standen die politische Situation in Portugel, die explosive Lage im Nahen Osten, einschließlich Libyen, die unklare Situation um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima und die radioaktive Strahlung. Der Markt suchte eine klare Richtung.
In Frankfurt ging der DAX um 0, 4 Prozent auf 6756 Punkte zurück. Die Aktie der Deutschen Bank verlor 1, 1 Prozent.
In Zürich lag der SMI fast unverändert bei 6228 Punkten.
An den europäischen Aktienmärkten wirkte sich der Rücktritt des portugiesischen Ministerpräsidenten Jose Socrates am Donnerstag, den 24.03.11, nicht aus. Rohstoffwerte und Ölaktien, aber auch Autowerte und Einzelhandelstitel schoben die Indizes teilweise kräftig an. Nach schwachem Handelsstart kehrten die Indizes schnell in die Gewinnzone zurück. Mit dem Rücktritt von Socrates und möglichen Neuwahlen in Portugal rückt die Schuldenkrise wieder in den Fokus. Die Händler diskutierten vor allem, ob Portugal ohne die im Parlament gescheiterten Sparbeschlüsse als drittes Land nach Griechenland und Irland gezwungen sein könne, unter den EU - Rettungsschirm zu schlüpfen.
Der DAX in Frankfurt stieg um 1, 8 Prozent auf 6926 Punkte.
Der SMI in Zürich erhöhte sich um 0, 9 Prozent auf 6309 Punkte.
Die europäischen Aktienmärkte veränderten sich am Freitag, den 25.03.11, nur wenig. Am Nachmittag drückten Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten die Stimmung. Nach der jüngsten Umfrage der Universität Michigan verschlechterte sich das amerikanische Verbrauchervertrauen im März. Der Index stand bei revidiert 67, 5 Punkten (vorläufig 68, 2 Punkte), während die Erwartungen der Volkswirte bei 68, 0 Punkten lagen. Auch die neuerliche Verschärfung der Lage in Fukushima wirkte sich auf den Handel aus.
In Frankfurt veränderte sich der DAX nicht und stand am Nachmittag bei 6934 Punkten. Titel des Softwarekonzerns SAP tendierten n2, 2 Prozent höher als am Vortag. Die guten Zahlen des Konkurrenten Oracle sorgten für den Kursanstieg. Die Heraufstufung von "Neutral" auf "Übergewichten" durch Analysten der HSBC stützte den Anstieg zusätzlich.
In Zürich stieg der SMI um 0, 4 Prozent auf 6346 Punkte.

Dividendenrendite

Für den Aktionär sind die Höhe der Dividende und die Dividendenrendite von Interesse.

Höhe der Dividende

  1. Allianz               4, 50 €
  2. Deutsche Bank  0, 75 €
  3. SAP                   0, 60 €

Dividendenrendite

Die durchschnittliche Dividendenrendite beträgt 3, 5 %.

  1. Allianz                4. 7 %
  2. Deutsche Bank   1, 9 %
  3. SAP                    1, 5 %.

Die Allianz erzielt eine über- und die Deutsche Bank sowie SAP eine unterdurchschnittliche Dividendenrendite.

Sonniges Wochenende ?

Bange Frage: Haben wir ein sonniges Wochenende ? Antwort: Vieleicht ! Bevor ich in die Uniklinik zu meiner Kontrolluntersuchung fahre, wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen angenehmen Tag.

Donnerstag, 24. März 2011

Nachtgedanken

Es ist noch nicht Zeit, zu Bett zu gehen, aber ich habe mich doch entschlossen, schon jetzt meine Nachtgedanken zu schreiben.
Ich habe heute eine DVD mit dem Titel "Der Mensch" gesehen. Es handelt sich um eine dreiteilige Serie der BBC, von der ich allerdings schon zwei Teile gesehen habe, bevor ich meinen Weblog eröffnet habe. In dem letzten Teil ging es um das Sterben, ein Thema, das heute gerne verdrängt wird.
Dieser Teil zeigt, wie ein schwer Krebs kranker Mann stirbt. Er hatte sich bereit erklärt, sein Sterben filmen zu lassen. Seine Frau und er lebten in England in einem kleinen Haus auf dem Lande. Nach einem Zusammenbrach kiess ihn seine Frau in ein Krankenhaus einliefern, wo die Ärzte bei ihm eine tödliche Krebsgeschwulst im Magen diagnostizierten und ihm nur noch wenig Zeit zum Leben gaben. Er kam in sein Haus zurück; ein Arzt, eine Krankenschwester und seine Frau betreuten ihn. Damit er keine Schmerzen litt, erhielt er Schmerz lindernde Arzneien. Mit diesen Arzneien konnte er mehrere Monate leben, spazieren gehen, Weihnachten und Silvester feiern. Dann ging es allmählich zu Ende, bis er starb. Der Film zeigte, dass der Tod nicht nur ein biologischer, zum Leben gehörender langsam ablaufender Prozess ist, sondern dass der Mensch sich mit dem Tod beschäftigen und ihn annehmen muss, um friedlich und zufrieden sterben zu können.
Ich fand diesen Film sehr einfühlsam, weil er den Tod nicht verdrängt. Meine verstorbene Frau und ich waren 2000 in Salzburg und haben dort den Friedhof Sankt Peter besucht, wo Mozarts Frau begraben ist. Auf diesem Friedhof waren viele Gräber, in denen sehr jung verstorbene Menschen begraben waren. Vor gar nicht einmal so langer Zeit starben die Menschen sehr jung, weil die Geburtshilfe noch  nicht so weit war wie heute oder weil es für viele Krankheiten keine Medikamente gab. Mit anderen Worten, der Tod gehörte zum Leben. Das haben viele Leute heute vergessen.
Ich habe meine Frau, als sie 56 Jahre alt war plötzlich durch einen Gehirnschlag verloren, und hatte keine Zeit, mich auf ihren Tod vorzubereiten. Es war furchtbar, weil wir im Todesjahr 25 Jahre verheiratet waren und bis zu ihrem Tod immer alles zusammen unternommen hatten. Der Tod hinterliess eine furchtbare Lücke, die niemand mehr schliessen kann. Ich kann reisen, lesen, Musik hören oder Weblog schreiben, aber keine Tätigkeit kann mir meine Frau ersetzen. Diese Tatsache muss ich akzeptieren. Bis ich sie begriffen habe, sind mittlerweile fast vier Jahre vergangen. Trotzdem gibt es immer noch Momente, wo  mich der Tod meiner Frau bedrückt.
Wenn ich darüber schreibe, erleichtert mich das. Das Schreiben ist ein hilfsloses Mittel, aber besser als keines.

Tagebuch vom 24.03.11

Leider konnte ich heute noch nicht so posten, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es hat länger gedauert, bis sich meine Augen von mder Operation erholt haben. Obwohl meine Posts nicht so zahlreich waren, haben mir meine Leserinnen und Leser die Treue gehalten. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken, weil ein solches Verhalten nicht mehr selbstverstnädlich ist.
Trotz meiner zunächst bestehenden eingeschränkten Sehfähigkeit war der Tag insgesamt produktiv. Meine Putzfrau hat sich auf meine Bitte bereit erklärt, meine Wäsche zu waschen. Damit nimmt sie mir eine Menge Arebit ab, so dass ich meine Füsse weiter entlasten kann.
Anschließend habe ich einige Überweisungen erledigen können. Zu ostern habe ich Diabetikersüßigkeiten bestellt. Für meine Terrasse habe ich eine Solartischleuchte und eine Solarstandleuchte gekauft. Bei Schuler, dem Winzer, dem ich Kapital für sein Weingut zur Verfügung gestellt habe, habe ich Wein bestellt. Beim Rosenhof, einer Wohnanlage, habe ich mich zum Tag der offenen Tür angemeldet, um mich rechtzeitig im Alter um einen Wohnplatz zu kümmern. Das halte ich für wichtig, um nicht wie meine Mutter sich plötzlich darum kümmern zu müssen, weil sie damals die Zeit versäumt hat.
Mit Haus und Grund habe ich wegen der zu unterschreibenden Mietverträge telefoniert, weil sie mir trotz Aufforderung die Verträge nicht geschickt haben. Wenn ich morgen von der Uniklinik zurückkomme, werde ich dort vorbeifahren, um sie mir zu holen. Von mdort fahre ich weiter in die Stadt, um Post einzuwerfen, Überweisungen bei der Bank einzuwerfen und dann eunzukaufen. So ist immer etwas zu tun. Das ist der ewige Lauf der Welt.
Im April wird einer der Kollegen von Dr. Laube mein linkes Auge ebnfalls lasern. Dann sind meine Augen wieder in Ordnung. Es hat dann wirklich lange genug gedauert. Ich freue mich darauf, wieder richtig lesen zu können. Die Propyläen Geschichte Europas wartet bereits auf mich.

Nach der Kontrolluntersuchung

Die Kontrolluntersuchung ist gut verlaufen, aber ich soll noch nicht so viel lesen. Das Lesen geht schon besser als gestern. Nur ich kann noch nicht lange lesen. Deshalb werde ich heute mit Posts pausieren. Die Augentropfen haben meine Pupillen so geweitet, dass es mich anstrengt, wenn ich lese.

Vor der Kontrolluntersuchung

Gleich muss ich zur Kontrolluntersuchung. Ich möchte es mir nicht nehmen lassen, allen meinen Leserinnen und Lesern einen schönen sonnigen Tag zu wünschen. Ich hoffe, später wie gewohnz posten zu können.

Mittwoch, 23. März 2011

Nachtgedanken

Mit eingeschränkter Sehfähigkeit Nachtgedanken zu schreiben, ist ein mühseliges Unterfangen, weil ich jeden Buchstaben auf der Tastatur suchen muss. Zum Glück werde ich morgen wieder mit beiden Augen sehen können. Bis Mitter nächster Woche darf ich noch nicht so viel lesen. Ich hoffe aber, weiter posten zu können. Die Resonanz auf meine Posts ist spürbar gestiegen. Dabei liegt der Schwerpunkt mehr auf wirtschaftlichen Themen, wobei ich ursprünglich gedacht hatte, mein Publikum interessiere sich für meine Reiseberichte. Aber es schadet nichts, wenn sich die Interessengebiete erweitern. Denn Fachidioten kann ich nicht leiden. Deshalb war ich immer bestrebt, auf vielen Gebieten beschlagen zu sein.
Heute lasse ich es bei wenigen Bemerkungen, um meine Augen zu schonen.

Tagebuch vom 23.03.11

Der Tag war sehr erfolgreich. Nach einem guten Schlaf musste ich wegen meiner Operation auf ein Frühstück verzichten. Auf dem Weg zu der Augenarztpraxis, wo die Operation statt finden sollte, habe ich die Unterlagen zu meinem Steuerberater gebracht, damit er meine Identität nach dem Geldwäschegesetz bescheinigen kann. Ich war bereits um 9 Uhr in der Praxis, wo bereits etliche Patienten auf ihre Operation warteten. Während der Wartezeit konnte ich meine Zeitungen lesen. Topthema war das Urteil des Bundesgerichtshofs, in dem die Deutsche Bank zu mehr als einer halben Milliarde Euro Schadensersatz verurteilt worden ist. Ich habe dazu mehrere Zeitungsartikel gelesen und ausgewertet und dann gepostet. Der Post ist mir nicht leicht gefallen, weil ich im Augenblick einäugig bin.
Die Operation ist gut verlaufen. Morgen muss ich zur Kontrolluntersuchung. Auch am Samstag und nächste Woche am Freitag sind weitere Kontrollen erforderlich. Im Augenblick darf ich nicht lesen. Morgen kann ich wieder mit beiden Augen sehen. Dann kann ikch wieder wie gewohntg posten.
Wegen meiner eingeschränkten Sehfähigkeit fällt heute mein Tagebuchbeitrag kürzer als sonst aus. Ich bitte dafür um Verständnis.

Deutsche Bank: BGH verurteilt die Bank zu Schadensersaatz

Der Xi. Zivilsenat des Bungerichtshofs hat die Deutsche Bank in einem Pilotprozess wegen des Verstosses gegen ihre Breaterpflichten gegenüber dem Kläger zu mehr als einer halben Million Euro Schadensersatz verurteilt. Der Kläger hatte mit der beklagten Bank ein Tauschgeschäft über die künftige Entwicklung am Zinsmarkt, gewissermaßen eine Zinswette, "CMS Spread Ladder Swap" genannt, abgeschlossen. Die Beklagte hatte dem Kläger gegenüber das Verlustrisko verharmlost, obwohl es in Wirklichkeit "real und ruinös" sein konnte, weil es nach oben unbegrenzt war. Der Swap habe anfangs einen negativen Marktwert zu Lasten des Klägers gehabt. Als Beraterin sei die Beklagte verpflichtet gewesen, die Interessen des KLägers zu wahren. Sie hätte den Kläger nach seiner vRisikobereitschaft und nach seine Kenntnissen über Finanzgeschäfte befragen müssen. Diese Pflicht sei nicht deshalb entfallen, weil die Prokuristin des Klägers eine dipl.omierte Volkswirtin gewesen sei. Die Beratung habe zu gewährleisten, dass der Kläger hinsichtlich des Risikos den gleichen Kenntnisstand wie die Beklagte haben müsse.
Als Folge dieses Ureteils könnten Forderungen von bis zu einer Milliarde Euro auf die Banken zukommen, weil dieser Swap bis zu 700 Mal verkauft worden sei.
Die Deutsche Bank hat nach ihren eigenen Angaben Risikovorsorge getroffen und prüft die Erweiterung des Umfangs der Beratung.

Vor der Operation

Gut ausgeschlafen breche ich gleich zu meiner Operation auf und wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern einen sonnigen und angenehmen Tag. Ob ich heute wie gewohnt posten kann, muss ich abwarten. Sobald es geht, erscheinen wieder neue Posts.

Dienstag, 22. März 2011

Nachtgedanken

Heute schreibe ich meine Nachtgedanken früher als gewohnt, weil ich morgen früh am linken Auge operiert werde. Deshalb muss ich früher als sonst aufstehen.
Die Rhetorik in der Wochenschau von 1938 ist anders als heute. Die Redner wirken pathetisch und gefühlsbetont. Sie verwenden viele Gesten. Ihre Stimme tremoliert. Bei Schuschnig und Hitler reagiert das Publikum mit Beifall und Jubelrufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war ähnliches bei den Reden von Franz Josef Strauss zu beobachten. Sein Redestil erinnerte an die dreißiger Jahre, die für ihn prägend waren. Heutige POlitiker reden emotionslos. Ihre Stimme erzielt nur geringen rhetorischen Effekt. Das ist schade, weil die Stimme die Wirkung der Worte verstärlen, wie es bei guten Rezitatoren zu bemerken ist.
Die österreichischen Wochenschauen vermitteln einen guten Eindruck von Österreich. Österreichs Geschichte ist mir nicht so gut vertraut. Ich habe jetzt eine österreichische Geschichte gesehen, die ich mir bestellen werde. Ich kann nie genug Bücher haben. Ich bin ein Büchersammler. Eine große Bibliothek war immer mein Traum. Ich beginne, ihn zu verwirklichen. Meine Wohnung erlaubt mir das.

Tagebuch vom 22.03.11

Nachdem ich gestern nur kurz in meinem Tagebuch schreiben konnte, weil ich im Nikolausgrill einige Bekannte getroffen habe und relativ spät nach Hause gekommen bin, habe ich heute mehr Zeit für mein Tagebuch.
Der Tag war sehr produktiv, obwohl ich später als gewohnt aufgestanden bin. Nach einem guten Frühstück habe ich zunächst gepostet. Ich habe über eine in der letzten Woiche begebene Anleihe der Commerzbank berichtet, die die Eigenkapitalbestimmungen von Basel III berücksichtigt und den Tausch von zwei Altanleihen der Commerzbank bewirkt hat. Der Zinskupon der neuen Anleihe ist niedriger als der einer in der Woche vom 07. - 11.03.11 begebenen Anleihe. so dass die Commerzbank weniger Zinsen auszahlen muss. Danach habe ich die mich interessierenden Aktien im DAX bewertet. Abschließend habe ich zum am Freitag, den 18.03.11, veröffentlichten Geschäftsbericht 2010 der Allianz SE gepostet.
In den Tageszeitungen standen Wirtschaftsmeldungen, zu denen ich morgen posten werde, sofern meine Augenoperation ein Posten zulässt.
Dann habe ich einen Verkaufsvertrag meiner Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds, CFB Nr. 150, unterzeichnet. Es fehlt nur noch die Beglaubigung meines Steuerberaters nach dem Geldwäschegesetz. Dazu habe ich mit ihm telefoniert und werde ihm die erforderlichen Unterlagen vor meinem Operationstermin bringen.
Anschließend habe ich dringende Einkäufe erledigt.
Nach dem Abendessen habe ich eine österreichische Wochenschau von 1939 auf DVD gesehen. Dazu werde ich morgen schreiben, weil ich noch nichts zu der gestern gesehenen Wochenschau von 1938 geschrieben habe.
Die Wochenschau von 1938 war sehenswert, weil im Mäez der Anschluss der Republik Österreich an das Deutsche Reich nerfolgt ist. Außerdem kam es zur Münchener Konferenz wegen der Sudetenkrise.
Vereinigung der Republik Österreich mit dem Deutschen Reich vollzog sich zunächst gegen den Widerstand Österreichs, weil Bundeskanzler Schuschnig darüber eine Volksabstimmung wünschte. Diese setzte er ab, nachdem er erkannte, dass bei einem Widerstand Österreichs keine Hilfe aus Großbritannien und Frankreich zu erwarten war. Seine Rede im Februar 1938, in der er sich leidenschaftlich dem Ansinnen des Deutschen Reiches nach einem Anschluss widersetzte, war ein Höhepunkt der Wochenschau. Der Auftritt Hitlers in Wien nach dem Anschluss war pathetisch und appellierte an das Gefühl. Die Volksabstimmung nach dem Anschluss erhielt in der Wochenschau viel Aufmerksamkeit. Interessant war, dass ein Propagandafilm zur Volksabstimmung zu sehen war, in dem subtil dem Zuschauer die zu treffende Wahlentscheidung, für den Anschluss zu stimmen, suggeriert wurde. Es folgten Stimmungsbilder aus Österreich.
Die Münchener Konferenz anlässlich der Sudetenkrise kam in der österreichischen Wochenschau themenbedingt geringfügig zur Sprache.
Diese Wochensch war besonders informativ, weil eine kurze wissenschaftliche Einleitung den zu behandelnden Zeitraum gut umriss, so dass man die Beiträge in der Wochenschau im historischen Zusammenhang klar verstand.

Allianz SE: 2011 Wachstum im Kerngeschäöft angestrebt

Nach dem am Freitag, dem 18.03.11, veröffentlichten Geschäftsbericht 2010 plant die Allianz SE, in ihrem Kerngeschäft, der Schadens- und Unfallversicherung, ihrer profitabelsten Sparte, nach zwei Jahren Stagnation wieder zu wachsen. Den Umsatzzuwachs will die Konzernspitze in der internationalen Industrie- und Kreditversicherung sowie einzelnen Kernmärkten wie Großbritannien und Italien erzielen. Die Sachversicherung erlitt 2010 einen Rückgang um 2, 4 Prozent des Volumens nach einem Rücgang von 1, 2 Prozent im Vorjahr.
Das größte Sorgenkind ist die Entwicklung der Staatsanleihen durch die Euro - Krise. Die nicht realisierten Verluste aus Staatsanleihen betrugen 2010 2, 25 Milliarden Euro. Es handelt sich um einen Buchverlust, entstanden aus der Differenz mzwischen Markt- und Buchwert.
Die unrealisierten Gewinne aus Staatsanleihen beliefen sich 2010 auf 4, 34 Milliarden Euro

Allianz SE Allianz Global Investors: Commerzbank rüstet sich für neue Kapitalregeln

Nach Angaben der Bank wandelten Investoren 61, 3 Prozent von zwei alten Nachranganleihen in eine neue, auch nach Basel III eigenkapitalfäige mit einem Kupon von 6, 375 Prozent ausgestattete Anleihe mit einer Laufzeit von 8 Jahren und einem Volumen von 1, 25 Milliarden Euro um. Diese Anleihe hat einen niedrigeren Kupon als die in der Vorwoche platzierte, zehnjährige Nachranganleihe mit einem Kupon von 7, 75 Prozent. Die Bank spart bei der mjährlichen Zinszahlung 17, 2 Millionen Euro. Mit der neuen Anleihe stärkt die Bank ihre Kapitaldecke für die neuen Eigenkapitalregeln für Banken (Basel III).

DAX Entwicklung

Der DAX hat in den vergangenen vier Wochen einen Verlust von 10, 27 Prozent erlitten. Auf die Sicht von 12 Monaten ist ein Gewinn von 10, 85 Prozent prognostiziert.
Die Deutsche Bank hat in den vergangenen vier Wochen einen Kursverlust von 16 Prozent erlitten und die Allianz einen Kursverlust von 13 Prozent.
SAP hat in den vergangenen vier Wochen einen Kursverlust von 7, 8 Prozent erlitten.

Mittagspause und Sonnenschein

Mittagspause und Sonnenschein davon träumt jeder Arbeitnehmer. Deshalb wünsche ich meinen Leserinnen und Lesern eine angenehme Mittagspause mit viel Sonnenschein.

Montag, 21. März 2011

Tagebuch vom 21.03.11

Mein Beitrag fällt nur mkurz aus. Ich habe beim Arzt mein Rezept abgeholt und mich gesz gequatscht. Dabei habe ich einige Gläser Wein zu vielt getrunken. Vor meinem Computer bin ich eingeschlafen, Jetzt gehe ich wirklich schlafen. Morgen werde ich dann in aller Frische posten.

Tagebuch vom 21.03.11

Ich bitte um Entscguldigung, wenn ich heute nicht poste. Ich habe bei meinem Hausarzt ein Rezept abgeholt und habe dann zu Abend gegessen. Dabei habe ich ordentlich Rotwein getrunken, so dass ich nicht mehr gefehker frei schreiben kann. Deshalb werde ich erst morgen dieder Tagebuch scheiben und meine Nachtgedanken fortfühtren.

Allianz SE: Diekmann bleibt Vorstandsvorsitzender

Der Aufsichtsrat der Allianz SE hat den Vertrag mit Michael Diekmann bis 2014 verlängert. Diekmann ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender. Für das Geschäftsjahr 2010 hat er das drittbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte präsentiert.

Deutsche Bank und LGT

Die Deutsche Bank verhandelt mit der Liechtensteiner Fürstenbank (LGT) über den Verkauf der BHF - Bank. Die Deutsche Bank strebt den Verkauf der gesamten Bank an. Die LGT will nur das Geschäft mit vermögenden Kunden und Teile des Firmenkundengeschäfts kaufen. Die Deutsche Bank will notfalls den Kapitalmarktbereich integrieren. Die Verhandlungen sollen enweder im März oder April 2011 abgeschlossen sein.

Allianz SE Allianz Global Investors: Commerzbank prüft Turmverkauf

Die Dresdner Bank, früher bei Allianz SE beteiligt, ist nach ihrem Verkauf an die Commerzbank eine Beteiligung der Allianz Global Investors AG. Den früheren Firmensitz der Dresdner Bank, den Silberturm in Frankfurt, nutzt die Commerzbank nicht und hat ihn an die Deutsche Bahn AG langjährig vermietet. Die Commerzbank soll nach unbestätigten Berichten aus Finanzkreisen den Verkauf prüfen.

Deutsche Bank und Leo Kirch: Gericht läst Anklage gegen Rolf. - Ernst Breuer zu

Nach der Insolvenz seines Unternehmens streitet der Unternehmer Leo Kirch mit der Deutschen Bank wegen Schadensersatz. Kirch wirft der Bank vor, Rolf - Ernst Breuer habe als früherer Chef der Deutschen Bank in einem Interview seine finanzielle Lage falsch dargestellt. Deshalb habe er wegen des Verlustes seiner Kreditwürdigkeit Insolvenz anmelden müssen.
In einem Schadensersatzprozess vor dem Oberlandesgericht München habe Breuer als Zeuge ausgesagt, er habe keine Kenntnis über die Darlehen von Kirch bei seiner Bank gehabt. Seine in dem Interview wieder gegebenen Zweifel an der Kreditwürdigkeit würden ausschließlich auf Medienberichten beruhen.
Das Landgericht München I hat jetzt die bereits im November 2009 erhobene Anklage wegen Prozessbetrugs zugelassen. Die Staatsanwaltschaft wirft Breuer vor, in dem vorgenannten Prozess vor dem Oberlandesgericht München die Unwahrheit gesagt zu haben.
Sollte das Landgericht München I der Anklage folgen, hätte das präjudizielle Auswirkung auf den Fortgang des Schadensersatzprozesses.

Guter Start in die Woche

Bei sonnigem Wetter macht es Laune, allen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die beginnende Woche zu wünschen. Am Mittwoch findet meine Operation am grauen Star statt, am Freitag muss ich in die Fußambulanz der Uniklinik und am Samstag unterzeichnen die neuen Mieter ihren Mietvertrag. 
Ich poste gewohnt weiter.

Sonntag, 20. März 2011

Nachtgedanken

Eine schöne Flasche Chianti ist etwas Feines, besonders wenn ich dazu Jazz und andere Untergaltungsmusik hören kann. Heute war es ein Chianti Classico Castello Meleto Jahrgang 2003. Ich habe dem Betreiber, einer alteingesessenen schweizer Weinkellerei, Geld zur Verfügung gestellt, damit sie qualitätsvolle Weine herstellen kann. Gleichzeitig habe ich für zehn Jahre das Recht erworben,verbilligt Weine, Prosecco und Grappa zu beziehen. Außerdem kann ich, wenn es mich interessiert, dort meinen Urlaub verbringen.
Heute höre ich hauptsächlich Chansons, daneben Charlie Parker, das Orchester Mantovani, Don Mac Lean, Domenico Modugno, Adriano Celantano, Freddy Quinn und Iwan Rebroff. In der Vielfalt liegt die Freude.
Ich freue mich darauf, in absehbarer Zeit wieder meine Terrasse nutzen zu können. Dazu werde ich mir jetzt entsprechende Beleuchtung bestellen.