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Dienstag, 6. Dezember 2011

Tagebuch vom 06.12.11

Der Nikolaustag ist etwas besonderes. Als Kind habe ich mich immer darauf gefreut, gefüllte Stiefel zu bekommen. Darin waren immer Süßigkeiten. Als ich älter wurde, tranken meine Frau und ich immer Glühwein mit Printenbruch. Wir hörten klassische Musi; ich habe Geschichten vorgelesen. Es ging dabei darum, dass der heilige Nikolaus ein Schokoladenschiff nachts in die Wohnung eines Kindes brachte. Nach dem Tod meiner Frau ist dieser Brauch eingeschlafen. Alleine macht es keinen Spass.
Im SPIEGEL stand eine Reportage über Afghanistan anlässlich der jetzt stattfindenden Konferenz in Bonn. Die Reporter waren sehr skeptisch und meinten, nach einem Abzug der ausländischen Truppen aus Afghanistan 2014 drohe ein Bürgerkrieg. Angesichts der unsicheren Nachrichtenlage sind solche Aussagen kaum auf ihren Wahrheitsgeahlt hin zu überprüfen.
Im Fernsehen habe ich den Schluss einer Serie "Geheimnisse des Dritten Reiches " gesehen. In der letzten Folge ging es um Albert Speer, den Architekten und Rüstungsminister von Adolf Hitler. Albert Speer verstand es, sehr geschickt von seiner tiefgreifenden Verstrickung in den Nationalsozialismus abzulenken. Wie tief er wirklich verstrickt war, kam erst nach seinem Tod heraus. Er war eine zwielichtige Persönlichkeit. Sie bedarf einer gründlichen historischen Neubewertung.
Im Anschluss an die Sendung habe ich Musik gehört. Es war Unterhaltungsmusik von Interesse, aber ohne bleibenden Wert.

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