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Dienstag, 16. April 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen - und Rentenmarkt vom 15.04.13

Am Montag, dem 15.04.13, gingen die Kurse an den Aktienbörsen zurück. Konjunktursorgen belasteten die Anleger. In China wächst die Wirtschaft nicht so stark wie erwartet. Das Wachstum stieg nach 7, 9 % im vierten Quartal 2012 nur 7, 7 % im ersten Quartal 2013. Daraufhin schichteten die Anleger konjunktursensible Titel in weniger zyklische Branchen um, weil ein nachlassendes Wachstum der chinesischen Wirtschaft die auf Exporte und Investitutionsgüter ausgerichtete deutsche Wirtschaft davon besonders betroffen ist. Heftige Turbulenzen an den Edelmetallmärkten sorgten für zusätzliche Verunsicherung. Die Verkäufe lösten Spekulationen aus, dass die zypriotische Notenbank einen Großteil ihrer Goldbestände verkaufen muss, um das Bankensystem des Inselstaates zu retten. Platin und Silber verloren massiv an Wert. Der Empire State Index im Bundesstaat New York, ein wichtiger Frühindikator für das Verarbeitende Gewerbe, ging im April 2013 überraschend stark zurück.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 4 % auf 7713 Punkte. BMW, Daimler und Volkswagen verbilligten sich. Nach schwachen Zahlen für das erste Quartal gab Continental nach. Infineon und ThyssenKrupp fielen. Merck und Bayer verteuerten sich. E.ON, HeidelbergCement, Lanxess und Siemens verbilligten sich.
Der MDAX sank 0, 9 % auf 13188 Punkte. Sky Deutschland und LEONI verteuerten sich. ElringKlinger, Klöckner und Norma verbilligten sich.
Die übrigen europäischen Börsen gaben nach:
  1. SMI in Zürich - 0, 02 % auf 7759 Punkte
  2. ATX in Wien - 2, 3 % auf 2381 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 59 % auf 3707 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 67 % auf 6342 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien verminderten sich:
  1. Dow Jones in New York - 0, 45 % auf 14798 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 56 % auf 1580 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 55 % auf 3277 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio - 1, 55 % auf 13276 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong - 1, 43 % auf 21773 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Roche GS + 2, 71 %
  2. LEONI NA + 0, 8 %
  3. FMC + 0, 1 %
  4. Adidas - 0, 1 %
  5. Allianz SE - 0, 1 %
  6. Deutsche Bank - 0, 4 %
  7. SAP - 0, 6 %
  8. Swatch - 1, 03 %
  9. Commerzbank - 1, 4 %
  10. ThyssenKrupp - 1, 9 %
  11. Nestlé - 2, 67 %.
Am Montag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3076 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3081 Dollar
  3. 1 Euro = 127, 830 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2147 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:

  1. Deutschland 1, 25 %
  2. Frankreich 1, 80 %
  3. Großbritannien 1, 71 %
  4. Japan 0, 65 %
  5. Schweiz 0, 64 %
  6. USA 1, 71 %.
Der Bund Future stand bei 146, 02 Prozent.

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