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Samstag, 27. Juli 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 26.07.13

Am Freitag, dem 26.07.13, gaben überwiegend die Aktienkurse an den Börsen nach. Das Vertrauen der Verbraucher in den Vereinigten Staaten erreichte im Juli 2013 nach endgültigen Berechnungen 85, 1 Zähler. Nach einem sehr niedrigen Stand im Juni 2013 erholte sich das Vertrauen der Verbraucher in Frankreich im Juli überraschend deutlich. Diese positiven Nachrichten sorgten zunächst für einen Anstieg der Kurse, bis eine Welle von Verkäufen einsetzte, ausgelöst durch Daten bezüglich der Konjunktur in den Vereinigten Staaten. Das von der Universität Michigan ermittelte Klima der Konjunktur hellte sich im Juli überraschend stark auf und erreichte den höchsten Stand seit sechs Jahren. Diese positive Entwicklung nährt die Sorge der Börsianer, dass die Fed die Ankäufe von Anleihen bald drosseln könnte.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 65 % auf 8245 Punkte. Nach einer langen Talfahrt verteuerte sich K + S. Nach weiteren Abschlägen legte Siemens zu, weil Gerüchten zufolge der Aufsichtsrat schon an diesem Wochenende über die Zukunft des Vorsitzenden des Vorstands Löcher wegen der jüngsten Gewinnwarnung beraten soll. Daimler verbilligte sich nach einem Rückschlag im Streit um Klimaanlagen - Kältemittel in Frankreich. BASF schwächte sich ab. Deutsche Börse ging deutlich zurück, weil das zweite Quartal 2013 wegen Sondereffekten schwächer als erwartet ausgefallen war. ThyssenKrupp fiel, weil ein Verkauf der amerikanischen Stahlwerke an den brasilianischen Konkurrenten CSN zu scheitern droht. Infineon gab nach.
Der MDAX verringerte sich 0, 3 % auf 14208 Punkte. Krones und Wincor Nixdorf verteuerten sich. Fuchs Petrolub und Rational gaben nach. 
Die übrigen europäischen Börsen tendierten uneinheitlich:
  1. SMI in Zürich - 0, 96 % auf 7790 Punkte
  2. ATX in Wien + 0, 68 % auf 2340 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 4 % auf 3972 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 6 % auf 6548 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten gingen zurück:
  1. Dow Jones in New York - 0, 85 % auf 15424 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 74 % auf 1672 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 56 % auf 3585 Punkte.
Die Börsen in Asien tendierten uneinheitlich:
  1. Nikkei 225 in Tokio - 2, 97 % auf 14130 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 0, 31 % auf 21969 Punkte.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3269 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3260 Dollar
  3. 1 Euro = 130, 940 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2334 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 65 %
  2. Frankreich 2, 27 %
  3. Großbritannien 2, 33 %
  4. Japan 0, 79 %
  5. Schweiz 1, 05 %
  6. USA 2, 57 %
Der Bund Future stand bei 142, 50 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Deutsche Bank + 0, 3 %
  2. Swatch - 0, 27 %
  3. Allianz SE - 0, 5 %
  4. SAP - 0, 5 %
  5. Adidas - 0, 7 %
  6. LEONI NA - 0, 8 %
  7. Nestlé - 0, 88 %
  8. Roche GS - 0, 94 %
  9. Commerzbank - 1, 5 %
  10. FMC - 1, 9 %
  11. ThyssenKrupp - 2, 9 %

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