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Mittwoch, 12. Juni 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 11.06.13

Am Dienstag, dem 11.06.13, fielen die Aktienkurse an den Börsen. Die Entscheidung der Bank von Japan, ihre Interventionen auf den Wertpapiermärkten vorerst nicht auszuweiten, sorgte für Kursverluste zunächst in Asien. Die Furcht vor einer weniger generösen Geldpolitik der großen Notenbanken belastete auch die europäischen Börsen. Die Furcht lösten erste kritische Äußerungen der Richter des deutschen Bundesverfassungsgerichts zur Krisenpolitik der EZB aus. Aus Griechenland kam die Nachricht, dass der Verkauf der staatlichen Erdgasfirma Depa an die russische Gazprom gescheitert sei. Dennoch will die Regierung in Athen nicht weiter sparen.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 1 % auf 8222 Punkte. Infineon verteuerte sich, weil Citigroup das Kursziel erhöhte. Außerdem rechnet der niederländische Konkurrent NXP mit einem anziehenden Geschäft. Nach Einschätzung von Fitch könne das Hochwasser an deutschen Flüssen die Versicherungen bis zu drei Milliarden Euro kosten. JP Morgan schätzt, dass auf die Allianz Forderungen deutscher  Versicherungsnehmer von über 350 Millionen Euro wegen der Flut zukommen können - 20 Millionen Euro mehr als 2002. Deshalb verbilligte sich Allianz deutlich. Trotz der neu vorgestellten S - Klasse gab Daimler erheblich nach. Wegen schwindender Chancen für einen Verkauf von T Mobile nach dem erneuten Übernahmekampf zwischen Softbank und Dish Networks um Spirit fiel der Kurs von Deutsche Telekom.  HeidelbergCement gab nach wie RWE. Der Abwärtsstrudel asiatischer Stahltitel wirkte sich bei Thyssenkrupp aus. Volkswagen verbilligte sich.
Der MDAX verringerte sich 0, 9 % auf 13812 Punkte. Rheinmetall verteuerte sich. Aurubis und LEONI NA gaben nach.
Die übrigen europäischen Börsen gaben nch:
  1. SMI in Zürich - 1, 66 % auf 7661 Punkte
  2. ATX in Wien - 1 % auf 2377 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 1, 43 % auf 3809 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 1, 6 % auf 6298 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien sanken:
  1. Dow Jones in New York - 0, 5 % auf 15163 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 61 % auf 1633 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 57 % auf 3454 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio - 1, 45 % auf 13318 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong -1, 2 % auf 21355 Punkte.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3269 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3273 Dollar
  3. 1 Euro = 128, 600 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2305 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 63 %
  2. Frankreich 2, 23 %
  3. Großbritannien 2, 19 %
  4. Japan 0, 87 %
  5. Schweiz 0, 8 %
  6. USA 2, 21 %
Der Bund Future stand bei 142, 66 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. FMC + 0, 3 %
  2. SAP - 1, 3 %
  3. Commerzbank - 1, 4 %
  4. Nestlé - 1, 59 %
  5. Adidas - 1, 6 %
  6. Roche GS - 1, 8 %
  7. Deutsche Bank - 2 , 0 %
  8. Allianz SE - 2, 3 %
  9. ThyssenKrupp - 2, 5 %
  10. Swatch - 2, 54 %
  11. LEONI NA - 2, 7 %.

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