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Dienstag, 22. März 2011

Tagebuch vom 22.03.11

Nachdem ich gestern nur kurz in meinem Tagebuch schreiben konnte, weil ich im Nikolausgrill einige Bekannte getroffen habe und relativ spät nach Hause gekommen bin, habe ich heute mehr Zeit für mein Tagebuch.
Der Tag war sehr produktiv, obwohl ich später als gewohnt aufgestanden bin. Nach einem guten Frühstück habe ich zunächst gepostet. Ich habe über eine in der letzten Woiche begebene Anleihe der Commerzbank berichtet, die die Eigenkapitalbestimmungen von Basel III berücksichtigt und den Tausch von zwei Altanleihen der Commerzbank bewirkt hat. Der Zinskupon der neuen Anleihe ist niedriger als der einer in der Woche vom 07. - 11.03.11 begebenen Anleihe. so dass die Commerzbank weniger Zinsen auszahlen muss. Danach habe ich die mich interessierenden Aktien im DAX bewertet. Abschließend habe ich zum am Freitag, den 18.03.11, veröffentlichten Geschäftsbericht 2010 der Allianz SE gepostet.
In den Tageszeitungen standen Wirtschaftsmeldungen, zu denen ich morgen posten werde, sofern meine Augenoperation ein Posten zulässt.
Dann habe ich einen Verkaufsvertrag meiner Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds, CFB Nr. 150, unterzeichnet. Es fehlt nur noch die Beglaubigung meines Steuerberaters nach dem Geldwäschegesetz. Dazu habe ich mit ihm telefoniert und werde ihm die erforderlichen Unterlagen vor meinem Operationstermin bringen.
Anschließend habe ich dringende Einkäufe erledigt.
Nach dem Abendessen habe ich eine österreichische Wochenschau von 1939 auf DVD gesehen. Dazu werde ich morgen schreiben, weil ich noch nichts zu der gestern gesehenen Wochenschau von 1938 geschrieben habe.
Die Wochenschau von 1938 war sehenswert, weil im Mäez der Anschluss der Republik Österreich an das Deutsche Reich nerfolgt ist. Außerdem kam es zur Münchener Konferenz wegen der Sudetenkrise.
Vereinigung der Republik Österreich mit dem Deutschen Reich vollzog sich zunächst gegen den Widerstand Österreichs, weil Bundeskanzler Schuschnig darüber eine Volksabstimmung wünschte. Diese setzte er ab, nachdem er erkannte, dass bei einem Widerstand Österreichs keine Hilfe aus Großbritannien und Frankreich zu erwarten war. Seine Rede im Februar 1938, in der er sich leidenschaftlich dem Ansinnen des Deutschen Reiches nach einem Anschluss widersetzte, war ein Höhepunkt der Wochenschau. Der Auftritt Hitlers in Wien nach dem Anschluss war pathetisch und appellierte an das Gefühl. Die Volksabstimmung nach dem Anschluss erhielt in der Wochenschau viel Aufmerksamkeit. Interessant war, dass ein Propagandafilm zur Volksabstimmung zu sehen war, in dem subtil dem Zuschauer die zu treffende Wahlentscheidung, für den Anschluss zu stimmen, suggeriert wurde. Es folgten Stimmungsbilder aus Österreich.
Die Münchener Konferenz anlässlich der Sudetenkrise kam in der österreichischen Wochenschau themenbedingt geringfügig zur Sprache.
Diese Wochensch war besonders informativ, weil eine kurze wissenschaftliche Einleitung den zu behandelnden Zeitraum gut umriss, so dass man die Beiträge in der Wochenschau im historischen Zusammenhang klar verstand.

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