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Dienstag, 9. Juli 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 08.07.13

Am Montag, dem 08.07.13, stiegen überwiegend die Aktienkurse an den Börsen. Der Präsident der EZB bekräftigte vor dem Europaparlament in Brüssel, dass die Leitzinsen lange niedrig bleiben. Als Gründe für diese Entscheidung nannte er die gedämpften Inflationsrisiken, die konjunkturelle Schwäche im Euroraum und das geringe Wachstum der Geld- und Kreditmenge. Die Börsianer hoffen auf eine baldige Freigabe der nächsten Kredit - Tranche für Griechenland. Sollten die Verhandlungen mit Griechenland gut enden und sich die Situation in Portugal wieder beruhigt, gibt es weniger Unsicherheitsfaktoren. In Portugal wollen die Politiker die in der vergangenen Woche ausgebrochene Regierungskrise mit Hochdruck lösen. Um einen Bruch der Koalition zu vermeiden, hat Ministerpräsident Pedro Passos Coelho seinem Koalitionspartner weitreichende Zugeständnisse angeboten. Präsident Cavaco Silva muss die Vereinbarung aber noch billigen.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 2, 1 % auf 7969 Punkte. Allianz legte zu. BMW verteuerte sich, nachdem das Unternehmen in der ersten Jahreshälfte 2013 durch die hohe Nachfrage im Ausland ihren Absatz rekordhaft steigern konnten. Der Kurs von Deutsche Bank stieg, nachdem die Bank wegen der neuen Vorgaben der internationalen Aufseher ihre Bilanz verkleinern und ihr Geschäftsmodell ändern will. Infineon legte zu, weil es einen europaweiten Trend für Technologietitel gibt. Münchner Rück erstarkte. SAP und Siemens legten zu. Lediglich Commerzbank  und ThyssenKrupp verbilligten sich.
Der MDAX stieg 0, 97 % auf 13849 Punkte. Wacker Chemie verteuerte sich. Salzgitter gab nach.
Die übrigen europäischen Börsen legten zu:
  1. SMI in Zürich + 1, 10 % auf 7868 Punkte
  2. ATX in Wien + 0, 86 % auf 2269 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 1, 99 % auf 3829 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 1, 49 % auf 6470 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten stiegen:
  1. Dow Jones in New York + 0, 76 % auf 15251 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 67 % auf 1643 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 23 % auf 3487 Punkte.
Die Börsen in Asien fielen:
  1. Nikkei 225 in Tokio - 1, 4 % auf 14109 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong - 1, 31 % auf 20582 Punkte.
Am Montag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2850 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2874 Dollar
  3. 1 Euro = 130, 040 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2404 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 7 %
  2. Frankreich 2, 25 %
  3. Großbritannien 2, 47 %
  4. Japan 0, 88 %
  5. Schweiz 1, 05 %
  6. USA 2, 67 %
Der Bund Future stand bei 141, 92 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Allianz SE + 2, 7 %
  2. Swatch + 1, 98 %
  3. SAP + 1, 8 %
  4. Adidas + 1, 7 %
  5. Deutsche Bank + 1, 4
  6. Roche GS + 1, 13 %
  7. FMC + 0, 3 %
  8. Nestlé + 0, 24 %
  9. ThyssenKrupp - 0, 8 %
  10. LEONI NA - 1, 3 %
  11. Commerzbank - 2, 0 %


Montag, 8. Juli 2013

Wochenrückblick vom 01. - 05.07.13

Es folgt der Wochenrückblick vom 01. - 05.07.13:

Indizes
  1. DAX. - 1, 93 % auf 7806 Punkte
  2. MDAX: + 0, 07 % auf 13716 Punkte
  3. SMI: + 1, 29 % auf 7782 Punkte
Im Vergleich zur Vorwoche tendieren die Börsen uneinheitlich. Die höchste Steigerung erzielte der SMI wie in der Vorwoche.

Aktien
DAX 
Gewinner
  1. Continental + 3, 99 %
  2. Daimler + 2, 61 %
  3. Beiersdorf + 1, 43 %
  4. Volkswagen + 1, 07 %
  5. Deutsche Post + 0, 47 %
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste verändert. Allianz, Deutsche Börse und Adidas sind ausgeschieden. Dafür sind Beiersdorf, Volkswagen und Deutsche Post hereingekommen. Continantal und Daimler sind die führende Werte wie in der Vorwoche.

Verlierer
  1. Commerzbank - 11, 88 %
  2. FMC - 11, 39 %
  3. RWE - 9, 68 %
  4. Lanxess - 7, 15 %
  5. E.ON - 5, 37 %
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste verändert. Deutsche Bank, Merck und K + S sind ausgeschieden. Dafür sind FMC, RWE und E.ON hereingekommen. Wie in der Vorwoche ist Commerzbank der führende Wert geblieben.

MDAX
Gewinner
  1. Sky Deutschland + 12, 20 %
  2. Pro7Sat1 + 4,11 %
  3. Gerry Weber + 3, 74 %
  4. Stada Arzneimittel + 3, 15 %
  5. Kuka + 3, 13 %.
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste verändert. Fraport, Brenntag, LEONI NA und Norma Group sind ausgeschieden. Dafür sind Pro7Sat1, Gerry Weber, Stada Arzneimittel und Kuka hereingekommen. Wie in der Vorwoche ist Sky Deutschland der führende Wert geblieben.

Verlierer
  1. SGL Carbon - 13, 62 %
  2. Celesio - 9, 86 %
  3. Fuchs Petrolub - 6, 99 %
  4. Aurubis - 6, 46 %
  5. Talanx - 5, 22 %
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste verändert. Südzucker, Klöckner und Salzgitter sind ausgeschieden. Dafür sind Celesio, Fuchs Petrolub und Talanx hereingekommen. Der in der Vorwoche führende Wert Aurubis hat seine führende aktuell an SGL Carbon abgegeben.

SMI
Gewinner
  1. Credit Suisse + 4, 51 %
  2. Geberit + 4, 40 %
  3. SGS + 3, 55 %
  4. Actelion + 2, 72 %
  5. Swatch + 2, 51 %
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste verändert. Roche GS, Richemont und Swisscom sind ausgeschieden. Dafür sind Credit Suisse, Geberit und SGS hereingekommen. Der in der Vorwoche führende Roche hat nach seinem Ausscheiden mit Credit Suisse einen Nachfolger gefunden. SGS - in der Vorwoche zu den Verlierer gehörend - und Credit Suiise - ebenfalls in der Vorwoche unter den Verlierern - zählen aktuell zu den Gewinnern.

Verlierer
  1. Swisscom - 0, 58 %
  2. Holcim - 0, 08 %
  3. Swiss Re - 0, 07 %
  4. Transocean + 0, 15 %
  5. Julius Bär + 0, 35 %
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste verändert. SGS, Credit Suisse und UBS sind ausgeschieden. Dafür sind Swisscom, Swiss Re und Julius Bär hereingekommen. Der in der Vorwoche führende Wert SGS hat nach seinem Wechsel in die Liste der Gewinner Swisscom als Nachfolger gefunden. Credit Suisee, in die Liste der Gewinner gewechselt, hat seinen zweiten Platz an Holcim abgegeben.

Sonntag, 7. Juli 2013

Gewinner und Verlierer vom 05.07.13

Es folgen die Gewinner und Verlierer aus DAX, MDAX und SMI vom 05.07.13.
Die Gewinner im DAX sind:
  1. Continental + 22, 12 %
  2. Adidas + 20, 83 %
  3. Merck + 16, 58 %
  4. Deutsche Post + 15, 94 %
  5. Daimler + 14, 93 %.
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste verändert. Henkel ist ausgeschieden. Dafür ist Daimler hereingekommen. Im Vergleich zur Vorwoche hat Continental die Führung in der Liste übernommen. Der in der Vorwoche führende Wert, Adidas, ist auf den zweiten Platz gefallen. 
Die Verlierer im MDAX sind:
  1. Commerzbank - 44, 86 %
  2. Lanxess - 34, 78 %
  3. RWE - 28, 95 %
  4. K + S - 22, 21 %
  5. ThyssenKrupp - 17, 84 %
Im Vergleich zur Vorwoche haben sich weder die Zusammensetzung der Liste noch die Reihenfolge verändert.
Die Gewinner im MDAX sind:
  1. Pro7Sat1 + 61, 79 %
  2. Kabel Deutschland + 49, 03 %
  3. Sky Deutschland + 44, 93 %
  4. Dürr + 43, 68 %
  5. EADS + 39, 68 %
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste verändert. Stada Arzneimittel ist ausgeschieden. Dafür ist Sky Deutschland hereingekommen. Bis auf den ausgeschiedenen Wert hat sich die Reihenfolge der Liste nicht verändert.
Die Verlierer im MDAX sind:
  1. Salzgitter - 36, 27 %
  2. SGL Carbon - 29, 68 %
  • Aurubis - 28, 30 %
  1. Südzucker - 21, 41 %
  2. TAG Immobilien - 11, 73 %
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste verändert. Gerry Weber ist ausgeschieden. Dafür ist TAG Immobilien ausgeschieden. Salzgitter führt wie in der Vorwoche die Liste an. Die nachfolgenden Plätze haben sich verändert.
Die Gewinner im SMI sind:

  1. Richemont + 57, 53 %
  2. Credit Suisse + 52, 19 %
  3. UBS + 47, 30 %
  4. Roche GS + 43, 74 %
  5. Actelion + 42, 61 %.
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung der Liste nicht verändert. Richemont führt wie in der Vorwoche die Liste an.
Die Verlierer im SMI sind:
  1. Transocean + 2, 24 %
  2. Nestlé + 7, 57 %
  3. Swisscom + 8, 27 %
  4. Julius Bär + 8, 41 %
  5. SGS + 14, 06 %.
Die Zusammensetzung der Liste hat sich im Vergleich zur Vorwoche nicht verändert. Transocean hat jetzt die Führung in der Liste übernommen. Die in der Vorwoche führende Swisscom ist auf Platz drei zurückgefallen.




Samstag, 6. Juli 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 05.07.13

Am Freitag, dem 05.07.13, gingen bis auf drei Ausnahmen die Aktienkurse an den Börsen zurück. In den Vereinigten Staaten stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im Juni 2013 um 195.000. Fachleute hatten im Durchschnitt mit einem Zuwachs um 165.000 Beschäftigte gerechnet. Der Anstieg der Zahl der Beschäftigten signalisiert eine wirtschaftliche Erholung. Diese an für sich positive Entwicklung erfreut den Börsianer nicht, weil damit die Wahrscheinlichkeit zunimmt, dass die Fed Ernst macht mit ihrer Rückkehr zu einer normalen Geldpolitik. Die Furcht vor einer solchen Geldpolitik sorgte dafür, dass die Börsen fielen.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 2, 4 % auf 7806 Punkte. Adidas verbilligte sich, obwohl der Vorsitzende des Vorstands bekräftigt hatte, die Jahresziele bei Umsatz und Gewinn erreichen zu wollen.Das Geschäft in Südeuropa und Russland, dem wichtigsten europäischen und dem weltweit drittgrößten Einzelmarkt, sei schwierig. Commerzbank ging zurück. Die sich abzeichnende Veränderung im Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten hinsichtlich der Abrechnung der Dialayse wirkte sich immer noch auf den Kurs von FMC aus. Lanxess gab nach. Nach einer Mitteilung des Unternehmens soll BlackRock den stark gesunkenen Kurs zum Zukauf genutzt haben und mehr als zehn Prozent der Aktien halten. Merck ging zurück. Das Unternehmen will zunächst seine Schulden abbauen und dann den wachsenden finanziellen Spielraum für Zukäufe nutzen.
Der MDAX ging 1 % auf 13717 Punkte zurück. Sky Deutschland und Symrise verteuerten sich. Goldman Sachs stufte Sky Deutschland herauf. Eine Hochstufung der DZ Bank wirkte sich positiv für Symrise aus. Aurubis, Klöckner, Rational und SGL Carbon verbilligten sich.
Die übrigen europäischen Börsen fielen überwiegend:
  1. SMI in Zürich - 0, 37 % auf 7803 Punkte
  2. ATX in Wien + 0, 1 % auf 2248 Punkte
  3. CAC 40 in Paris 0, 84 % auf 3777 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 62 % auf 6382 Punkte
Die Börsen in den Vereinigten Staaten hatten folgende Schlussstände:
  1. Dow Jones in New York 14998 Punkte
  2. S & P 500 in New York 1619 Punkte
  3. Nasdaq Composite 3450 Punkte
Die Börsen in Asien stiegen:
  1. Nikkei 225 in Tokio + 2, 08 % auf 14310 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 1, 89 % auf 20855 Punkte.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2883 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2883 Dollar
  3. 1 Euro = 128, 970 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2348 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 71 %
  2. Frankreich 2, 28 %
  3. Großbritannien 2, 47 %
  4. Japan 0, 85 %
  5. Schweiz 1 %
  6. USA 2, 69 %
Der Bund Future stand bei 141, 53 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Roche GS - 0, 46 %
  2. Nestlè - 0, 64 %
  3. Swatch - 0, 68 %
  4. SAP - 1, 0 %
  5. LEONI NA - 1, 3 %
  6. Deutsche Bank - 1, 9 %
  7. FMC - 2, 4 %
  8. Allianz SE - 2, 5 %
  9. ThyssenKrupp - 2, 7
  10. Adidas - 3, 4 %
  11. Commerzbank - 4, 8 %

Freitag, 5. Juli 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 04.07.13

Am Donnerstag, dem 04.07.13, stiegen mit einer Ausnahme die Aktienkurse an den Börsen. An diesem tagte die EZB. Ihr Präsident gab bekannt, die Leitzinsen für eine längere Zeit niedrig zu lassen und sogar noch weiter zu senken. Er legte sich allerdings nicht fest, was unter einem längeren Zeitraum zu verstehen sei, betonte jedoch gleichzeitig, dass der Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik noch weit entfernt sei. Die Sorge um bald steigende Zinsen war nach dieser Erklärung weggewischt. Die Börsianer reagierten erleichtert. Der Optimismus kehrte an die Börse zurück. Die Eurozone befindet sich am Ende einer Rezession. Da kann eine lockere Geldpolitik helfen.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 2, 1 % auf 7995 Punkte. BMW, Daimler, Volkswagen und Continental erhöhten sich deutlich. Goldman Sachs sprach in einer Studie von einer Verbesserung des Geschäftsumfelds für die europäischen Autobauer. Commerzbank legte nach mehrtägigen Verlusten zu. Die Bank sieht sich beim Abbau der Risiken im Schiffsportfolio auf Kurs. Außerdem erklärte der Finanzvorstand, es gebe keine Rechtfertigung für den Kursverfall. FMC verbilligte sich, nachdem Exane BNP die Aktie von "Übergewichten" auf "Neutral" herabgestuft hatte.
Der MDAX stieg 1, 8 % auf 13861 Punkte. Klöckner, LEONI und Norma Group verteuerten sich. Die überraschende Entlassung von Markus Pinger als Chef von Celesion ließ den Kurs deutlich sinken, weil die Anleger die Aktie verkauften.
Die übrigen europäischen Börsen legten zu:
  1. SMI in Zürich + 1, 87 % auf 7819 Punkte
  2. ATX in Wien + 1, 1 % auf 2235 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 2, 54 % auf 3796 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 2, 98 % auf 6415 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten hatten wegen des Unabhängigkeitstages geschlossen.
Die Börsen in Asien tendierten uneinheitlich:
  1. Nikkei 225 - 0, 26 % auf 14019 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 1, 6 % auf 20469 Punkte.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3003 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1, 2984 Dollar
  3. 1 Euro = 129, 640 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2326 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 61 %
  2. Frankreich 2, 24 %
  3. Großbritannien 2, 36 %
  4. Japan 0, 86 %
  5. Schweiz 1 %
  6. USA 2, 51 %
Der Bund Future stand bei 142, 43 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Commerzbank + 7, 1 %
  2. LEONI NA + 4, 9 %
  3. Allianz SE + 3, 6 %
  4. Deutsche Bank + 3, 4 %
  5. Swatch + 2, 79 %
  6. ThyssenKrupp + 2, 7 %
  7. Adidas + 2, 2 %
  8. Roche GS + 1, 7 %
  9. Nestlé + 1, 62 %
  10. SAP + 0, 6 %
  11. FMC - 1, 2 %

Donnerstag, 4. Juli 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 03.07.13

Am Mittwoch, dem 03.07.13, gingen fast überall die Aktienkurse an den Börsen zurück. Die Furcht vor einer Zuspitzung der Schuldenkrise ging um. Die Regierungskrise in Portugal nach dem Rücktritt des Finanzministers am Montag, dem 01.07.13, der als Architekt des Sparprogramms galt, löste die Furcht aus. Zunächst kam es zu einem Rutschen der Renditen von langlaufenden Staatsanleihen. Die Rendite stieg erstmalig 2013 auf über 7 %. Die Verkaufswelle griff auf die Aktienbörse über. Besonders betroffen waren die Kurse der portugiesischen Banken. Der Leitindex PSI - 20 sank rund 5 %, einer der größten Tagesverluste in Portugal. Die schleppenden Verhandlungen über das griechische Anpassungsprogramm und Diskussionen um einen möglichen erneuten Schuldenschnitt verdüsterten die Stimmung weiter. Daten über die Konjunktur in China enttäuschten. Die Unruhen in Ägypten machten sich negativ bemerkbar.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 1 % auf 7829 Punkte. Bank- und Finanztitel gehörten wie in Portugal zu den großen Verlierern. Allianz, Commerzbank und Deutsche verbilligten sich zum Teil erheblich. Dagegen verteuerte sich Continental, weil Analysten mit einem verbesserten Ergebnis im zweiten Quartal 2013 rechen. Lufthansa gab deutlich nach, die Tarifverhandlungen für die Flugbegleiter von Germanwings bevorstehen. Deren Streikbereitschaft soll angeblich hoch sein. Auch Adidas ging zurück. Daimler legte nach der Steigerung seines Absatzes in den Vereinigten Staaten leicht zu. Dagegen gab BMW leicht nach.
Der MDAX sank 0, 9 % auf 13608 Punkte. Sky Deutschland verteuerte sich. SGL Carbon schwächelte.
Die übrigen europäischen Börsen gaben nach:
  1. SMI in Zürich - 0, 97 % auf 7658 Punkte
  2. ATX in Wien - 1, 8 % auf 2210 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 1, 19 % auf 3698 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 1, 53 % auf 6208 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien tendierten uneinheitlich:
  1. Dow Jones - 0, 01 % auf 14930 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 27 % auf 1610 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 07 % auf 3436 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio - 0, 31 % auf 14056 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong - 2, 48 % auf 20147 Punkte.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2958 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2959 Dollar
  3. 1 Euro = 128, 850 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2285 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 65 %
  2. Frankreich 2, 29 %
  3. Großbritannien 2, 37 %
  4. Japan 0, 87 %
  5. Schweiz 1, 01 %
  6. USA 2, 47 %.
Der Bund Future stand bei 142, 21 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. FMC + 0, 2 %
  2. Swatch + - 0 %
  3. LEONI NA - 0, 4 %
  4. Roche GS - 0, 64 %
  5. Nestlé - 1, 12 %
  6. Deutsche Bank - 1, 4 %
  7. SAP - 1, 4 %
  8. Adidas - 2, 2 %
  9. ThyssenKrupp - 2, 3 %
  10. Allianz SE - 2, 4 %
  11. Commerzbank - 5, 4 %

Mittwoch, 3. Juli 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 02.07.13

Am Dienstag, dem 02.07.13, gingen überwiegend die Aktienkurse an den Börsen zurück. Die Angst vor einem Wiederaufflammen der Eurokrise kehrte an die Börse zurück. Der Rücktritt des portugiesischen Finanzministers Vitor Gaspar löste diese Angst aus. Nach der jüngsten Erholung mit guten Daten aus der Wirtschaft senkten viele Investoren ihre Risiken und nahmen Gewinne mit. Am Donnerstag, dem 04.07.13, entscheidet die EZB über ihre Zinsen. Am Freitag, dem 05.07.13, veröffentlicht die amerikanische Regierung ihren Bericht über den Arbeitsmarkt. Am Donnerstag sind die Börsen in den Vereinigten Staaten wegen des Unabhängigkeitstages geschlossen. In den Vereinigten Staaten kommen die Industrie und die Bauwirtschaft wieder langsam in Fahrt. Der  Bericht über die Konjunktur der Bank von Japan deutet auf eine bessere Stimmung hin. Die Bank HSBC ermittelt einen Index der Konjunktur der chinesischen Einkaufsmanager. Dieser Index erreichte mit 48, 2 Zählern ein Neun - Monats - Tief.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 92 % auf 7911 Punkte. Lufthansa verteuerte sich, weil Anleger es positiv werteten, weite Teile des Verkehrs in Europa unter der Marke Germanwings zu bedienen. FMC verbilligte sich deutlich, nachdem am Montag, dem 01.07.13, das Gesundheitsministerium der Vereinigten Staaten bekanntgegeben hatte, die Erstattungen für die Behandlung von Dialysepatienten um mehr als neun Prozent zu kürzen. Bei einer Umsetzung der Pläne könnte das einschneidende Folgen für FMC haben. Ein negativer Kommentar ließ den Kurs von Fresenius fallen. Lanxess ging überdurchschnittlich zurück. Die Börsianer erwarten ein schwaches zweites Quartal 2013, weil die Lagerbestände der meisten Kunden hoch sind und die Autoindustrie als wichtigste Absatzbranche schwächelt. Münchner Rück verbilligte sich, nachdem Morgan Stanley die Aktie von der "Europe Best Ideas" - Liste gestrichen hatte. Ein negativer Kommentar drückte den Kurs von RWE nach unten. Commerzbank ging weiter zurück.
Der MDAX verlor 0, 45 % auf 13745 Punkte. BayWa verteuerte sich. Hannover Rück gab nach.
Die übrigen europäischen Börsen gingen zurück:
  1. SMI in Zürich - 0, 28 % auf 7719 Punkte
  2. ATX in Wien - 0, 1 % auf 2252 Punkte
  3. CAC 40 in Paris -0, 63 % auf 3744 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 05 % auf 6304 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien legten zu:
  1. Dow Jones in New York + 0, 4 % auf 15035 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 45 % auf 1622 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 37 % auf 3447 Punkte 
  4. Nikkei 225 in Tokio + 1, 78 % auf 14099 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong Schluss auf 20659 Punkte.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3028 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3017 Dollar
  3. 1 Euro = 130, 080 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2354 Franken
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 7 %
  2. Frankreich 2, 31 %
  3. Großbritannien 2, 39 %
  4. Japan 0, 89 %
  5. Schweiz 1, 02 %
  6. USA 2, 48 %
Der Bund Future stand bei 141, 81 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Roche GS + 0, 34 %
  2. SAP + 0, 1 %
  3. Adidas - 0, 3 %
  4. Nestlé - 0, 32 %
  5. Swatch - 0, 67 %
  6. Allianz SE - 0, 8 %
  7. Deutsche Bank - 1, 5 %
  8. LEONI NA - 1, 9 %
  9. ThyssenKrupp - 2, 3 %
  10. Commerzbank - 4, 6 %
  11. FMC - 8, 7 %