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Sonntag, 30. Juni 2013

Gewinner und Verlierer vom 28.06.13

Es folgen zunächst auf Jahressicht die Gewinner und Verlierer aus DAX, MDAX und SMI. Daran schließt sich eine Quartalsübersicht für das zweite Quartal 2013 für den DAX an.
Die Gewinner im DAX sind:
  1. Adidas + 23, 61 %
  2. Continental + 17, 14 %
  3. Merck + 16, 81 %
  4. Henkel + 16, 07 %
  5. Deutsche Post + 15, 40 %.
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste geändert. Bayer ist ausgeschieden. Dafür ist Continental hereingekommen.
Die Platzierung innerhalb der Liste hat sich geändert. Adidas nimmt die Spitzenposition ein, gefolgt von Continental. Merck ist von der Spitzenposition in der Vorwoche auf Platz drei zurückgefallen. Henkel - letzte Woche auf Platz drei - befindet sich aktuell auf Platz vier. Den fünften Platz besetzt Deutsche Post - letzte Woche auf Platz vier.
Die Verlierer im DAX sind:
  1. Commerzbank - 37, 40 %
  2. Lanxess - 29, 56 %
  3. RWE - 21, 20 %
  4. K + S - 18, 15 %
  5. ThyssenKrupp - 14, 71 %.
Die Zusammensetzung der Liste hat sich nicht geändert. ThyssenKrupp und K + S haben die Plätze getauscht.
Die Gewinner im MDAX sind:
  1. Pro7Sat1 + 55, 52 %
  2. Kabel Deutschland + 49, 04 %
  3. EADS + 40, 63 %
  4. Dürr + 39, 12 %
  5. Stada Arzneimittel + 34, 06 %
Weder die Zusammensetzung der Liste noch die Platzierung innerhalb der Liste haben sich geändert.
Die Verlierer im MDAX sind:
  1. Salzgitter - 36, 09 %
  2. Südzucker - 23, 38 %
  3. Aurubis - 22, 59 %
  4. SGL Carbon - 18, 56 %
  5. Gerry Weber - 11, 65 %.
Weder die Zusammensetzung der Liste noch die Platzierung innerhalb der Liste haben sich geändert.
Die Gewinner im SMI sind:
  1. Richemont + 65, 84 %
  2. Credit Suisse + 58, 18 %
  3. Actelion + 50, 24 %
  4. UBS 49, 91 %
  5. Roche GS + 43, 89 %.
Im Vergleich zur Vorwoche haben sich weder die Zusammensetzung der Liste noch die Platzierung innerhalb der Liste geändert.
Die Verlierer im SMI sind:
  1. Swisscom + 8, 23 %
  2. Transocean + 9, 67 %
  3. Nestlé + 10, 63 %
  4. Julius Bär + 11, 62 %
  5. SGS + 16, 89 %.
Im Vergleich zur Vorwoche haben sich die Zusammensetzung der Liste und die Platzierung innerhalb der Liste geändert. Zurich Insurance ist ausgeschieden. Dafür ist Roche GS hereingekommen. SGS belegt aktuell den fünften Platz, den in der Vorwoche Zurich Insurance eingenommen hat.
Die Gewinner des zweiten Quartals 2013 im DAX sind:
  1. Adidas
  2. Henkel
  3. Merck
  4. Heidelberg Cement
  5. Deutsche Post.
Im Vergleich zum ersten Quartal 2013 hat sich die Zusammensetzung der Liste geändert. Commerzbank, Deutsche Bank und Infineon sind ausgeschieden. Dafür ist Deutsche Post hereingekommen.
Die Verlierer des zweiten Quartals im DAX sind:
  1. Lanxess 
  2. ThyssenKrupp
  3. Commerzbank
  4. RWE
  5. K + S
Im Vergleich zum ersten Quartal hat sich die Zusammensetzung der Liste geändert. BMW, Deutsche Telekom, E.ON, FMC, Siemens und Volkswagen sind ausgeschieden. Dafür sind Commerzbank und ThyssenKrupp hereingekommen.

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 28.06.13

Am Freitag, dem 28.06.13, gingen überwiegend die Aktienkurse an den Börsen zurück. Am letzten Handelstag des zweiten Quartals 2013 wollten die Anleger Gewinne mitnehmen. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland fielen im Mai 2013 höher als erwartet aus. Der Auftragseingang in der für die Konjunktur wichtigen Maschinenbaubranche lag im Mai fünf Prozent unter dem des Mai 2012. Gleichzeitig beschleunigte sich der Anstieg der Preise wieder.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 4 % auf 7959 Punkte. Commerzbank verteuerte sich, nachdem sie einen Käufer für ihr Immobilien - Spezialfondsgeschäft präsentiert hatte. ThyssenKrupp konnte zulegen, weil sich die RAG - Stiftung nach einem Pressebericht ernsthaft einen Einstieg bei ThyssenKrupp überlege, wenn das Land Nordrhein - Westfalen oder der Konzern sie dazu auffordern würde. Da die Krupp - Stiftung bei einer Kapitalerhöhung wahrscheinlich nicht mitziehen könnte, verlöre sie ihre Sperrminorität. Gemeinsam könnten Krupp - Stiftung und RAG einen höheren Stimmenanteil erreichen als die Krupp - Stiftung bis jetzt. SAP verbilligte sich.
Der MDAX verringerte sich 0, 7 % auf 13706 Punkte. Fraport verteuerte sich. SGL Carbon ging deutlich zurück, nachdem das Unternehmen seine Prognose für 2013 erneut gesenkt hatte. 
Die übrigen europäischen Börsen tendierten uneinheitlich:
  1. SMI in Zürich + 0, 12 % auf 7681 Punkte
  2. ATX in Wien - 0, 88 % auf 2224 Punkte
  3. CAC 40 in Paris 0, 56 % auf 3741 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 22 % auf 6230 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten gingen zurück:
  1. Dow Jones in New York - 0, 44 % auf 14959 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 25 % auf 1609 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 05 % auf 3400 Punkte.
Die Börsen in Asien legten zu:
  1. Nikkei 225 in Tokio + 3, 51 % auf 13677 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 1, 78 % auf 20803 Punkte.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3067 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3080 Dollar
  3. 1 Euro = 129, 390 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2338 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 75 %
  2. Frankreich 2, 37 %
  3. Großbritannien 2, 46 %
  4. Japan 0, 85 %
  5. Schweiz 1, 01 %
  6. USA 2, 5 %
Der Bund Future stand bei 141, 45 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. ThyssenKrupp + 3, 2 %
  2. Commerzbank + 1, 5 %
  3. Swatch + 0, 98 %
  4. Nestlé + 0, 32 %
  5. FMC + 0, 1 %
  6. Allianz SE - 0, 1 %
  7. Roche GS - 0, 55 %
  8. LEONI NA - 0, 6 %
  9. Adidas - 0, 8 %
  10. Deutsche Bank - 3, 0 %
  11. SAP - 3, 0 %.

Samstag, 29. Juni 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 27.06.13

Am Donnerstag, dem 27.06.13, stiegen die Aktienkurse an den Börsen. Die Stimmung unter den Börsianern war gut. Die Probleme des chinesischen Finanzsektors scheinen vergessen zu sein. Gute Nachrichten kamen aus den Vereinigten Staaten. Die Einkommen der Privathaushalte nehmen stärker zu als erwartet. Die Zahl der Hausverkäufe erhöht sich. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fällt. Der Goldpreis hat seit Anfang der am 17.06.13 beginnenden Woche bis jetzt 12 % verloren und erreicht den niedrigsten Stand seit Mitte 2010. Die Arbeitslosenzahl in Deutschland ist überraschend gesunken.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 6 % auf 7990 Punkte. Adidas verteuerte sich, weil Barclays die auf "Übergewichten" hochstufte. Continental legte nach positiven Kommentaren von Analysten zu. Merck stieg überdurchschnittlich. Der Grund war, dass der Vorstand am Mittwoch, dem 26.06.13, seine Absicht bestärkte, im Geschäft mit Flüssigkristallen seine weltweite Führungsposition zu verteidigen. Eine negative Studie von JP Morgan sorgte für einen Rückgang der Kurse von BASF und Lanxess. Die EU - Finanzminister einigten sich auf Regeln für die Rettung oder Schließung von Krisenbanken. Diese Einigung ließ die Kurse von Commerzbank und Deutsche Bank sinken.
Der MDAX stieg 1, 1 % auf 13805 Punkte. Sky Deutschland verteuerte sich.
Die übrigen europäischen Börsen erhöhten sich:
  1. SMI in Zürich + 2, 01 % auf 7705 Punkte
  2. ATX in Wien + 0, 73 % auf 2244 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 1, 37 % auf 3777 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 1, 71 % auf 6271 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien legten zu:
  1. Dow Jones in New York + 1, 03 % auf 15064 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 94 % auf 1618 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 96 % auf 3409 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio + 2, 96 % auf 13214 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong + 0, 5 % auf 20440 Punkte.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3022 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3032 Dollar
  3. 1 Euro = 127, 930 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2326 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 71 %
  2. Frankreich 2, 29 %
  3. Großbritannien 2, 41 %
  4. Japan 0, 84 %
  5. Schweiz 1, 03 %
  6. USA 2, 51 %.
Der Bund Future stand bei 141, 40 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Roche GS + 3, 95 %
  2. Adidas + 3, 3 %
  3. ThyssenKrupp + 2, 2 %
  4. Allianz SE + 1, 8 %
  5. Nestlé + 1, 56 %
  6. FMC + 1, 5 %
  7. Swatch + 1, 48 %
  8. SAP + 1, 1 %
  9. LEONI NA + 0, 5 %
  10. Deutsche Bank - 1, 6 %
  11. Commerzbank - 4, 4 %

Donnerstag, 27. Juni 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 26.06.13

Am Mittwoch, dem 26.06.13, stiegen fast alle Aktienkurse an den Börsen. Gute Nachrichten sorgten für eine positive Stimmung der Börsianer. Nach der Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK erreichte der Index des deutschen Verbrauchervertrauens 6, 8  und fiel besser als erwartet aus. Damit dürfte der private Konsum eine Stütze der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage bleiben. Der Präsident der EZB Draghi sprach vor der französischen Nationalversammlung und erklärte, die Geldpolitik der EZB werde auf absehbare Zeit entgegenkommend bleiben. In China zeigten sich die Börsen von den hohen Kursverlusten der Vortage erholt. Grund dafür war die Zusicherung der chinesischen Nationalbank, die Zinsen am Geldmarkt "auf ein vernünftiges Niveau" zu bringen. Mit dieser Zusicherung dämpfte die People's Bank of China die Furcht vor einem Liquiditätsengpass im Bankensystem mit negativen Folgewirkungen für die zweitgrößte Volkswirtschaft. Wegen der momentanen Beruhigung greifen die Anleger wieder zu Aktien. 
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 1, 7 % auf 7941 Punkte. Deutsche Post verteuerte sich. Das Unternehmen will bis Ende 2014 20.000 neue Paketannahmestellen schaffen und mit dieser Maßnahme seine Marktposition ausbauen. Infineon legte zu nach positiv gewerteten Aussagen des Vorstands im Rahmen einer Konferenz von Analysten. Dazu trugen auch Aussagen von Toshiba bei, über eine höhere Produktion von Speicherchips nachzudenken. RWE verstärkte sich, nachdem Credit Suisse die Aktie hochgestuft hatte. SAP profitierte von einem TV - Interview von Bill McDermott. Darin hatte er unter anderem gesagt, dass das Geschäft mit Dienstleistungen rund um die Datenwolke ("Cloud") in Europa dreistellig wachse. Commerzbank verbilligte sich nach Spekulation über Probleme, von dem unerwünschten Berg an Schiffskrediten herunterzukommen. Angeblich will BNP Parisbas eine Tochterbank der Commerzbank übernehmen. Beide Unternehmen kommentierten die Meldung nicht. Lanxess gab nach.
Der MDAX stieg 1, 2 % auf 13650 Punkte. Nach dem Rücktritt des Vorsitzenden des Vorstands Kottmann und des Chefaufsehers von Freyend verteuerte sich GSW Immobilien. Südzucker verbilligte sich.
Die übrigen europäischen Börsen legten zu:
  1. SMI in Zürich + 2, 11 % auf 7554 Punkte
  2. ATX in Wien + 1, 7 % auf 2228 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 2, 01 % auf 3723 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 1, 11 % auf 6170 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten stiegen:
  1. Dow Jones in New York + 0, 77 % auf 14874 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 74 % auf 1600 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 86 % auf 3377 Punkte.
Die Börsen in Asien tendierten uneinheitlich:
  1. Nikkei 225 in Tokio - 1, 04 % auf 12834 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 2, 43 % auf 20339 Punkte.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3021 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3024 Dollar
  3. 1 Euro = 127, 330 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2262 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 75 %
  2. Frankreich 2, 37 %
  3. Großbritannien 2, 44 %
  4. Japan 0, 87 %
  5. Schweiz 1, 08 %
  6. USA 2, 54 %.
Der Bund Future stand bei 141 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. SAP + 4, 6 %
  2. Roche GS + 3, 56 %
  3. Deutsche Bank + 2, 4 %
  4. Swatch + 2, 36 %
  5. Allianz SE + 2, 2 %
  6. LEONI NA + 1, 8 %
  7. Nestlé + 1, 33 %
  8. Adidas + 1, 2 %
  9. FMC - 0, 3 %
  10. ThyssenKrupp - 1, 9 %
  11. Commerzbank - 2, 1 %

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 25.06.13

Am Dienstag, dem 25.06.13, stiegen bis auf eine Ausnahme die Aktienkurse an den Börsen. Unterschiedliche Nachrichten bestimmten das Kursgeschehen. Die Furcht vor einer Finanzkrise in China ebbte ab. Nach einer Erklärung der chinesischen Notenbank seien die Liquiditätsschwierigkeiten chinesischer Banken "beherrschbar". Die Situation sei nicht mit der Lage nach der Pleite von Lehman Brothers vor knapp fünf Jahren vergleichbar. Aus den Vereinigten Staaten kamen verschiedene Nachrichten. Das Verbrauchervertrauen von Mai auf Juni 2013 um 7, 1 Punkte auf 81, 4 Punkte, ein Stand wie zuletzt Anfang 2008. Die Erwartungen waren damit übertroffen. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der verkauften neuen Häuser im Mai deutlich stärker. Im Vergleich zum Vormonat stieg sie 2, 1 % auf 476.000 Häuser. Man hatte mit einem Anstieg von 1, 3 % gerechnet. Die guten Daten der Konjunktur können die Fed bestärken, die Ankäufe von Staatsanleihen zu drosseln. Diese Aussicht wirkte sich nicht auf die Kurse aus.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 1, 5 % auf 7811 Punkte. Automobilwerte wie BMW, Daimler und Volkswagen verteuerten sich. BMW verzichtet wie Daimler 2013 auf Werksferien. Eine positive Studie von Credit Suisse ließ den Kurs von Adidas steigen. SAP legte zu nach dem Pakt zwischen Microsoft und Oracle für Cloud - Angebote. Beiersdorf, FMC, Fresenius, E.ON und RWE gewannen leicht.
Der MDAX stieg 1, 7 % auf 13488 Punkte. Dürr, Gildemeister und LEONI NA verteuerten sich. SGL Carbon und Südzucker gaben nach.
Die übrigen europäischen Börsen erhöhten sich:
  1. SMI in Zürich + 1, 91 % auf 7388 Punkte
  2. ATX in Wien + 0, 88 % auf 2190 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 1, 48 % auf 3648 Punkte.
  4. FTSE 100 in London + 1, 28 % auf 6106 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien tendierten überwiegend freundlich:
  1. Dow Jones in New York + 0, 68 % auf 14760 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 75 % auf 1585 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 57 % auf 3340 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio - 0, 72 % auf 12969 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong + 0, 21 % auf 19856 Punkte.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3129 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3082 Dollar
  3. 1 Euro = 127, 790 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2268 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 79 %
  2. Frankreich 2, 43 %
  3. Großbritannien 2, 49 %
  4. Japan 0, 86 %
  5. Schweiz 1, 10 %
  6. USA 2, 58 %
Der Bund Future stand bei 140, 50 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI NA + 7, 5 %
  2. Adidas + 4, 0 %
  3. ThyssenKrupp + 2, 5 %
  4. Swatch + 2, 20 %
  5. Roche GS + 1, 49 %
  6. Allianz SE + 1, 3 %
  7. Deutsche Bank + 1, 3 %
  8. Nestlé + 1, 26 %
  9. FMC + 0, 9 %
  10. SAP + 0, 8 %
  11. Commerzbank - 1, 1 %

Dienstag, 25. Juni 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 24.06.13

Am Montag, dem 24.06.13, gaben die Aktienkurse an den Börsen nach. Nach einer Erklärung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sei der Höhepunkt der Finanz- und Schuldenkrise überwunden. Doch nun rücken Probleme im Finanzsektor Chinas in den Blickpunkte. Sie sorgten für einen erneuten Einbruch der Börsen, besonders in Japan und China. Anleger sollen Geld aus China abziehen, nachdem der Notenbankpräsident der Vereinigten Staaten Bernanke in einer Konfusion stiftenden Erklärung am Mittwochabend, dem 22.06.13, das bevorstehende Ende der expansiven Geldpolitik angedeutet hatte. Bei einem Abzug drohen chinesischen Banken hohe Verluste. Die Börsen in Tokio und insbesondere in Shanghai fielen. Allein die Börse in Shanghai erlitt einen Tagesverlust von 5, 3 Prozent, den höchsten Verlust seit Jahren. Die chinesischen Geldmarktzinsen stiegen. Die chinesische Zentralbank forderte am Monat die Kreditinstitute auf, die Steuerung der Liquidität zu verbessern. Der vom Ifo  - Institut veröffentlichte deutsche Geschäftsklima - Index erreichte 105, 9 Punkte. Diese positive Nachricht beeindruckte die Anleger nicht.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 1, 2 % auf 7692 Punkte. Allianz verteuerte sich. Eine mögliche Herabsetzung des Garantiezinses für Lebensversicherungen würde die Versicherungen entlasten. Dieser Aspekt kam Allianz zu gute. Daimer stieg ebenfalls. Der Konzern will in den Sommermonaten auf Werksferien verzichten, ein Signal für eine entsprechend positive Auftragslage. Die meisten Werte gingen zurück.
Der MDAX verlor 2, 3 % aud 13263 Punkte. Nach einem erhöhten Übernahmeangebot von Vodafone verteuerte sich Kabel Deutschland. Auch SGL Carbon legte zu. LEG Immobilien, neu an Stelle von HHLA in den MDAX aufgenommen, verbilligte sich. Dürr, in China stark engagiert, ging wegen der Turbulenzen im chinesischen Finanzsektor zurück. 
Die übrigen europäischen Börsen gingen zurück:
  1. SMI in Zürich - 1, 73 % auf 7293 Punkte
  2. ATX in Wien - 4, 7 % auf 2176 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 1, 24 % auf 3613 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 1, 22 % auf 6041 Punkte
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien fielen:
  1. Dow Jones in New York - 1, 23 % auf 14618 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 1, 41 % auf 1570 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 1, 29 % auf 3314 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio - 1, 26 % auf 13063 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong - 1, 91 % auf 19814 Punkte
Am Montag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3106 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3086 Dollar
  3. 1 Euro = 128, 540 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2241 Franken
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 83 %
  2. Frankreich 2, 45 %
  3. Großbritannien 2, 56 %
  4. Japan 0, 88 %
  5. Schweiz 0, 96 %
  6. USA 2, 61 %
Der Bund Future stand bei 140, 27 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Allianz SE + 1, 1%
  2. Swatch - 0, 77 %
  3. FMC - 1, 1 %
  4. SAP - 1, 2 %
  5. Nestlé - 1, 24 %
  6. ThyssenKrupp - 1, 8 %
  7. Roche GS - 1, 82 %
  8. Commerzbank - 1, 9 %
  9. Adidas - 2, 0 %
  10. Deutsche Bank - 2, 1 %
  11. LEONI NA - 3, 0 %

Sonntag, 23. Juni 2013

Gewinner und Verlierer vom 21.06.13

Es folgen die Gewinner und Verlierer vom 21.06.13 aus DAX, MDAX und SMI.
Die Gewinner im DAX sind:
  1. Merck + 20, 55 %
  2. Adidas + 17, 99 %
  3. Henkel + 15, 64 %
  4. Deutsche Post + 14, 05 %
  5. Bayer + 10, 86 %
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste geändert. HeidelbergCement ist ausgeschieden. Dafür ist Bayer hereingekommen. Für das Ausscheiden von HeidelbergCement sind wohl dei hohen Energiekosten verantwortlich.
Trotz eines prozentualen Rückganges konnte Merck seine Spitzenposition halten. Auch die nachfolgenden Werte Adidas und Henkel gingen prozentual zurück. Bei einem prozentualen Rückgang rückte Deutsche Post auf den vierten Rang vor.
Die Verlierer im DAX sind:
  1. Commerzbank - 32, 07 %
  2. Lanxess - 24, 03 %
  3. RWE - 21, 96 %
  4. ThyssenKrupp - 18, 31 %
  5. K + S - 17, 11.
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste nicht geändert. Commerzbank führt die Liste der Verlierer weiter an. Auf den folgenden Plätzen gab es keine Änderungen.
Die Gewinner im MDAX sind:
  1. Pro7Sat1 + 51, 39 %
  2. Kabel Deutschland + 49, 49 %
  3. EADS + 38, 48 %
  4. Dürr + 37, 57 %
  5. Stada Arzneimittel + 30, 29 %
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste geändert. LEONI NA ist ausgeschieden. Dafür ist Stada Arzneimittel hereingekommen. Wegen der Absatzprobleme der Autoindustrie ist der Zulieferer LEONI NA betroffen. Sein Kurs reichte nicht mehr für eine Platzierung.
Die Reihenfolge der Liste hat sich durch das Ausscheiden von LEONI NA geändert. Spitzenreiter ist nach wie vor Pro7Sat1, gefolgt von Kabel Deutschland, EADS und Dürr. Auf dem fünften Platz stand in der Vorwoche LEONI NA, jetzt befindet sich dort Stada Arzneimittel.
Die Verlierer  im MDAX sind:
  1. Salzgitter - 33, 72 %
  2. Südzucker - 17, 34 %
  3. Aurubis - 15, 95 %
  4. SGL Carbon - 14, 83 %
  5. Gerry Weber - 14, 08 %
Im Vergleich zur Vorwoche haben sich die Zusammensetzung und die Reihenfolge der Liste nicht geändert. Lediglich die prozentualen Verluste haben sich verändert.
Die Gewinner im SMI sind:
  1. Richemont + 48, 24 %
  2. Credit Suisse + 44, 03 %
  3. Actelion + 40, 71 %
  4. UBS + 39, 68 %
  5. Roche GS + 36, 40 %.
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste geändert. Swatch ist ausgeschieden. Dafür ist Roche hereingekommen.
Richemont hat an Stelle von Credit Suisse die Spitzenposition eingenommen. Credit Suisse ist an die Stelle von Richemont auf den zweiten Platz gerückt. Actelion blieb auf Platz drei. UBS rückte auf den vierten Platz vor. Den Platz von UBS nahm Roche GS ein.
Die Verlierer im SMI sind:
  1. Transocean + 7, 14 %
  2. Swisscom + 7, 47 %
  3. Julius Bär + 9, 39 %
  4. Nestlé + 11, 07 
  5. Zurich Insurance + 12, 55 %
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste geändert. Syngenta ist ausgeschieden. Dafür ist Zurich Insurance hereingekommen.
Transocean hat von Swisscom die Führungsposition übernommen. Dafür nimmt Swisscom den zweiten Platz ein, den in der Vorwoche Nestlé hatte. Julius Bär - in der Vorwoche auf dem vierten Platz - ist jetzt Dritter. Nestlé - in der Vorwoche Zweiter - ist jetzt Vierter, weil die Aktie prozentual zulegen konnte. Den fünften Platz, den in der Vorwoche Syngenta hatte, nimmt jetzt Zurich Insurance ein.

Samstag, 22. Juni 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 21.06.13

Am Freitag, dem 21.06.13, gingen überwiegend die Aktienkurse an den Börsen zurück. Die Ausführungen des Chefs der Fed Bernanke wirkten immer noch nach. Der Goldpreis fiel auf den niedrigsten Stand seit Herbst 2010. Der Dollar erstarkte gegenüber dem Euro. Die Renditen stiegen. Die Börsen der Schwellenländer verloren. In Europa wirkte sich an den Börsen aus, dass die griechische Koalition zerbrochen ist. Die chinesische Zentralbank soll den mit Liquiditätsproblemen kämpfenden Banken acht Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt haben. Als Folge konnte der Nikkei 225 in Tokio zulegen. Verwirrung entstand jedoch später, als die Bank of China dementieren musste, zeitweise insolvent gewesen zu sein.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 1, 8 % auf 7789 Punkte, den tiefsten Stand seit April 2013. Bayer verteuerte sich, weil Goldman Sachs die Aktie von <Neutral< auf <Kaufen< hochstufte. Auch Deutsche Bank legte zu, während die südeuropäischen Banken wie Generali und Santander überdurchschnittlich verloren. Trotz optimistischer Kommentare durch Analysten verbilligte sich Allianz. BMW, Commerzbank und Daimler gaben nach. Infineon belasteten Gewinnmitnahmen. Eine Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs drückte Merck ins Minus. Die enttäuschende Umsatzentwicklung bei Oracle sorgte bei SAP für einen Kursrückgang.
Der MDAX verlor 1, 4 % auf 13578 Punkte. Aurubis, Gerry Weber, GSW Immobilien und Südzucker verteuerten sich. Sky Deutschland gab nach.
Die übrigen europäischen Börsen gingen zurück:
  1. SMI in Zürich - 0, 55 % auf 7456 Punkte
  2. ATX in Wien - 0, 74 % auf 2303 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 37 % auf 3685 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 25 % auf 6144 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien tendierten uneinheitlich:
  1. Dow Jones in New York + 0, 28 % auf 14800 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 13 % auf 1590 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 38 % auf 3352
  4. Nikkei 225 in Tokio + 1, 66 % auf 13230 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong - 0, 9 % auf 20200 Punkte
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3214 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3180 Dollar
  3. 1 Euro = 128, 060 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2257 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 68 %
  2. Frankreich 2, 27 %
  3. Großbritannien 2, 29 %
  4. Japan 0, 87 %
  5. Schweiz 0, 92 %
  6. USA 2, 42 %
Der Bund Future stand bei 141, 47 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI NA + 1, 3 % 
  2. FMC + 1, 2 %
  3. Adidas + 1, 0 %
  4. ThyssenKrupp + 0, 6 %
  5. Deutsche Bank + - 0 %
  6. Nestlé + - 0 %
  7. Roche GS - 0, 68 %
  8. Allianz SE - 0, 8 %
  9. Commerzbank - 2, 1 %
  10. SAP - 2, 5 %
  11. Swatch - 2, 8 %

Freitag, 21. Juni 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 20.06.13

Am Donnerstag, dem 20.06.13, fielen die Aktienkurse an den Börsen. Es handelte sich um den Bernanke Blues. Nach ihrer Sitzung vom 19.06.13 äußerte sich der Chef der amerikanischen Notenbank Fed Bernanke zu dem Ergebnis der Sitzung so, dass die Fed noch an der Nullzinspolitik und dem 85 Milliarden schweren Anleihenkaufprogramm festhalten wird. Er machte allerdings deutlicher als im Mai 2013 klar, dass die Notenbank auch eine zeitweilige Ausweitung der Anleihenkäufe beschließen könne, falls das notwendig sein sollte. Er verdeutlichte aber auch, dass bei einer Fortsetzung der Konjunkturentwicklung eine Drosselung der Käufe von Anleihen im Verlauf dieses Jahres begonnen werden könnte. Ein Ende der Anleihenkäufe und Hypothekenpapiere sei dann Mitte 2014 vorstellbar, da die Fed vor allem eine deutliche Verbesserung der Arbeitslosenquote erwarte. Ende 2014 könnte der Zielwert von 6, 5 % erreicht sein, ab dem eine Erhöhung der Zinssätze zu erwägen sei. Es sei allerdings nicht mit einer automatischen Erhöhung der Zinsen zu erreichen. Für den Markt war trotz der ausgewogenen Stellungnahme ausschlaggebend, dass noch 2013 mit einer Drosselung der Käufe von Anleihen gerechnet werden könne. Die Aktienmärkte gingen in die Knie. Es handelt sich um eine übertriebene Reaktion, weil sich die Fed flexible situationsangemessene Reaktionen vorbehalten hat. Neben den Ausführungen des Chefs der Fed belasteten die Märkte schwache Konjunkturdaten aus China. Der HSBC - Einkaufsmanagerindex für den Industriesektor fiel von 49, 32 Punkten  im Mai auf 48, 3 Punkte im Juni. Die damit angezeigte Nachfrageschwäche betrifft die Rohstoffpreise. Unbeachtet blieb, dass sich die Stimmung in Europa aufhellt. Der europäische Einkaufsmanager - Index erreichte den höchsten Stand seit 15 Monaten. Das Geschäftsklima in der Region Philadelphia hellte sich im Juni überraschend auf.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 3, 3 % auf 7928 Punkte und erreichte den tiefsten Stand seit Anfang Mai. FMC verteuerte sich. BMW, Daimler und Volkswagen verbilligten sich. Henkel gab deutlich nach. Gewinnmitnahmen drückten Infineon nach unten. Siemens und ThyssenKrupp gaben ebenfalls nach.
Der MDAX sank 2, 4 % auf 13776 Punkte. GSW Immobilien und Rational verteuerten sich. Bilfinger, Celesio, Dürr, Hochtief und LEONI NA verbilligten sich.
Die übrigen europäischen Börsen gaben nach:
  1. SMI in Zürich - 2, 63 % auf 7528 Punkte
  2. ATX in Wien - 2, 6 % auf 2320 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 3, 14 % auf 3719 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 2, 72 % auf 6176 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien fielen:
  1. Dow Jones in New York - 1, 29 % auf 14918 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 1, 37 % auf 1606 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 1, 2 % auf 3402 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio - 1, 74 % auf 13015 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong - 2, 88 % auf 20383 Punkte.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3194 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3200 Dollar
  3. 1 Euro = 129, 260 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2319 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 66 %
  2. Frankreich 2, 2 %
  3. Großbritannien 2, 29 %
  4. Japan 0, 84 %
  5. Schweiz 0, 83 %
  6. USA 2, 39 %
Der Bund Future stand bei 142, 10 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. FMC + 0, 6 %
  2. Nestlé - 1, 36 %
  3. Commerzbank - 1, 6 %
  4. SAP - 1, 6 %
  5. ThyssenKrupp - 2, 5 %
  6. Roche GS - 2, 78 %
  7. Deutsche Bank - 3, 7 %
  8. Adidas - 4, 2 %
  9. LEONI NA - 4, 6 %
  10. Allianz SE - 4, 8 %
  11. Swatch - 5, 33 %

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 19.06.13

Am Mittwoch, dem 19.06.13, gaben überwiegend die Aktienkurse an den Börsen nach. Schlechte Nachrichten und Vorsicht bestimmten das Kursgeschehen. Die Vorsicht bezieht sich auf die Sitzung der amerikanischen Notenbank Fed am Abend. Dort wird sich der Präsident der Bank über die künftige Geldpolitik äußern. Nun zu den schlechten Nachrichten: Ein Mitglied der chinesischen Zentralbank soll die Banken für ihren Umgang mit der zur Verfügung gestellten Liquidität kritisiert haben. Portugal bekam bei einer Auktion von Staatsanleihen nur zu gestiegenen Zinsen Geld.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 4 % auf 8197 Punkte. Deutsche Börse verteuerte sich, weil UBS ein größeres Kurspotenzial sieht. Infineon legte zu und profitierte von einer zuversichtlichen Konferenz der Halbleiter - Branche. Merck stieg, weil die Deutsche Bank das Kursziel erhöht  und die Ergebnisschätzungen für den Konzern angehoben hat. Lanxess verbilligte sich deutlich, nachdem Warburg das Kursziel erheblich gesenkt hatte. ThyssenKrupp gab nach, weil auf den Konzern aus dem erst vor wenigen Monaten verkauften Edelstahlgeschäft Belastungen zukommen können. Der Käufer Outokumpu soll von ThyssenKrupp verlangen, auf einen Teil des gewährten Kredits von 1, 25 Milliarden Euro wegen anhaltender Verluste zu verzichten.
Der MDAX blieb praktisch unverändert bei 14120 Punkten. Celesio, Krones und TAG Immobilien verteuerten sich. GSW Immobilien verbilligte sich nach Ausschüttung seiner Dividende. Auch SGL Carbon gab nach.
Die übrigen europäischen Börsen gingen überwiegend zurück:
  1. SMI in Zürich + 0, 27 % auf 7721 Punkte
  2. ATX in Wien - 0, 06 % auf 2381 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 2 % auf 3853 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 32 % auf 6354 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten fielen:
  1. Dow Jones in New York - 0, 07 % 15307 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 08 % auf 1650 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 05 % auf 3480 Punkte.
Die Börsen in Asien tendierten uneinheitlich:
  1. Nikkei 225 in Tokio + 1, 83 % auf 13245 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong - 1, 13 % auf 20987 Punkte.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3390 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3406 Dollar
  3. 1 Euro = 127, 440 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2326 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 55 %
  2. Frankreich 2, 1 %
  3. Großbritannien 2, 12 %
  4. Japan 0, 81 %
  5. Schweiz 0, 83 %
  6. USA 2, 21 %.
Der Bund Future stand bei 143, 50 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Swatch + 0, 66 %
  2. Nestlé + 0, 48 %
  3. Roche GS + 0, 39 %
  4. Commerzbank + 0, 2 %
  5. FMC - 0, 3 %
  6. SAP - 0, 3 %
  7. Allianz SE - 0, 4 %
  8. Adidas - 0, 5 %
  9. LEONI NA - 0, 5 %
  10. Deutsche Bank - 1, 2 %
  11. ThyssenKrupp - 2, 1 %

Donnerstag, 20. Juni 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 18.06.13

Am Dienstag, dem 18.06.13, tendierten die Aktienkurse an den Börsen uneinheitlich. Es gab verschiedene Nachrichten mit unterschiedlichen Auswirkungen. Die Börsianer warten auf Signale des Chefs der Fed Ben Bernanke am Mittwochabend, dem 19.06.13, über die künftige Geldpolitik. Es gab Spekulationen, Ben Bernanke könne Anfang 2014 abtreten. Nach einer Wachstumsprognose des RWI soll die deutsche Wirtschaft 2013 nur noch 0, 4 % wachsen, während die Prognose im März 2013 bei 0, 6 % lag. Die Unsicherheit über die Geldpolitik und die zurückgenommene Wachstumsprognose sorgten für einen anfänglichen Kursrückgang. Der ZEW - Indikator deutete eine Aufhellung der Stimmung in der deutschen Wirtschaft an. Hinzu kamen Daten vom Immobilienmarkt der Vereinigten Staaten. Im Mai 2013 stiegen die Baubeginne weniger als erwartet. Die Zahl der Baugenehmigungen sank. Diese insgesamt positiven Daten sorgten für einen Stimmungsumschwung an den Börsen. Die Massenarbeitslosigkeit in Südeuropa verunsichert die Konsumenten, so dass der Fahrzeugabsatz in Europa im Mai den niedrigsten Stand seit 20 Jahren erreichte.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 2 % auf 8230 Punkte. Commerzbank verteuerte sich, weil sich die Bank und der Betriebsrat bei den Verhandlungen über Stellenstreichungen in der Mitte getroffen haben sollen. Infineon legte zu. Siemens erstarkte. Wegen des niedrigen Fahrzeugabsatzes in Europa verbilligten sich BMW, Daimler und Volkswagen.
Der MDAX stieg 0, 5 % auf 14124 Punkte. Ein Bietergefecht zwischen Liberty Global und Vodafone bei der möglichen Übernahme von Kabel Deutschland ließ den Kurs steigen. Auch EADS und Wacker Chemie konnten zulegen. Gerry Weber, Hochtief, Salzgitter und TAG Immobilien verbilligten sich.
Die übrigen europäischen Börsen tendierten uneinheitlich:
  1. SMI in Zürich - 0, 33 % auf 7704 Punkte 
  2. ATX in Wien + 0, 5 % 2383 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 14 % auf 3858 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 84 % auf 6384 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten stiegen:
  1. Dow Jones in New York + 0, 65 % auf 15279 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 49 % auf 1647 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 64 % auf 3474 Punkte.
Die Börsen in Asien fielen:
  1. Nikkei 225 in Tokio - 0, 2 % auf 13007 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + - 0 % auf 21226 Punkte.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3380 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3374
  3. 1 Euro = 127, 550 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2315 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 56 %
  2. Frankreich 2, 12 %
  3. Großbritannien 2, 13 %
  4. Japan 0, 82 %
  5. Schweiz 0, 82 %
  6. USA 2, 19 %.
Der Bund Future stand bei 143, 30 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Commerzbank + 2, 1 %
  2. Deutsche Bank + 1, 0 %
  3. FMC + 1, 0 %
  4. Allianz SE + 0, 3 %
  5. ThyssenKrupp + 0, 3 %
  6. LEONI NA - 0, 1 %
  7. Nestlè - 0, 48 %
  8. Swatch - 0, 56 %
  9. Adidas - 0, 7 %
  10. SAP - 0, 8 %
  11. Roche GS - 0, 91 %

Dienstag, 18. Juni 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 17.06.13

Am Montag, dem 17.06.13, stiegen die Aktienkurse an den Börsen. Ursächlich für den Kursanstieg waren verschiedene Nachrichten. Dominierendes Thema ist die künftige Geldpolitik der Notenbanken. Im Vordergrund steht die Möglichkeit, dass die Fed in den nächsten Monaten ihre Anleihenkäufe drosseln könnte. Die Anleger warten auf die am Mittwochabend, dem 19.06.13, stattfindende Pressekonferenz der Fed, weil sie sich davon Klarheit über die künftige Geldpolitik erhoffen. Daneben gab es positive Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten. Der als Frühindikator für das Verarbeitende Gewerbe im Bundesstaat New York geltende Empire - State - Index legte im Juni 2013 überraschend stark zu. Die Lage am Häusermarkt verbesserte sich deutlich. Die Telekom - Werte beflügelten die Kurse. Die spanische Regierung soll ein Angebot von 70 Milliarden Euro von AT&T für Telefonica zurückgewiesen haben. Der Vorstandsvorsitzende von France Télécom Stephane Richard sieht sich laufenden Ermittlungen ausgesetzt. Hollande erklärte, Richard werde seine Aufgabe behalten.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 1, 4 % auf 8245 Punkte. Bayer verteuerte sich. Deutsche Telekom legte zu. E.ON gewann an Wert. Henkel stieg deutlich, nachdem Merrill Lynch eine Kaufempfehlung für die Klebstoffsparte bekräftigt hatte. Münchner Rück verteuerte sich. Volkswagen gehörte zu den Gewinnern des Tages. Der Staatsfonds des Emirates Katar steigt bei Porsche aus, behält aber seinen 17 % igen Anteil an Volkswagen selbst. Commerzbank und Deutsche Bank verbilligten sich.
Der MDAX stieg 0, 6 % auf 14048 Punkte. Gagfah, Hannover Rück und SGL Carbon legten zu. Gerry Weber schwächelte.
Die übrigen europäischen Börsen erhöhten sich:
  1. SMI in Zürich + 1, 33 % auf 7738 Punkte
  2. ATX in Wien + 0, 06 % auf 2371 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 1, 81 % auf 3874 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 71 % auf 6353 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien stiegen:
  1. Dow Jones in New York + 1, 1 % auf 15236 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 1, 02 % auf 1643 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 1, 07 % auf 3460 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio + 2, 73 % auf 13033 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong + 1, 22 % auf 21226 Punkte.
Am Montag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3339 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3337 Dollar
  3. 1 Euro = 126, 360 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2308 Franken
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 52 %
  2. Frankreich 2, 07 %
  3. Großbritannien 2, 07 %
  4. Japan 0, 84 %
  5. Schweiz 0, 82 %
  6. USA 2, 13 %
Der Bund Future stand bei 143, 80 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. ThyssenKrupp + 2, 0
  2. Roche GS + 1, 85 %
  3. SAP + 1, 6 %
  4. Adidas + 1, 2 %
  5. Allianz + 1, 1 %
  6. Swatch + 0, 75 %
  7. Nestlé + 0, 73 %
  8. FMC + - 0 %
  9. Deutsche Bank - 0, 3 %
  10. Commerzbank - 1, 0 %
  11. LEONI NA - 1, 2 %

Montag, 17. Juni 2013

DAX, MDAX.SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 14.06.13

Am Freitag, dem 14.06.13, stiegen überwiegend die Aktienkurse an den Börsen. Die Börse in Tokio erhöhte sich deutlich nach den vorangegangenen Verlusten. Neue Konjunkturdaten aus der Eurozone signalisieren, dass die EZB ihre Geldpolitik vorerst nicht ändern wird. Gegenüber April 2013 erhöhte sich die Inflationsrate im Mai 2013 von 1, 2 % auf 1, 4 %. Daneben wirkt sich die Rezession auf den Arbeitsmärkten aus, wie die rückläufige Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal 2013 zeigt. Aktuelle Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten deuten an, dass die Fed an ihrem geldpolitischen Kurs vorerst festhalten wird. Im Mai stagnierte die Industrieproduktion. Außerdem trübte sich das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im Juni 2013 überraschend ein.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 4 % auf 8128 Punkte. Allianz gewann an Wert. Für die aktuellen Hochwasserschäden wird die Versicherung wohl 500 Millionen Euro zahlen. Beim Hochwasser 2002 lag die Schadenssumme bei 710 Millionen. BMW, Daimler und Volkswagen verteuerten sich. Infineon zog an. SAP stieg leicht. ThyssenKrupp verteuerte sich. Fresenius verbilligte sich, weil es Spekulationen über eine neue Kaufofferte für Rhön Klinikum gibt.
Der MDAX stieg 0, 9 % auf 13965 Punkte. Gagfah, Gerry Weber, Hochtief, LEONI und TAG Immobilien erhöhten sich. Südzucker gab nach.
Die übrigen europäischen Börsen legten zu:
  1. SMI in Zürich + 0, 04 % auf 7630 Punkte
  2. ATX in Wien + 0, 83 % auf 2370 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 24 % auf 3807 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 12 % auf 6312 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten fielen:
  1. Dow Jones in New York - 0, 28 % auf 15134 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 24 % auf 1632 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 36 % auf 3433 Punkte.
Die Börsen in Asien stiegen:
  1. Nikkei 225 in Tokio + 1, 94 % auf 12687 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 0, 39 % auf 20969 Punkte.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3328 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB 1, 3303 Dollar
  3. 1 Euro = 126, 370 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2322 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 52 %
  2. Frankreich 2, 09 %
  3. Großbritannien 2, 07 %
  4. Japan 0, 81 %
  5. Schweiz 0, 86 %
  6. USA 2, 1 %
Der Bund Future stand bei 143, 85 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI NA + 6, 3 %
  2. ThyssenKrupp + 3, 0 %
  3. Adidas + 1, 4 %
  4. Allianz + 0, 8 %
  5. Swatch + 0, 38 %
  6. Deutsche Bank + 0, 2 %
  7. SAP + - 0 %
  8. Commerzbank - 0, 1 %
  9. FMC - 0, 1 %
  10. Nestlé - 0, 4 %
  11. Roche GS - 0, 48 %

Sonntag, 16. Juni 2013

Gewinner und Verlierer vom 14.06.13

Es folgen die Gewinner und Verlierer vom 14.06.13 aus DAX,  MDAX und SMI.
Die Gewinner im DAX sind:
  1. Merck + 22, 51 %
  2. Adidas + 22, 43 %
  3. Henkel + 19, 84 %
  4. Heidelberg Cement + 17, 76 %
  5. Deutsche Post + 16, 47 %
Im Vergleich zur Vorwoche gab es keine Änderung.
Die Verlierer im DAX sind:
  1. Commerzbank - 30, 22 %
  2. Lanxess - 17, 22 %
  3. RWE - 16, 53 %
  4. ThyssenKrupp - 16, 16 %
  5. K + S - 13, 50 %
Im Vergleich zur Vorwoche gab es keine Änderung.
Die Gewinner im MDAX sind:
  1. Pro7Sat1 + 51, 80 %
  2. Kabel Deutschland + 47, 52 %
  3. EADS + 45, 51 %
  4. Dürr + 44, 86 %
  5. LEONI NA + 36, 57 %
Im Vergleich zur Vorwoche schied Stada Arzneimittel aus. Dafür kam Kabel Deutschland herein.
Die Verlierer im MDAX sind:
  1. Salzgitter - 31, 11 %
  2. Südzucker - 18, 36 %
  3. Aurubis - 13, 51 %
  4. SGL Carbon - 11, 35 %
  5. Gerry Weber - 9, 89 %
Im Vergleich zur Vorwoche gab es keine Änderung.
Die Gewinner im SMI sind:
  1. Credit Suisse + 59, 99 %
  2. Richemont + 59, 75 %
  3. Actelion + 53, 99 %
  4. Swatch + 49, 16 %
  5. UBS + 48, 38 %
Im Vergleich zur Vorwoche schied Roche aus. Dafür kam Credit Suisse herein.
Die Verlierer im SMI sind:
  1. Swisscom + 9, 39 %
  2. Nestlé + 10, 10 %
  3. Transocean + 11, 75 %
  4. Julius Bär + 14, 02 %
  5. Syngenta + 16, 71 %
Im Vergleich zur Vorwoche gab es keine Änderung.

Samstag, 15. Juni 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 13.06.13

Am Donnerstag, dem 13.06.13, tendierten die Aktienkurse an den Börsen uneinheitlich. Die japanische Zentralbank kündigte an, den Markt vorerst nicht noch weiter mit Geld zu fluten. Diese Ankündigung nährte die Sorgen weltweit über die künftige Geldpolitik der Notenbanken. Als Folge war die Stimmung gedrückt. Sie hellte sich nach erfreulichen Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten auf. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen erneut überraschend deutlich. Die Umsätze des Einzelhandels stiegen im Mai 2013 stärker als erwartet.
Nach schwankendem Verlauf - teilweise unter 8.000 Punkte - verminderte sich der DAX in Frankfurt 0, 6 % auf 8095 Punkte. Nach einem Auf und Ab verteuerte sich HeidelbergCement leicht. Der bevorstehende Verkauf von Urenco sorgte für einen Kursanstieg von E.ON. Im Zuge von E.ON stieg auch RWE. BMW schwächelte. Wegen gedämpfter Erwartungen von Dupont durch schlechtes Wetter in Europa und den Vereinigten Staaten gab der Kurs von BASF nach. Deutsche Post und Merck verbilligten sich deutlich. ThyssenKrupp verloren an Wert, weil durch eine Prozessinstabilität einer von zwei Hochöfen des brasilianischen Stahlwerks außer Betrieb ist. Anleger befürchten deshalb, dass die laufenden Verkaufsverhandlungen für dieses Werk gefährdet sein könnten.
Der MDAX verringerte sich 0, 4 % auf 13834 Punkte. Aurubis, Fraport, Puma und Rhön Klinikum verteuerten sich. Gagfah und Pro7Sat1 verbilligten sich.
Die übrigen europäischen Börsen tendierten uneinheitlich:
  1. SMI in Zürich - 0, 39 % auf 7627 Punkte
  2. ATX in Wien - 0, 22 % auf 2350 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 17 % auf 3800 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 05 % auf 6302 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten stiegen:
  1. Dow Jones in New York + 0, 27 % auf 15035 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 35 % auf 1618 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 3 % auf 3411 Punkte.
Die Börsen in Asien gaben nach:
  1. Nikkei 225 in Tokio - 6, 35 % auf 12445 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong Schluss 20887 Punkte
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3328 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3315 Dollar
  3. 1 Euro = 125, 380 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2290 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 58 %
  2. Frankreich 2, 18 %
  3. Großbritannien 2, 15 %
  4. Japan 0, 87 %
  5. Schweiz 0, 87 %
  6. USA 2, 20 %.
Der Bund Future stand bei 143, 23 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Adidas + 1, 1 %
  2. LEONI NA + 0, 7 %
  3. Deutsche Bank + 0, 3 % 
  4. Allianz SE + - 0 %
  5. Commerzbank - 0, 1 %
  6. SAP  - 0, 3 %
  7. Roche GS - 0, 43 %
  8. Nestlé - 0, 72 %
  9. FMC - 0, 8 %
  10. Swatch - 1, 58 %
  11. ThyssenKrupp - 2, 4 %