In der vorbezeichneten Börsenwoche stieg der DAX um 2, 0 Prozent, wenn er auch am Freitag, den 10.02.12, zurückging. Der Index erklomm in den vergangenen Tagen ein Sechs Monats Hoch. Manche Analysten trauen ihm einen Anstieg auf 7000 Punkte zu. Niedrige Zinsen und fehlende Anlagemöglichkeiten lassen Aktien als bevorzugte Anlagen erscheinen. Deutsche Aktien haben wegen des zu erwartenden weltweiten Konjunkturaufschwungs ein starkes Aufwärtspotenzial. Bei 6415 / 6470 Punkten liegt eine Unterstützungslinie. Auch bei 6350 Punkten verläuft ebenfalls eine Unterstützung. Erst wenn der DAX unter 5970 Punke sinkt, ist die mittelfristige Erholung gebrochen.
Der MDAX legte in der oben genannten Börsenwoche 1, 4 Prozent zu. Im Januar 2012 gewann der Index 11, 5 Prozent und im Februar 2012 ebenfalls sechs Prozent. Der seit November 2011 laufende Aufwärtstrend bei 9350 Punkten dürfte wohl noch eine Weile intakt sein.
Im Gegensatz zu DAX und MDAX verlor der SMI in der Börsenwoche vom 06. - 10.02.12 0, 29 Prozent. Die defensiven Schwergewichte Roche und Nestlè stützten den Index. Sein Kursrückgang auf Wochensicht ist auf den Kursverlust vom Freitag zurückzuführen, als sich die europäische Schuldenkrise bemerkbar machte. An den anderen Wochentagen bewegte sich der SMI meistens im Plus. Seit Jahresanfang hat er 3 Prozent zugelegt.
Der Wechselkurs des Euro gegenüber dem Dollar gewann in der vorbezeichneten Börsenwoche 1, 5 Prozent. ann der Euro aus dem Widerstandsbereich bei 1, 32 Dollar ausbrechen, hat er Potenzial bis 1, 36 Dollar. Bei 1, 3025 / 1, 3050 Dollar verläuft eine Unterstützung. Unterschreitet der Euro diese Unterstützung, kann er bis 1, 2870 / 1, 2875 oder 1, 25 Dollar fallen.
Die Renditen zehnjähriger Bundes- und US amerikanischer Staatsanleihen gewannen in der oben genannten Börsenwoche 0, 19 und 0, 22 Prozent.
Der Bund Future bewegt sich seit acht Wochen in einer Seitwärtsspanne zwischen 136, 70 und 140, 20 Prozent. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Anleihemarkt entwickelt.
Gewinner / Verlierer
- Commerzbank + 14, 3 %
- Roche GS + 3, 44 %
- Deutsche Bank + 2, 9 %
- LEONI AG + 2, 71 %
- ThyssenKrupp + 2, 2 %
- SAP + 1, 2 %
- Allianz SE + 1, 1 %
- Nestlè + 1, 03 %
- Adidas - 1, 2 %
- Heidelb. Druck - 14, 50 %
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