Tagebch, Reisen und mehr

Montag, 27. Mai 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (20. - 24.05.13) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche gingen die Kurse an den Aktienbörsen zurück. Es handelte sich um eine ungewöhnliche Woche. Der Präsident der amerikanischen Notenbank Fed, Ben Bernanke, sagte vor dem Wirtschaftsausschuss des amerikanischen Kongresses aus, die Geldpolitik werde zumindest so lange expansiv bleiben, bis sich die Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt entspannt habe. Die Börsen erfreute diese Aussage und schickten die Kurse teilweise auf Rekordhochs. Das war am Mittwoch, dem 22.05.13. Am Donnerstag, dem 23.05.13, fiel den Börsianern auf, Bernanke könnte doch nicht so sehr einer expansiven Geldpolitik das Wort geredet haben. Es könnte sich leise die Perspektive eröffnen, die Käufe amerikanischer Staatsanleihen zu drosseln. Die Aussicht auf geringere Liquidität sorgte für einen weltweiten Rückgang der Aktienkurse. Die Konjunkturaussichten rückten in den Blickpunkt. Es kamen Zweifel an der chinesischen Wirtschaftsdynamik auf. Diese aufkeimende Angst riss die Weltbörsen nach unten. Der Kursrückgang dürfte übertrieben sein. Falls die Fed ihre Anleihenkäufe tatsächlich reduzieren sollte, wird das schrittweise erfolgen. Allerdings haben viele Aktien ihre zum Teil krassen Unterbewertungen abgebaut. Deshalb gibt es weniger Spielraum nach oben.
Der DAX in Frankfurt verringerte sich 1, 1 % auf 8305 Punkte. FMC, Lufthansa und Merck gehörten zu den Gewinnern der Woche. Daimler, Deutsche Bank, Münchener Rück und SAP waren die Verlierer der Woche.
Der MDAX sank 0, 59 % auf 13987 Punkte. Fuchs Petrolub, Metro und Wacker Chemie legten auf Wochensicht zu. GSW Immobilien, Hannover Rück, Hochtief und TUI verloren auf Wochensicht.
Die übrigen europäischen Börsen gingen zurück:
  1. SMI in Zürich - 1, 35 % auf 8169 Punkte
  2. FTSE 100 in London - 68, 72 Zähler auf 6654 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien gaben nach:
  1. Dow Jones in New York - 51, 3 Zähler auf 15303 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 17, 87 Zähler auf 1650 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 39, 82 Zähler auf 3459 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio - 525, 67 Zähler auf 14612 Punkte.
Der Wechselkurs des Euro tendierte uneinheitlich:
  1. 1 Euro in Dollar + 0, 0070 auf 1, 2939 Dollar
  2. 1 Euro in Yen - 0, 6200 auf 131, 250 jap. Yen
  3. 1 Euro in Franken + 0, 0017 auf 1, 2466 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen stiegen:
  1. Bundesanleihen + 0, 12 % auf 1, 42 %
  2. US amerikanische Anleihen + 0, 06 % auf 2, 01 %.
Der Bund Future verringerte sich 0, 67 % auf 144, 47 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Roche GS + 2, 47 %
  2. FMC + 2, 02 %
  3. LEONI NA + 1, 02 %
  4. ThyssenKrupp + 0, 87 %
  5. Adidas + 0, 26 %
  6. Commerzbank - 1, 22 %
  7. Allianz SE - 1, 71 %
  8. Nestlé - 1, 87 %
  9. Swatch - 4, 26 %
  10. Deutsche Bank - 6, 05 %
  11. SAP - 6, 46 %.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen