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Montag, 25. Juni 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (18. - 22.06.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche gewann der DAX 3, 3 Prozent. Aus Angst vor einem Zusammenbruch Europas haben viele Anleger die kräftige wöchentliche <erholung am deutschen Aktienmarkt verpasst. Nicht nur die europäische Schuldenkrise wirkte sich belastend auf den Aktienhandel aus, sondern die Gewinndynamik in den Unternehmen der Vereinigten Staaten ließ spürbar nach. Die amerikanische Notenbank lockerte ihre Geldpolitik nicht eindeutig, wie Beobachter erwartet hatten. Bis Ende 2012 tauscht die Bank kurzlaufende Anleihen aus ihrem Bestand gegen Anleihen mit längeren Laufzeiten aus. Die Abschwächung des amerikanischen Wirtschaftswachstums rechtfertigt noch keinen beherzteren Eingriff der Notenbank. Der Wahlsieg der griechischen Nea Dimokratia und die Bildung einer Koalition mit zwei linken Parteien läßt einen Austritt Griechenlands aus der europäischen Währungsunion unwahrscheinlich erscheinen. Die Erleichterung darüber war nur kurz, weil die Renditen italienischer und spanischer Staatsanleihen kurzfristig stark anstiegen. Auch  schwächere deutsche Konjunkturdaten wirkten sich auf die Stimmung an der Börse aus. Der ZEW - Stimmungsindikator fiel schlecht aus und signalisierte, dass die deutsche Wirtschaft nicht immun ist gegen die Widrigkeiten der Weltwirtschaft. Der Rückgang des Ifo - Geschäftsklimaindex bestätigte die Einschätzung. Der DAX konnte 6300 Punkte überschreiten. Fällt er wieder, ist ein Rückgang bis 5700 / 5640 Punkte möglich. Nach oben verläuft eine Begrenzung bei 6450 / 6520 Punkten. Kann der Index diese Marke überwinden, ist ein Anstieg auf 6850 Punkte möglich.
In der oben genannten Börsenwoche legte der MDAX 4, 4 Prozent zu. Nach unten verläuft eine Begrenzung bei 9650 und nach oben bei 10400 Punkten.
Der SMI stieg in der vorgenannten Börsenwoche 1, 34 Prozent. Neben den bereits genannten Ereignissen beeinflusste die Lage auf dem spanischen Bankensektor das Marktgeschehen. Nach dem Bericht zweier Beratungsgesellschaften benötigen spanische Banken zwischen 51 und 62 Mrd. Euro Kapital, um eine Verschärfung der Krise auszuhalten.
In der Börsenwoche vom 18. - 22.06.12 gewann der Euro gegenüber dem Dollar 0, 9 Prozent an Wert. Nach einem Anstieg auf 1, 2748 Dollar ging der Kurs des Euro wieder zurück. Den Bereich von 1, 2520 / 1, 2540 Dollar konnte er behaupten. Unterschreitet der Euro diese Marke, kann er bis auf 1, 22 / 1, 23 Dollar fallen.
In der vorgenannten Börsenwoche stiegen die Renditen zehnjähriger Bundes- und US - amerikanischer Staatsanleihen 0, 08 und 0, 01 Prozent. 
In der oben genannten Börsenwoche behauptete der Bund Future den Bereich um 141 Prozent. 

Gewinner / Verlierer

  1. ThyssenKrupp + 5, 19 %
  2. Roche GS + 3, 07 %
  3. Allianz SE + 1, 61 %
  4. LEONI AG + 0, 43 %
  5. Commerzbank - 0, 28 %
  6. Nestlè - 0, 36 %
  7. Deutsche Bank - 0, 69 %
  8. SAP - 1, 40 %
  9. Adidas - 1, 54 %.

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