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Samstag, 9. April 2011

Allianz SE Allianz Global Investors: verbleibende Teilverstaatlichung der Commerzbank

Zur Teilrückzahlung der stillen Einlage und der Kapitalerhöhung ist festzustellen:
Bis Mitte Juni 2011 steigt der Staat nicht aus der Commerzbank aus. Von den insgesamt aus zwei Komponenten bestehenden staatlichen Eigenkapitals von 18, 2 Milliarden Euro will die Commerzbank 11, 55 Milliarden Euro an den Bankenrettungsfonds Soffin zurückzahlen. Stark zurückführen will die Bank die stille Einlage von 16, 2 Milliarden Euro auf 1, 9 Milliarden Euro. Dies erfolgt nicht nur durch eine Rückzahlung, sondern auch durch einen Aktientausch des Soffin durch die Kapitalerhöhung von 2, 75 Miiliarden Euro stille Einlagen, so dass der Soffin unverändert 25, 1 Prozent am Aktienkapital der Commerzbank hält. Das vom Soffin investierte Kapital in Aktien der Commerzbank steigt von zwei auf 4, 75 Milliarden Euro und damit auf insgesamt 6, 65 Milliarden Euro.
Von den 11, 55 Milliarden Euro beabsichtigt die Commerzbank, aus Rücklagen 3, 3 Milliarden Euro zu zahlen  und bis Juni 2011 neue Aktien im Wert von 11 Milliarden Euro auszugeben, von denen der Soffin 2, 75 Milliarden Euro übernimmt.
Nach Analystenschätzungen soll die Commerzbank ihren Konzern - Gewinn 2011 verdoppeln, Die Zahlung aus den Rücklagen muss die Bank im zweiten Quartal 2011 verbuchen, so dass fraglich ist, ob sie 2011 eine Dividende zahlt, weil sie auf die stille Einlage an den Soffin Zinsen zaahlen muss. Die restliche stille Einlage will die Bank bis 2014 aus Gewinnen zurückzahlen.
Allein die Aussichten der Bank nach der Kapitalerhöhung erklären die skeptische Bewertung der geplanten Kapitalerhöhung. Es bleibt spannend bei der Commerzbank.

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