Gestern habe ich in Bari eine Panorama Tour gemacht. Sie führt in das großartige Stadtzentrum mit seinen "Schätzen": die Basilika San Nicola, die normanischen Ursprungs ist und dem Schutzheiligen der Stadt gewidmet ist und die Kirche "San Gregorio" (Besichtigung nur von außen). Das berühmte Kastell "Normanno Suevo" ist nur von außen zu bewundern. Während der Bus zum Schiff fährt, ist die schöne Promenade zu sehen und die Altstadt, das Herz der Region Levante, zu bewundern.
Es handelt sich um ein Tagebuch. Da ich gerne reise, wird der Blog Reiseberichte enthalten. Neben Reiseberichten erscheinen Nachrichten zu wirtschaftlichen Themen und historische Artikel
Tagebch, Reisen und mehr
Dienstag, 5. Juni 2012
Bari
Nach dem Anlegen habe ich gestern Bari besichtigt.
Im Hafeninfo heißt es:
"Bari, die zweitgrßte Metropole Süditaliens, ist als großes Agrar-, Industrie-, vor allen Dingen aber als Handelszentrum bekannt. Die Stadt verfügt über einen effizienten Hafen, der als Knotenpunkt für den naheliegenden Orient dient. Baris Ursprung ist eng mit dem Meer und der Seefahrt verbunden. Im Mittelalter entstand in dieser Gegend, mit direktem Blick auf die Küste, ein geordnetes Viertel, das wegen seiner schachbrettartig angelegten Straßen auf einem römischen Reißbrett entstanden und dann von den Byzantinern weiterentwickelt worden zu sein scheint. Die Altstadt birgt zahlreiche Zeugnisse der Zivilisationen, die sich in der geschichtlichen Führung Baris abwechselten: die Römer machten aus der Stadt einen blühenden Hafen, groß genug für die zahlreichen Schiffe, die große Mengen von aus dem Landesinneren stammenden Wein und Weizen transportierten; die Byzantiner bauten die Position Baris als Handelsstadt aus, bis zur Ankunft der Normannen, die Bari auch in architektonischer Hinsicht veränderten, indem sie Kirchen, Portale und Palazzi errichteten: In dieser Zeit entstanden die wichtigsten Monumente der Stadt, allen voran die San Nicola - Basilika und die Kathedrale. Unter der Herrschaft der Staufer (Friedrich II.) wurde die Burg restauriert und dann im 16. Jh. befestigt und verschönert, um den Herzoginnen Isabella von Aragonien und Bona Sforza als Wohnstatt zu dienen. Die mächtige und eindrucksvolle Burg unterteilt sich klar in zwei Teile: die eigentliche Burg, auch Mastio genannt, byzantinischen und normannischen Ursprungs, wurde 1233 - 1240 von Friedrich II. in einen Bau mit trapezförmigem Grundriss mit zwei der ursprünglichen vier Türme umgeändert; und die Schutzwälle mit den schräg zum Burggraben hin abfallenden Ecktürmen, die im 16. Jh. auf den drei landwärts gelegenen Seiten der Burg hinzugefügt wurden. Die meerwärts gelegene Seite bewahrt noch heute das spitzbogige Portal und die schönen Biforen aus dem 13. Jh. Unter der Herrschaft von Gioacchino Murat (1813) begann die moderne Erweiterung der Stadt, die nach einem präzisen, schachbrettartigen Plan mit geradlinigen Straßen angelegt wurde. Hier befindet sich das Museo Archeologico und die Pinacoteca Provinziale. Typisch ist auch die Küche Baris, die sich zahlreicher ausgezeichneter Fischgerichte rühmen kann, wie Zahnbrasse mit Oliven, Goldbrasse à la San Nicola, die Alici Arracanate oder Polipetti in Casseruola. Zu den Süßspeisen gehören die Cartellate, Taralli und die Paste Reali. Beliebte Weine der Provinz Bari sind der Primitivo, der Castel del Monte und der Moscato di Trani. Die zwei wichtigsten Kirchen der Stadt sind die San Nicola - Basilica und die Kathedrale, die in der ersten Hälfte des 11. Jh. errichtet und in den letzten Jahrzehnten des 12. Jh., nach der Zerstörung der Stadt durch Guglielmi il Malo im Jahre 1156, rekonstruiert wurde. Sie stellen zusammen mit dem Hohenstauferschloss die wichtigsten baulichen Monumente von ganz Apulien dar. Besonders faszinierend ist die Geschichte der San Nicola - Basilica. Sie wurde zwischen 1087 und 1197 errichtet, um den Körper des Heiligen Nikolaus aufzubewahren, den 62 Seeleute 1087 aus Myra in Lykien entwendet hatten. Sie wird als ein Vorbild der romanisch - apulischen Kirchen angesehen. Ihre majestätische und doch einfache Fassade wird durch zwei gestutzte Glockentürme flankiert, von Lesenen dreigeteilt, im oberen Teil von Biforen und im unteren von drei Portalen geöffnet. Das mittlere der Portale, ein auf Säulen gestützter Baldachin, ist mit reichhaltigen Steinhauarbeiten gestaltet. Mit dieser Kirche fühlt sich die Bevölkerung Baris mit Sicherheit am engsten verbunden."
Montag, 4. Juni 2012
Tagebuch vom 04.06.12
Heute war ich in Bari und habe einen Panorama Ausflug mitgemacht. Es ging zuerst zum Stauferkastell von Friedrich II., einer Burg, um die aufsässige Bevölkerung zu kontrollieren. Dann habe ich den Dom, der dem heiligen Nikolaus geweiht ist und dort nach dem Raub durch Bürger Baris begraben ist, besichtigt. Es handelt sich um ein imposantes Bauwerk mit sehenswertem Inneren und einer beeindruckenden Fassade. Daneben gibt es noch eine beachtenswerte Basilika, beide Bauwerke in romanischem Stil gestaltet. Aus Bari stammen Orichiette, muschelförmige Nudeln, die von den Hausfrauen auf der Straße gemacht werden, wobei sie jeder beobachten kann.
Die Leute an meinem Tisch sind nett. Man kann sich gut mit ihnen über Reisen unterhalten.
Nach dem Abendessen, reichhaltig mit mehreren Gängen, war ich in der Weinbar und anschließend in der Grand Bar Palatino.
Jetzt werde ich zu Bett gehen, nachdem ich meine Uhr eine Stunde vorgestellt habe.
Frühstück auf der Kabine
Bis zu meiner letzten und auch den vorangegangenen Kreuzfahrten konnte ich auf meiner Kabine frühstücken. Jetzt scheint es nicht mehr möglich zu sein. Ich bekomme kein Formular, um meine Bestellungen aufzugeben. Es wird Zeit, den Anbieter zu wechseln !
Ich bin wohl zu oft mit diesem Anbieter gefahren.
Venedig
Gestern bin ich nach meinem Hinflug auf meinem Schiff angekommen. Am frühen Abend fuhren wir von Venedig Richtung Bari los. Leider war die Zeit zu kurz, um Venedig zu besichtigen. Dieser Mangel war nicht schlimm, weil ich an Pfingsten 2009 für einige Tage dort gewesen bin.
Im Hafeninfo heißt es:
"Venedig, die Stadt der Kunst, der Melancholie und des Prunks: dieses architektonisch außergewöhnliche Szenario wird von einem Archipel getragen, das von einem Netz von Kanälen getrennt und durch etwa 400 Brücken verbunden ist. Einst waren diese aus Holz, im Laufe der Zeit wurden sie durch Steinbrücken ersetzt. Der größte Kanal, die Hauptverkehrsader der Stadt, ist der berühmte Canal Grande: er wird von drei großen Brücken überquert, und erscheint von oben gesehen wie ein riesiges, seitenverkehrtes großes "S". Er trennt die Stadt in zwei ungleiche Teile, die ihrerseits in sechs Stadtviertel unterteilt sind. Am linken Ufer liegen Cannaregio, San Marco und Castello, am rechten Ufer Santa Croce, San Polo und Doroduro. Der Verkehr zu Wasser mit Gondeln, Barken, Motor- und Fährbooten, die als Taxis und Transportmittel für Menschen und Waren dienen, überwiegt zweifellos. Das Transportsystem zu Land besitzt nur wenige breite Straßen, dafür aber zahlreiche finstere und enge Gassen. Sie ziehen sich zwischen Kanälen, Flüsschen, Kirchplätzen, Glockentürmen und Uferstraßen dahin und sind fast nie für den Auto- oder Motorradverkehr zugelassen. Die Einzigartigkeit dieses Ambiente erklärt sich mit der Sicherheit, die diese Lage gegen die feindlichen Angriffe vom Meer her bot: In der Tat wurde Venedig von einigen Flüchtlingsgruppen aus Spina, Adria und Aquileia gegründet, die durch den Hunneneinfall im 5. Jh. n. Chr. vertrieben worden waren. Die Stadt wurde erst von "Seegerichten" und dann von dem Dogen unter dem Schutz des byzantinischen Reiches verwaltet. Im 9. Jh. entstand ein großer Handelshafen, der die Märkte des Morgen- und Abendlandes durch das adriatische Meer miteinander verband. Doch die kommerzielle Vorherrschaft verwandelt sich recht bald auch in militärische Vorrangstellung. In nur wenigen Jahren gelang es der Stadt alle östlichen Küsten des afriatischen Meeres zu beherrschen. Sie drang bis in den Orient vor, kolonisierte Gebiete, eroberte wichtige Märkte und kämpfte gegen Genua und die anderen Seerepubliken, um sich eine unangefochtene Position zu sichern. Zuerst wurde Venedig von den Türken aus den kolonialisierten Gebieten verdrängt, dann fingen die Einflüsse der Französischen Revolution zu gären an. Kurz gesagt, diese perfekte Adelsregierung, in der sich Militär und Handel einander die Karten zuspielten, fing zu bröckeln an. 1797 wurde das nunmehr geschwächte Venedig im Vertrag von Campoformio Österreich zugesprochen und fiel erst danach wieder an Italien. Der Canal Grande bietet besonders während einer Bootsrundfahrt eine schnelle Übersicht über die schönsten Paläste Venedigs; von der Accademia zur Cà d'Oro, vom Casino zum Palazzo della Biennale, von der Universität über die Chiesa della Salute zur Rialtobrücke. Der Kanal öffnet sich am Markusplatz in einer breiten Flußwindung. Der Platz, Herz und Wahrzeichen Venedigs, ist ein architektonisches Juwel, einer der schönsten Plätze Italiens, ein Wunder aus Trachyt und Steinen aus Istrien. Hier fanden einst die religiösen und zivilen Feierlichkeiten und der magische Karneval statt. Der Markusplatz wird an einem Ende von der Markuskirche und dem Uhrturm begrenzt. Die Cafès und Geschäfte, die den Platz umgeben, sind ein lebendiger Treffpunkt der Stadt. Von ganz besonderem Interesse ist die Bearbeitung des auf der Insel Murano hergestellten Glases. Zahlreiche Meisterbetriebe des Gewerbes produzieren geblasenes Glas und kunstvolle Glasobjekte. Besonders schwierig ist die Herstellung der sogenannten "Murrine". Es handelt sich um kunstvolle Glasdekorationen, bei deren Herstellung farbiges Glas geblasen und im Inneren von transparenten Glaskugeln geschnitten wird. Der Prozess verlangt große handwerkliche Fertigkeit und außergewöhnliche Präzision. Von großem Interesse sind auch die venezianischen Spitzen. Die venezianischen Spiegel werden noch heute mit antiken Techniken gefertigt. Ein dünnes Silberblatt wird auf einer Glasplatte angebracht. Die Spiegelrahmen bestehen aus üppigen, plastischen Glasprofilen. Noch heute werden Spiegel in zahlreichen Handwerksbetrieben hergestellt."
Samstag, 2. Juni 2012
DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (28.05. - 01.06.12) Schlussbetrachtung
In der vorbezeichneten Börsenwoche verlor der DAX rund vier Prozent. Seit Beginn 2012 verzeichnet der Index noch ein Plus von drei Prozent. Grund für den Wochenverlust ist die unsichere Börsenstimmung.
Da ist zunächst die europäische Staatsschuldenkrise. Nachdem die Kreditrisiken in den Bilanzen spanischer Banken sich immer weiter erhöhen und die Rekapitalisierung den Staat zu überfordern droht, die politische Lage in Griechenland unsicher bleibt und ein Austritt aus der Europäischen Union nicht unrealistisch erscheint, könnte die Staatsschuldenkrise weiter eskalieren.
Im Rahmen der Staatsschuldenkrise ist der dauerhafte Euro Krisenfonds, der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), ein wichtiges Thema. Nach einer Forderung der EU Kommission, der spanischen und italienischen Regierungen sowie des internationalen Bankenverbandes soll der ESM die Banken direkt stützen. Dies lehnt die Bundesregierung ab, weil sie den ESM als reines Stabilisierungsinstrument ansieht. Eine baldige Einigung würde ein gefestigtes Vertrauen an der Börse sorgen.
Die weltweite Konjunktur kühlt ab. Sämtliche Frühindikatoren im Euroraum deuten eine rückläufige Wirtschaftsleistung an. In China sank der Einkaufsmanagerindex des Verarbeitenden Gewerbes im Mai 2012 auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2011. Die Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten enttäuschten, weil die Neueinstellungen geringer als erwartet waren.
Nach dem starken Verlust des DAX vom Freitag ist ein Rückgang bis 5970 Punkte nicht ausgeschlossen.
In der vorgenannten Börsenwoche ging der MDAX 0, 8 Prozent zurück. Nach dem Rückgang vom Freitag unter 10000 Punkte liegt eine solide Unterstützung bei 9840 Punkten.
Der SMI verlor in der Börsenwoche vom 28.05. - 01.06.12 1, 74 Prozent. Im Mai 2012 gab der Index 4 Prozent nach. Die Aussichten verdüsterten sich. Im ersten Quartal 2012 wuchs die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten 1, 9 Prozent statt 2, 2 Prozent, wie erwartet worden war. Im Euro Raum erreichte die Arbeitslosenquote 11 Prozent, den höchsten Stand seit ihrer Erhebung im Jahr 1995. Das schweizerische BIP Wachstum fiel mit einem Plus von 0, 7 Prozent im ersten Quartal 2012 überraschend erfreulich aus, getragen vom Konsum, während der Export unter der Euro Schwäche leidet. Der Einkaufsmanagerindex PMI vom Mai 2012 kündigt eine schrumpfende Industrieleistung an. Ein Test der Untergrenze von 1, 20 Franken je Euro ist nicht ausgeschlossen.
In der vorbezeichneten Börsenwoche verlor der Wechselkurs des Euro im Verhältnis zum Dollar 1, 2 Prozent an Wert. Der Wechselkurs ist auf den tiefsten Stand seit Juli 2010 gefallen. Ein Rückgang bis auf 1, 2150 Dollar ist nicht ausgeschlossen.
Die Renditen deutscher und US amerikanischer zehnjähriger Staatsanleihen fielen 0, 15 und 0, 16 Prozent.
Der Bund Future steigt seit März 2012. Eine Gegenbewegung könnte in nächster Zeit bevorstehen.
Gewinner / Verlierer
- Adidas + 2, 2 %
- LEONI AG + 1, 49 %
- SAP + 0, 5 %
- Deutsche Bank + - 0 %
- Nestlè - 0, 82 %
- Roche GS - 1, 12 %
- Allianz SE - 3, 1 %
- Commerzbank - 5, 3 %
- ThyssenKrupp - 8, 2 %
DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 01.06.12
Am Freitag, dem 01.06.12, fielen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten deutlich. Folgende Ereignisse wirkten sich auf das Kursgeschehen aus:
- die Sorgen über den Fortgang der europäischen Schuldenkrise,
- negative Wirtschaftsnachrichten aus China und Europa,
- der überraschende Anstieg der Arbeitslosenquote im Mai 2012 von 8,1 auf 8, 2 Prozent in den Vereinigten Staaten und
- der geringer als vorhergesagt ausgefallene Anstieg der Erwerbstätigen in den Vereinigten Staaten.
Besonders stark sank der DAX in Frankfurt mit 3 Prozent auf 6075 Punkte. Einen Tag nach der Hauptversammlung verlor die Aktie der Deutschen Bank stark an Wert.
Der MDAX sackte 2, 9 Prozent auf 9858 Punkte.
Der SMI in Zürich fiel 1, 48 Prozent auf 5764 Punkte.
Gewinner / Verlierer
- Roche GS - 0, 59 %
- Nestlè - 1, 27 %
- Commerzbank - 1, 8 %
- SAP - 3, 0 %
- LEONI AG - 3, 3 %
- ThyssenKrupp - 3, 7 %
- Allianz SE - 3, 9 %
- Adidas - 4, 2 %
- Deutsche Bank - 5, 6 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
- 1 Euro = 1, 2325 Dollar
- Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2322 Dollar
- 1 Euro = 96, 380 jap. Yen
- 1 Euro = 1, 2009 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
- Deutschland 1, 21 %
- Frankreich 2, 21 %
- Großbritannien 1, 57 %
- Italien 5, 82 %
- Japan 0, 81 %
- Österreich 1, 99 %
- Schweiz 0, 55 %
- USA 1, 47 %.
Der Bund Future stand bei 146, 30 Prozent.
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