Die Adidas Tochter Reebok hatte einen Toning Schuh namens Easytone entwickelt. Dieser führte zu wachsenden Umsätzen, führte Reebok aus der Krise und sollte bei der weiblichen Kundschaft ein strafferes Gesäß bewirken. Die US Handelsaufsicht bemängelte, dass der letztere Efeekt nicht nachweisbar sei. Reebok habe seine Kundschaft in die Irre geführt. Das Unternehmen bestreitet das, hat sich aber zur Vermeidung eines langen Rechtsstreits zu einem Vergleich bereit erklärt. Ein Fonds von 25 Mio. Dollar soll die Kundschaft entschädigen.
Nach Angaben von Einzelhändlern in den Vereinigten Staaten und Deutschland ist der Absatz von Toning Schuhen rückläufig. Reebok Chef Uli Becker geht davon aus, dass 2012 neue Impulse kommen werden. Reebok soll in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien wachsen. An Stelle von Paul Gils soll Katrin Ley, eine Vertraute von Uli Becker, für neuen Schwung sorgen. Becker will außerdem mehr Produkte wie Schuhe und Bekleidung anbieten, nämlich z.B. den Laufschuh Reflex.
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